Champions League: Lösbare Aufgaben für Wolfsburg und Bayern

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Die Auslosung zum Sechzehntelfinale der UEFA Women´s Champions League hat Meister VfL Wolfsburg und Vizemeister FC Bayern München lösbare Aufgaben beschert.

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Machbare Gegner

Der VfL Wolfsburg bekommt es mit dem isländischen Vertreter Thór/KA zu tun, der FC Bayern München duelliert sich mit dem serbischen Meister ŽFK Spartak.

Kellermann: „Schweren Brocken aus dem Weg gegangen“

Wolfsburgs Sportlicher Leiter Ralf Kellermann sagt: „Das ist ein Gegner, über den wir noch nicht sehr viel wissen und mit dem wir uns erst einmal intensiv auseinandersetzen müssen. Sicherlich sind wir einigen schwereren Brocken mit diesem Los aus dem Weg gegangen, gleichwohl sind die Reisestrapazen nicht zu unterschätzen.“

Wörle: „Spannendes Los“

Bayern-Trainer Thomas Wörle meint: „Das ist ein sehr spannendes Los, so eine Mannschaft hatten wir bisher noch nie. Spartak Suborica ist aber eine sehr Champions-League-erfahrene Mannschaft, die sich in den letzten Jahren oft in der UWCL-Qualifikation durchsetzen konnte. In diesem Jahr haben sie dort alle drei Spiele – und anderem gegen Basel – mit einem 10:0-Torverhältnis gewonnen.“

Die Termine

Die Spiele werden am 12./13. sowie am 26.27. September ausgetragen. Weiter geht es dann mit dem Achtelfinale am 17./18. Oktober sowie 31. Oktober/1. November. Die Viertelfinalspiele stehen dann im kommenden Jahr auf dem Programm, Austragungstermine sind der 20./21. sowie 27./28. März. Die Halbfinals werden am 20./21. und 27./28. April ausgetragen, das Finale findet am 18. Mai im Ferencváros-Stadion von Budapest statt.

UEFA Women´s Champions League, Sechzehntelfinale

Honka (FIN) – FC Zürich Frauen(SUI)
Fiorentina (ITA) – Fortuna Hjørring (DEN)
Ajax (NED) – Sparta Praha (CZE)
Avaldsnes (NOR) – Lyon (FRA, Titelverteidiger)
Ryazan-VDV – FC Rosengård (SWE)
Juventus (ITA) – Brøndby (DEN)
SFK 2000 Sarajevo (BIH) – Chelsea (ENG)
Atlético Madrid (ESP) – Manchester City (ENG)
Thór/KA (ISL) – VfL Wolfsburg (GER)
Gintra Universitetas (LTU) – Slavia Praha (CZE)
BIIK-Kazygurt (KAZ) – Barcelona (ESP)
Somatio Barcelona FA (CYP) – Glasgow City (SCO)
ŽFK Spartak (SRB) – FC Bayern München (GER)
FSK St. Pölten (AUT) – Paris Saint-Germain (FRA)
WFC Kharkiv (UKR) – Linköping (SWE)
LSK Kvinner (NOR) – Zvezda-2005 (RUS)

Mein Leben als Hope Solo
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Mein Leben als Hope Solo
  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 23.01.2020 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

33 KOMMENTARE

  1. Eine gute Besserung wünsche ich Frau Vonnez. Hoffentlich war das „nur“ ein „normaler“ Schwächeanfall.
    Was die Auslosung angeht: Wenn schon jemand in die isländische Provinz reisen muss … dann sicher am besten die Wölfinnen mit ihrem VW-Werksjet.

  2. Die beiden deutschen Vertreter sollten mit ihren Gegnern normal sicher keine Probleme haben.

    Interessant sind die beiden italienisch-dänischen Duelle. Vor allem auf die UWCL Premiere von Juve bin ich gespannt.

    Atletico vs. ManCity sticht noch ins Auge, wenn man nach kleinen Highlights sucht.

    Für den Titelverteidiger waren sicher auch einfachere Lose als Avaldsnes im Topf, aber OL ist ohnehin überall Favorit.

    Ein wenig Mitleid muss man mit St.Pölten haben. Nachdem der österreichische Meister bereits letztes Jahr mit ManCity direkt in der ersten k.o.-Runde einen Brocken erwischt hatte, wird es nun also PSG.

  3. Herr juchem, könnten sie dusel Duck bitte dem Feind des Deutschen Frauenfußballs die Bühne entziehen.
    Lyon hat auch einen Firmen Jet , aber die dürfen das.komisch
    Im übrigen haben Ford , Fiat Chrysler auch Schimmel Software eingesetzt, nur werden die von der US Regierung geschützt.

    Die Lose für die deutschen Clubs sind lösbar.
    Warum hat Herr juchem den negativen Post von Dusel Duck zugelassen?

  4. Erstrundenaus für SKN St.Pölten. Ähnlich könnte es dem FC Zürich ergehen. Und ob ZFK Spartak eine lösbare Aufgabe für die Bayern ist, bleibt abzuwarten. Die Bayern haben sich ja in der Champions League mit ähnlichen „lösbaren Aufgaben“ schon genug blamiert.

  5. @ Herrn Karl
    Was bringt Sie eigentlich auf die Idee, dass mein Hinweis auf den VW-Firmenjet in irgendeiner Weise negativ gemeint war? Ich finde es im Gegenteil sehr hilfreich, mit quasi eigenem Flugzeug anreisen zu können. Ich erinnere mich noch, dass vor einigen Jahren (damals stand, glaube ich, noch Alyssa Naeher bei ihnen im Tor) Potsdam drei verschiedene Flüge nutzen musste, um über Kopenhagen und Reykjavik endlich in die isländische Provinz zu gelangen. Das wird meinen Wolfsburgerinnen nun hoffentlich erspart bleiben. Einen Tag lang anreisen zu müssen, ist sicher keine reine Freude.
    Ich hoffe, ich habe mit diesem Post ein Missverständnis aufklären können und Sie werden nicht weiter darauf drängen, mich Unwürdigen von dieser Seite zu vertreiben?

  6. Der Herr Juchen hat einmal einen dicken Ablaus verdiehnt den,er lässt schon die rechten Kommentare zu. Sonst währe dass Forum hier nicht so hochwertigst besätzt. Mein Dank hat er.
    Weil es ist doch auch wirklich am besten mit dem Firmenjet zu fliegen Was sonst?Der Fussmarsch währe wol einfach eindeutig zu beschwährlich. Ein Sieg ist aber auch so gut wie,sicher.

  7. Nun, dass muss am Erfolg liegen, wenn der Herr Kellermann sich auf „eine strapaziöse Anreise“ beruft, obwohl er mit dem isländischen Vertreter praktisch ein Freilos gezogen hat. Da haben schon eher die schwedischen Teams mit ihren russischen bzw. ukrainischen Gegnern Reisestrapazen. Oder auch Barca femenin mit ihrem Trip in die Kasachische Steppe.
    Reizvoll – wegen des Namens – finde ich die Begegnungen zwischen Atletico und Man City. Reizvoll werden auch die italienisch-dänischen Vergleiche.
    Und der Glasgow City LFC darf beim Barca-Farm-Team auf Zypern ran. Das ist auch eine Riesenentfernung.
    Ajax Vrouwen gegen Sparta Prag – klingt für mich nach eher gleichwertigen Gegnern.

  8. Eine sonderbare Diskussion und wohl mehr dem „Sommerloch“ geschuldet, denn wohl kein Management e. Fußball-Clubs würde auf die Idee kommen per Schiff zum Spiel auf Island anzureisen.

    Während man früher beim VFL erst nach Hannover transferieren mußte, ist durch den Flughafen Braunschweig/Wolfsburg, wo unter anderem auch VW seine Flieger stationiert hat, die Möglichkeit geschaffen von dort aus zu fliegen.

    Üblicherweise wird, bei Fehlem entsprechender sinnvoller Reise-alternativen u. bestehender freier Kapazität auch die VW-Flotte genutzt, wobei die Kosten, allein aus buchungstechnischen Gründen, dem Verein in Rechnung gestellt werden, gemindert durch Fan-Reisemöglichkeiten, die für die noch freien Plätze meist angeboten werden.

    Da die Lufthansa bei Bayern München als Sponsor etabliert ist, wird so sicherlich ähnlich verfahren.
    Extraflüge, sind da sicherlich auch möglich.

    Also insgesamt kein wirklicher Anlass darüber intensive Diskussionen zu führen.

  9. @Dusel Duck, wenn Du schonmal in der isländischen Provinz gewesen wärst würdest du wissen wie schön es dort ist.
    Kann allen nur die isländische Provinz empfehlen.

  10. @Altwolf: Und da sage noch einer, dass VW Wolfsburg nicht unverhältnismäßige Wettbewerbsvorteile besitzt. Klar werden die Kosten dem VfL in Rechnung gestellt, dafür gibt es dann aber sicherlich eine kleine Anpassung im Rahmen der Sponsoreneinnahmen nach oben, und alles ist wieder im Lot. Ist am Ende schließlich nur ne Frage der Buchhaltung, wie man das am Ende möglichst dezent abrechnet.

    Aber darin, besondere Firmenausgaben möglichst dezent abzurechnen, hat sich VW ja schon vor Jahren ausgezeichnet.

    • @Fan2: Der Titel dieses Beitrags heißt „Champions League: Lösbare Aufgaben für Wolfsburg und Bayern“. Bitte wieder zum Thema zurückkehren, sonst wird die Kommentarfunktion dieses Beitrags geschlossen.

  11. @Markus,
    Es geht hier schon um das Thema CL!!!
    Die vor allem finanziellen Reisestrapazen können hierbei schon eine gewaltige Rolle spielen, da sie von der UEFA nicht in vollem Umfang erstattet werden!!!

    Wer da nur auf Linienflüge angewiesen ist, weil er eben keine eigene Flotte hat, bzw nicht eben einfach mal chartern kann, der ist schon benachteiligt!!!

    Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir damals 5-6 Stunden Aufenthalt in Amsterdam, bevor es nach Rejykjavik weiter ging!!!
    Auf dem Rückweg waren es immer noch 3-4 Stunden in Kopenhagen!!!

    Hier muß es endlich Regelungen geben, die derartige Wettbewerbsverzerrungen abschaffen!!!

    Wenn die UEFA schon Länder wie Israel oder Kasachstan aufgenommen hat, dann muß sie auch für Chancengleichheit sorgen!!!

  12. re.: „UEFA“ soll regeln…

    Meiner Meinung nach (so unwesentlich sie auch ist) ist es die Aufgabe der jeweiligen nationalen Liga, für einigermaßen faire Rahmenbedingungen zu sorgen. Gründe: zunächst mal ist jedem klar, dass die CL-Termine immer Stress bedeuten für die Kader – es sind einerseits „wichtige“ Vereinstermine, andererseits entfernungsbedingt problematisch und, da immer eingebettet in die Liga-Termine, zeitlich gedrängt. Es ist auch klar, dass im Amateur-Bereich – nie vergessen: FF hat Amateurstatus – jede Menge Vereine mitspielen, die schon im nationalen Liga-Betrieb bei den Reisen hart an der Grenze ihrer organisatorischen Möglichkeiten arbeiten. Umso schwieriger wäre es für die Masse der Clubs, grosse internationale Turniere irgendwie vernünftig in den Vereinsbetrieb einzupassen.

    Aber: wer als Liga und dann natürlich auch als Verein und als Spielerin bei den Top-Wettbewerben – heißt: CL – unbedingt mitmachen möchte (Reputation, Vermarktung, Popularität…), der muss hier auch mitspielen *können*. Und wenn es im Amateurbereich verständlicherweise bei den einigen Clubs haken sollte, die jeweilige nationale Liga aber unbedingt an der CL teilnehmen will, dann muss eben auch die Liga die Clubs unterstützen. Im Falle D. wäre es dann eben der DFB, der als Verantwortlicher für die AFB und die CL-Nominierung organisatorisch und finanziell gefordert wäre – wenn es ein teilnehmender Verein nicht schaffen kann.

    Im Fall Wolfsburg und München, vielleicht auch noch Hoffenheim oder Leverkusen…, ist das nach allem, was man schätzen darf, wohl nicht nötig – aber in vielen anderen Ligen und anderen dt. Vereinen müsste die Liga-Führung da schon helfen.

  13. @ajki: Und genau da sind wir eben bei dem Problem. Der DFB wird sich hüten, dort einzugreifen, weil ihm Retortenklubs viel lieber sind als diese reinen FF-Klubs. Denn bei den Retortenklubs braucht er schließlich nichts zu machen, die bringen ihre Infrastruktur schon mit, da kann der DFB schön profitieren, ohne sich die Hände achmutzig zu machen. Der FF ist in Deutschland eben kein förderungswürdiger Sport, solange man ihn gut und gerne auch als Anhang des MF organisieren kann. Da kann er dann als Spielwiese für einige Investoren gelten, die ein bisschen zu viel Geld übrig haben und nicht wissen, wohin damit, hier aber etwas unterstützen können, womit sie ihr gesellschaftliches Image etwas aufbessern können, sei es als Attraktion für das Auge oder als Vorreiter für Gleichberechtigung.

    Insofern gönne ich es dem DFB jetzt ehrlich gesagt so richtig, dass er derart abschmiert in den N11s, weil er nichts, aber auch hat nichts in den letzten Jahren für ernsthafte Nachwuchsförderung unternommen hat, sondern eher kontraproduktiv agiert hat, in dem er die kleinen Klubs mit den effektiven Nachwuchszentren kaputt gemacht hat, indem er der Übernahme durch Männerklubs keinen Riegel vorgeschoben hat und sie komplett allein damit gelassen hat. So liberal wie bei den Frauen war der Männerfußball in Deutschland noch nie.

    Man wird erst dann aufwachen, wenn selbst der VfL Wolfsburg sich irgendwann zurückzieht, weil der schnelle internationale Erfolg nicht mehr zu holen ist und die Liga, die er selbst kaputt gemacht hat, derart schlecht geworden ist, dass sie längst von den Ligen aus Frankreich und England auch in der Breite überflügelt wurde. Und wenn sich eine deutsche N11 dann irgendwann nicht einmal mehr für eine EM qualifiziert, erst dann wird man wirklich aufwachen. Wenn man beim DFB überhaupt irgendwann aufwachen wird. Vielleicht wird das ganze aber auch einfach nur eingestampft und man wird das einfach so hinnehmen.

    Was die CL betrifft, so hat diese an Spannung kaum was zu bieten. Kommt ein bisschen drauf an, wie die Lose fallen, im Großen und Ganzen hat sie aber den Überraschungsfaktor Null, es sei denn, Bayern blamiert sich mal wieder.

  14. Fan2: tut mir sehr leid, aber ich kann mit solchen Generalverdammungen nichts anfangen. Hauptsächlich deshalb, weil ich sie außer für sachlich falsch auch für äußerst respektlos halte – sowohl den vielen engagierten Spielerinnen im FF gegenüber als auch gegenüber der riesigen Anzahl an Ehrenamtlichen, speziell im FF.

    Auch die DFB-Verurteilung teile ich ganz prinzipiell nicht. U.a. deshalb, weil *erwiesenermaßen* Jahr für Jahr erhebliche Leistungen an den FF umverteilt werden – und zwar durchaus unproportional in Anbetracht der miserablen Zuschauerzahlen.

    Ich wäre dankbar, künftig bei solchen Generalverdammungen nicht persönlich angesprochen zu werden. (Natürlich kann jeder ansonsten finden/meinen, was auch immer er/sie möchte)

  15. @ ajki:
    „Im Fall Wolfsburg und München, vielleicht auch noch Hoffenheim oder Leverkusen…, ist das nach allem, was man schätzen darf, wohl nicht nötig – aber in vielen anderen Ligen und anderen dt. Vereinen müsste die Liga-Führung da schon helfen.“

    Turbine Potsdam und der 1.FFC Frankfurt haben das jahrelang ohne die Hilfe des DFB ‚gestemmt‘!

    • Ja, das sollten die Vereine schon gestemmt bekommen. Beispiel Sechzehntelfinale: Jedes Team erhält Minimum 32.000 Euro Kompensationszahlung von der UEFA (bei längeren Reisen sogar mehr) für das Auswärtsspiel, das sollte die Kosten doch im Wesentlichen im Normalfall decken. Für die Teilnahme gibt es (bei Ausscheiden im Sechzehntelfinale) nochmal 20.000 Euro obendrauf.

  16. Der deutsche Frauenfußball, wie auch der schwedsche und norwegische, wurde doch nur deshalb eingeholt bzw. überholt weil „Retoretenklubs“ wie PSG, Lyon, Chelsea, Manchester, Barcelona und deren Sponsoren viel Geld in die Hand genommen haben und garantiert nicht deren Verbände.
    Von dem Geld der „Ausgeh-Uniformen“ der PSG-Damen, könnte der SC Sand warscheinlich 3 Monate den Spielbetrieb aufrecht erhalten!
    Das mag zwar übertrieben erscheinen, aber das ist leider Realität.

    Das z.B. ein Breitensportverein wie die SGS Essen, die Frauenfußball-Abteilung eingeschlossen, gerade mal 700000€ p.A. zur Verfügung hat und damit sportlich überlebt verdankt man nur den vielen idealistischen Freiwilligen.
    Aber in naher Zukunft wird das allein nicht mehr reichen.

    Das ist aber leider nicht nur ein Problem des Frauenfußballs, sondern des Leistungssport in Deutschland allgemein.

  17. Warum ist es jetzt Wettbewerbsverzerrung, wenn die Clubs, die sich für die CL qualifizieren, nicht allein nur auf Linienflüge angewiesen sind. Gegenüber Bayern München u. umgekehrt sicherlich nicht.

    Wie steht es denn mit der Wettbewerbsverzerrung aus, wenn Bustransit zum Flughafen u. die Linienflüge nach e. Spiel Donnerstagabend irgendwo in Europa die Reisezeit so ausdehnen, daß man dann vielleicht gerade noch zum Anpfiff des Spieles am Sonntag antreten kann, um nicht wegen verspäteten Erscheinens gleich die 3 Punkte abzugeben. Klar, das ist jetzt überzeichnet, aber von irgendwo aus den eurasischen Tiefen nicht unvorstellbar. Die oft aus diesen zusätzlichen Spielen erforderlichen sogg. englischen Wochen für die entsprechenden Clubs werden doch auch nicht als Wettbewerbsverzerrung reklamiert.

    Hat sich irgend jemand in diesem Zusammenhang über die Reisestrapazen mokiert und von Wettbewerbsverzerrung gesprochen als WOB von Köln nach Kiew und von dort nach München mußte ?

    Offenbar reicht es, wenn nur irgendwie der VFL WOB dabei ist, reflexartig von Wettbewerbsverzerrung zu sprechen.

  18. @Markus,
    Kannst Du bitte eine Quelle angeben, über die Höhe der Zahlungen???
    Ich habe es nämlich völlig anders mitbekommen!!!

    @Altwolf,
    Es ist merkwürdig, daß Du hier gleich aus dem Anzug springst!!!
    Ich habe Wob mit keiner Silbe erwähnt!!!
    Ich hatte mich mit Absicht eher sehr allgemein gehalten, auch im Wissen darüber, daß es mittlerweile Vereine im FF gibt, wo selbst Wob finanziell nicht mithalten kann!!!
    Deshalb sehe ich es durchaus als Wettbewerbsverzerrung an, wenn schon der Austragungsort einen Verein in finanzielle Nöte bringen kann!!!

    Dušan Zovinec, der Manager von Sparta Prag hat mir mal erzählt, daß ihre Reise nach Kasachstan damals 1000000 Kronen, daß sind knapp 40000€ gekostet hatte!!!
    Sparta kann das Dank MF Profiteam zwar locker verkraften, aber was würde zB St Pölten tun???

  19. Nun, mit dieser Diskussion sind wir mal wieder beim Hauptthema angelangt: Der Chancengleichheit zwischen MF-Klubs und FF-Klubs.

    Ich hätte da mal so eine Idee: Wieso teilt man beide nicht auf in zwei FF-Systeme? Eine Liga mit reinen FF-Mannschaften und eine mit MF-Ablegern? Das ganze System inklusive CL etc. Das eine System wird von DFB und UEFA subventioniert, das andere nicht, da die MF-Vereine das sowieso alles alleine stemmen können. So käme das Geld endlich da an, wo es hingehört. Und würde sich sogar noch besser verteilen, weil ja nix mehr an die ohnehin schon stinkreichen Klubs vergeudet wird.

    Ich wäre sehr darauf gespannt, wie das Konzept, das natürlich unrealistisch ist, bevor mich hier jemand falsch versteht, bei den Fans ankäme, wenn Wolfsburg auf einmal nur noch gegen Männerableger spielen dürfte und auf der anderen Seite die ganzen Kultklubs auf einmal in einer Liga spielen würden.

    Besetzung aktuell wäre dann wie folgt: Potsdam, Frankfurt, Essen, Sand, Gütersloh, Saarbrücken, Wetzlar, Cloppenburg, Weinberg, Jena

    Wolfsburg, Bayern, Freiburg, Hoffenheim, Werder, Duisburg, Leverkusen, Gladbach, Köln, Meppen

    Grenze wäre übrigens die 3. Liga der Herren, also der Profibereich.

  20. Kannst ja mal den, wie du selbst schreibst, unrealistischen Vorschlag bei DFB, UEFA und FIFA einreichen. Wäre interessant was Die dazu sagen, wenn Sie überhaupt was dazu sagen

  21. Detlef sagt:
    „Sparta kann das Dank MF Profiteam zwar locker verkraften, aber was würde zB St Pölten tun???“

    Vermutlich genau dasselbe, da St.Pölten ja ebenso die Frauenabteilung eines Männer-Profiteams ist. Ich kenne jetzt natürlich nicht die finanzielle Ausstattung des Gesamtverein SKN St.Pölten verglichen mit Sparta Prag, kann mir aber nicht vorstellen, dass die österreichische Bundesliga der HET Liga hier weit hinterherhinkt.

  22. @Sheldon/Fan2

    Wenn Du schon solche Trennungsspielchen machst, dann solltest Du dich vorher vergewissern, ob die sogg. Frauenabteilungen der MF-Clubs, denn auch dem Profi-Teams finanziell zugeordent sind, denn es könnte auch sein, daß diese Abteilungen dem Gesamtverein unterstehen und dann eben nicht Geld von den Profis erhalten. Bestes Beispiel der HSV, der keinen Euro seitens der Profis für die Frauenabteilung übrig hatte und so könnten auch einige dieser FF-Sparten schlechter gestellt sein, als z.B.Turbine o. Frankfurt.

    Denn nur Bayern u. WOB haben Frauenfußball-Abteilungen, die im Leistungsbereich den MF-Profis, z.B. bei WOB der VFL WOB Fußball GmbH, zugeordnet sind und von der auch ihr Budget erhalten.

  23. @Detlef
    Einen Grund aus dem Anzug zu springen gibt es nicht, tue ich auch nicht, aber diese Diskussion der „vermeintlichen“ Wettbewerbsverzerrung ist doch ziemlich überflüssig.

    Wenn sich ein Club mit seinem Team sportlich für die CL qualifizieren kann, dann wird sein Management dafür sorgen, daß auch eine angemessen belastungsarme Anreise möglich ist.
    Da auch die UEFA die anfallenden Reisekosten durch Aufwandszahlungen reduziert, sollte es für alle möglich sein.

    Wir können das Ganze aber auch noch konterkarieren, indem wir jegliche Unterschiede, bezüglich Platzverhältnissen, Trainingsmöglichkeiten, Anzahl der Co-Trainer, Physios, Ärzte und nicht zuletzt die Anzahl der benötigten Ehrenamtlichen abwägen und zu dem Schluß kommen, daß es keine Wettbewerbsgleichheit gibt und somit auf den sportlichen Vergleich besser verzichten.

  24. @Altwolf: Das müsste man dann im Einzelnen klären, wie sich das gestaltet und da könnte man auch nochmal die Regularien etwas modifizieren, welche Bedingungen erfüllt sein müssen. Ich sehe das grundsätzlich aber etwas strikter als du. Das Ganze ginge nur, wenn beide soweit getrennt sind, dass es zu keinem massiven wettbewerbsverzerrenden Vorteil durch die Zusammenarbeit mit dem Profiverein kommt, sprich, wenn keinerlei Leistungen gratis oder zu deutlich vergünstigten Preisen genutzt werden, die nicht auf die erfolgreiche Arbeit des FF zurückgehen.

    Sprich, zur Fliegerthematik: Nur dann, wenn es grundsätzlich jedem Team möglich ist, zu absolut gleichen Konditionen einen solchen Privatflieger zu nutzen, würde dies als nicht wettbewerbsverzerrender Vorteil gelten. Ansonsten wäre VW dazu verpflichtet, der Mannschaft dasselbe zu berechnen wie jedem anderen Team auch.
    Hier kommt die schwierige Situation des Eigners dazu, über die noch einmal gesondert zu sprechen wäre, im Vergleich zu den anderen MF-Vereinen in der FF-BL, wozu ich natürlich auch meine ganz dezidierte Meinung habe, im Vergleich zu den reinen FF-Klubs ist es aber zunächst mal egal, ob die gratis Milliönchen vom Eigner oder vom MF-Verein kommen, das ist dasselbe Prinzip.

    Von der Idee zweier Ligen mal abgesehen: Grundsätzlich befürworte ich immer noch folgendes System: Zunächst einmal Abschaffung der Ausnahmen bei der 50+1-Regel, das heißt, es sind nur Klubs startberechtigt, die als Vereine fungieren.
    Und das, wenn möglich, europaweit.
    Dann kommt dazu, dass jeder der Klubs volle Freiheit in der Vermarktung hat, sprich auch grundsätzlich über die Fernsehrechte seiner Heimspiele. In Gänze wäre es da sicher über kurz oder lang das Klügste, das über einen Ligarat gemeinschaftlich zu organisieren, doch jeder Club hat dort das Vetorecht und kann im Zweifel auch aussteigen und sie selbst vergeben bzw. über die gemeinsame Ligavermarktung hinaus. Der DFB hält sich jedoch ganz da raus.
    Alles andere wie Merchandising, Ticketpreise, Mitgliederbeiträge etc. wird eh schon von den Vereinen unabhängig organisiert.

    So, und jetzt der Clou: Wie bei den Stummrechten 50+1 gilt, so auch bei den Finanzen. Sprich: 50+1 der Wirtschaftskraft
    bzw. der Einnahmen des Vereins muss beim Verein liegen, sprich, sich aus der Selbstvermarktung des Vereins generieren. Die Stimmanteile könnten sich dabei nach dem Maße des finanziellen Beitrags auf Verein und Sponsoren verteilen. So gäbe es auf andere Weise eine faire Finanzverteilung.

    Beispiel: Ein Klub hat etwa 600 Mitglieder mit einem durchschnittlichen Mitgliederbeiträge von 150 Euro im Jahr. Das macht 90.000 Euro allein durch Mitgliederzahlen.
    Er bestreitet im Jahr 11 Heimspiele in der Liga, vllt noch CL-Spiele oder DFB-Pokal-Heimspiele, dazu noch Testspiele, sodass wir auf vllt alles in allem 20 Spiele im Jahr kommen. Nehmen wir mal einen recht durchschnittlichen Zuschauerzuspruch von 1000 zahlenden Zuschauern an und einem etwas erhöhten Satz von 10€ im Schnitt, dann kämen wir auf bis zu weitere 200.000 Euro Einnahmen allein durch die Tickets.
    Dazu kommt dann noch Merchandising und eben die Fernsehrechte. Und je nachdem, wie gut man im Verhandeln ist, wären bei der FF-BL mit Sicherheit um die 400.000-500.000 pro Club drin, wenn schon die dritte Liga bei 800.000 Euro pro Verein gehandelt wird. Mit Merchandising kämen die Klubs da durchaus auf 750.000-800.000€ Eigeneinnahmen. Und dann wäre es an jedem Club, nochmal Sponsoren in derselben Größenordnung zu finden, aber eben nicht mehr. Die Obergrenze ist dabei durchaus anpassbar, so zum Beispiel, dass die Vereinseinnahmen 40 oder nur 33% betragen müssen, aber an solchen Details lässt sich arbeiten, solange sie nicht zu weit runter gehen.

    Natürlich hätte auch dieses System noch genügend Lücken, die es noch zu stopfen gilt, zum Beispiel, was mit Geld ist, dass über Mitgliedsbeiträge und Tickets hinaus von Privatpersonen gespendet wird, oder was alles unter den Bereich Merchandising fällt. Für VW wäre es beispielsweise ein leichtes, Hamsterkäufe an Trikots zu tätigen, auch auf kleiner Flamme. Bei all dem wäre ich nicht für eine allzu restriktive Politik, aber für Transparenz und Kontrolle. So sind Spenden grundsätzlich nur in einer bestimmten Größenordnung möglich, grundsätzlich bis auf einzelne Ausnahmen nur von Privatpersonen zu tätigen und immer unter Identitätspflicht, um zu überprüfen, ob hier nicht von einzelnen Personen versucht wird, durch Tricks das mögliche Investitionsniveau von Sponsoren künstlich in die Höhe zu treiben.

    Insgesamt wäre diese Regelung mE aber deutlich transparenter und würde Wettbewerbsverzerrungen zumindest schwieriger zu vertuschen machen. So oder so wäre es damit möglich, die Position des Vereins und auch die Notwendigkeit des einzelnen Fans für den Verein zu stärken.

    Für einen Verein wie Bayern mit gerademal im Schnitt 700 Zuschauern wäre es damit deutlich schwerer, mit einem Klub wie Frankfurt mitzuhalten, weil gerade die fehlenden Einnahmen dazu führen würden, dass das Sponsorenniveau drastisch gesenkt wird.

  25. @Sheldon/Fan2

    Deine Idee kann sicherlich eine gewisse „Gleichstellung“ erreichen, jedoch nur dann, zumindest für einen gewissen Zeitraum,wenn es denn tatsächlich europaweit eingehalten werden könnte. Wie du es selbst einräumst, es werden sehr schnell Versuche einer Vorteilsnahme stattfinden und kaum konsequent kontrollierbar sein.
    Doch selbst wenn es gelingen würde, dann hast du bei Standortvorteilen z.B.b.Zuschauern Großstadt/Kleinstadt/Dorf oder Infrastrukturen wie entsprechende Trainingsmöglichkeiten, Stadien,eigene oder zu mietende Plätze u. insbes. lokale, regionale o. internationale Firmenansiedlungen u. damit auch Sponsoren, mit Verwerfungen zu tun.
    Wie können z.B. Investitionen in die Infrastrukturen gleichgeschaltet werden, die ja dann, wenn begrenzt, wichtige Innovationen des ein o. anderen Clubs, der Kommune oder einzelner Sponsoren im Wege stehen. Wenn Du so einen finanziell engen Rahmen vorgibst, sind Projekte wie e. Leistungszentrum o. e. Spielstätte, ja schon e. Rasenheizung o. überdachte Tribüne kaum zu realisieren oder dann doch wieder zu viele Ausnahmen u. noch mehr Regelungen nach sich ziehen.

    Für mich bedeutet das, das nur noch Clubs in Ballungszentren o. Großstädten eine Chance auf den professionellen Frauenfußball hätten.
    Aus meiner Sicht für diesen Sport kontraproduktiv, da es für die „Kleinen“ keine Möglichkeit der Kompensation mehr gibt.

    Man würde sich auch fragen, warum das nur für den FF gelten sollte.

    Es erinnert mich sehr an die Idee des Kommunismus, die allein daran scheitert, daß sich Menschen auf längere Sicht immer noch daran orientieren für bestimmte Leistungsunterschiede auch unterschiedliche Anerkennung zu bekommen u. das insbes. Leistungsunwillige nicht gleichgestellt werden.

    Es kann wohl nur eine Vision bleiben und in unserer Gesellschaft nicht wirklich Aussicht auf Erfolg haben.

  26. @Altwolf: Du hättest damit recht, wenn wir uns beim FF in Größenordnungen wie denen beim MF bewegen würden. Doch da befinden wir uns noch lange nicht. Im Gegenteil, langfristig schützt diese Taktik die Interessen der zwar kleinen, aber FF-Begeisterten Vereine, hinter denen aber nicht unbedingt ein großer Sponsor steht.

    Wir haben es hier mit drei Arten von Klubs zu tun: 1. Wir haben die FF-Vereine, die von den Kommunalen Strukturen profitieren, weil die Kommune sich dafür einsetzt. 2. Wir haben die Clubs, die von einem großen Sponsor oder den MF-Vereinen profitieren. 3. Wir haben die kleinen Vereine in den ländlichen Regionen.

    Ich finde es überhaupt nicht problematisch, dass irgendwann der FF hauptsächlich dort stattfindet, wo die großen Ballungsräume sind. So ist es genauso bei den Männern. Wenn er überhaupt in der Breite populär werden will, ist das sogar die Voraussetzung dafür. Hier sind nämlich die großen Massen an Fans, die es gilt, davon zu begeistern. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.
    Auf lange Sicht wäre eine Liga mit Mannschaften aus den 12 größten Städten Deutschlands sicherlich erstrebenswert. Allerdings mit eigenständigen Vereinen, die nix mit dem MF, was die Verwaltung betrifft, zu tun haben.

    Aktuell ist das, was es braucht, um konkurrenzfähig zu sein, noch von jeder Region zu schaffen, die FF-begeistert ist und die in einem Einzugsgebiet von 30 km 40.000-50.000 Einwohner hat, was auf jede Kleinstadt zutrifft. Denn für diese Regionen, wenn sie wirklich FF-begeistert sind, wäre es ein leichtes, an einem Wochenende 2000 Zuschauer ins Stadion zu bringen und 1000 Mitglieder zu mobilisieren. Jede mittlere Kleinstadt könnte das schaffen, wenn es nur gut beworben wird.

    Und dann ist es natürlich eine Sache der Kommune, wieviel sie wo hinein investiert. Denn sie hat Gelder zur gemeinnützigen Investition. Gegen solche Gelder habe ich überhaupt nichts, sie würde ich auch ganz außen vor lassen, denn hier geht es zwar auch um Förderung, aber eben von allgemeiner Seite aus. Geld, das jeder beantragen kann, und wo die Kommune unter verschiedenen Projekten schauen kann, was tatsächlich ihres Erachtens förderungswürdig ist.

    Gegen all die natürlichen Standortvorteile, die von der Politik entwickelt werden, habe ich überhaupt nichts, im Gegenteil, ich bin in den allermeisten Fällen sogar dafür, weil es dem FF auch eine gewisse gesellschaftliche Anerkennung gibt bzw. ein Indikator seiner gesellschaftlichen Wertschätzung ist, wenn er von diesen Standortvorteilen gezielt profitieren kann.

    So würde aktuell in der 1. Liga ein gutes Gemisch von solchen Klubs entstehen, die im Einzugsbereich einer großen Stadt sind und damit einen potentiell großen Trägerkreis haben könnten, und solchen, die als Vereine in einem kleinen Umfeld eine FF-Begeisterung auslösen und gleichzeitig sportlich und wirtschaftlich gut arbeiten.

    Diese hätten meines Erachtens auch einen Platz in der Bundesliga verdient, weil sie eine große Breite repräsentieren.
    Keinen Platz in der Bundesliga verdient hätte allerdings meines Erachtens ein Klub, der ohne jede natürlich gewachsene Basis den rasanten FF-Aufstieg mit Fremdgeldern finanziert bekommen hat, ohne ein entsprechendes Gegengewicht selbst an Geld aufzubringen, und das noch dazu von einem Sponsor, der nicht allein wirtschaftlich in einer absoluten Ausnahmestellung ist, der für den FF also schlicht und ergreifend zum derzeitigen Zeitpunkt zu groß ist, und nicht nur die Wirtschaft der Stadt kontrolliert, sondern auch große Teile der kommunalen Politik.
    Und das noch dazu als ein Unternehmen, dessen Geschichte sehr fragwürdig ist und dass in neuerer Zeit immer wieder durch Skandale in die Medien gekommen ist, unter anderem auch durch solche, die ein sehr schlechtes Licht auf das Frauenbild dieses Unternehmens werfen. Das ist für mich nicht die Art, wie der FF in Deutschland und in Europa repräsentiert sein sollte.

  27. Die Leistungsunwilligen sind hier übrigens die Wolfsburger Fans. Es ist genau das, was du beschreibst: Indem den FF-Ablegern der MF-Vereinen das Geld in den A**** geblasen wird, werden hier leistungsunwillige, sprich die Fans und Mitglieder dieser Klubs, die noch nie auch nur den kleinen Finger für ihren Klub gerührt haben, nicht nur gleich-, sondern besser gestellt, während diejenigen, die wirklich mit Eifer bei der Sache sind in Vereinen wie Potsdam oder Frankfurt, die 20 Jahre FF-Geschichte von der Pike auf mitgebaut haben, in die Röhre schauen und benachteiligt werden. Kein Wunder, dass die Fans weglaufen! Hier wird das Erfolgsprinzip mit Füßen getreten wie in keinem anderen Sport. Und genau das geht massiv zulasten der kleinen Klubs: Denn das, was sich ein kleiner Klub mit großer Mühe und vielen helfenden Händen über Jahrzehnte aufgebaut hat, wird in einem Jahr wieder zerstört, indem 10 Bundesligisten sich entscheiden, einen Ersatzspieler weniger im Kader zu haben und sich mit den freigewordenen Milliönchen mal eben ne FF-Mannschaft zusammenzukaufen, weil es gerade nen Hype gibt. Oder eben ein Sponsor entscheidet, bei seinen eigenen Produkten ein bisschen zu tricksen und das überzählige Geld in den FF zu investieren, weil es schließlich niemandem wehtut.
    Und damit nehmen auf einmal zog Clubs die Stellungen von FF-Vereinen ein oder kaufen solche auf, die von anderen verdrängt wurden, ohne auch nut jemals den Finger dafür krumm gemacht zu haben.

    Und dann singen sie auch noch: Dritte Plätze sind nur was für Männer, worauf die Männer mittlerweile antworten könnten: Ohne unser Geld gäbs euch gar nicht!

    Es geht mir dabei noch nicht mal nur um die absoluten Topklubs.
    2004/2005, als die zweite Liga eingeführt wurde, waren von den 81 Teams in den höchsten drei Ligen gerade einmal 10 Teams FF-Mannschaften einer MF-Mannschaft, die in der 1.,2. oder 3. Liga spielte:

    Bayern, Freiburg, HSV, Wolfsburg (1. Liga),
    HSV II, KSC und Saarbrücken (2. Liga), Holstein Kiel, Union Berlin und Saarbrücken II (3. Liga).

    Heute, 2018/2019, sind es von 92 Teams bereits 29 Teams, davon mittlerweile 13 statt vorher 7 in den ersten 2 Ligen bei abnehmender Teilnehmerzahl. Tendenz weiter steigend.

  28. Der FC Barcelona hat sich einen bösen Fehlstart erlaubt und 3:1 in Kazygurt verloren.
    Respekt an die Kasachinnen !
    Sollten sie auch das Rückspiel unbeschadet überstehen, möchte sie wohl niemand in der nächsten Runde als Gegner zugelost bekommen. 🙂

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