Bayern gewinnt zweistellig, Potsdam verliert

Von am 16. September 2018 – 18.01 Uhr 34 Kommentare

Am 1. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat der FC Bayern München mit einem zweistelligen Sieg bei Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen die Tabellenspitze übernommen. Der VfL Wolfsburg hatte keine Mühe mit dem 1. FFC Frankfurt, Turbine Potsdam verlor überraschend in Hoffenheim.

Bayern-Spielerin Sydney Lohmann im Duell mit Karoline Heinze

Traf doppelt beim Bayern-Sieg: Sydney Lohmann (re.) © imago/foto2press.de

Anzeige

Der FC Bayern München gewann vor 726 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion bei Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen nach 0:1-Rückstand mit 10:1 (3:1) und feierte somit einen perfekten Einstieg in die neue Saison.

Wich lässt Leverkusen nur kurz träumen

Die Gastgeberinnen erwischten einen verheißungsvollen Start, denn Jessica Wich, die später verletzt ausgewechselt werden musste, sorgte für die Leverkusener Führung (9.).

Däbritz und Roord bringen Bayern auf Kurs

Doch die Antwort der Bayern ließ nicht lange auf sich warten: Sara Däbritz gelang postwendend der Ausgleich (12.), Jill Roord sorgte für die Bayern-Führung 29.). Noch vor der Pause baute Mandy Islacker für die Münchenerinnen aus (43.).

Bayern demonstriert Stärke

In der zweiten Halbzeit brachen bei den Gastgeberinnen dann alle Dämme: Denn in der Folge trafen Sydney Lohmann (54.), Nicole Rolser (61.), Verena Schweers (66.), Lina Magull (71. Elfmeter), Leonie Maier (78.), Lohmann (80.) und ein Eigentor von Louise Ringsing (87.).

Jetzt lesen
2. Liga: Wetzlar stürzt Tabellenführer Bayern

Wolfsburg zu stark für Frankfurt

Wenig Mühe hatte auch Meister VfL Wolfsburg, der den 1. FFC Frankfurt vor 1.886 Zuschauern im AOK-Stadion mit 3:0 (1:0) besiegte. Pernille Harder sorgte für die Führung der überlegenen Wolfsburgerinnen (30.), in der zweiten Halbzeit legten Ewa Pajor (64.) und Alex Popp per Kopf nach (77.), während die Frankfurterinnen zwar in Bryane Heaberlin eine starke Torhüterin hatten und defensiv zumeist ordentlich standen, offensiv aber zu harmlos blieben.

Hoffenheim überrascht Potsdam

Für die erste Überraschung der Saison sorgte die TSG 1899 Hoffenheim die beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam im elften Anlauf den ersten Erfolg feierten. Anne Fühner erzielte vor 880 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion den einzigen Treffer der Partie (50.). Potsdam musste die letzten 25 Minuten in Unterzahl absolvieren, da Abwehrspielerin Rahel Kiwic die Gelb-Rote Karte sah (65.).

Bremen siegt

Der SV Werder Bremen kam bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach vor 205 Zuschauern im Grenzlandstadion zu einem 3:0 (1:0)-Sieg. Reena Wichmann traf früh für die Gäste (2.), Lisa-Marie Scholz (88.) und Gabriella Tóth (90.+4) sorgten für einen Dreier der Hanseatinnen.

Freiburg nur remis

Mit einem torlosen Remis beim SC Sand musste sich der SC Freiburg zufriedengeben. 1.278 Zuschauer warteten im ORSAY-Stadion 90 Minuten lang vergeblich auf einen Treffer.

Essen gewinnt Revierderby

Bereits am Samstag gewann die SGS Essen das Revierderby beim MSV Duisburg mit 4:0 (1:0).

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

34 Kommentare »

  • Bernd sagt:

    Leider trifft es Frauen viel häufiger, laut Bericht fünfmal so oft und im Amateurbereich noch öfter.
    Laura Benkarth, Kim Fellhauer, Sylvia Arnold, Hasret Kayikci, Lisa Karl, Lisa Makas, Lena Lotzen, Teresa Straub, Clara Schöne sind nur einige mit SC Freiburg-Bezug die mir spontan einfallen. Zum Teil traf es sie sogar zwei- und Lisa Makas sogar drei Mal, die zudem leider kein Ligaspiel für den SC absolvieren konnte.
    http://www.badische-zeitung.de/gesundheit-ernaehrung/kreuzbandriss-trifft-haeufiger-frauen–155195730.html
    Das Kreuzband ist leider zugleich eine „Achillesferse“ im Frauenfussball.

    (7)
  • Carly B sagt:

    Autsch!
    da hat meine Hoffnung,dass Freiburg und Potsdam um die Campions league Plätze spielen, gleich am ersten Spieltag einen argen Dämpfer erhalten. Hoffentlich kommen beide schnell in die Spur.

    (9)
  • Altwolf sagt:

    @F.B.
    Es ist derzeit sicherlich schwierig für S.Doorsoun eine feste Position in WOBs Defensive auszumachen, denn auf RA ist bisher noch A.Blässe (wenn nicht verletzt) gesetzt und für sie soll wohl P.Wolter nachrücken. Dass sie dort re. spielen kann, daran habe ich keine Zweifel, denn, soweit ich mich erinnern kann, auch in Essen ist sie schon oft über die re. Aussenbahn offensiv geworden.
    Was die Innenverteidigung betrifft, wäre sie schon als re.IV prädestiniert, da sie doch robuster als J.Wedemeyer erscheint. Andererseits ist die Defensivreihe mit A.Blässe, N.Fischer, L.Gößling u. B.Peter 30-jährig u. teils darüber, so daß ein Generationswechsel in den kommenden Jahren erfolgen wird.

    Da sollten doch Positionen für J.Wedemeyer, S.Doorsoun u. M.Wittje möglich sein.
    Auch spielt WOB gegen tief stehende Teams häufig mit e. 3-er Kette hinten u. da sind sowohl Sara als Joelle geeignet d. Spieleröffnung nach vorn mitzugestalten.
    N.Maritz hat zwar bei sehr schnellen Gegenspielerinnen gelegentlich Probleme und benötigt, wie allerdings andere auch, in solchen Fällen Hilfe der Mitspielerinnen; sie kann andererseits auf beiden Seiten aussen spielen, da sie sowohl mit links, als auch mit rechts, flanken kann.

    Aufgrund der noch zahlreichen Spiele wird Sara sicherlich auch immer wieder hereinrotieren und für mich sollte sie hauptsächlich als re.IV spielen; ob sie auch, wie L.Gößling, im DMF eingesetzt wird, bleibt abzuwarten, wobei ich ihr das von den Fähigkeiten her auch zutraue. Wo sie sich selbst am Liebsten spielen sieht, habe ich noch nicht ausmachen können, aber vielleicht weiß e. Essen-Fan (@enthusio ?)darüber mehr.

    (5)
  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Andererseits ist die Defensivreihe mit A.Blässe, N.Fischer, L.Gößling u. B.Peter 30-jährig u. teils darüber, so daß ein Generationswechsel in den kommenden Jahren erfolgen wird. Da sollten doch Positionen für J.Wedemeyer, S.Doorsoun u. M.Wittje möglich sein.“

    Fragt sich nur, ob die junge Generation so lange warten will. J.Wedemeyer hat ihre Ansprüche jedenfalls schon mal deutlich formuliert:

    https://www.dfb.de/news/detail/wedemeyer-und-wolfsburg-diesmal-wollen-wir-alle-drei-titel-gewinnen-192047/?no_cache=1&cHash=1bf4b500d9c8c8a65a9f34988cb7f642

    (3)
  • enthusio sagt:

    @Altwolf:

    Sara Doorsoun hat bei der SGS Essen unter Markus Högner im Mittelfeld auf den beiden Flügelpositionen gespielt, während Daniel Kraus sie – bedingt durch die langwierige Verletzung von Nina Brüggemann (?)- fast ausschließlich in der Innenverteidigung eingesetzt hat. In der Natio kam sie in letzter Zeit unter Hrubesch ebenfalls auf dieser Position zum Einsatz.

    Sie ist zwar kein klassischer Linksfuß wie Verena Schweers, aber ich habe sie wegen ihrer Schnelligkeit und guten Technik gerne auf den Flügeln spielen sehen. Für die Innenverteidigung ist sie mir zu wenig kopfballstark.

    Ich habe ja hier vor einiger Zeit geschrieben, dass mich auch sehr interessieren würde, auf welcher Position Lerch sie sieht und ob sie sich einen Stammplatz erobern kann.

    Insofern muß ich mich bei der Frage nach ihrer Lieblingsposition etwas bedeckt halten, weil Doorsoun sicherlich eine Allroundspielerin ist – ähnlich wie Lena Goeßling.

    (3)
  • Carly B sagt:

    @ Altwolf

    S. Doorson hat in Bad Neuenahr eine Zeitlang die linke Außenbahn bespielt.
    Ich fand sie allerdings auf Rechts, insbesondere Offensiv, wirkungsvoller.

    (2)
  • Witzfigur sagt:

    Mir ist es völlig egal, wo Doorsoun spielt! Hauptsache ist doch, sie liefert die von ihr erwartete Leistung ab und erfüllt die vom Trainer gestellten Aufgaben ganz im Sinne ihres Teams und kann nach dem Spiel von sich behaupten, alles gegeben sowie ihren nächsten Startelfeinsatz manifestiert zu haben.

    (-1)
  • Marolin sagt:

    @ Helmut
    „Ich hoffe nur das Leverkusen nicht zum Schlachtvieh der Liga wird.
    Wenn man als drittplatzierter der 2. Liga mit 15 Punkten Rückstand aufsteigt lässt allerdings Schlimmstes erwarten.“

    Die Klatsche für Leverkusen tut natürlich richtig weh, insbesondere wenn noch eine schwere Verletzung einer Führungsspielerin wie Jessica Wich dazukommt, und kann auch nachhaltige Spuren hinterlassen. Dennoch sind bisher nur 3 Punkte weg, die entscheidenden Partien kommen noch, insbesondere gegen die Mitkonkurrenten um den Abstieg.

    Auf der Ersatzbank bei Bayern München saßen übrigens folgende Spielerinnen:
    Lewandowski, Beerensteyn, Damnjanovic, Magull, Laudehr, Rolser

    Eine Menge Bundesliga- und internationale Erfahrung, außer in Wolfsburg sicher bei jedem anderen Verein alle Kandidaten für die Startelf. Zehn Gegentore darf man natürlich trotzdem nicht kassieren, das ist schon klar.

    Dass die 2. Ligen in der Vergangenheit durch die 2. Mannschaften der Erstligisten teilweise dominiert wurden und die Aufsteiger es dadurch doppelt schwer haben, wurde schon oft diskutiert.
    Die eingleisige 2. Liga bringt hier zwar eine deutliche Verbesserung, die Lösung mit U20-Teams der Erstligisten mit 3 älteren Spielerinnen ist meiner Meinung nach jedoch ein eindeutiges Zugeständnis an die Bundesligavereine.
    Das oft angeführte Argument der fehlenden A-Juniorinnen-Liga würde ich akzeptieren und dann aber auch nur reine U18-Teams der Erstligisten zulassen.
    Nicht umsonst sind in der 2. Liga der Männer keine zweiten Mannschaften von Erstligisten spielberechtigt.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @FFFan,@enthusio,@Carly B

    Danke für Eure Antworten.

    @Witzfigur
    Das gilt ja wohl generell für alle Spielernnen, die sich für die Startelf anbieten und natürlich auch spielen wollen.

    Mir ist es nicht egal wo Sara spielt, sondern ich möchte sie dort eingesetzt sehen, wo sie ihren Fähigkeiten entsprechend für das Team ihre beste Leistung bringen kann. Nach meinen bisherigen Eindrücken wäre das die re. IV, re. AV oder im DMF.
    Was feste Positionen ausmachen, konnten wir ja schon bei d. N-11 sehen, wo viel zu viele unterschiedliche Positionen gespielt wurden. Bestes Beispiel für „Allrounderinnen“ ist für mich S.Laudehr, die alles spielt, jedoch nirgends „Überragend“.

    Sara selbst sagt von sich, ihre Stärke ist, für Gegenspielerinnen unangenehm zu sein, da sie sich in ihre Aufgaben sehr „hineinbeisst“ und diese hartnäckig ausführt.

    Da sich wieder e. „englische“ Woche ergibt, werden wir sehen, auf welcher Position sie bei d.zu erwartenden Rotation spielen wird.
    Gespannt bin ich schon darauf, ob sie dabei gegen die SGS oder erst gegen Thor/KA eingesetzt wird, denn ich glaube nicht, daß N.Fischer alle 3 Spiele durchspielt, jedoch gegen die Bayerinnen sicherlich. Ich denke mal gegen Thor/KA wird sie in der Startelf stehen können.
    J.Wedemeyer könnte eher für L.Gößling eingesetzt werden, allerdings auch davon abhängig, inwieweit B.Peter schon wieder fit genug ist.

    @enthusio
    Wirklich kopfballstark sind L.Gößling u.J.Wedemeier als IV auch nicht und ja meist nur bei Standards von Bedeutung. In solchen Situationen sind dann bei WOB sowohl A.Popp als auch S.B.Gunnardottir im 16er präsent u. dann ist da ja auch noch A.Schult.
    Was sie für die IV bei WOB prädestiniert ist ihre Schnelligkeit u. ordentliches Paßspiel, denn da WOB gewöhnlich hoch verteidigt, sind dahinter große Räume u. bei schnellem Umschaltspiel der Gegnerinnen sind das die kleinen Schwächen b. N.Fischer, die viele Bälle durch ihr Stellungsspiel abfangen kann, jedoch auch schon das ein o. andere Mal überlaufen werden konnte. Das dürfte bei Sara schwieriger sein, was ja auch L.Gößling auszeichnet.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Marolin,
    Eigentlich ist dazu schon mehrfach alles geschrieben worden, aber ich will es trotzdem nochmal erwähnen!!!

    Wenn die Teams in Liga 2 auch nur eine Minimalchance darauf haben wollen, nach einem Aufstieg nicht sofort gleich wieder abzusteigen, dann müssen sie sich in Liga 2 halt mit der starken Konkurrenz der Zweiten quasi fit für Liga 1 machen!!!

    Nimmst Du ihnen diese Vergleiche weg, wird der Abstand zu Liga 1 noch viel größer werden, und zweistellige Ergebnisse werden eher die Regel statt die Ausnahme sein!!!

    Es muß einfach mehr in die zweite Liga investiert werden, um mehr Klubs an das Niveau des Oberhauses heranzuführen!!!
    Erst wenn diese Vereine ähnlich stark sind wie die U20 Mannschaften der Bundesligavertreter, dann kann man an eine Einführung einer A-Juniorinnen Liga denken!!!
    Nur die Zweitvertretungen aus Liga Zwei zu entfernen wird nur zu einer Vergrößerung der Kluft führen!!!

    Die Einführung der eingleisigen zweiten Liga halte ich für verfrüht, da einfach die Bedingungen in den Vereinen noch zu unterschiedlich sind, gerade was Finanzen angeht und auch das Thema lange Auswärtsfahrten vielen Teams sehr zu schaffen machen wird!!!

    (-7)
  • Marolin sagt:

    @ Detlef
    Vielen Dank für deine Ausführungen.

    Hier noch einige Argumente meinerseits:
    Wenn schon U20-Mannschaften in Liga 2, dann bitte aber nicht noch mit 3 älteren Spielerinnen verstärken, was schon eine Menge ausmachen kann.

    Sofern keine zweiten Mannschaften von Erstligisten in Liga 2 spielberechtigt wären, würde dies sicherlich auch bedeuten, dass eine Reihe von Spielerinnen von Bundesligisten, die nicht regelmäßig in der ersten Mannschaft eingesetzt werden, zwecks Spielpraxis zu einem „echten“ Zweitligisten wechseln oder zumindest eine Ausleihe anstreben würden, da sie nicht auf der Ersatzbank oder Tribüne versauern wollen oder in der Regionalliga spielen müssen. Auch wäre der Anreiz von jungen Spielerinnen aus kleineren Vereinen sicherlich größer noch etwas länger bei ihrem Ausbildungsverein zu bleiben.

    Bisher binden die Bundesligavereine durch ihre sehr großen Kader eben auch viele Spielerinnen, für die es für Liga 1 noch nicht reicht, die aber viele „echte“ Zweitligisten verstärken könnten.

    Was die Einführung der eingleisigen 2. Liga angeht, bin ich der Meinung, dass der Schritt aus sportlichen Gründen überfällig war. Was die organisatorischen und finanziellen Herausforderungen angeht, gebe ich dir natürlich recht.

    Insgesamt haben wir zum Thema 2. Liga eben unterschiedliche Meinungen. Kein Problem.

    (4)
  • Bernd sagt:

    Hallo Marolin,

    ich denke bei den drei älteren Spielerinnen geht es in erster Linie nicht um das Verstärken, sondern vielmehr darum verletzte Spielerinnen wieder an das Erstligateam heranführen zu können. Du bekommst ja selbst mit wieviele Spielerinnen mit Kreuzband- und anderen Bänderissen zu kämpfen haben. Da wird natürlich im Sinne der Spielerin und des Vereins nach einem halben Jahr oder länger lieber erst mal in einer tieferen Klasse getestet. Diese Spielerinnen wechseln wegen der Verletzung natürlich nicht in einen anderen Verein, wobei die meisten Clubs bei so einer Verpflichtung sowieso zurückhaltend wären. Aus diesem Grunde finde ich die Regelung mit den drei älteren Spielerinnen sinnvoll.

    (10)
  • Fan2 sagt:

    Nun, was die Zweitligavertretungen der Bundesligisten betrifft, sehe ich bei Detlef wie bei Marolin jeweils gewichtige Argumente. Dieses Problem wird sich nicht so einfach lösen lassen.

    Wieso? Weil der FF anders als der MF kein natürlich gewachsener Sport ist, zumindest in Deutschland. Der MF hat so eine Anziehungskraft doch nicht deshalb, weil deutsche Klubs laufend die CL gewinnen, sondern weil er das Interesse von der 1. bis runter in die 11. Liga bündelt.

    Ein Kreisligaendspiel um den Aufstieg kann da mal schnell 200-500 Besucher haben, je nachdem, in welchem Dorf, und von dort geht es dann aufwärts.

    Bei den Frauen dagegen gibt es Sprünge, zum Teil sehr große, die fast keine Durchlässigkeit besitzen.

    Was mich mal interessieren würde, wäre, wo sich die FF-Vereine bei den Männern von der Leistungsstärke, den Zuschauern, den Gehältern, dem Merchandising und den Sponsoren einsortieren würden. Da würde das Ungleichgewicht glaub ich sehr deutlich zu sehen sein.

    Übrigens wäre das auch mein Vorschlag für die Zweitligavertretungen: Aus der 2. Liga abmelden und in Männerligen anmelden. Genauso wie die B-Juniorinnen. Alle, die nicht wirklich um Titel spielen können, dorthin schicken. Die Zweitligavertretungen müssten keine Qualitätsverlust erleiden, und gleichzeitig haben wir nicht irgendwann das Szenario, dass beim 13. der zweiten Liga geschaut werden muss, ob er jetzt ab- oder aufsteigt.

    (-2)
  • Aldur sagt:

    enthusio sagt:
    „Sara Doorsoun hat bei der SGS Essen unter Markus Högner im Mittelfeld auf den beiden Flügelpositionen gespielt, während Daniel Kraus sie – bedingt durch die langwierige Verletzung von Nina Brüggemann (?)- fast ausschließlich in der Innenverteidigung eingesetzt hat.“

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Daniel Kraus in der Innenverteidigung generell lieber spielstarke Akteurinnen mit guter Spieleröffnung hat. Er hat in der IV ja auch schon ein paar Mal Feldkamp ausprobiert, während z.B. Hochstein oder Ostermeier scheinbar völlig aus dem Fokus verschwunden sind. Und als Brüggemann letzte Saison wieder fit war, und dafür Lehmann ausfiel, rückte nicht etwa Doorsoun auf die Sechs vor, sondern Hegering.

    Generell sehe ich Doorsoun aber auch als Top-Allrounderin. Mir haben früher ihre Tempoläufe auf dem Flügel genauso gefallen, wie jetzt die abgeklärte Spielweise in der IV. Bin gespannt, wo und wieviel sie jetzt in WOB eingesetzt wird.

    (2)

Kommentar schreiben