Turbine Potsdam verpflichtet Lena Petermann

Von am 19. März 2018 – 10.43 Uhr 39 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat zur kommenden Saison DFB-Nationalspielerin Lena Petermann vom SC Freiburg verpflichtet.

Lena Petermann im Trikot des SC Freiburg

Will sich in Potsdam sportlich weiterentwickeln: Lena Petermann © imago / Markus Endberg

Petermann erklärt: „Potsdam ist seit vielen Jahren eines der Topteams der Bundesliga, was den Verein für mich sehr interessant macht.“

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Und sie meint weiter: „Mein Vertrag läuft hier in Freiburg zum Sommer hin aus und ich bin immer für eine Herausforderung zu haben, da wurde der Verein Turbine Potsdam sehr interessant für mich. Ich habe bei dem bevorstehenden Wechsel ein gutes Gefühl und freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und habe meines Erachtens mit Turbine eine sehr gute Adresse gefunden, um mich fußballerisch weiter zu entwickeln“

Klare Verstärkung

Turbine-Trainer Matthias Rudolph meint: „Wir freuen uns, dass wir eine deutsche Nationalspielerin für Potsdam gewinnen konnten und gehen davon aus, dass sie sich in Potsdam sportlich weiter entwickeln wird. Offensiv ist Lena eine ganz klare Verstärkung für uns und wir denken, dass wir mit ihrer Verpflichtung in eine erfolgreiche Zukunft blicken können.“

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @SCF-Klausi,

    Natürlich habe ich das Spiel gegen Bayern gesehen, allerdings nur im TV!!!
    Da gehen meistens viele Eindrücke verloren, weil Totalen fehlen, wo man die Staffelung der Mannschaft erkennen kann!!!

    Ich hatte zumindest nicht den Eindruck, daß Scheuer absichtlich so defensiv agieren wollte, sondern seine Mannschaft sich immer wieder hinten reindrängen ließ!!!
    Ein Grund war mM der Totalausfall von Magull, die nach vorne überhaupt keine Akzente setzen konnte!!!
    Auch Gwinn hatte keinen guten Tag, und so hingen die Spitzen meist in der Luft!!!
    Somit fehlte auch die Entlastung für die Defensive!!!

    Das Scheuer Lena Petermann erst so spät brachte, konnte ich überhaupt nicht begreifen!!!
    Bayern spielte sehr körperbetont, oft am Limit des Erlaubten, und darüber hinaus!!!
    Und die Schiri ließ sehr viel durchgehen!!!
    Da brauche ich doch Gegenspielerinnen die etwas darstellen, und sich nicht so leicht wegschubsen lassen, eben Lena Petermann!!!

    Als sie aufs Feld kam geriet Bayern sofort unter Druck in der eigenen Hälfte, und sie bereitete mit ihrer Aktion den Weg für das Sensationstor von Hasret!!! 🙂

    Du kannst im heutigen Fußball nicht nur körperlos spielen!!!
    Die WM in Holland zeigte das sehr deutlich, daß viele Underdogs es mittlerweile gelernt haben, daß Kombinationsspiel der Topteams mit einer harten Gangart, und zT versteckten Fouls zu zerstören, und dann mit einigen wenigen Vorstößen ein eigenes Tor zu erzielen!!!
    Ähnlich läuft es in der Bundesliga, wie Ihr gegen Duisburg schmerzhaft erfahren mußtet!!!
    Da muß man kreative Lösungen suchen, aber auch mal die Brechstange auspacken können!!!

    Deine Ausführungen zum permanenten Understatement des SC Freiburg kann ich gut nachvollziehen!!!
    In Potsdam erlebte ich die letzten Jahre Ähnliches!!!

    Allerdings steht bei Euch ein Profiverein des MF dahinter, wo zig Millionen umgesetzt werden!!!
    Die Frage muß also auch gestattet sein, ob mit etwas großzügigeren Finanzspritzen der Profis, Topstars wie Benkarth und Magull, eventuell auch Simon, am Abwandern gehindert hätten werden können???

    (5)
  • holly sagt:

    Ich glaube du hast eigentlich dir das schon selbst beantwortet sprich stadion Neubau. Der mf Bereich wird natürlich immer das kerngeschaft auch in Freiburg sein. Dann bleibt leider nicht mehr also viel geld für die Frauen über. Ich stelle mal die Behauptung auf das die sc Frauen im unteren Drittel beim etat in der Liga liegen

    (-7)
  • Dussel Duck sagt:

    In mehreren Posts wird angedeutet, dass Carolin Simon nach der Saison ebenfalls abwandern könnte. Überraschen würde mich das nicht da sie mMn im letzten Jahr die beste deutsche Außenverteidigerin war. Verstehen könnte ich das auch gut, da Fußballerinnen eh keine Millionen anhäufen können und von mir aus gern jeden Euro mitnehmen dürfen, den sie abgreifen können.
    Weswegen ich mich hier aber eigentlich melde: Weiß jemand Näheres über ihre Zukunftsüberlegungen? – WOB? Bayern? England? PSG? China? Timbuktu?

    (0)
  • ajki sagt:

    Bei den Frauen ist es immer schwer, wenn nicht sogar unmöglich, das sportliche Verhalten nach einer (längeren) Verletzungspause zu prognostizieren. Wenn Frau Simon schnell wieder an die Leistungshöhe vor der Verletzung herankommen kann, dann wäre es sehr schön, wenn sie weiter in der dt. Liga spielen würde. Sie kann in guter Form eigentlich jeder Mannschaft (inkl. N11!) auf der Außenbahn zu starkem offensiven Druck verhelfen. Eigentlich egal, welcher Verein – nur sollte sie auf keinen Fall zu jemandem wechseln, der sie nicht oder seltener einsetzt oder nur als Backup in den Kader nimmt.

    (13)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef

    Der SC Freiburg u. Turbine „nur“ offensiv ?
    Das sehe ich nicht so.
    Das hängt doch sehr vom Gegner ab. Gezwungenermassen müssen beide gegen Teams, die sich inzwischen auch gegen sie hinten mit 4- u. 5-er Kette reinstellen das Spiel machen, so z.B. d. SC Freiburg in Sand. Der SC favorisiert für mich das schnelle Umschaltspiel aus e. eher defensiv ausgerichteten Einstellung u. das empfinde ich bei Turbine ähnlich, insbes. gegen WOB, die das einzige Team in der Liga sind, die ausschließlich das Spiel machen.
    Offener evtl. gegen die SGS oder auch gegeneinander, aber sonst resultiert d. Spielanlage daraus, wer steht noch defensiver, als man es selbst will o. wie zuletzt gegen d. FCB, wo man nur abwartete u.Bayerns Fehler nutzen konnte.

    C.Simons evtl. Wechsel, wird sicherlich nicht zu WOB passieren, denn da ist man doch m. N.Maritz u. L.Dickenmann gut besetzt u. man sollte nicht vergessen, sie war schon mal in WOB u. hatte mit ihrer damaligen Spielauffassung Probleme m. R.Kellermann, woraus dann ihr Abgang zu Bayer 04 L. resultierte.

    Ich wundere mich e. wenig darüber, das jetzt einige Gedanken auftauchen, für die mir bei meinen Kommentaren zu d. evtl. Gründen e. Wechsels v. L.Magull u. L.Benkarth sehr viel Unverständnis entgegengebracht wurde.
    Mit den jetzt stattfindenden Veränderungen d. Kaders ist von aussen noch nicht erkennbar, was der SC eigentlich für eine Ausrichtung beabsichtigt und welche Rolle dabei auch J.Scheuer spielt.

    Aber dazu haben wir ja noch d. „Freiburgkenner“ u. „Visionär“ @Sheldon/Fan2, der uns das schon „klarmacht“.

    @SCF-Klausi
    Weißt Du, ob die FF-Abteilung zu den Profis gehört o.sie zum Gesammtverein gehören, bzw. ob es überhaupt eine Trennung zwischen MF-Profis u. Gesammtverein gibt? Hier könnte auch e. Zusammenhang mit dem finanziell möglichen Rahmen liegen.

    (2)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Altwolf

    Soweit mir bekannt sind die Frauen beim SC Freiburg eine eigene Abteilung mit eigenem Etat und eigener sportlicher Leitung.Der Hauptverein steuert zum Etat noch einen Festbetrag bei.Die Höhe dieses Betrages ist mir allerdings nicht bekannt. Zur Talentförderung nutzt man gemeinsam die bereits vorhandene Infrastruktur wie Partnerschulen und Partnervereine.Wie es im Marketingbereich aussieht weiss ich allerdings nicht.

    Carolin Simon wird,falls sie nach Saisonende wechselt definitiv nicht nach Wolfsburg gehen.Laut sportbuzzer soll sie nach München oder zu Olympic Lyon wechseln.

    Selbst für die Frauen des SC Freiburg ist es ungewöhnlich dass soviele Leistungsträgerinnen den Verein auf einmal verlassen.Drei sind es bis jetzt definitiv,eine Vierte sehr wahrscheinlich.Wären es nur Ergänzungsspielerinnen die mehr Spielzeit wollen wären die Wechsel verständlich.Aber in diesem Fall fragt man sich doch,ob es teamintern nicht mehr stimmt oder andere Unzulänglichkeiten im Verein eine Rolle spielen.

    @ Detlef

    Ein Blick auf das Torverhältnis genügt eigentlich um Aufschlüsse über die Freiburger Defensivstärke zu erhalten.10 Gegentore sprechen nicht gerade für schlechte Defensivarbeit.

    @ holly

    Womit begründest Du Deine Behauptung,Freiburg wäre was den Etat betrifft im unteren Drittel anzusiedeln ? Gibt es dafür aussagekräftige Quellen,dann nenne sie.

    (6)
  • holly sagt:

    Scf klausi, da muss man sich nur den kader ansehen. Nicht die a Qualität der Spielerinnen die sind top.
    Die meisten sind erst in Freiburg das geworden was sie jetzt sind.
    Das wollen sie sich nun auch vergüten lassen. Das will oder kann der sc nicht.
    Oder glaubst du das minge gwinn usw zu den topverdiennerinnen gehören?
    Darum sind für mich diese wechsel normal. Das ist ja auch nichts neues das die besten Freiburg verlassen

    (0)
  • Fan2 sagt:

    Holla, holla, hier hat sich ja einiges an Frust aufgestaut bei den Freiburg-Fans. Und ansonsten wundere ich mich doch, wie eindimensional die FF-Fans gestrickt sind. Das ist das eigentlich traurige daran, dass man sich damit abgefunden hat, dass jegliche Nachhaltigkeit über Bord geworfen wird und nur noch auf Geld gesetzt wird. Ich für meinen Teil habe mich nicht damit abgefunden!

    Was Petermann betrifft: Doch, @Detlef, Freiburg spielt ein anderes System als Turbine. Freiburg spielt mit einer Stoßstürmerin und zwei Flügelstürmerinnen. Bühl und Gwinn spielen sich immer mehr in der Startformation fest und sind nach ihren Leistungen in dieser Saison überhaupt nicht mehr wegzudenken. Potsdam dagegen spielt mit zwei Stoßstürmerinnen. Welches System verspricht wohl einer Stoßstürmerin wie Petermann die größeren Einsatzzeiten? Noch dazu, wo Hasret Kayikci dort ebenfalls gesetzt ist. Für eine reine Ergänzungsspielerin zur Stärkung der Breite des Kaders ist Petermann den SCF-Bossen vermutlich zu teuer, nicht unbedingt an sich, da wäre ihr Gehalt sicher zu stemmen, aber in Relation zum Rest des Kaders.

    Ähnliches trifft für Magull zu: Sie ist zwar Stammspielerin und Spielmacherin, ist jetzt aber auch nicht so unverzichtbar, dass man für sie den Gehaltsrahmen sprengen würde und ihr im Vergleich zu ihren Mannschaftskolleginnen unverhältnismäßig viel zahlen würde. Was die Topklubs betrifft, dürfte Freiburg von allen die gesündeste Gehaltsstruktur aufweisen. Ich will gar nicht wissen, wie das bei Bayern oder Wolfsburg aussieht. Da würden mich mal die Zahlen interessieren, wie da die Gehälter so im Verhältnis aussehen.

    @SCF-Klausi: Ja, ich weiß, dass Magull mitgespielt hat, dennoch hat man praktisch gegen Bayern zu zehnt gespielt. Und dennoch gewonnen. So wichtig kann Magull also nicht für das Freiburg-Spiel sein.

    Ansonsten kann ich die Hysterie nicht verstehen: Wir haben heute den 21.03.2018, das offizielle Transferfenster öffnet erst am 1. Juli und ist dann nochmal für 2 Monate offen. Viel Zeit also noch.
    Freiburg will sicher erst abwarten, wie sich die Saison weiter entwickelt und ob man am Ende tatsächlich den CL-Platz erreicht. Wenn, dann wird man dann zur Tat schreiten und den Kader dementsprechend aufstocken. Dafür schaufelt man sich jetzt schon mal Ressourcen. Denn dass sowohl Magull als auch Petermann schon jetzt nicht zu den unterbezahltesten Spielerinnen gehören, dürfte jedem klar sein. Für das Gehalt, was man mit diesen beiden Spielerinnen einspart, bekommt man 3-4 unverbrauchte, ähnlich starke Talente oder gute Spielerinnen, die eine zweite Chance suchen. Wie ich bereits schon einmal gesagt habe, für den Sturm sehe ich da zum Beispiel eine Eunice Beckmann, die aktuell in der Schweiz spielt und vor ein paar Jahren als beste Jokerin der Liga auf sich aufmerksam gemacht hat, die dem körperbetonten Spiel, was @Detlef anspricht, noch viel mehr entspricht als Lena Petermann, von der man abgesehen von dem Bayern-Spiel jetzt nicht viel Körperlichkeit in den letzten Jahren gesehen hat, ganz zu schweigen von ihrer Torgefahr oder auch ihren Vorlagen. Das war doch mehr als dürftig. Man sollte eine Spielerin eben nicht auf Grundlage eines Spiels beurteilen.

    Aktuell sehe ich auch nicht, dass der SCF zwangsläufig mit einer schlechteren Startelf in die kommende Saison gehen wird, selbst, wenn Simon noch geht, die man zuletzt ja auch schon sehr gut ersetzt bekam.
    Man kann dann immer noch auf folgende Formation zurückgreifen:

    Frohms – Stegemann, Schiewe, Puntigam, Lahr – Fellhauer/Hegenauer, Schöne – Gwinn, Simic, Bühl – Kayikci

    Dazu stehen aktuell mit Karl, Minge, Starke etc. weitere gute Spielerinnen jetzt schon bereit. Schafft man es, für die Abgänge 4-5, vielleicht sogar 6 gute Ergänzungsspielerinnen zu holen, die alle heiß sind und ins Spielsystem passen, dann sehe ich eigentlich nichts, was gegen eine weitere, sehr erfolgreiche Saison spricht, selbst, wenn man in der CL unter Umständen erstmal wieder Lehrgeld bezahlen muss, aber ob man jetzt in Runde 1 scheitert oder am Ende, wie Wolfsburg, im Finale wieder gegen Lyon verliert, das macht den Braten dann am Ende auch nicht fett.

    @SCF Klausi: Petermann war vielleicht mal Leistungsträgerin, aber das ist vorbei. Mittlerweile ist sie nur noch Ergänzungsspielerin und hat für eine Stoßstürmerin viel zu geringe Trefferquoten. Bei beiden Niederlagen in der Liga stand Petermann von Beginn an auf dem Platz, einmal für Kayikci, einmal für Bühl.
    Beim Spiel gegen Essen stand sie 75 Minuten auf dem Platz, doch die Niederlage konnte sie nicht abwenden. Generell hat sie gerade gegen die tendenziell defensiven Teams wie Duisburg oder Essen keine Durchschlagskraft bewiesen. Sie ist in jedem Fall keine Spielerin, die man nicht ersetzen könnte.

    (-3)
  • enthusio sagt:

    @Fan 2:

    „… gegen die tendenziell defensiven Teams wie Duisburg oder Essen …“

    Mit solch einer Äußerung zeigst Du nur, dass Du die Spiele der Essenerinnen nicht verfolgt hast.
    Essen hat eine offensive Spielweise, zeigt aber leider immer wieder eklatante Abschlussschwächen. Charline Hartmann ist eben nicht zu ersetzen.

    (1)
  • Altwolf sagt:

    @enthusio
    „The Special One“ (@Sheldon/Fan2) hat doch schon seit Jahren „bewiesen“, daß er Spiele nur in den seltendsten Fällen live im Stadion verfolgt hat, wenn dann nur im TV o. aus den Highlights des DFB-TV; er liebt die „Konstruktion“ seiner Kommentare aus WEB-Informationen.

    Dabei kann man ihm e. gewisse „Genialität“ nicht absprechen, insbes. in der „Fähigkeit“ Zusammenhänge u. Verknüpfungen in z.T. „kurioser Weise“ herzustellen, wobei er sich „liebevoll“ meist des VFL WOB bedient.
    Sympathisiert er mit e. Team, so z.B. derzeit m. Freiburg, sind alle Spielerinnen bisher super entwickelt worden, werden von e. nahezu „perfektem“ Trainer gefördert u. eingestellt u. setzt fast „ausschließlich“ auf Talente aus dem eigenen Nachwuchs.
    Daß Talente jedoch starke Schwankungen in ihren Leistungen u. auch mit dieser zunehmenden Beanspruchung e. höhere Verletzungsanfälligkeit haben, findet in seinen Planungen u. strategischer Ausrichtung keinen Platz, bzw. wird durch das von ihm „geschätzte“ Trainerteam natürlich verhindert.

    Ändert sich an diesem „euphorischen“ Bild etwas, so wie die bekannt gewordenen Wechsel d. besagten Spielerinnen, läßt er sie wie e. „heisse Kartoffel“ fallen u. nun sind sie „verzichtbar“, ihre zuvor hoch gelobten Fähigkeiten u. Leistungen nicht mehr präsent, entsprechend erklärt er uns die kommende „Strategie“ des SC u. hat auch schon einige „Vorschläge“ für Verbesserungen parat.

    Selbst ein evtl. „Ausscheiden“ in d. noch möglichen CL-Teilnahme ist schon „abgesegnet“ u. sportlich „vergleichbar“ mit dem Scheitern v. WOB (obwohl nicht zu den besten 4 eingestuft) im von ihm „vorrausgesagten“ Finale.

    Wie wohltuend sind da doch die realen Einschätzungen u. Kommentare von @SCF-Klausi.

    (7)
  • ruhri sagt:

    @enthusio:

    „Charline Hartmann ist eben nicht zu ersetzen.“

    Hallo enthusio, ich habe mir mal die Mühe gemacht und bei dfb.de die SGS-Spielestatistik der letzten 9 Spielzeiten nach 13 Spieltagen nachgeschaut. C. Hartmann kam im Sommer 2011 zurück zur SGS. Dabei ergibt sich Folgendes:

    2009/10: 2 Siege 3 Unentsch. 8 Niederl. 9 P 18:40 Tore
    2010/11: 3 4 6 13 17:31
    2011/12: 5 2 6 17 16:19
    2012/13: 5 3 5 18 16:15
    2013/14: 4 3 6 15 27:23
    2014/15: 5 2 6 17 17:18
    2015/16: 6 1 6 19 22:25
    2016/17: 6 4 3 22 22:13
    2017/18: 6 2 5 20 23:19

    Das Einzige was ich erkenne ist, dass Markus Högner ab Sommer 2010 die Abwehr signifikant stabilisieren konnte, aber einen besonderen Einfluss von Charline Hartmann als effektive „Knipserin“ sehe ich nicht. Im Nachhinein verklärt sich – so nehme ich an – auch vieles.

    (2)
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Wusste gar nicht, dass bei VW auch Möchtegern-Psychologen arbeiten…

    Um hier mal wieder ein bisschen was zurecht zu rücken: Ich finde es ja klasse, wie du alles schön totanalysieren kannst. Echt beeindruckend. Darum geht es mir aber nicht. Eine Analyse bringt nichts, wenn sich daraus keine Prognosen, keine Möglichkeiten für die Zukunft ergeben.
    Versteh mich nicht falsch, aber bei aller leblosen Sterilität deiner Analysen kommt nicht wirklich das Gefühl auf, als ob da überhaupt ein echtes Interesse daran besteht, wie es weitergeht, sondern da eine stoische Gleichgültigkeit im Hintergrund steht. Da ist auch kein Risiko dabei, keine Bereitschaft, möglicherweise auch mal auf das falsche Pferd zu setzen, sondern da geht alles praktisch nach der Formel: Geld = Erfolg! Denn Geld hat VW ja! (Böse Zungen behaupten allerdings, dass es auch das einzige ist, was dieses Konstrukt aus Wolfsburg hat…)

    Mir persönlich geht es darum, im FF ein bisschen wieder die Farbe, das Leben, die Rivalität, die Emotionalität all das Schöne, was eben zum richtigen Leben dazu gehört, zu entdecken, die der FF durch die kalte, schnöde, emotionslose Formel: „Geld = Erfolg!“, verloren hat und immer mehr zu verlieren droht. Sieht man ja sogar jetzt bei den Potsdam-Fans, die schon so drinstecken, dass sie sich nicht vorstellen können, dass eine Spielerin nicht wegen des Geldes wechselt. Tut mir leid, aber bei einer solchen Fanstimmung kann ich verstehen, wieso dem FF die Fans weglaufen, weil in ihm überhaupt kein Leben mehr drin steckt.

    Ich prognostiziere lieber 100x falsch, als das Unmögliche nicht mehr für möglich zu halten und mich hinter sicheren Standardparolen zu verstecken. Damit habe ich in der Vergangenheit nicht unbedingt falsch gelegen. Damit habe ich 2011 das Aus von Deutschland prognostiziert, damit habe ich 2017 das Aus von Deutschland prognostiziert, damit habe ich 2015 den CL-Sieg von Frankfurt prognostiziert. Damit war ich schon damals dabei, als @Altwolf mit dem FF noch überhaupt nix zu tun hatte.

    Ich erwarte gar nicht, dass mir jeder immer zustimmt. Das mag vielleicht hinter @Altwolfs Ergüssen stecken. Was ich erhoffe, ist, dass sich hier eine lebhafte, lebendige, emotionale Diskussion entspinnt, die man hier mit @Detlef und einigen anderen hier haben und gut führen kann, die man vor langer Zeit hier schon mit @laasee haben konnte, die man hier mit Personen wie v.a. @Altwolf oder @enthusio aber nicht oder nur selten haben kann.

    (-8)
  • enthusio sagt:

    @ruhri:

    Charline Hartmann hat nicht nur „geknipst“, sondern auch viele Bälle erobert, behauptet und etliche Torvorlagen gegeben.
    Das Zusammenspiel mit Linda Dallmann war schon phasenweise eine Augenweide.

    (2)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Fan2

    Ne oder,ist das Dein ernst ?!

    Was Lena Petermann betrifft stimme ich Dir zu.Sie ist von den bisher feststehenden Abgängen noch die am einfachsten zu ersetzende Spielerin.Trotzdem sehe ich sie nicht so schlecht wie Du sie hier schreibst.Es ist ganz einfach so dass man mit Bühl,die sich schon bewiesen hat und nun auch Fuso zwei hoffnungsvolle Talente in den Reihen hat die es gilt weiter zu entwickeln.

    Was Du über Magull schreibst ist absoluter Kabbes.

    Natürlich ist sie ersetzbar,aber ganz so einfach wie Du es schilderst ist es eben doch nicht.Man kann Magull nicht einfach so ersetzen in dem man sie durch Spielerin XYZ austauscht da das Freiburger Spiel unter anderem auch auf sie ausgerichtet ist.

    Es gibt in Deutschland nur wenige Spielerinnen die Tempodribbling können,torgefährlich sind und dazu noch einen ausgeprägten Siegeswillen verbreiten.München reisst mit Magull ein Stück Herz aus der Freiburger Mannschaft weil sie selbst über keine solcher Spielrinnen verfügen.

    Du würdest mit Verpflichtungen bis Ende der Saison warten,während die Konkurrenz jetzt schon fleissig aufrüstet und der SC sich am Ende noch an der Resterampe bedienen darf ?

    Ich erwarte in dieser Hinsicht ja nichts unmögliches,aber zwischendurch sollte man den Fans auch mal wieder eine frohe Botschaft überbringen,allein schon um sie etwas zu beruhigen.Derzeit sieht es für uns Fans des Teams so aus,als würde die Mannschaft wie ein Kartenhaus zusammenfallen und man tut nichts dagegen.

    Es wäre auch sehr fahrlässig,sollte Simon auch gehen,nur mit Stegemann und Karl in die neue Saison zu gehen.Realisticher wäre eher,dass man Beck als Simon Ersatz aufstellt und hinter Beck Stegemann aufbaut und Karl wird hinter Lahr an die Liga herangeführt.Bleibt Simon sehe ich Beck eher im Mittelfeld.Auf ähnliche Weise hat man auch Bühl,Minge,Gwinn und Fellhauer aufgebaut.Sie spielen immer nur an der Seite einer bereits erfahrenen Spielerin,niemals hat man zwei Talente auf einer Position alleine ins kalte Wasser geschmissen.

    @ holly

    Deine Argumentation der Etatbemessung halte ich doch für etwas kurzsichtig.

    Es ist nicht ausgeschlossen,das ein Team aus dem unteren Etatdrittel für eine Saison unter den Topteams mitmischt.Aber dann müssen alle Komponenten für das Team vorhanden sein,w.z.B die Topteams im allgemeinen schwächeln und das unterlegene Team auf einer Welle der Euphorie schwimmt und noch vieles mehr.

    Freiburg hat sich nun aber im dritten Jahr hintereinander unter den Topteams festgesetzt.Dann ist das ganze kein Zufall mehr und auch nicht mit einem geringen Etat möglich.Die Spielerinnen die nach Freiburg wechseln bringen schon eine gewisse Qualität mit.Um diese Qualität dann noch zu steigern bedarf es der nötigen Infrastruktur deren Schaffung und Erhalt erhebliche Kosten verursachtr,die ein Team im unteren Etatdrittel nicht aufbringen kann.

    (5)
  • holly sagt:

    Scf klausi, so unmöglich ist es nicht siehe essen. Die erfahrenen Spielerinnen kam meist von vereinen die hinter Freiburg standen. Einige sicher auch wegen dem Studium.
    Wer soll den beim sc ein grossverdiener sein?

    (-1)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Du weist es doch besser, warum versuchst Du es immer wieder mich mit VW in Verbindung zu bringen ? Passt das besser in deine Argumentationsebene, wenn dir nichts Besseres einfällt ?
    Nochmal für Dich: Ich habe, noch werde ich, jemals für VW arbeiten u. habe auch keine Verbindung zu irgendwelchen VW-Zulieferbetrieben.
    Ich bin lediglich e. Bürger der Stadt WOB u. e. Fan der Wölfinnen u. damit auch Sympathisant d. FF; genau gesagt, seitdem hier in WOB Spiele der WM 2011 ausgetragen wurden u. ich mir diese alle im Stadion angesehen habe.

    Gegen deine „emotionalen“ Kommentare u. Prognosen habe ich Nichts, u. mir ist klar, wie gerne Du provozieren möchtest, aber auf „respektlose“ u. teils verletzende Kommentare u. Anwürfe gegen Spielerinnen o. Clubs solltest du verzichten.
    Auch wenn Du schon länger den FF verfolgst, werden deine Aussagen nicht zwangsläufig dadurch überzeugender.

    Vielleicht ist ein fairer u. eher sachlicher Umgang mit den Beteilgten im FF nicht dein „Ding“, aber von d. hier herrschenden u. ermöglichten Meinungsvielfalt profitierst du doch wesentlich.

    (8)
  • shane sagt:

    @holly: wer sind denn die mind. 8(!) vereine, die etatmaessig vor freiburg liegen? und wer sind die grossverdienerinnen dort? also jetzt nicht bei wob und muc, sondern den anderen sechs.

    (3)
  • FFFan sagt:

    @ shane:
    „wer sind denn die mind. 8(!) vereine, die etatmaessig vor freiburg liegen?“

    Das frage ich mich allerdings auch! Essen, Duisburg und Jena mit Sicherheit nicht. Hoffenheim, Bremen und Köln machen mir auch nicht den Eindruck, sonderlich viel in ihre Frauen-Abteilungen zu investieren. Bleiben also (neben Wolfsburg und München) höchstens noch Potsdam, Frankfurt und der SC Sand, wobei ich bei letzterem stark bezweifle, dass er mehr Geld zur Verfügung hat als der SC Freiburg!

    (4)
  • holly sagt:

    @shane, FFFan, ok letztes drittel war ein wenig zu hoch gegriffen.
    jena bremen,essen und köln haben sicher einen kleineren etat wie Freiburg.
    hoffenheim mag nicht soviel in die Mannschaft investieren. Dafür stimmt aber das Umfeld(bedinungen) dort.
    Nicht umsonst hat K.Deman mal im IV gesagt das sie dort die trainingsmöglichkeiten vermissen wird bzw das sie dort durch die bedingungen erst das geworden ist was sie jetzt ist. Sicher kommt das eine oder andere natürlich auch nur zustande weil dort es auch MF gibt.

    Den Begriff „Großverdiener“ hätte ich vielleicht gleich so schreiben sollen. Weil in Deutschland gibt es im FF keine Großverdiener. Sicher gibt es in Wob und München mehr wie anderswo. Um richtig geld zu verdienen bleiben nur Lyon oder die englischen Vereine. Siehe Pauline Bremer, sie hat die finazielle Schiene gewählt, erst Lyon. Da muss man dann auch mal auf Postionen spielen die einen nicht passen. nun Manchester leider verletzt. dort hat man sich halt mit geld auf gewalt ein team zusammen gekauft. ich gönne ihr jeden Cent den sie bekommt. Aber es gibt immer zwei seiten. P.Harder hat sich für das sportliche in Wob entschieden ebenso S.Blackstenius in Montpellier.
    Aber das muss jede für sich selbst entscheiden.
    um nochmal auf die „Großverdiener“ zurück zu kommen in Deutschland. Natürlich sind das Spielerinnen wie Tabea Kemme, Martina Müller oder auch Laura Benkrath die lange in einem Verein spielen.
    Mit jeder Vertragsverlänerung ist garantiert das Gehalt der Spielerin jeweils gestiegen. egal ob nun kleiner oder großer Verein.
    Die Zeiten wo die Frauen/Mädchen bei einem Verein verlängern weil dort alles so toll ist sind längst vorbei. Auch wenn die Vereine uns das in ihren Pressemitteilungen immer noch so verkaufen wollen

    (-1)

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