Frauen-Bundesliga: So lief der 2. Spieltag

Von am 23. September 2018 – 17.29 Uhr 49 Kommentare

Am 2. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga haben der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München souveräne Siege gefeiert. Die TSG 1899 Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen kamen überraschend zu Auswärtssiegen. Erneut war der Spieltag von einer schweren Verletzung überschattet.

Wolfsburg Ewa Pajor im Duell mit Essens Nina Brüggemann und Jacqueline Klasen

Die dreifache Torschützin Ewa Pajor (Mi.) im Duell mit Nina Brüggemann (li.) und Jacqueline Klasen © imago / Nordphoto

Meister VfL Wolfsburg kam vor 1.260 Zuschauern im Stadion Essen bei der SGS Essen zu einem deutlichen 5:0 (0:0)-Erfolg. Bereits in der ersten Halbzeit war der Meister klar überlegen, doch die Toren fielen erst in der zweiten Halbzeit.

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Pajor trifft drei Mal

Pernille Harder brach den Bann (48.), ehe Ewa Pajor (60.) und Nilla Fischer (71.) erhöhten. Im Zwei-Minuten-Rhythmus erzielte Pajor dann ihre Treffer zwei und drei (73., 75.).

Johannes schwer verletzt

Bei der Entstehung des fünften Gegentreffers verletzte sich Essens Torhüterin Stina Johannes schwer. Sie verdrehte sich beim Herauslaufen offenbar Fuß und Unterschenkel und musste vom Platz getragen werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Hoffenheim überrascht weiter

Der 1. FFC Frankfurt unterlag vor 960 Zuschauern im heimischen Stadion am Brentanobad der TSG 1899 Hoffenheim mit 1:4 (0:2). Lena Lattwein (24.) und Tabea Waßmuth (44.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für eine komfortable Gästeführung. Géraldine Reuteler ließ die Gastgeberinnen spät noch einmal hoffen (81.), doch Anne Fühner (86.) und Nicole Billa (90.+2) sorgten für einen zumindest in der Höhe unerwarteten Sieg.

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Bayern kommt spät auf Touren

Der FC Bayern München biss sich lange die Zähne am Abwehrriegel des MSV Duisburg aus, doch am Ende stand vor 518 Zuschauern im Stadion an der Grünwalder Straße dennoch ein klarer 4:0 (1:0)-Erfolg. Kurz vor der Pause verwandelte Lina Magull nach einem Foul an ihr selbst den fälligen Elfmeter zur Führung (43.). Nach der Pause schraubten Jill Roord (50.), erneut Magull (59.) und die eingewechselte Mandy Islacker (87.) das Ergebnis in die Höhe.

Freiburg souverän

Der SC Freiburg kam vor 1.221 Zuschauern im Möslestadion gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach zu einem ungefährdeten 4:0 (2:0)-Sieg. Klara Bühl sorgte für die Führung der Gastgeberinnen (10.), Rebecca Knaak erhöhte per Foulelfmeter (31.). In der zweiten Halbzeit trafen Verena Wieder (55.) und Giulia Gwinn volley mit der Hacke in den Winkel mit einem Tor der Marke „Tor des Monats“ (66.).

Heimsieg für Potsdam

Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann im Karl-Liebknecht-Stadion vor 1.202 Zuschauern gegen den SC Sand mit 2:0 (2:0). Sarah Zadrazil (17.) und Svenja Huth (31.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse.

Leverkusen feiert Auswärtssieg

Der SV Werder Bremen unterlag auf eigenem Platz mit 0:1 (0:1) gegen Bayer 04 Leverkusen. Für die Gäste machte vor 267 Zuschauern auf Platz 11 Barbara Reger den Auswärtssieg perfekt (28.).

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

49 Kommentare »

  • Pauline Leon sagt:

    gabs in den anderen stadien auch die dfb-ramschoffensive? in köln und essen wurde tonnenweise papier und pins an den fan gebracht, zwecks werbung für die em 2024.
    der besuch eines spiels der frauen bedeutet nicht zwangsläufig, das ich eine männer-em herbeisehne, wohl eher eine em der frauen. vielleicht versteht der dfb das nicht.

    das geld, das der dfb dafür ausgibt, sollte er den frauenvereinen zur verfügung stellen. mindestens der gestiegenen weiblichen mitgliederzahlen im dfb geschuldet.

    zu den sternen: potsdam hat zwar nur einen stern, aber da steht eine 6 drin. bedeutet das 6 sterne??

    zu leverkusen: ich freue mich auch sehr über den unerwarteten auswärtserfolg. die totgesagten leben mal wieder länger. also, sc freiburg, aufgepasst!! 🙂

    zu giulia gwinn: geiles tor zum 4:0. SCF Klausi hat recht.

    (9)
  • Pauline Leon sagt:

    nachtrag leverkusen:
    das tor von babs reger ist ja locker genauso gut wie das von giulia. da wurde barbara herzlichst von der muse geküsst.

    ein kurzer augeblick allerhöchster fussballkunst.

    (1)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Pauline Leon

    Ich denke nicht das die SC Mädels nochmal Lust auf so eine Standpauke wie gegen Gladbach haben.Denn wie geschrieben,die war so heftig,dass man sei noch auf der Tribüne hören konnte.

    Da heisst es her aufgepasst Leverkusen.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Pauline Leon,
    Ich habe in Potsdam niemanden gesehen, der irgend welches Zeug vom DFB verteilt hätte!!!
    Potsdam wäre auch kein gutes Pflaster dafür, denn dort sitzt nicht die Zielgruppe der Frankfurter Elfenbeinturmbewohner!!!

    Das Sternethema find ich ja ziemliich interessant!!!
    Es stimmt, Potsdam hat einen Stern mit einer 6 darin!!!
    Das zeigt ganz deutlich, daß es sich um einen reinen Frauenklub handeln muß!!!
    Wäre TURBINE ein Gemischtverein, würde in dem Stern nämlich eine 12 stehen, da MF-Klubs ja ihre DDR-Meistertitel mitzählen dürfen!!!

    @SCF Klausi,
    Hat Herr Scheuer denn garnicht an Euren „netten-lieben Nachbarn“ gedacht, als er seine Schimpfkanonaden loslies???
    Nicht das er deswegen noch Stadionverbot im Mösle bekommt!!! 😉

    (4)
  • Witzfigur sagt:

    Unterschiedlicher können die Trainer-Reaktionen auf ein gewonnenes Punktspiel nicht ausfallen, wie Scheuer und Rudolph die Leistungen ihres Teams abwatschen bzw. verharmlosen! Ich meine nämlich, dass der Sieg gegen Sand ziemlich schöngeredet und -geschrieben wird, wo doch Kritik eher angebracht gewesen wäre. Wiedergutmachung der Auftaktklatsche gegen Hoffe nur eíne Halbzeit lang, dann schaltet man völlig unverständlich in den Verwaltungsmodus – wieso bloss?
    1200 Zuschauer hätten in der HZ-Pause eigentlich gehen können, blieben aber weil sie mehr erwartet hatten. Auch das wird Auswirkungen haben, und damit meine ich nicht die Halbierung der Eintrittspreise!

    (-8)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Detlef

    Keine Ahnung woran Scheuer gedacht hat,aber als Trainer war das wirklich zum verrückt werden.

    Quasi im Minutentakt schießt Freiburg auf das Gladbacher Tor und bekommen die einfachsten Dinger nicht rein.Aber so ein kompliziertes Ding wie das 4:0 von Gwinn machen sie als sei es alltäglich.

    Gladbach war so harmlos da hätte es sich Frohms bei Kaffee und Kuchen in ihrem Tor gemütlich machen können.Spielerisch kann man Freiburg nichts vorwerfen,aber halt das Toreschießen klappt noch nicht so richtig.

    (3)
  • enthusio sagt:

    @ Witzfigur:
    „1200 Zuschauer hätten in der HZ-Pause eigentlich gehen können, blieben aber weil sie mehr erwartet hatten.“

    Für wen sprichst Du eigentlich ?

    Ich habe tatsächlich mehr erwartet, aber nicht von Turbine, das mir eigentlich ganz gut gefallen hat, sondern von einer Mannschaft, die eine Woche zuvor noch Freiburg Paroli geboten hat.
    Sand hat sich aber im Karli sehr schwach präsentiert, um nicht zu sagen: enttäuschend.

    Auf jeden Fall bin ich im Nachhinein froh, dass ich am Sonntag nicht beim Spiel in Essen sein konnte, sondern die Gelegenheit nutzen konnte, Turbine vor Ort zu beobachten.

    Da stimme ich doch eher mit @Detlefs Spielbericht überein.
    Auf dieser Leistung kann Turbine aufbauen. Interessant fand ich insbesondere, dass nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden Bianca Schmidts in der IV auch mit Zadrazil an Elsigs Seite nichts anbrannte. Das hat mir schon imponiert.

    @all:
    Zum Spiel Essen-Wolfsburg (nach nachträglicher Ansicht des Spiels auf dfb.tv) :
    Wolfsburg ist einfach eine Klasse für sich. Wie schon in den drei Spielen der vergangenen Saison in Meisterschaft und Pokalhalbfinale wurden meinen Essenerinnen erneut die Grenzen aufgezeigt.
    Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften ist: Wolfsburg hat keinen Schwachpunkt, alle Spielerinnen verkörpern Internationales Niveau.
    Schade war nur, dass Lena Oberdorf nicht einsatzfähig war. Ich hätte gerne gesehen, wie sie sich gegen diese Spitzenmannschaft aus der Affäre gezogen hätte.
    Stina Johannes hat mir im Tor gut gefallen, Kim Sindermann in der Szene gegen Ewa Pajor übrigens auch.
    Aber Spielverlauf und Endergebnis sind schon krass. 5 Tore in einer Halbzeit – daran wird die SGS zu knacken haben.

    (11)
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Insgesamt sehr gute Bescheibung des Ist-Zustand beim SC Freiburg.
    Allerdings war Borussia Mönchengladbach in diesem Spiel auch kein Maßstab in dem ich zuverlässig Rückschlüsse auf das derzeitige Leistungsvermögen ziehen könnte.
    Mein Eindruck nach den ersten drei Pflichtspielen ist das viel Potential vorhanden ist, aber es doch noch dauert bis dieses auch als Mannschaft abgerufen werden kann. Zu oft hatte ich in Sand und auch gegen BMG das Gefühl, dass es den Spielerinnen verständlicherweise noch schwer fällt die Laufwege der Mitspielerinnen zu erahnen und viele Pässe aus diesem Grund und wegen Ungenauigkeiten nicht ankamen. Gefallen hat mir die zumeist sehr schnelle Rückeroberung bei Ballverlusten. Bei windigen Verhältnissen wie am Sonntag, wäre das Einberechnen der Windrichtung bei Ecken auch zu verbessern. Wiederholt ist mir aufgefallen, dass zudem bei Einwürfen beste Anspielmöglichkeiten nicht genutzt wurden, obwohl es bei Einwürfen kein Abseits gibt. Dies wird insgesamt jedoch nur sehr selten genutzt.
    Giulia Gwinn hat meines Erachtens ihre Qualitäten ganz klar in der Offensive. Auf ihr Speed, die Pässe und die Torgefährlichkeit kann man dort nicht verzichten. Das Zusammenspiel mit Verena Wieder klappt auf Anhieb recht gut, zumal sich die Beiden auf und neben dem Platz gut verstehen. Ansonsten kann sich im Zusammenspiel in Tornähe noch einiges verbessern. Die erste richtige Standortbestimmung gibt es wohl erst am fünften Spieltag, beim VFL Wolfsburg. In den verbleibenden vier Wochen gibt es genug an dem gearbeitet werden kann, denn dann wird wohl die Defensive und Merle Frohms ihren ersten Härtetest zu überstehen haben.
    Danach kommen in den Spielen gegen Hoffenheim, Potsdam, Frankfurt, zweimal in Essen und gegen Bayern die weiteren Wochen der Wahrheit. Keines dieser sieben Spiele wird so einfach werden wie das gegen Gladbach. Am 1. Advent ist eine Aussage wohin die Reise für den SC in dieser Saison führen wird, bestimmt leichter zu treffen. Hoffen wir, dass die Spielerinnen vor weiteren schlimmen Verletzungen verschont bleiben und die Anderen zurück kommen. Im neuen Jahr hat Jens Scheuer dann evtl. die Qual der Wahl, da auch Stefanie Sanders noch hinzu kommt.

    (9)
  • Dori sagt:

    @Bernd
    „Allerdings war Borussia Mönchengladbach in diesem Spiel auch kein Maßstab in dem ich zuverlässig Rückschlüsse auf das derzeitige Leistungsvermögen ziehen könnte.“

    Ich stimme dir absolut zu, dass man momentan noch keine zuverlässigen Rückschlüsse auf das Leistungsvermögen ziehen kann. Aber ich glaube, dass aufgrund der jetzigen Situation mit den vielen neuen Spielerinnen dieser berühmte Satz „von Spiel zu Spiel schauen“ angebracht ist. Den Freiburgern kommt es bestimmt sehr gelegen, dass sie zu Beginn der Saison die vermeintlich leichteren Spiele haben, in denen sie Stück für Stück als Team zusammenwachsen können. Da wäre es denke ich unangebracht, jetzt schon zu überlegen, ob es in der jetzigen Verfassung gegen Wolfsburg oder Bayern reichen würde. Am letzten Spieltag stand Mönchengladbach im Vordergrund und aus diesem Spiel werden sie hoffentlich lernen und versuchen, das was noch nicht so geklappt hat im nächsten Spiel gegen Leverkusen besser zu machen. Wenn es dann am 5. Spieltag gegen Wolfsburg geht, wird sich zeigen, wie weit sie sind und ob sich schon ein paar Automatismen entwickelt haben.
    Wie du schon sagtest, das Zusammenspiel kann noch nicht perfekt sein, vor allem nicht in der Offensive und das wird auch sicherlich noch eine Weile dauern. Links ist die junge Verena Wieder neu reingerutscht, zentral spielt Lena Lotzen, die körperlich noch gar nicht richtig fit sein kann und eben genau diese Spiele jetzt braucht, um zu alter Stärke zurück zu finden. Hinzu kommt noch, dass einige wichtige Spielerinnen, die es ihnen vielleicht erleichtern könnten, verletzt sind. Man lernt sich auf dem Platz noch kennen und deswegen kommen diese leichteren ersten Spiele ganz gelegen.
    Aber das Potential sehe ich auch und ich bin gespannt, wie es in einigen Monaten aussehen wird.

    (9)
  • Bernd sagt:

    @Dori
    Volle Zustimmung!

    (2)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Dori, @ Bernd

    Im Grunde schrieb ich das selbe und fügte nur an dass es einige Spielerinnen in unseren Reihen gibt die nun aus welchen Gründen auch immer richtig aufblühen.

    (1)
  • Pauline Leon sagt:

    @SCF Klausi:
    ich erinnere mich gerne an das leverkusener 5:1 gegen den scf, saison 14/15. noch mit sara däbritz und der rückkehrerin lena petermann auf sc seite. lena hat drei atemzüge nach ihrer einwechslung ratzfatz den ehrentreffer erzielt, (ich meine) ihr erstes buli-tor nach den usa und dem u20 wm-titel.
    das spiel hätte auch gut und gerne 10:1 ausgehen können…

    (1)
  • Bernd sagt:

    @SCF Klausi
    Das stimmt, wir sehen die Situation beim SC Freiburg sehr ähnlich.
    Evtl. siehst Du das Team schon ein Stückchen weiter als ich. Die Defizite im Zusammenspiel, besonders am und im 16er sind für mich schon noch etwas mehr als Kleinigkeiten. Ein Spielertyp wie Lina Magull, torgefährlich, dribbelstark und mit besonderen Ideen am Strafraum, fehlt dem Team auch noch sehr. Sehe keine Spielerin, welche Lina derzeit wirklich ersetzen kann. Durch den Ausfall von Hasret Kayikci fällt dies natürlich noch mehr auf. Nach dem Leverkusenspiel folgen sieben Begegnungen bei denen die Punkte hart erkämpft werden müssen. Wo wir dann nach der Hinrunde stehen, ist für mich sehr schwer einzuschätzen. Platz 3 bis 7 halte ich zur Winterpause für realistisch. Ein besserer oder schlechterer Platz würde mich überraschen. Hoffe, dass wir im Pokal in Essen weiter kommen. Aber auch das wird sicherlich nicht einfach.

    (3)
  • Pauline Leon sagt:

    @Bernd:
    „torgefährlich, dribbelstark und mit besonderen ideen am strafraum“ passt sehr gut zur lena lotzen. zumindest vor ihren verletzungen.
    wenn sie gesund bleibt wird es schon werden, denke ich.

    und ob die punkte in leverkusen nicht hart erkämpft werden müssen wird sich am sonntag zeigen..

    (4)
  • Miku sagt:

    @Pauline Leon
    ja das Potential dazu hat sie. das hat sie in der Vergangenheit schon oft genug gezeigt. die Frage ist nur ob sie es jetzt nach so vielen Jahren wieder abrufen kann und wenn, wie lange es dauern wird. ich habe noch kein Freiburgspiel in dieser Saison live gesehen und kann deshalb nicht viel über ihren jetzigen Zustand sagen. ich hoffe aber, das sie auch wenn Kayikci wieder zurück ist (und im Winter auch noch Sanders kommt) trotzdem noch genug Spielzeit bekommt. denn im fitten Zustand bringt sie viel Qualität auf den Rasen, aber den kann sie erst durch genug Spielpraxis wieder erreichen.

    außerdem gibt es ja auch noch Naomoto, die die kriterien „dribbelstark“ und „mit besonderen Ideen im Strafraum“ erfüllen dürfte. aber weil sie verletzt ist wird es bei ihr bestimmt auch eine Weile dauern, bis sie sich mit der Mannschaft eingespielt hat und ein faktor werden kann.

    (5)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Pauline Leon

    Ich hoffe doch dass Leverkusen etwas mehr Biss hat als Sand und Gladbach.Zum einen damit Frohms mal etwas Beschäftigung hat und sich auszeichnen kann und zum anderen das Freiburg mal etwas gefordert wird und an ihre Leistungsgrenze gehen muss.Dass kann für sie nur hilfreich sein für die nächsten Spiele.

    Bei Lena sollten wir uns zunächst alle nur für sie selbst freuen das sie wieder Fußball spielen kann und die Kraft für wenigstens 60 bis 70 Minuten reicht.

    @ Bernd

    Bei Magull gehen unsere Meinungen dann doch auseinander.Nicht das Du mich falsch verstehst,ich würde Magull auch noch in Freiburg sehen,aber inzwischen sehe ich das als Vorteil für die Mannschaft das Magull nicht mehr dabei ist.Gerade deshalb blühen doch einige Spielerinnen auf die zuvor unter Magulls Schatten standen.

    Gwinn wurde bisher doch überwiegend nur als Vorlagengeberin gesehen,das sie auch solche Torjägerqualitäten hat blieb uns doch verborgen.

    (2)
  • Bernd sagt:

    Hallo Pauline,
    das sollte gegenüber Leverkusen nicht despektierlich klingen, zumal Freiburg in der vergangenen Saison auch in Duisburg, beim zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzten, verloren hat. Jedoch haben es die Aufsteiger in der AFBL immer sehr schwer und ab und zu kommen dann Niederlagen wie am ersten Spieltag von Lev. gegen die Bayern zustande. Der Sieg in Bremen läßt Leverkusen gegen Freiburg sicher mit mehr Selbstvertrauen antreten. Daher ist ein umkämpftes Spiel auch hier möglich, ebenso aber auch eine einseitige Partie mit einem souveränen Freiburger Sieg. Während in Leverkusen der Klassenerhalt das Ziel ist, haben Freiburgs nachfolgende Gegner andere Ambitionen. Bin am Sonntag auf jeden Fall am Kurtekotten dabeiund hoffe auf ein tolles Spiel von beiden Seiten. Auf die Entwicklung von Lena Lotzen bin ich sehr gespannt, hauptsache sie bleibt unverletzt.

    (5)
  • Bernd sagt:

    @ Pauline
    Mir hat besonders, dass 6:1 gegen Leverkusen in der Saison 15/16 gefallen. 🙂 Aber auch das Rückpiel in Leverkusen, welches wir dann am Muttertag 3:1 gewannen, war nicht schlecht. Es war zugleich Caro Simons Abschiedsspiel, die anschl. nach Freiburg wechselte. In dem Spiel hat der SC im U.H.-Stadion auch sehr viele Torchancen liegen lassen. Was sehr nett war, dass wir im Anschluß in der Fussballkneipe „Zur Pille“ oder so ähnlich, das SC-Spiel der Männer anschauen durften, die ebenfalls gewannen. Nach der Übertragung kamen wir dann gerade rechtzeitig raus um ein Spalier für den aus den Katakomben der Bay-Arena kommenden SC-Bus zu bilden. So kann es in drei Tagen gerne wieder laufen!

    @ SCF Klausi
    Klar, sehr gute Spielerinnen mit Stammplatz blockieren immer andere. Majka Korenciova konnte ihre Klasse auch erst zeigen nachdem Laura B. verletzt war. Aber trotzdem freue ich mich, wenn so starke Spielerinnen beim SC auflaufen.
    Giulia Gwinn habe ich auch bisher schon als torgefährlich empfunden. Sieben Tore in 19 Ligaspielen in der vergangenen Saison sind auch keine schlechte Quote. In den U-Nationalmannschaften traf sie auch regelmäßig.
    Miku, Du hast Recht, Naomoto hatte ich unterschlagen, sie ist noch nicht wirklich bei mir im Kopf drin, da sie ja bereits beim ersten Testspiel in Unzhurst gegen Basel verletzt war. Einen bleibenden Eindruck hatte die agile Neuseeländerin Paige Satchell bei mir hinterlassen, die in der zweiten Halbzeit auf SC-Seite auflief. Bei ihr würde ich mich auch freuen sie eines Tages beim SC zu sehen. Jetzt freue ich mich aber zunächst auf Sonntag in Leverkusen.

    (3)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Miku

    Lena fehlt es noch an Geschwindigkeit und Spielpraxis um in Dribblings zu gehen.Das legt sich aber durch zunehmende Spielanteile.

    Ich sehe auch Kayikci nicht als Konkurrenz für Lotzen die ihr Spielzeit wegnimmt,sondern eher wenn beide fit sind sind als kongeniale Partner die sich gegenseitig ergänzen.

    Sanders ist ein ganz anderer Stürmertyp die sich mehr um und im Strafraum aufhälr während Lotzen und Kayikci auf Grund ihrer Geschwindigkeit und Technik eher aus der Tiefe kommen.Dadurch das wir nun verschiedene Stürmertypen haben ergeben sich auch taktisch mehrere Möglichkeiten.Da wird notgedrungen jede Stürmerin mal mit der Bank vorlieb nehmen müssen.

    Naomoto steht positionsbedingt eher in Konkurrenz mit Beck und Minge wo auch nicht zu befürchten ist dass Lotzens Einsatzzeiten darunter leiden.

    (2)
  • shane sagt:

    „die in der zweiten Halbzeit auf SC-Seite auflief. Bei ihr würde ich mich auch freuen sie eines Tages beim SC zu sehen.“ – das erschliesst sich jetzt nicht so recht. der eine sc (sand?) und der andere (freiburg?)? oder noch wer anders?

    (-1)

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