DFB-Frauen siegen nach Rückstand

Von am 10. Juni 2018 – 23.09 Uhr 22 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das Testspiel gegen Kanada in Hamilton trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands durch einen Treffer in der Schlussphase noch gewonnen. Dabei avancierte Sara Däbritz mit einem Tor und einer Vorlage zur Matchwinnerin in einer Partie mit drei Debütantinnen.

Das Logo des DFB

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Die Elf von Bundestrainer Horst Hrubesch, die wegen des plötzlichen Todes von Ex-Nationalspielerin Jutta Nardenbach in Trauerflor spielte, gewann bei starkem Wind vor 22.826 Zuschauern im Tim Hortons Field von Hamilton mit 3:2 (1:0) und feierte somit im 16. Duell mit den Kanadierinnen den 15. Erfolg.

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Schmitz-Debüt und Blitzstart

Die DFB-Frauen erwischten einen Traumstart, als Kanada einen Ball im Mittelfeld vertändelte, Lea Schüller auf und davon ging und der Abwehrversuch vor den Füßen von Svenja Huth landete, die nach 47 Sekunden trocken einschob (1.). Kanada wirkte aber nicht geschockt und kam trotz des schnellen Rückstands rasch besser ins Spiel, DFB-Debütantin Lisa Schmitz im Tor hatte Glück, dass Huth einen Kopfball von Sophie Schmidt auf der Linie klärte (12.).

Deutschland lässt gute Chancen liegen

Doch Deutschland war trotz weniger Ballbesitz insgesamt zielstrebiger, Lena Petermann scheiterte mit einem Kopfball nur knapp (24.). Glück hatte die DFB-Elf allerdings, als Sara Doorsoun bei einem Klärungsversuch Christine Sinclair anschoss, von der der Ball abprallte und nur Zentimeter am Pfosten vorbeistrich (27.). Carolin Simon wurde früh wegen muskulärer Probleme gegen Leonie Maier ausgewechselt – eine Vorsichtsmaßnahme (41.).

Debüts für Schlüter und Wedemeyer

In der zweiten Halbzeit machte vor allem Deutschland vom Wchselrecht reichlich Gebrauch. So feierten bei der DFB-Elf in der zweiten Halbzeit Torhüterin Carina Schlüter und Joelle Wedemeyer ihr Debüt im Nationaldress. Die Wechsel waren der Qualität und dem Tempo des deutschen Spiels aber nicht förderlich, dem Unterhaltungswert tat das aber keinen Abbruch.

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Kanada geht in Führung

Kanada entwickelt nun mehr Druck und kam durch Sinclair nach einer knappen Stunde per Kopf zum Ausgleich, als die DFB-Abwehr Abstimmungsprobleme offenbarte (59.). Nach einem Abspielfehler von Leonie Maier reagierte Kanada blitzschnell, Jessie Fleming brachte die Gastgeberinnen in Führung (69.).

Schnelle Antwort

Doch direkt nach Wiederanpfiff fasste sich Sara Däbritz in die kanadische Drangphase hinein ein Herz, ging auf und davon und hämmerte den Ball sehenswert zum postwendenden Ausgleich ins Netz (70.). Das 2:2 hauchte den DFB-Frauen frisches Selbstvertrauen ein und Kanadas Übergewicht ging nach den Auswechslungen von Sophie Schmidt und Diane Matheson verloren.

Knaak entscheidet Partie

Eine Standardsituation sorgte dann in der Schlussphase für die Entscheidung: Kanadas Torhüterin Stephanie Labbé konnte einen Freistoß von Däbritz zwar noch gegen Pfosten abwehren, doch Knaak reagierte blitzschnell und verwertete den Rebound mit ihrem ersten Treffer im Nationaldress zum DFB-Erfolg (84.).

Kanada – Deutschland 2:3 (0:1)

Kanada: Labbe – Quinn, Buchanan, Zadorsky – Beckie, Matheson (72. Prince), Fleming, Lawrence, Scott (89. Leon) – Sinclair, Schmidt (72. Chapman)

Deutschland: Schmitz (46. Schlüter) – Hendrich, Doorsoun, Demann, Simon (41. Maier) – Huth (88. Kayikci), Leupolz (46. Däbritz), Magull (66. Wedemeyer), Faißt – Schüller (83. Knaak), Petermann

Tore: 0:1 Huth (1.), 1:1 Sinclair (59.), 2:1 Fleming (69.), 2:2 Däbritz (70.), 2:3 Knaak (84.)

Schiedsrichterin: Qin Lian (China)

Gelbe Karten: Leon (90.), Buchanan (90.+2); Däbritz (59.)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

22 Kommentare »

  • bale sagt:

    Also ich war durchaus mit unseren Mädels zufrieden,sie haben einen grossen willen gezeigt.
    Respekt hut ab vor ihnen und auch horst hrubesch macht eine sehr gute Arbeit.
    irgendwie schade,das er nur interimstrainer ist und dann aufhört.
    sieht gut aus Mädels und jetzt noch gut zusammen einspielen.schmidt hat mir sehr gut gefallen,ton voll blöd.
    Ach ja ,noch nie soviele Möwen gesehen,die an einem spiel so Interesse gezeigt haben.

    (17)
  • Markus Juchem sagt:

    @bale: Die Möwen kannten wir doch schon von der WM. 😉

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  • Rolex sagt:

    Die Moewen moegen verwundern, besonders da es ja ein Kunstrasen war.
    Im Stadion sassen die deutschen Fans und die kanadaischen Deutshlandanhaenger uebrigends verstreut im ganzen Stadion. Der eigentliche Gaesteblock war auch fest in kanadischer Hand. Deshalb war wenig deutsche Unterstuetzung moeglich.

    Ich fand das Spiel nicht so gut. Insbesondere die deutsche Abwehr schwamm etliche male doch sehr. Beide Gegentore nach Fehlern. Und bei einigen schnellen Angriffen sah es auch nicht gut aus.

    (0)
  • ajki sagt:

    Den starken Wind, mitverursacht durch die fussball-ungeeigneten Stadien, auch. Bei der WM war es noch grotesker.

    (8)
  • Unsinkbar sagt:

    Eine Mannschaft die so noch nie zusammen gespielt hat (und es wohl so schnell auch nicht wieder wird) schlägt den Weltranglisten-4 in Bestbesetzung (allerdings unter neuem Trainer). Ich freue mich über dieses Ergebnis, auch wenn längst nicht alles rund lief.
    Hrubesch tut den Mädels gut, der Abwärtstrend scheint vorerst gestoppt.

    (41)
  • Detlef sagt:

    Ich kann Unsinkbar nur zustimmen!!!
    Eine kaum eingespielte Frauschaft, auf ungewohntem Kunstrasen, gegen zT starke Windböen, und ein unglaublich schlechtes Schiri-Team ankämpfend, kann mit dem knappen Sieg gegen ein internationales Spitzenteam, welches auch noch Heimvorteil hatte sehr zufrieden sein!!!

    Natürlich taten sich einige Baustellen auf, was allerdings auch genau so beabsichtigt war!!!
    Was hat ein Testspiel sonst für einen Sinn, wenn nicht Taktiken, Spielzüge und Personal ausprobiert werden???

    Ich sehe durchaus Potential an der zweiten Geige!!!
    Ob Deutschland in Bestbesetzung viel besser ausgesehen hätte, kann niemand sagen!!!

    (29)
  • ajki sagt:

    Die Mitte sollte deutlich stärker spielen können und Frau Demann gehört unbedingt *vor* die Kette.

    (das Mittelfeldproblem könnte mit Frau M. von OL an sich locker behoben sein, wenn die Dame mal aus dem Quark käme bei der N11…)

    (6)
  • balea sagt:

    Gibt es irgendwo frei ein paar bewegte Szenen zu sehen?

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  • bale sagt:

    Anderes THEMA SORRY.ein Teilnehmer hat mir damals einen Link reingestellt wo ich chelsea London-vfl Wolfsburg schauen konnte,bitte nochmal den LINK DA KONNTE ICH BBC RED BUTTON SCHAUEN WAS SONST NICHT GEHT,HOFFE DU LIEST DAS VIELEN DANK.STAND BEI RUBRIK .FRAUENFUSSBALL LIVE

    (3)
  • Ulf sagt:

    Statt großspurige Buchstaben und Ausrufezeichen-
    inflation für die Sommerflausenendlosschleife die
    wichtigsten Kopfballtore von Turid Knaak Punkt https://www.youtube.com/watch?v=nTlM7hK3JIE

    (-4)
  • shane sagt:

    @balea: canada soccer highlights on youtube: https://www.youtube.com/watch?v=MDjWggoBb8U (via rainers schweden-FF blog. danke!)

    (4)
  • FFFan sagt:

    Ein unterhaltsames Länderspiel zum Saisonabschluss mit einem positiven Ergebnis – was will man mehr?! Zumal Kanada ja nun wirklich „keine Laufkundschaft“ ist, wie Interims-Bundestrainer H.Hrubesch zu Recht anmerkte.

    Trotzdem offenbarte die deutsche Mannschaft auch einige bedenkliche Schwächen. Das betrifft zum einen die Abwehr, wo insbesondere S.Doorsoun sich den ein oder anderen ‚Klops‘ leistete. Aber auch im Mittelfeld klafften teilweise riesige Löcher und es wurden insgesamt zu viele Fehlpässe gespielt (was nicht nur auf den ungewohnten Kunstrasen geschoben werden darf).

    Daneben gab es aber auch viel Positives: zunächst ist hier das gelungene Debut von L.Schmitz zu nennen, die sich im Tor vorerst als ‚Nummer zwei‘ hinter A.Schult in Position gebracht hat (Konkurrentin C.Schlüter, die die zweiten 45 Minuten bestritt, fiel demgegenüber etwas ab und hatte einige haarsträubende ‚Wackler‘ drin).
    Gut war auch, dass erneut Spielerinnen auf ’neuen‘ Positionen sich bewähren durften (K.Hendrich diesmal als Außenverteidigerin; S.Däbritz im zentralen Mittelfeld; K.Demann erst in der IV, dann auf der „6“).
    Mit dem 1-0 durch S.Huth nach 47 Sekunden legte die DFB-Elf einen ‚Blitzstart‘ hin. T.Knaak wiederum gelang das womöglich ’schnellste‘ ‚Joker-Tor‘ der deutschen Länderspielgeschichte (wobei von der Einwechslung bis zum Torerfolg dann doch ca. 45 Sekunden vergingen, weil die Ausführung des Freistoßes so lange dauerte!). Für den schönsten Treffer des Abends (bzw. Nachmittags, wenn man von der Ortszeit ausgeht) sorgte indes S.Däbritz – sicherlich eine Bewerbung für das „Nationalmannschaftstor des Jahres“!
    Die Mannschaft hat „Moral bewiesen“ – gut, das kann man immer sagen, wenn nach einem Rückstand noch gewonnen wird (wäre es nicht trotzdem besser, gar nicht erst in Rückstand zu geraten? 😉 ). Jedenfalls hatte das deutsche Team gute Phasen (vor allem in den ersten 20 Minuten und in den letzten 20 Minuten des Spiels), in denen man gut ins Gegenpressing kam und die gegnerischen Angriffe früh unterbinden konnte, und auch selbst ansehnlich kombinierte und die sich bietenden Räume nutzte.

    Alles in allem kann man nach diesem Auftritt den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen vorsichtig optimistisch entgegenblicken.

    P.S: Island hat gestern gegen Slowenien 2-0 gewonnen und damit die Führung in der Qualifikationsgruppe 5 übernommen. Das bedeutet: am 1.September hilft uns nur ein Sieg!

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  • balea sagt:

    @shane: thx!

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  • holly sagt:

    naja das es keine laufkundschaft sagen die N11Trainer/innen seit Jahren. Die Schweiz steht auf Platz 18 Island auf 19. Dänemark auf Platz 13. Was sagt uns das nun?

    Auch wenn was probiert wurde finde ich zwei Gegentore zuviel.
    Wenn es das Ergebnis unter Markus und Steffi gegeben hätte na dann gute Nacht.
    Hier trauen sich wohl einige nicht den so hochgelobten HH zu kritisieren. Was hat er bisher erreicht mit den Frauen garnichts wir stehen immer noch hinter Island.
    mal sehen was die HH Jünger hier sagen wenn die direkte Quali nicht klappt.
    Ich würde es mir nicht wünschen, aber wenn es denn so kommen sollte bin ich gespannt was dann von den Leuten geschrieben wird.

    (-11)
  • Altwolf sagt:

    Im Großen und Ganzen kann ich mich den Ausführungen @FFFan anschließen, doch einige Ergänzungen bzw. andere Einschätzungen möchte ich noch machen.

    Keine Frage, L.Schmitz mit einer fehlerlosen Leistung, wenn auch mit dem Vorteil der 1.Hz, wo die deutsche Defensive noch einigermaßen stabil stand, wie auch das DMF noch ordenlich agierte, was jedoch hauptsächlich am ungeordenten canadischen MF lag. C.Schlüter hatte e. nicht mehr stabile Defensive einschließlich fehlendem DMF vor sich u. auch d. Nervosität war ihr anzumerken.

    Bei Teams wie Canada, USA u. England, die e. kämpferischen, attackierenden Fußball bevorzugen, mit zum Teil Angriffen mit hohem Verletzungsrisiko für die Gegenspielerinnen, wie z.B. durch K.Buchanan, die bei einer normalen Schiedsrichterwahrnehmung nicht lange auf dem Platz stehen dürfte, geht bei unseren Spielerinnen oft die Ordnung verloren und man läßt sich auf das kämpferische Ballerobern mit sofortigem Ballverlust ein. So war auch keine spielerische Linie mehr erkennbar

    Einzig S.Huth,beste Spielerin in HZ 1, u. M.Leupolz, die ja einen ähnlichen Spielstil hat, hielten ohne Rücksicht auf eigene Blessuren dagegen.

    Gegen solche Teams ist L.Magull nicht die richtige Partnerin einer M.Leupolz, da sehe ich doch L.Dallmann als deutlich zweikampfstärker u. durchsetzungsfähiger.
    Auch wenn S.Däbritz in HZ 2 zwei entscheidende Situationen mitgestaltete, so ist sie auf der 6 völlig deplaziert, denn sie u.L.Magull haben gegen das canadische MF nicht mehr dagegenhalten können u. dadurch auch Canada deutlich stärker werden lassen und die so die spielbestimmende Kontrolle über d. MF bekamen. Erst zum Ende des Spieles wurde es für uns besser,da Canada im MF wechselte u. K.Demann vorrückte.

    S.Doosun wirkte in einigen Situationen nicht souverän und es stellt sich generell die Frage, ob sie in d. IV oder besser im DMF positioniert ist. K.Hendrich ist sicherlich auch eher auf der Außenbahn einzusetzen. J.Wedemeyer erst mit Anlaufproblemen, dann etwas sicherer, aber sicherlich noch nicht als IV in d. Stammformation.

    L.Meier ist für mich keine Defensivspielerin, sie hat da zu oft Aussetzer u. für das Defensivverhalten überhaupt keinen Sinn.
    Sie wäre für mich nur auf den offensiven Außenbahnen eine Option in der N-11, da sie einen guten Abschluß hat u. dort auch spielerische Fähigkeiten zeigt.

    L.Schüller hatte in HZ 1 sehr gute Ansätze und Szenen, doch nach den heftigen Attacken der Canadierinnen hat sie sich immer mehr zurückgezogen.

    K.Demann, die einzig stabile Komponente im Defensivverband, auch wenn sie sich ebenfalls einige Abspielfehler leistete, die jedoch nicht solche Folgen hatten, wie die „Vorlage“ von L.Meier.
    Unter Berücksichtigung des Kunstrasens, des wehenden Windes u. der ungewohnten Zusammensetzung des Teams eine ordentliche Leistung des Teams, auch wenn ich glaube, das sich das Team durch dieses Spiel dann gegen Island von der Startaufstellung her, unter H.Hrubesch nicht sehr viel ändern wird.

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  • Ludwig sagt:

    @holly Also bitte jetzt: Wie hätte irgendein Trainer das hinkriegen sollen, aus eigener Kraft in den zwei Spielen an Island vorbei zu ziehen?

    (10)
  • holly sagt:

    @ludwig, das hab ich ja auch nicht behauptet. Aber unter HH hat sich auch nichts geändert wir spielen genauso schlecht wie vorher unter Steffi und Markus. Tun uns gegen hoch plazierte Weltranglisten mannschaften schwer genauso wie weit zurück liegen Mannschaften.
    Also was hat HH den nun erreicht in seiner Amtszeit nichts. Die Mannschaft ist immer noch total verunsichert und spielt lichtjahre von dem entfernt was bringen müssten.

    (-10)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Das waren mal zwei richtig dumme Beiträge von Dir!!!

    holly schrieb;
    „naja das es keine laufkundschaft sagen die N11Trainer/innen seit Jahren. Die Schweiz steht auf Platz 18 Island auf 19. Dänemark auf Platz 13. Was sagt uns das nun?“

    Also mir sagt das überhaupt nix, schon gar nicht in Verbindung mit Horst Hrubesch!!!
    Gegen keine dieser Teams mußte er bisher antreten!!!

    Tja, und was hat er bisher erreicht???
    Ich denke man sieht’s deutlich, daß die Frauen endlich wieder Spaß am Fußball haben!!!
    Irgendwie hat er seine Lockerheit auf die Mannschaft übertragen!!!
    Und Kanada steht auf Platz 4, also direkt hinter uns!!!
    Das darf man dann wohl als Spitzenteam bezeichnen, zumal man schon oft bewundern durfte, wie sie ihren Nachbarn USA in arge Bedrängnis gebracht haben!!!
    Wenn wir mit unserer Reserve, wo immerhin 3 Debütantinnen dabei waren, gegen dieses Team in Bestbesetzung nicht durchweg auf Topniveau agieren konnten, und sich (erwartungsgemäß) einige Schwachstellen gezeigt haben, dann ist es doch sehr bemerkenswert, daß wir am Ende sogar noch gewonnen haben!!!

    Was wirfst Du Horst Hrubesch eigentlich vor???
    Daß er nicht Harry Potter ist, der nur seinen Zauberstab schwingen braucht, um alle Fehler der letzten 5-10 Jahre verschwinden zu lassen??? 😉

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  • Fan2 sagt:

    @Detlef: So sehr ich dir auch im grundsätzlichen recht gebe, eines jedoch muss ich schon sagen: Hrubesch hat es bis heute nicht verstanden, Ruhe ins DM und in die IV reinzubringen. Und dabei ignoriert er immer noch Personal, das auf diesen Positionen bereitstünde.

    Für mich ist es beispielsweise immer noch unverständlich, wie man eine Clara Schöne, die auf beiden Positionen hervorragend spielt, einfach zuhause lassen kann, wenn das doch die größte Problemzone ist. Gleiches gilt für Elsig oder Schiewe. Hrubesch ist immer noch nicht in der Lage, sich von alten Zöpfen zu trennen. Insofern kann ich @holly schon nachvollziehen: Hrubesch steht sich und der Weiterentwicklung der Mannschaft aktuell selbst im Weg.

    Spaß am Fußball ist schön und gut, aber nicht alles. Und von einem akribischen Trainer, der zudem von sich behauptet, den FF schon seit 2016 zu beobachten, erwarte ich doch durchaus, dass er von allen Spielerinnen, die sich in irgendeiner Weise in den vergangenen 2 Jahren hervorgetan haben, ein detailliertes Portfolio in seiner Schreibtischschublade hat. Doch dies scheint nicht der Fall zu sein. War Hrubesch überhaupt irgendwann schon mal bei einem Spiel in Freiburg???

    Sei es drum, klar, unsere Sturmabteilung läuft wieder einigermaßen, doch unsere Defensive ist genau so ein Schweizer Käse wie noch unter Jones. So wird das gegen den Sturm von Island nix. Aber auf dem Auge scheint der ehemalige Stürmer blind zu sein.

    (-7)
  • Witzfigur sagt:

    @Fan2
    Papperlapp! Mehr gibt’s dazu nicht zu schreiben!

    (1)

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