Bayern München trennt sich von Trainer Thomas Wörle

Von am 10. Oktober 2018 – 13.15 Uhr 42 Kommentare

Der FC Bayern München und sein Trainer Thomas Wörle gehen ab der kommenden Saison getrennter Wege. Der zum 30. Juni 2019 auslaufenden Vertrag wird nicht verlängert.

Thomas Wörle an der Seitenlinie

Verlässt Bayern München am Saisonende: Thomas Wörle © imago / foto2press

„Dies ist das Ergebnis einvernehmlicher Gespräche zwischen Karin Danner, Leiterin der Frauenfußballabteilung und Thomas Wörle“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. „Diese Entscheidung ist keine Momentaufnahme, sondern wurde vorausschauend für die nächsten Jahre so getroffen.“

Anzeige

Zwei Meistertitel, ein DFB-Pokal-Sieg

In seinen neun Jahren beim FC Bayern München wurde Wörle mit dem FC Bayern München zwei Mal Deutscher Meister (2015, 2016) und gewann 2012 den DFB-Pokal.

Wörle: „Bis zum Schluss alles geben“

Thomas Wörle sagt: „Ich werde in meiner letzten Saison bis zum letzten Tag alles für den FC Bayern geben, um eine sehr erfolgreiche und sehr schöne Zeit gemeinsam mit meinem Team auch erfolgreich zu Ende zu bringen.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

42 Kommentare »

  • wisser sagt:

    wenn “ neubeginn „, dann bitte richtig. trennt euch auch von karin danner, so lange sie das sagen hat wird das nichts. mit den möglichkeiten, die der verein hat,muß da mehr bei raus kommen!

    (6)
  • enthusio sagt:

    Trotz aller Erfolge Wörles in der Vergangenheit tut dem Verein nach 9 Jahren unter seiner Trainingsleitung frischer Wind gut. Ich finde die Entscheidung richtig und konsequent.

    Interessant ist aber, dass die Entscheidung 10 Tage nach dem Wolfsburg-Debakel verkündet wurde.
    „Diese Entscheidung ist keine Momentaufnahme.“
    So,so …

    (25)
  • Traumfee99 sagt:

    Ich finde das gut, dass der FC Bayern München einen Trainerwechsel macht. Viele Nationalspielerinnen haben sich unter seiner Regie meiner Meinung nach ihrem Wechsel nach München verschlechtert.
    Einige Aufstellung waren für mich auch nicht nachvollziehbar, aber das ist ja jetzt Geschichte

    (27)
  • ruhri sagt:

    Für mich wäre da – leider – Daniel Kraus ein ganz heißer Nachfolgekandidat.

    (2)
  • RW7 sagt:

    Ich bin – EINDEUTIG – für Bernd Schröder!

    (-1)
  • Pius sagt:

    Wenn Bayern national wieder angreifen und auf langer Sicht ernsthaft am VfL Wolfsburg dranbleiben will, würde ich es wie bei den Männern machen – und in diesem Fall den Konkurrenten schwächen. In der zweiten Mannschaft der Wölfinnen ist ein junger Trainer.

    (-19)
  • Witzfigur sagt:

    Ich denke mal, für Wöhrle war’s das dann auch im FF! Ich rechne jedenfalls nicht mit einem Engagement in der AFBL.
    Denke sogar, das man sich mit dem zeitigen Öffentlichmachen der Trennung, ein Hintertürchen offenhält, ihn bereits in der Winterpause zu suspendieren, falls die Erfolge nicht stimmen.
    Mit der Danner-Aussage gehe ich auch konform, sie sollte ihn begleiten…

    (11)
  • Rainer sagt:

    Das wäre doch eine gute Bewährungsprobe für Ariane Hingst.

    (-7)
  • balea sagt:

    Wie wärs mit Nico Kovac?

    (3)
  • HFVFAN sagt:

    hoffentlich kommt Bayern nicht auf den Gedanken Herrn Scheuer von Freiburg zu ködern und Gwinn noch dazu. Das Geld dazu hätten sie ja. Freiburg ist ja ein beliebter Ort für Bayern um sich mit jungen talentierten Spielerinnen zu bereichern. In diesem Fall holt man sich gleich den Macher mit. Er kennt auch mindestens 50% der Bayernmanschaft, sind alle durch seine Hände gegangen. Was ja zusätzlich noch ein Agument wäre.
    Die Folgen für die ALBL will ich mir garnicht ausmalen. Fürchterlich!!!

    (1)
  • Joe sagt:

    Carmen Roth ist mein Kandidat. Ex-FCB

    (-3)
  • Zaunreiter sagt:

    Ui…das hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich war der Meinung, er macht in München den „Schröder“.
    Aber das ist das beste, was der FCB in dieser Situation machen konnte und ich schließe mich den Kommentaren zu Karin Danner an.

    (5)
  • Mucki sagt:

    @womensoccer ich finde Eure Überschrift irreführend…. im 1. Moment dachte ich nicht an eine Trennung zum Saisonende.
    Gesamt gesehen, kann ich mich diversen Vorschreibern anschließen… es ist an der Zeit ….
    Zu wenig aus der Mannschaft gemacht, Spielerinnen haben zurück entwickelt.
    Gespannt bin ich, wer ihm folgt und wann dies bekannt wird.

    (10)
  • SCF Klausi sagt:

    Beim FCB geht ganz schön was ab.

    Ab heute werden einige Manager/innen der AFBL wegen ihren Trainern und Spielerinnen ganz schön ins schwitzen geraten.

    In Essen,Hoffenheim und Freiburg arbeiten erfahrene Trainer,die eine Mannschaft formen und ihnen auch ein attraktives Spielsystem vermitteln können.Und genau daran hat es in den letzten Jahren in München gehackt.Der Kader ist zwar mit Topspielerinnen bestückt,aber man hatte nie das Gefühl das diese Einzelspielerinnen auch als geschlossene Mannschaft auftreten.

    Ich frage mich aber,warum man diesen Cut erst nach Ende der Saison macht und nicht sofort ?

    So gibt man den Spielerinnen bei einer kleinen Ergebniskrise ein Alibi,man sagt der Trainer könne die Mannschaft nicht mehr motivieren und schmeisst ihn vorzeitig raus.

    Sollte die Mannschaft jedoch erfolgreich sein und Wörle gewinnt noch ein oder zwei Titel gerät man in Erklärungsnot und muss sich die Frage gefallen lassen warum man einen erfolgreichen Trainer weg schickt.

    (11)
  • bale sagt:

    Nun ja,wenn karin dannert hauptverantwortlich für diese einkaufspolitik zuständig ist oder war dann wäre es auch gut,das sie geht,denn dieses einkaufen-abgeben
    hat dem team nicht gut getan ständig diese riesigen Veränderungen.jetzt ist die chance,das sich ein team einspielen kann und die beerenstyn scheint sehr gut zu sein.

    (0)
  • Bernd sagt:

    Das wäre doch der Job für Loddar Matthäus!

    Endlich Bundesligatrainer!

    Ist doch sein Klientel, zumindest vom Alter her!

    Jede Menge Presseleute am Bayern Campus wären garantiert. Darunter auch viele Zeitschriften, welche bisher eher selten beim Fußball zu Gast waren.
    Loddar im Interview: „Das ist genau mein Ding! Was der Horst Hrubesch, der alte Sack kann, kann ich schon lange“.

    Wer meinen Vorschlag ernst nimmt ist selbst schuld!

    (9)
  • FFFan sagt:

    ziemlich ‚reißerische‘ Überschrift…
    Die Trennung soll doch erst am Saisonende erfolgen!

    (10)
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi

    „Ich frage mich aber,warum man diesen Cut erst nach Ende der Saison macht und nicht sofort?“

    Die Antwort hast Du in Deinem Beitrag eigentlich schon selbst gegeben. Eventuell ist der Wunschtrainer der Bayern erst nach der Saison zu haben und es gibt schon eine Abmachung oder Vorvertrag. Die Trennung könnte im Falle einer erfolgreichen Bayern-Saison bei einer späteren Bekanntgabe zu Irritationen führen. Nach der Pleite in Wolfsburg war jetzt wenig Widerspruch zu erwarten.
    Ob die Rechnung aufgeht, nun mit einem angezähltem Trainer zu arbeiten, wird man sehen. Halte dies für keine gute Idee, denn unzufriedene Spielerinnen können nun leichter gegen den Trainer opponieren. Sollte der Trainer für die kommende Saison bereits feststehen, muss man bei einer vorzeitigen Trennung von Wörle mit einer Interimslösung weitermachen. Evtl. wird der Kampf um Platz 2 doch nochmal spannend in dieser Saison. Dies würde mich freuen!

    (5)
  • Wolle sagt:

    @ SCF Klausi: Ich frage mich aber,warum man diesen Cut erst nach Ende der Saison macht und nicht sofort ?

    Ganz einfach, Freiburg lässt Hr Scheuer in der laufenden Saison nicht gehen. Scheuer hat in Freiburg über Jahre mit viel geringeren Mitteln eine tolle Mannschaft geformt. Das hat Uli auch bemerkt oder man hat es ihm gesagt.
    Leider mein Topfavorit bei Ulis Girls nächste Saison. Und wenn Gwinn so weiterspielt ist Sie nächste Saison so oder so in Müchen.
    Leider!

    (2)
  • Blaha sagt:

    johann, aus Frankenfurt, eine Frau sol es machen. FF ist Frauen Sache….. Gruß..

    (-3)

Kommentar schreiben