Wolfsburg im Torrausch, Hoffenheim rettet Punkt

Von am 25. November 2018 – 17.10 Uhr 24 Kommentare

Am 9. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat Spitzenreiter VfL Wolfsburg dem SC Sand eine Lehrstunde erteilt. Die TSG 1899 Hoffenheim rettete in letzter Minute einen Punkt gegen den MSV Duisburg.

Zweikampf zwischen Hoffenheims Luana Bühler (re.) und Duisburgs Barbara Dunst

Luana Bühler (re.), hier im Zweikampf mit Barbara Dunst, rettete Hoffenheim einen Punkt © imago / foto2press

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Meister und Tabellenführer VfL Wolfsburg gewann beim SC Sand vor 1.025 Zuschauern im ORSAY-Stadion mit 9:0 (3:0) und lieferte eine eindrucksvolle Darbietung seiner Überlegenheit.

Wolfsburg verpasst Sand blaues Auge

Kristine Minde (19., 23.) brachte die Wolfsburgerinnen mit einem Doppelschlag auf Kurs, noch vor der Pause sorgte Pernille Harder für die Entscheidung (31.).

Torreigen in Halbzeit zwei

In der zweiten Halbzeit kam es für die Gastgeberinnen sogar noch schlimmer: Alex Popp (54., 65.), Ewa Pajor (70.), Zsanett Jakabfi (79., 82.) und Caroline Graham Hansen (87. Elfmeter) sorgten für einen fulminanten Kantersieg.

Islacker trifft doppelt bei Bayern-Sieg

Der FC Bayern München gewann vor 324 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße mit 4:1 (1:0) gegen den SV Werder Bremen. Sara Däbritz brachte die Münchenerinnen früh auf Kurs (6.). Mandy Islacker schraubte mit zwei Treffern (55., 76.) das Ergebnis in die Höhe. Fridolina Rolfö erzielte den vierten Bayern-Treffer (84.), ehe Verena Volkmer der Ehrentreffer gelang (85.).

Potsdam souverän

Vor 1.226 Besuchern im Karl-Liebknecht-Stadion gewann der 1. FFC Turbine Potsdam gegen Bayer 04 Leverkusen mit 3:0 (2:0). Lena Petermann (17.) und Laura Sieger (45.+2) trafen vor der Pause, in der zweiten Halbzeit war dann Lara Prašnikar (53.) erfolgreich.

Spektakuläres Remis

Zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem MSV Duisburg gab es ein unterhaltsames 3:3 (0:1). Dörthe Hoppius brachte die Gäste vor 526 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion gegen den Spielverlauf Mitte der ersten Halbzeit in Führung (26.). Nicole Billa gelang gleich nach Wiederanpfiff der Ausgleich (48.). Barbara Dunst sorgte im Gegenzug für die neuerliche Gäste-Führung (49.), doch Tabea Waßmuth konnte für die Gastgeberinnen wieder ausgleichen (64.).

Gerstner: „Schmeichelhaftes Ergebnis“

Doch damit noch nicht genug: Hoppius brachte die Duisburgerinnen mit ihrem zweiten Treffer wieder in Front (68.), erneut hatte Hoffenheim eine Antwort parat: Luana Bühler gelang in der Nachspielzeit der mehr als verdiente Ausgleich (90.+3). „Ein mehr als schmeichelhaftes Ergebnis, für das wir wahrscheinlich das Glück für eine ganze Saison aufgebraucht haben“, räumte Duisburgs Trainer Thomas Gerstner ein.

Zwei Ergebnisse vom Samstag

Bereits am Samstag gewann der 1. FFC Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach mit 8:0. Die SGS Essen und der SC Freiburg trennten sich 2:2.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • micky sagt:

    Entgegen sonstiger Gepflogenheiten, beginne ich mein Statement mit einem ausdrücklichen Lob an unsere Gäste aus Leverkusen. Sie hatten über die 90 min. nie eine ernsthafte Chance das Spiel zu gewinnen, aber sie haben bis zum Abpfiff gekämpft wie die Löwen! Ein Extra Lob geht dabei an ihre Torhüterin Laura Sieger. Der letzte Torschuss der Turbinen passte genau in den rechten Dreiangel. Aber Laura Sieger hat den irgendwie rausgekratzt. Unglaublich! Und das war nicht ihre einzige Glanztat. Meine aufrichtige Hochachtung!! Manuel Neuer hätte den in seiner jetzigen Form wahrscheinlich nicht gehalten. Auch wenn die Leverkusener Torfrau mit einer Slapstick-Einlage – Pirouette auf der Torlinie – das 2.Tor für Turbine selbst über die Linie gedreht und wieder vorgeholt hatte , gehörte sie zu den Besten in ihrem Team.

    Aber der Reihe nach. Das Spiel begann aus Turbine Sicht eher verhalten – so als ob alle Spielerinnen den womensoccer Artikel über Kreuzbandrisse und anderer böse Verletzungen gelesen hätten. Wenig Kampf um den zweiten Ball, dumme Fehlpässe, trotzdem feldüberlegen. Leverkusen hatte in der 1.Halbzeit nicht eine ernsthafte Torchance.
    Auch mit Petermans satten Hammer in der 17.min. (unhaltbar!) kam keine spielerische Ruhe auf. Das Spiel war aus Turbine Sicht irgendwie vorweihnachtlich wuselig!

    In der 2. HZ gab es mehr Dampf auf beiden Seiten. Leverkusen mit einem Lattenschuss und zwei nicht anerkannten Toren. Ein Tor war deutlich Abseits, das Zweite Tor fiel Sekunden nach einer Spielunterbrechung durch die Schiedsrichterin als sich keiner mehr um den Ball kümmerte. Das Spiel wurde aus Turbine Sicht schneller, präziser. Es häuften sich die hochkarätigen Torchancen. Das dritte Tor wunderbar von Lara Prasnikar über die Torfrau gelupft. Keine Chance für Laura Sieger

    Insgesamt ein verdienter Sieg der Turbinen. Svenni Huth saß schon wieder auf der Reservebank, aber wohl eher um Schrecken zu erzeugen. Eingewechselt wurde sie noch nicht.

    Auffällig: Trotz aller Einwechslungen gab es keine spielerischen Brüche. Die zweite Reihe passt!

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  • micky sagt:

    Ich lese gerade im Stadion an der Grünwalder Strasse (München) haben sich ganze 324 Zuschauer verirrt. Wofür, für wen oder was betreiben die Bayern eigentlich diesen Aufwand ?? Sorry aber in meinen Augen einfach lächerlich für einen Spitzenclub.

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  • ollerRentner sagt:

    @micky: Man sollte zusätzlich noch erwähnen (der Moderator tat das auch öfter und im Bild waren sie auch mehr als einmal zu sehen – und sogar zu hören), dass 4 (wenn ich mich nicht verzählt habe) Bremer Zuschauer die 760km nach München gefahren sind um das Spiel zu sehen.

    Das Spiel selber ist schnell beschrieben. Bremen kam erst in der 71. Minute zum ersten Schuss auf das Tor, aber der zweite war dann gleich der Ehrentreffer.

    München übte sich in recht gutem Spiel bis zur Höhe des Strafraumes, um dann die letzten Pässe eher selten an die Frau zu bringen. Meines Erachtens wurde viel zu oft versucht den Ball sozusagen ins Tor zu tragen.

    Die Abwehr der Bremerinnen hatte allerdings meist ein Bein dazwischen und die ausgesprochen gute Torhüterin hielt auch ein paar sogenannte Unhaltbare.

    Andererseits hatte besonders Lineth Beerensteyn mehrere Chancen, bei denen mir der Mund offen stehen blieb, weil es bei denen eigentlich schwerer war das Tor zu verfehlen, denn es zu treffen.

    Ansonsten ist noch erwähnenswert, dass es erfreulicherweise keine verletzten Spielerinnen gab

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  • strike sagt:

    Wolfsburg ist unschlagbar! 5 Tore im Schnitt und 0.1 Gegentore in 9 Spielen ! Das ist Wahnsinn! Sand hatte bis heute die zweit beste Abwehr ! Niemand stoppt Wolfsburg eine andere Liga ! Hut ab 👍

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  • Altwolf sagt:

    Was für ein „irres“ Team.

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  • bale sagt:

    Okay damals im dfb pokal hat sand saugut mitgehalten und gespielt.was ist los?

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  • Strike sagt:

    Die warten schon auf ihr nächstes Opfer, jetzt wird Hoffenheim auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht. Einzig und wenn überhaupt, geht was gegen den VFL wenn sie Champions- League spielen und es dort um alles geht. Dann kann es vielleicht dazu kommen das sie etwas vom Gaspedal gehen.
    Bei allem Respekt vor den anderen Teams, Bayern wurde auch 6 zu 0 zerlegt usw.

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  • Dussel Duck sagt:

    Dass ich das noch erleben darf: In einem Frauenfußballspiel pfeift eine Schiedsrichterin indirekten Freistoß wegen Rückpass zur Torfrau. Das war für mich, glaube ich, eine absolute Premiere.
    Zu ihrem Glück mussten die wackeren wie chancenlosen Bremerinnen, die sich auf der Torlinie aufreihten, in dieser Situation nicht die Braveheart-Prüfung ablegen (= „Halte ich den Kopf hin, wenn die Pille aus 6 m auf ihn zugeschossen kommt?“). Dafür war Jill Roord kurz vor Schluss dankenswerterweise nicht skrupellos genug.

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  • Helmut sagt:

    Die Damen des FC Bayern leiden halt an der gleichen Krankheit wie die N-11. „In Schönheit sterben“ und „den Ball ins Tor tragen“. Dribblings im Mittelfeld sind zwar schön anzuschauen aber ineffecktiv, gerade die von Lina Magull.
    Und deswegen ist Wolfsburg so effektiv! Weil dort die ausländischen fürs Tore-schießen zuständig sind. Das Alex Popp gleich zwei mal getroffen hat Werte ich mal als dummen Zufall.

    Bemerkenswert für mich war, das fünf Bayen-Spielerinnen mit insgesamt sechs Krücken nebeneinander auf der Haupttribüne sasen. Dazu kamen noch zwei Freiburger „Gast-Krücken“ und ein Humpelbein dazu, nämlich die von „Puki“Wieder und von Lena Lotzen.
    Ein Bild des Grauens!

    (-2) 16 Gesamt – 7 hoch – 9 runter
  • Anzel sagt:

    Hallo erstmal,

    Eigentlich lese ich ja hier nur, zu dem Vorkommentar muss ich jedoch auch mal die Tastatur zu Hand nehmen.
    Der VFL Wolfsburg ist nicht auf Grund von ausländischen Spielerinnen so erfolgreich dieses Jahr – der Unterschied ist ganz klar in der Spielanlage und der Geschwindigkeit zu sehen.
    Das Team in Wolfsburg hat seine Spielidee weiter ausgearbeitet und entwickelt.

    Des Weiteren ist die Mannschaft eingespielt und wurde nur punktuell verstärkt. Hansen und Pajor wurde in jungen Jahren die Zeit gegeben, nun zahlt es sich aus. Wer Alexandra Popp auf das Tore schießen reduziert, hat sich mit ihr auch nicht wirklich auseinander gesetzt.

    Es gibt dieses Jahr wohl nur eine Mannschaft, die dem VFL Paroli bieten kann, und das ist Olympic Lyon. Leider findet das diesjährige Champions League Finale schon in den Iden des März statt.

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  • Altwolf sagt:

    @Helmut

    Sehr oberflächlich gesehen kann man, wie offenbar auch Du, meinen, der derzeitige Erfolg der Wölfinnen beruhe auf das effektive Toreschiessen durch die „ausländischen“ Spielerinnen beim VFL.

    Wenn man aber genauer hinschaut und die Entwicklung der Wölfinnen über die letzten Jahre heranzieht, läßt sich doch deutlich erkennen, daß es hier eine Kontinuität gibt, die über den Trainer R.Kellermann über seine Co-Trainer B.Carlsson u. St.Lerch und jetzt zuletzt auch A.Hingst zu einer Spielidee führte, die derzeit offenbar in fast perfekter Weise umgesetzt werden kann.

    Noch vor Jahren agierte man eher aus einer kompakten Abwehr und einem sehr starken defensiven u. doch kreativen Mittelfeld (L.Gössling u. N.Keßler) heraus das Spiel, setzte offensive Akzente über die Flügel und erzielte mit einer umtriebigen M.Müller so die ersten großen Erfolge.

    Im Zusammenhang mit diesen Erfolgen erkannte man jedoch, daß immer mehr defensive Stärke und Kompaktheit bei den Gegenerinnen vorhanden waren und so immer auch spielerische Lösungen gegen diese tiefstehenden „Bollwerke“ gefragt waren.

    Diese Lösungen heissen derzeit Tempofußball und aggressives Pressing mit sehr hochstehender eigener Defensive. Ballbesitzfußball mit gutem Positionsspiel und schnellen Ballpassagen.
    Bestanden anfangs noch Probleme in der Umsetzung, da ja dadurch auch die Konteranfälligkeit höher war und auch dadurch der ein o. andere Punktverlust resultierte, hatte R.Kellermann als Sportlicher Leiter die entsprechenden Personalien verwirklicht, die diesen Spielstil umsetzen können.
    Mit dem Cheftrainerwechsel auf St.Lerch, der auf die Absage B.Carlssons folgte, wurde das spielerische Moment nochmals angehoben, der Kader mit passenden Spielerinnen nochmals verbreitert u. insbes. wurde durch die Verpflichtung von S.Doorsoun, Nillas hervoragendes Stellungsspiel u. auch Zweikampfstärke, jedoch deutlicher werdende Schnelligkeitsdefizit, hervorragend kompensiert.
    So konnte auch mit C.Neto eine technisch hervorragend ausgebildete Spielerin im MF etabliert werden, die sowohl in der Balleroberung als auch im Spielaufbau eine hervorragende Ergänzung zur zweikampf- u. kopfballstarken S.B. Gunnarsdottir ist.

    Das immer wieder gemeinsame konsequent erfolgende Pressing macht es für die Gegnerinnen extrem schwer ein eigenes Spiel aufzubauen und die dann meist weit nach vorn geschlagenen Bälle können oft ohne Mühe abgefangen werden, erfordert jedoch eine hohe Laufbereitschaft und Fitness. Da machen sich dann auch mal die „englischen“ Wochen bei den Wölfinnen bemerkbar u. bieten dann auch die Chance ihnen Punkte abzuknöpfen.

    Die Rolle von A.Popp hat sich verändert, da sie nun sowohl auf der 6, wie auch auf den Aussenpositionen spielt, jedoch auch, durch die häufigen Positionswechsel in der Offensive, zentral auftauchen kann. Sie wird nun nicht mehr nur als starke Kopfballspielerin definiert. Sie ist auch eine der mental richtungsweisenden Spielerinnen.

    Mit P.Harder wurde der „Schlüssel“ für die Offensive gefunden, denn nun hat die wiedererstarkte C.Hansen für ihre Flanken- und Grundlinienläufe eine spielintelligente Abnehmerin gefunden, ergänzt durch eine E.Pajor, die durch ihre Schnelligkeit kaum in die Tiefe gespielte Bälle verpasst u. so die gegenerische Abwehr aufreisst, Räume für die anderen eröffnet und nur schwer zu verteidigen ist. Da auch L. Dickenmann die Fähigkeit hat Spielsituationen zu erkennen u. ebenfalls bis zur Grundlinie durchzulaufen, können die „Bollwerke“ der Gegnerinnen auch immer wieder geknackt werden. Seit C. Hansen weniger Verletzungen durch abgestimmte Einsätze u.Einsatzzeiten erleidet bringt sie ihre Fähigkeiten auch immer auf den Platz, auch wenn sie des Öfteren mal selbst den rechtzeitigen Torabschluß machen sollte.

    Inzwischen ist auch K.Minde in e. besseren körperlichen Verfassung und kann daher zunehmend die offensive Position von L.Dickenmann einnehmen, wie auch P-S.Wolter das auf der rechten Seite tut.
    Auch die Umstellung v. B.Peter auf die re.AV zeigt e.defensive Stabilität u. ihr deutlich gewordener Offensivdrang zeigt, das sie sich auch dort wohlfühlt. Auch alle jetzt nicht genannten Spielerinnen u.Torfrauen sind Teil dieser Einheit,bringen ihre Fähigkeiten ein und stärken dieses Team.

    Dieses Team ist über die letzten 2-3 Jahre immer mehr zusammengewachsen, sie harmonieren einfach, da ist die Nationalität völlig egal, denn sie ziehen alle an einem Strang und der heisst gemeinsam Erfolg zu haben und da sich genügend Spielerinnen darunter befinden, die sich, wie auch das Trainerteam, mit dem Erreichten nicht zufrieden geben, gibt es auch keinen Stillstand.

    Dieses Team ist das bisher spielstärkste Team, was der VFL je hatte.

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  • FFFan sagt:

    @ D.D.:
    „Dass ich das noch erleben darf: In einem Frauenfußballspiel pfeift eine Schiedsrichterin indirekten Freistoß wegen Rückpass zur Torfrau. Das war für mich, glaube ich, eine absolute Premiere.“

    Aber nur für dich! 😀
    Das gab’s nämlich tatsächlich schon mal, sogar im selben Stadion! Am 15.Spieltag der Saison 2014/15 entschied Schiedsrichterin Christina Biehl beim (Spitzen-)Spiel Bayern München gegen VfL Wolfsburg nach einem Rückpass von Nilla Fischer auf indirekten Freistoß. Almuth Schult konnte es nicht fassen, parierte den Schuss von Melanie Behringer dann aber sensationell!

    Wem fallen weitere Beispiele ein?

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  • Zaunreiter sagt:

    @Altwolf:
    Das nenn ich doch mal eine hervorragende Analyse! Danke dir dafür!

    (5) 7 Gesamt – 6 hoch – 1 runter
  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Du hast wirklich ein phänomenales Gedächtnis.
    Deine Beiträge sind immer wieder eine Bereicherung.
    Danke !

    (7) 7 Gesamt – 7 hoch – 0 runter
  • Oskar Walter sagt:

    @Altwolf
    Ihrer Analyse kann ich auch aus Sander Sicht nur zustimmen. Ich habe Wolfsburg bisher noch nie spielerisch so stark gesehen wie am letzten Sonntag. C. Neto ist mir sofort als wichtige und spielstarke Person im Mittelfeld aufgefallen, S. Doorsoun-K.als Ruhepool in der Abwehr und Eva Pajor mit ihrer Schnelligkeit gegen eine wirklich formstarke Abwehrspielerin. Wenn man bedenkt, wer da noch verletzt ist oder auf der Auswechselbank war, wie z.B. Anna Blässe, man muss sagen, Wolfsburg ist derzeit fast eine andere Liga.Das faire Spiel hatte in F. Michel und ihren Kolleginnen eine aufmerksame und sehr gute Leitung.

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  • GG sagt:

    Als Augenzeuge der Begegnung in Willstätt … fehlen mir jetzt doch etwas die Worte ob des Spielverlaufs und -ausgangs.
    Das „irre“ von @Altwolf interpretiere ich für mich als „erneuter magischer Moment“. In dieser Spielzeit mein Zweiter – nach dem Spiel gegen die Bayern-Frauen.
    Vielem von dem, was @Altwolf in seinem 2. Statement dargelegt hat, kann ich zustimmen. Und doch fehlt m.E. noch die ein oder andere Nuance, die die Wölfinnen zu diesen außergewöhnlichen Leistungen antreibt.

    Diesbezüglich will ich zunächst auf das (erneut) verlorene UWCL-Finale in Kiew verweisen: Diese besondere Tragik, nach etwas überraschender Führung durch eine dumme Aktion eine eminent wichtige Spielerin per Platzverweis zu verlieren und daraufhin noch gleich #4 Gegentreffer zu kassieren. Ich wage die Prognose, solches wird den Wölfinnen nicht nochmal passieren. In dieser Saison werden #4 Gegentreffer nicht ausreichen ….
    Sodann das wirklich gelungene Filmprojekt im Frühjahr diesen Jahres: Diese besondere Wertschätzung hat dem Team nicht nur geschmeichelt, nach meinem Gefühl hat es noch weiter motiviert – jedenfalls nicht mit weniger in den Händen aus der nächsten Spielzeit zu gehen (okay, so sehr viel mehr geht nun auch wieder nicht).
    Und abschließend registriere ich eine größere Aufmerksamkeit in Kreisen der VfL-Geschäftsführung: Dr. Schumacher – in den letzten Jahren allenfalls sporadisch in der AOK-Arena gesehen – ist in dieser Saison (nahezu) bei jedem Wölfinnen-Spiel zugegen. Das jüngst die Entscheidung veröffentlich wurde, das bisher als Reha-Zentrum genutzte Gebäude am Elsterweg werde alsbald umgebaut, dürfte auch auf den Einfluß von Dr. Schumacher zurückgehen.

    Ich gebe zu, auch ich habe eingangs der Saison ein Stirnrunzeln bekommen, als ich die Aussage von JO (Wedemeyer) im DFB-Interview gelesen habe, in der kommenden Spielzeit werde das Triple angestrebt. Heute kann ich der Mannschaft nur meinen Respekt zollen – das was geäußert wurde, wird momentan konsequent verfolgt.

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  • Altwolf sagt:

    @GG

    Der SC Sand ist bisher zu Hause immer sehr kompakt aufgetreten u. wird von S.Glas auf die Gegnerinnen gut eingestellt, dazu ein Platz der durch die geringere Breite und auch Beschaffenheit einem technischem Spiel nicht gerade entgegenkommt.

    Und dann so ein Spielverlauf – das fand ich irgendwie nicht begreiflich, deshalb der spontane Ausdruck „irre“, sicherlich besser zutreffend der von Dir gewählte „magische Moment“.

    Natürlich gibt es zu dem derzeitigen „Phänomen Wölfinnen“ noch einige andere Aspekte, wie auch zu den von mir nicht namentlich erwähnten Spielerinnen, so auch die bisherige 0-Gegentorfrau A.Schult.
    Deshalb auch die von Dir treffend erwähnte zunehmende Wertschätzung seitens des Umfeldes und der Geschäftsführung und die besondere Wahrnehmung in der Stadt Wolfsburg selbst.

    Doch musste meine Antwort auf @Helmuts Äußerung über die Entwicklung der Wölfinnen irgendwo auch ein Ende finden.

    (2) 2 Gesamt – 2 hoch – 0 runter
  • enthusio sagt:

    Ich hoffe, die „Wölfinnen“ können ihre starke Form über den Rest der Saison konservieren und im WCL-Viertelfinale Olympique Lyon ausschalten und dann auch den europäischen Titel holen.
    Wenn nicht jetzt, wann dann ?
    Sollte das aber erneut nicht passieren, könnte das zu einer Abwanderung oder zumindest nicht stattfindenden vorzeitigen Vertragsverlängerung frustrierter Spitzenspielerinnen führen.
    Letztlich wird sich erst am Ende des Tages herausstellen, ob Wolfsburgs Titelträume endlich wieder vollständig in Erfüllung gehen werden.
    Ich wünsche allerdings den sympathischen „Wölfinnen“ das Erreichen ihrer Triple-Ziele aus vollem Herzen.
    Und genieße natürlich in vollen Zügen die herausragenden Auftritte dieser Mannschaft.

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  • cosinus sagt:

    Super- kurze Videos der Begegnungen vom Spieltag anzubieten !!!
    So kann jeder noch einmal nachschauen, bevor er einen Beitrag verfasst, ob er richtig liegt.

    (2) 2 Gesamt – 2 hoch – 0 runter
  • Dussel Duck sagt:

    @ FFFan apropos Rückpass:
    Tatsächlich. Jetzt erinnere ich mich auch wieder (nebulös) an das Spiel! Mein Post sollte eigentlich hauptsächlich komisch sein und war meiner wiederkehrenden Frustration geschuldet, im Frauenfußball Szenen zu sehen, in denen Schiedsrichterinnen nicht den Mumm hatten, illegale Rückpässe zu pfeifen.
    Ähnliches, aber zugegeben eigentlich nicht hierher gehörendes Thema: Mich würde ja sehr interessieren, welche Absprachen es beim DFB zum Ballhalten der Torfrauen/-Männer gibt. Ich zähle gern mal die Sekunden bei Frauenspielen (Männerfußball interessiert mich nicht mehr) – wie lang die Torhüterin den Ball in den Händen hält, und streng genommen gäbe es da in jedem Match mehrere Möglichkeiten für indirekte Freistöße.

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