Frauen-Bundesliga: So lief der 4. Spieltag

Von am 14. Oktober 2018 – 16.58 Uhr 28 Kommentare

Am 4. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga kam der VfL Wolfsburg zu einem souveränen Auswärtssieg. Der SC Freiburg kassierte überraschend eine Heimniederlage, der 1. FFC Frankfurt feierte den ersten Saisonsieg.

Die Wolfsburger Spielerinnen bejubeln den Treffer zum 2:0 von Kristine Minde

Die Wolfsburger Spielerinnen bejubeln den Treffer zum 2:0 von Kristine Minde © imago / foto2press

Minde trifft doppelt bei Wolfsburg-Sieg

Der VfL Wolfsburg gewann vor 771 Zuschauern auf Platz 11 des Weserstadions beim SV Werder Bremen mit 3:0 (2:0). Zsanett Jakabfi (10.) und Kristine Minde (26.) sorgten für die Pausenführung, in der Schlussphase sorgte Minde mit ihrem zweiten Treffer für den Endstand (86.).

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Heimniederlage für Freiburg

Der SC Freiburg unterlag auf eigenem Platz gegen den MSV Duisburg mit 0:2 (0:1). 1.052 Zuschauer im Möslestadion sahen, wie Lisa Makas die Gäste früh in Führung brachte (5.). Dörthe Hoppius machte früh in der zweiten Halbzeit den Auswärtserfolg der Gäste perfekt.

Essen ringt Potsdam nieder

Die SGS Essen gewann gegen den 1. FFC Turbine Potsdam vor 1.187 Zuschauern im Stadion Essen mit 3:2 (1:1). Lea Schüller erzielte die Essener Führung (11.), Svenja Huth gelang der Ausgleich (30.). In der zweiten Halbzeit brachte erneut Schüller die Gastgeberinnen in Führung (48.), doch Felicitas Rauch egalisierte für Turbine (57.). Für die Entscheidung sorgte dann Linda Dallmann (72.).

Feiersinger trifft bei Frankfurt-Sieg

Dem 1. FFC Frankfurt gelang vor 1.360 Zuschauern im Stadion am Brentanobad gegen den SC Sand beim 1:0 (0:0) der erste Saisonsieg. Laura Feiersinger traf kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit (47.).

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Bayern München gewinnt Verfolgerduell

Turbulentes Remis der beiden Aufsteiger

In der turbulentesten und trefferreichsten Partie des Spieltags trennten sich die beiden Aufsteiger Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen vor 200 Zuschauern im Grenzlandstadion mit 4:4 (2:0). Dabei schienen die Gastgeberinnen auf dem Weg zum ersten Saisonsieg, verspielten aber eine 3:0-Führung. Vanessa Wahlen (9.), Alina Busshuven (29.) und Valentina Oppedisano (62.) schossen einen Drei-Tore-Vorsprung heraus, ehe Elisabeth Mayr verkürzte (63.). Auch der vierte Gladbacher Treffer durch Kerstin Bogenschütz (71.) sorgte nicht für die Entscheidung, denn in einem furiosen Schlussspurt retteten erneut Mayr (74.), Merle Barth (85. Elfmeter) und Lena Uebach (90.+1) den Gästen einen Punkt.

Arbeitssieg für Bayern

Bereits am Samstag gewann der FC Bayern München gegen die TSG 1899 Hoffenheim vor 452 Zuschauern im Grünwalder Stadion mit 2:1 (1:0). Mandy Islacker (34.) und Sara Däbritz (70.) trafen für die Gastgeberinnen, für Hoffenheim war Maximiliane Rall erfolgreich (82.).

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • Fan2 sagt:

    So, der nächste Spieltag ist vorbei, und wie bereits gesagt, wird es die langweiligste Spielzeit aller Zeiten werden. Oder zweifelt noch jemand daran?

    Wolfsburg munter vorne weg, Bayern macht das, was nötig ist, um den zweiten Platz sicher zu machen, ohne auch nur in irgendeiner Weise Spielfreude zu vermitteln, und dahinter blamieren sich die „Herausforderer“ reihenweise. Freiburg hat gerade mal 7 Punkte geholt, ohne gegen einen der ersten beiden gespielt zu haben. Viel besser ist es bei den anderen auch nicht. Dort nehmen sich alle schön gegenseitig die Punkte weg. Frankfurt wie etwas konsolidiert, Leverkusen und Gladbach haben sich schön schädlich, friedlich die Punkte geteilt, beide sind für mich immer noch Abstiegskandidaten Nr.1.

    Kommt her und argumentiert gerne mit mir, jeden Spieltag aufs Neue. Und jeder weitere Spieltag wird es bestätigen, dass die Liga doch die langweiligste Liga aller Zeiten ist!

    (-37)
  • Witzfigur sagt:

    „Wir müssen daran arbeiten, in der Defensive noch stabiler zu werden“, resümierte Rudolph.
    Oi, joi, joi, diese Feststellung ist ganz sicher keine neue, sondern eine mit ’nem langen Bart!
    Wenn 3 Verteidigerinnen nochdazu gelbe Karten im Gepäck mit nach Hause nehmen, besagt dies auch Einiges.
    Auch das die SGS bereits zuletzt im Karli beim Auswärtssieg kurz nach Wiederanpfiff die Weichen auf Sieg stellte, scheint einigen Turbinen gänzlich aus der Erinnerung verschwunden zu sein, dem Trainer vermutlich ebenso, denn heute war’s wieder so!
    Und als Nächstes kommt der FCB, der zuletzt auch immer min. 1 Punkt entführt hatte. Ob da also der Bock erneut umgestossen wird? Ich habe so meine Zweifel, denn eine Rolser wird sich gemerkt haben, wie sie Kiwic wieder narren wird können!

    (5)
  • Pauline Leon sagt:

    mein flehen wurde erhört und elisabeth mayr und lena uebach durften in der zweiten halbzeit das spiel retten, mit drei von drei feldtoren.
    lena hat somit ihr erstes tor in der frauen bundesliga erzielt und mindestens ein anderes vorbereitet. (oder waren es sogar zwei? auf jeden fall hat sie dafür nicht sehr lange gebraucht, nämlich knapp 70 minuten. damit gehen 4 leverkusener punkte mit auf ihr konto )

    herzlichen glückwunsch liebe lena!

    sie schließt nahtlos an ihre bemerkenswerten leistungen aus liga zwei an.
    damit sollte frau hagedorn ihre sturmspitzen gefunden haben!!

    das spiel konnte ja kaum spannender sein. Mönchengladbach war bis mitte der zweiten halbzeit besser und torgefährlicher. sie lagen verdient in front, mit teilweise abgefahrenen toren, z.b. kerstin bogenschütz als bogenschütz´ !!!
    individuelle fehler der leverkusener 11 haben zur führung mitgeholfen, teilweise auch „stock“fehler in der abwehr.
    (eishockey? siehe l.dallmann)
    aber dann ging es hin und her. und das für KEINEN EINTRITT!! aber auch keine informationen jedweder art, ausser, manchmal auch „fake news“-, durchsagen.
    borussia spielte so, wie in ihrer ersten 1.-ligasaison, ansehnlich und offensiv aber unglücklich. ich erinnere gerne an das spiel gegen freiburg, als giulia gwinn von der wm kam und das spiel entschied.

    …sogar gladbacher ordner fanden das traurig und für den verein sehr beschämend, das die frauen keine interne aufmerksamkeit bekommen!
    mitgefühl hätte ich jedoch am wenigsten erwartet.

    insgesamt ein sehr schöner spieltag.

    (9)
  • Aldur sagt:

    Beste Fußballunterhaltung bei herrlichem Wetter gab es heute in Essen zu erleben. SGS-Trainer Kraus hatte einen Tausch innerhalb der zuletzt etablierten Aufstellung vorgenommen: Feldkamp rückt nach vorn auf die Sechs, dafür Hegering zurück in die Innenverteidigung.

    Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel zweier offensiv orientierter Mannschaften. Nach der etwas wilden Anfangsphase war es dann Schüller, die nach einem Potsdamer Ballverlust mit einem flachen Ball geschickt wurde, bis zum Turbine-Sechzehner marschierte, und zum 1:0 einschob. Wenige Minuten später war auf der anderen Seite Huth frei durch, scheiterte aber an Sindermann. In der Folge vergaben Schüller und Dallmann noch mehrere gute Umschaltaktionen, auch Turbine hatte gute Gelegenheiten, bevor Huth dann aus eigentlich unmöglichem Winkel zum 1:1 traf.

    Zur zweiten Halbzeit blieb Brüggemann, die kurz vor der Pause noch einen offenbar schmerzhaften Tritt von Chmilinski abbekommen hatte, in der Kabine. Dafür kam Oberdorf ins zentrale Mittelfeld und Feldkamp rückte doch wieder zurück in die Innenverteidigung. Oberdorf deutete gleich mit der ersten Aktion ihr Potential an, als sie zwei Gegnerinnen stehen ließ und den Ball flach in den Lauf von Schüller passte, die die Kugel allerdings nicht kontrollieren konnte. Kurz darauf traf Schüller dann allerdings erneut – diesmal mit einem Flachschuss aus gut 20 Metern. Danach entwickelte sich wieder der offene Schlagabtausch aus Halbzeit eins, und Turbine kam erneut zum Ausgleich – diesmal durch einen von Rauch direkt verwandelten Freistoß.

    Den Lucky Punch hatte am Ende aber die SGS, als nach einem langen Ball in den Rücken der Turbine-Abwehr Dallmann Elsig davonlief und zum Siegtreffer einschob. Nach Quantität und Qualität der Großchancen, geht der Sieg der SGS sicher in Ordnung. Dennoch gab es eine Reihe von Momenten, in denen das Spiel auch in die andere Richtung hätte kippen können.

    Zwei Gedanken noch: Zum einen ein Riesen-Kompliment an Kim Sindermann. Wenn man es nicht gewußt hätte, wäre man zu keinem Zeitpunkt auf die Idee gekommen, dass dort die erst 17-jährige dritte Torfrau im SGS-Kasten steht. Wenn sie so weiter macht, müssen sich Klostermann und Johannes nach ihrer Gesundung strecken. Außerdem war ich heute sehr angetan vom Auftritt von Danica Wu. In den ersten Spielen für die SGS hat sie mir in der Rolle auf der linken offensiven Außenbahn nicht so gefallen, wohl auch, weil ich sie immer noch als effektive Abfangjägerin im defensiven Mittelfeld von Duisburg vor Augen hatte. Heute war das, von einigen überhasteten Abspielen abgesehen, eine runde Sache auf der neuen Position.

    (17)
  • SCF Klausi sagt:

    Das erfreuliche aus Freiburger Sicht ist das Clara Schöne und Hikaru Naomoto ihre Verletzungen auskuriert haben und wieder im Kader stehen.Naomoto kam auch schon die letzte halbe Stunde zum Einsatz.

    Duisburg wird wohl nicht mehr zum Lieblingsgegner von Freiburg.

    Der MSV attackierte die Ball führenden Freiburger schon früh mit zwei bis drei drei Spielerinnen und stellten die Passwege geschickt zu.Im Mittelfeld verstolperten die Freiburger die Bälle oder es dauerte zu lange mit dem Abspiel auf eine freistehende Mitspielerinnen so das Duisburg in aller Ruhe ihre Defensive ordnen konnte.

    Nach ca 20 Minuten konnte sich Freiburg besser auf den MSV einstellen und man dominierte sie Phasen weise auch wobei auch viele Torchancen erarbeitet wurden,aber zwingend waren davon nur wenige.Entweder man übersah eine besser positionierte Mitspielerin oder blieb in der Duisburger Defensive hängen.Kam man doch mal durch hatte Maike Kämper,die einen sehr guten Tag erwischte,etwas dagegen den Ball vorbei zu lassen.

    Aus meiner Sicht erwischten auf Freiburger Seite Sharon Beck und Giulia Gwinn einen völlig gebrauchten Tag,den beiden gelang so gut wie keine Aktion und verhedderten sich immer wieder in der gut organisierten MSV Abwehr.

    Hikaru Naomoto kann aber mMn mit ihrer Debütleistung zufrieden sein.Sie muss sich zwar noch besser in das Spiel einbinden,in ein paar Aktionen lies sie aber schon durchblicken das sie eine technisch und physisch starke Spielerin ist.

    Letztendlich Glückwunsch nach Duisburg zu einem spielerisch verdienten Sieg in Freiburg vor 1052 Zuschauern.

    (19)
  • FFFan sagt:

    @ Fan2:
    „Kommt her und argumentiert gerne mit mir, jeden Spieltag aufs Neue.“

    Nein, danke. Das würde die langweiligste Diskussion aller Zeiten werden! 😀

    (28)
  • Strike sagt:

    Fan2
    warum schreibst du eigentlich nur so negativ, alle Mädels in den Vereinen trainieren viel und teilweise hart. Du schreibst hier als FAN2 alias Sheldon über die Liga ohne Respekt.Langweilig, Duisburg gegen Freiburg! NEIN, Essen gegen Potsdam! NEIN, Bayern gewinnt nicht fünf zu null gegen Hoffenheim was ja ein Wiederspruch wäre, denn das wäre Lanngweilig!
    Ich würde dir raten hier auszusteigen oder einfach mal Respekt gegenüber den jungen Frauen zu zeigen.

    (46)
  • Dori sagt:

    Glückwunsch an starke und selbstbewusste Duisburgerinnen, die ihre Chancen genutzt und als Team sehr gut harmoniert haben.

    Freiburg war Favorit und deshalb ist die Niederlage bitter, aber ich bin niemand, der deswegen schimpft. Gwinn und Van Lunteren, aber eigentlich fast das gesamte Freiburger Team, hatten keinen Sahnetag, aber das passiert eben mal. Der frühe und sehr unnötige Gegentreffer hat sie möglicherweise auch sehr verunsichert. Zweikämpfe im Mittelfeld wurden oft verloren, zu viele Ballverluste und eine schlechte Chancenverwertung. Auch wenn nicht alles schlecht war, können sie das besser.

    Trotzdem gab es einige Lichtblicke. Es war schön, Clara Schöne und Hikaru Naomoto wieder auf der Bank zu sehen und Naomoto wurde sogar schon eingewechselt. Sie wirkte zwar noch etwas unsicher, aber man konnte schon erkennen, dass sie ein gutes Auge und eine sehr gute Technik hat. Sie braucht nur Spielpraxis.
    Außerdem positiv ist mir Lena Lotzen aufgefallen. Sie war eine Art Wandspielerin, konnte die Bälle immer gut verarbeiten und hatte gute Ideen und ein gutes Auge. Schade, dass sie schon nach der ersten Hälfte ausgewechselt wurde, aber der Trainer wollte bestimmt mehr Schnelligkeit und Frische reinbringen.
    Es gibt schon ein Video über ihren Auftritt. Zwar eher wenige Aktionen, aber die die sie hatte sahen gut aus, immer mit dem Wissen, dass sie so lange verletzt war. Ich nehme an, da es öffentlich ist, darf ich es auch teilen:

    Sharon Beck hat mir, anders als SCF Klausi, in der ersten Hälfte auch gut gefallen. Sie ist viel an den Gegnern vorbei gedribbelt und hatte auch eine gute Technik. In der zweiten Hälfte wirkte sie aber auch wie die meisten anderen irgendwie zu langsam, nicht nur körperlich, sondern vor allem gedanklich und es schlichen sich Fehler ein.
    Als letzte Spielerin möchte ich Jobina Lahr hervorheben. Sie stand eigentlich fast immer sicher, kann gut mit dem Ball umgehen, hat ein sehr gutes Zweikampfverhalten und war in der Verteidigung gestern wie so oft die beste. Sie ist eine sehr wichtige Spielerin, aber wird als Verteidigerin vielleicht oft nicht so wahrgenommen.

    Abschließend bleibt zu sagen, dass Freiburg zwar dominiert hat, Duisburg aber das klar effektivere Team war und der Sieg deshalb irgendwie in Ordnung geht. Glückwunsch, vor allem auch an Makas und Kämper, die mir gut gefallen haben. Das war ein wirklich guter Auftritt.

    (14)
  • Detlef sagt:

    Ich kann Aldur in vielem zustimmen!!!
    Für die sicher sehr wenigen neutralen Zuschauer im Stadion Essen war es ein durchaus spannendes und sehr abwechslungsreiches Bundesligaspiel!!!

    TURBINE mit der etwas besseren Spielanlage, mühte sich in Hälfte Eins darum, sein Spiel dem Gegner aufzuzwingen!!!
    Das war allerdings schon in Minute 11 Makulatur, da nach einem Leichtsinnsfehler im MF Essen blitzschnell konterte, und Lea Schüller der Vertreterin von LISA SCHMITZ keine Chance ließ!!!
    Die SGS hatte sich das Match der TURBINEN gegen Frankfurt sicherlich sehr genau angesehen, und so setzten sie fast ausschließlich auf Konter, und ließen Potsdam das Spiel machen!!!

    Das sah zunächst sehr gefällig und durchaus auch gefährlich aus, aber es fehlte so die letzte Konsequenz, als zB FELI RAUCH der Ball vor die Füße fiel, sie aber nicht einschieben konnte!!!
    Dann fiel plötzlich der erhoffte Ausgleich, als LENA PETERMANN den Ball ins Tor beförderte!!!
    Für uns alle absolut unverständlich wurde der Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben!!!
    Kurz darauf wurde die selbe Spielerin im Essener Strafraum klar von hinten umgestoßen, der Pfiff blieb aber aus, was Matthias Rudolph und die Potsdamer Fans zur Raserei brachte!!!
    Dies sollten nicht die letzten Fehlentscheidungen an diesem Nachmittag bleiben, was uns auch mindestens zwei gelbe Karten wegen meckern einbrachte!!!
    Nachdem SVENJA HUTH kurz vorher noch an der jungen Sindermann scheiterte, gelang dann doch noch der Ausgleich vor der Pause!!!

    Nach dem Seitenwechsel fiel dann aber sofort wieder der Führungstreffer der SGS, erneut durch Schüller!!!
    Hier sah VANESSA FISCHER nicht so gut aus!!!
    Vorausgegangen war aber auch hier wieder ein blöder Fehler im MF, und ein schnelles umschalten von Essen!!!

    Aber auch wenn der Spielfaden nun bei Potsdam erneut verloren ging, wie dies bisher fast in jedem Spiel passiert ist, konnte FELI RAUCH mit einem gekonnten Strafstoßtor wieder ausgleichen!!!

    Doch erneut schlug die SGS per Konterchance und Linda Dallmann zu, und so kam der nächste Nuller zustande!!!

    TURBINE läuft weiter seinem Anspruch hinterher, und muß jetzt gegen Bayern und Freiburg dreifach punkten!!!

    (0)
  • night sagt:

    Die Meisterschaft wird dieses Jahr wohl eine klare Geschichte zu Gunsten des VFL Wolfsburg sein. Richtig spannend wird dieses Jahr eher der Abstiegskampf sein, wo zu hoffen ist, dass dieses auch von den Livesendern realisiert wird, denn da tummeln sich doch mehrere Vereine drum. Nicht nur Mönchengladbach, Leverkusen, Werder und Duisburg werden zittern müssen. Nein auch Sand, Hoffenheim und eventuell Frankfurt werden dieses Jahr sich lange Sorgen drum machen müssen.

    (3)
  • Fan2 sagt:

    @strike: Hatte Hoffenheim gegen Bayern eine realistische Chance auf einen Sieg? Nein! Bayern hat das Spiel die ganze Zeit über kontrolliert! Ebenso Wolfsburg. Die Menge dee Tore spielt da keine große Rolle.

    Was Freiburg und Potsdam betrifft, so tragen sie durch ihre schlampigen Leistungen doch noch zur Langweiligkeit der Liga bei! Sie sind keine Konkurrenz für die beiden oberen. Und mal ganz ehrlich:
    Kümmern die Plätze 3-6 wirklich irgendwen? Die sind maximal ein nettes Take away von einer langen Saison, wenn man dann the best of the rest ist, vielmehr aber eben auch nicht. Da wird halt dann mal von Zeit zu Zeit durchrotiert…

    Fußball ist normalerweise ein Sport, der wie jeder Sport seinen Charme daher bezieht, dass er ein Wettkampf ist, bei dem es mehr als einen möglichen Sieger gibt. Schlimm genug, wenn das mal bei einem Spiel anders ist, schlimmer, wenn man eine ganze Saison über bei keinem wirklich wichtigen Spiel das Gefühl gibt, dass der Sieger vor dem Spiel schon feststeht bzw. das höchste der Gefühle ein ermauertes Unentschieden ist.
    Das ist dann nur noch reiner Anti-Fußball!

    Und bevor hier jetzt wieder alle mit Respekt kommen: Ich respektiere die Spielerinnen sehr, die sich ganz auf das Sportliche konzentrieren. Und gerade deshalb äußere ich mich so. Denn für niemanden ist eine so einseitige und unausgeglichene Liga schädlicher als für die Spielerinnen, weil sie ständig entweder überfordert oder unterfordert werden. Damit ist keine wirkliche Weiterentwicklung möglich.

    (-17)
  • Bernd sagt:

    @ Dori
    Sehr gute Zusammenfassung! Schön, dass Du auch Jobina Lahr hervor hebst, die wirklich konstant gute Leistungen zeigt, welche etwas zu Unrecht wenig beachtet werden. Sharon Beck war sehr engagiert, rannte sich aber des öfteren in der Duisburger Abwehr fest und hätte manchmal früher abspielen können. Tatsächlich unterschiedlich bewerten wir das Spiel von Lena Lotzen. Von ihr gingen meines Erachtens zu wenig Impulse aus und so waren die Auswechselungen von ihr und der diesmal nicht so starken V. Wieder in der Halbzeit für mich folgerichtig. Was mir erstmals in dieser Saison ebenfalls nicht so gefallen hat, war die Kommunikation der SC-Spielerinnen untereinander. Ohne hier Namen nennen zu wollen, waren verbal und auch in der Körpersprache negative Äußerungen bei mehreren Spielerinnen u.a. nach Fehlpässen erkennbar. Die gegenseitige Unterstützung auch nach Fehlern, war selten. Die Duisburgerinnen traten als ein geschlosseneres Team mit einer sehr guten Torhüterin auf. Freiburg spielte trotzdem überlegen, zog jedoch gegen die Effektivität des Duisburgerinnen den Kürzeren.

    (5)
  • Witzfigur sagt:

    …ich könnte stundenlang von Kämper und Richter schwärmen! 🙂
    Ansonsten war die MSV-Leistung in Freiburg zu großen Teilen der herausragenden Einstellung durch den Trainer und deren Umsetzung durch das gesamte Team geschuldet. Und das Wunderbare daran war, man konnte nie die Floskel vom Betonanrühren verwenden!

    (8)
  • Dori sagt:

    @Bernd
    Ja, die Verteidigung geht oft ein bisschen unter, was schade ist.
    Was Lotzen angeht, haben wir dann wirklich andere Ansichten. Ich sehe sie nämlich nicht als eine Spielerin, die geholt wurde, um sofort für Impulse zu sorgen, sondern als eine Spielerin, die nach einer langen Verletzungszeit wieder aufgebaut wird, um dann irgendwann hoffentlich eine richtige Stütze zu sein. Sie hatte nicht die meisten Ballaktionen, aber hat eine Ballsicherheit ausgestrahlt, die die meisten anderen Spielerinnen im Spiel leider vermissen ließen und u.a. danach bemesse ich sie vorerst. Die Rolle der Taktgeberin sollten lieber noch andere übernehmen. Ich vergleiche nämlich ungern die Leistungen einer Spielerin mit ihrem tatsächlichen Potenzial, wenn ich weiß, dass sie noch nicht in der Lage ist, ihr gesamtes Potenzial abzurufen.

    Deshalb habe ich z.B. auch von Naomoto nicht erwartet, dass sie sofort dem Spiel ihren Stempel aufdrückt, als sie eingewechselt wurde. Obwohl auch einige Fehlpässe dabei waren, hat sie für mich trotzdem ein gutes Debüt gefeiert, weil eben schon gute Ansätze da waren und das reicht mir erstmal. 🙂

    (8)
  • Pauline Leon sagt:

    Dori,
    vielen dank fürs schöne video von lena lotzen gegen den msv. es zeigt, was schon in den spielen bei spoho und bayer 04 zu sehen war: sie spielt die bälle mit einer nahezu perfekten paßgenauigkeit auf den fuß/in den lauf ihrer mitspielerinnen, mit grooooßer übersicht.

    ihr zu ehren (und ihr gegenüber) stellt der msv auch die 4-frau-bewachung in den 16er. (0:40 min.) sehr respektvoll aber ehre wem ehre gebührt. und natürlich soll, nein MUß, dieses video gezeigt werden.
    obwohl sie mit angezogener handbremse spielt.

    (4)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Dori, @ Bernd

    Bei der Spielbewertung sind wir uns einig,bei der Bewertung der Spielerinnen liegen wir aber zum Teil weit auseinander.

    Sharon war mir am Sonntag zu phlegmatisch,bzw zu eigensinnig.Entweder sie verpasste den richtigen Zeitpunkt des Abspiels oder sie ging mit dem Kopf durch die Wand und blieb an Duisburgerinnen hängenBeides führte zu unnötigen Ballverlusten und nur wenige ihrer Aktionen waren von Erfolg gekrönt.

    Was Lena betrifft bin ich dann eher bei @ Dori.Man muss bedenken dass Lena ca zwei Jahre Spielpraxis aufholen muss.Da müssen auch wir Fans Geduld aufbringen und die Erwartungen in sie jetzt noch nicht zu hoch stecken.Ich meine aber,das sie von Spiel zu Spiel immer stärker wird und wenn sie ohne Rückschläge bleibt und auch die gesamte Vorbereitung im Winter mit machen kann werden wir zur Rückrunde eine ganz andere Lena auf dem Platz sehen.

    Mit Lena gibt es auch sehr schönes Interview in der Stadionzeitschrift,schade das es keinen Link dazu gibt.

    Was Jobina betrifft sind wir wieder zusammen.Sie ist eine der konstantesten Spielerinnen im Team und zu den bereits genannten Eigenschaften auch noch sehr schnell.Aus meiner Sicht hätte sie eine Nominierung für die N11 verdient.

    Im Zusammenhang mit Jobina muss man aber auch mal Anja lobend hervorheben.Sowohl als Startspielerin als auch als Ersatzspielerin bringt sie immer konstante und solide Leistungen und ist nun auch aus meiner Sicht auf Grund der Vereinszugehörigkeit die Identifikationsfigur der Frauen.Als sie am Sonntag rein kam war des MF wesentlich geordneter und strukturierter als in HZ 1.

    Mit Blick auf das kommende Spiel in Wolfsburg sehe ich die Niederlage gegen den MSV eher positiv.Die Mädels wissen selbst das sie schlecht gespielt haben und werden beim VfL ganz anders auftreten um Wiedergutmachung zu betreiben,selbst wenn ich nicht mit einem Sieg rechne.

    (7)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Witzfigur

    Das war ja das schöne an dem Spiel dass Duisburg nicht den Betonmischer mitgebracht hat sondern selbst einige spielerische Akzente setzen konnte.Deshalb ist der Sieg gegen teils überheblich wirkende Freiburger völlig verdient.

    (7)
  • Fan2 sagt:

    @night: Ich glaube kaum, dass Frankfurt, Sand oder gar Hoffenheim zittern müssen. Dafür ist da einfach zu viel Substanz. Gladbach steht für mich als Absteiger Nr.1 eh fest, Leverkusen dürfte auch wieder runtergehen, evtl. noch Werder, aber selbst Duisburg scheint dieses Jahr safe zu sein. Auch da will echte Spannung irgendwie nichtvaufkommen.

    (-2)
  • ruhri sagt:

    @Detlef: „Dann fiel plötzlich der erhoffte Ausgleich, als Lena Petermann den Ball ins Tor beförderte.“

    Vielleicht solltest Du bevor Du hier solch einen Mist schreibst beim nächsten Mal die bewegten Bilder auf tv.dfb.de abwarten. Es ist dort deutlich zu sehen, dass Hegering den Ball ins eigene Tor köpft und Petermann steht dabei klar im Abseits. Das war dann wohl aus diesem Grund ein reguläres Tor (im Übrigen von Matthias Rudolph im Interview richtig analysiert).

    P. S.: Das „Umstossen“ von Petermann habe ich als kleinen (und nicht elfmeterreifen Rempler) gesehen, bei dem Petermann sehr schnell gefallen ist.

    (-1)
  • Dori sagt:

    @Pauline Leon:
    Gerne, aber nur um es nochmal klarzustellen: Es ist nicht meins. Ich habe es nur hier geteilt. 🙂

    @Bernd und SCF Klausi:
    Ich denke unsere unterschiedlichen Ansichten zu einigen Spielerinnen sind jetzt auch nicht sooo wichtig. Das wichtigste ist ja das Team und wenn einzelne Spielerinnen mal nicht so gut aussehen, sollte das nicht weiter tragisch sein. In diesem Fall sahen leider viele Spielerinnen nicht gut aus und so verliert man eben dann mal gegen einen wachsamen und gut organisierten Gegner. Dumm gelaufen, aber es geht ja weiter. 🙂

    (5)

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