DFB-Pokal: SC Freiburg zieht ins Viertelfinale ein

Von am 9. Februar 2018 – 20.14 Uhr 4 Kommentare

Der SC Freiburg hat mit einem Sieg im Badischen Derby bei der TSG 1899 Hoffenheim das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht.

Kim Fellhauer bejubelt ihren Treffer für den SC Freiburg

Kim Fellhauers Tor ebnete dem SC Freiburg den Weg ins Viertelfinale © foto2press / Oliver Zimmermann

Das Team von Trainer Jens Scheuer gewann auch ohne Nationalspielerin Lena Petermann (Oberschenkelverhärtung) bei winterlichen Bedingungen mit 2:0 (1:0).

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Tore durch Fellhauer und Knaak

Die Tore erzielten Kim Fellhauer (26.) und Rebecca Knaak (58.). Bereits vor dem Führungstreffer hatten die Gäste gute Chancen durch Lina Magull und Sarah Puntigam, doch zweimal konnte sich Hoffenheims Torhüterin Friederike Abt auszeichnen.

Scheuer: „Taktisch extrem klug gespielt“

Freiburgs Trainer Scheuer meinte nach der Partie: „Ich bin glücklich, dass wir diese schwierige Aufgabe gelöst und das Viertelfinale erreicht haben. Beide Mannschaften haben versucht, defensiv stabil zu stehen, was zu wenigen Torraumszenen geführt hat. Wir haben taktisch extrem klug gespielt und unsere Standards effektiv genutzt.“

Ehrmann: „Fehlpassquote zu hoch“

Hoffenheim Trainer Jürgen Ehrmann erklärte: „Es war ein taktisch geprägtes Spiel, in dem keine Mannschaft volles Risiko gehen wollte. Unsere Fehlpassquote war zu hoch, zudem hat Freiburg seine Erfahrung in den Zweikämpfen genutzt und war in den kleinen Details stärker. Da wollen wir peu à peu rankommen, wissen aber, dass es ein weiter Weg ist. Man konnte heute sehen, wieso Freiburg erst acht Gegentore hat. Es war extrem schwer für uns durchzukommen.“

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Freiburg im Viertelfinale nach Essen

Im Viertelfinale muss der SC Freiburg zur SGS Essen reisen, wo man am vergangenen Sonntag in der Frauenfußball-Bundesliga souverän mit 3:0 gewann.

Cloppenburg gegen Wolfsburg am Sonntag

Der letzte Viertelfinalist wird am Sonntag im Spiel zwischen dem BV Cloppenburg und dem VfL Wolfsburg ermittelt. Anstoß der Partie im pk-Sportpark ist um 14 Uhr.

DFB-Pokal-Viertelfinale (14. März)

SGS Essen – SC Freiburg
1. FC Saarbrücken – FC Bayern München
Sieger BV Cloppenburg/VfL Wolfsburg (11. Februar) – SC Sand
1. FFC Frankfurt – 1. FFC Turbine Potsdam

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • SCF Klausi sagt:

    Wenn es die Offensive nicht schafft richtet es eben die Defensive.Zwei Tore durch Defensivspielerinnen hat man auch nicht alle Tage.

    https://www.scfreiburg.com/scoresheet/sport-club-steht-im-viertelfinale-des-dfb-pokals

    (3)
  • Pauline Leon sagt:

    Danke, SCF Klausi, für informationen und für deine euphorie über gebrachte leistungen. hier wird immer viel kaputtgeredet und schlecht gemacht, aber die welt hat eine fülle von teams und talenten zu bieten die alle mal einen oder zwei schlechte tage haben dürfen.

    heute hat die 19jährige frau winckler im niederkirchener tor mit einer reihe von glanzparaden den auswärtssieg in andernach gesichert. es war eine freude, sie durch die kalte winterluft in die torwinkel fliegen zu sehen. und das nach schwerer kopfverletzung in halbzeit 1. !!!

    weiter so und alles gute, allen spielerinnen. Natürlich inkl. pauli bremer.

    (2)
  • Pauline Leon sagt:

    grad die highlights gesehen. das tor von r.knaak ist ja echt geil. eine ordentliche innenverteidigerin-„mats hummels gegen frankreich“-tor-granate. oder becky herself, gegen canada, 2014.
    wenn vakante stellen in der nationalinnenverteidigung bestehen, rebecca steht zur verfügung. schon immer. danke SCF Klausi. aber vielleicht mag sie da garnicht spielen wollen…

    (-3)

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