SGS Essen will mit Rückkehrerinnen nach oben klettern

Von am 11. Januar 2018 – 13.31 Uhr 2 Kommentare

Am vergangenen Montag startete die SGS Essen in die Vorbereitung auf die Rückrunde der Frauenfußball-Bundesliga. Dabei ruhen die Hoffnungen von Trainer Daniel Kraus darauf, dass einige in der Hinrunde noch verletzte Spielerinnen nach und nach ins Team zurückkehren.

Logo der SGS Essen

Logo der SGS Essen © SGS Essen

Lazarett lichtet sich

So sind Sara Doorsoun und Sarah Freutel bereits wieder ins Mannschafstraining eingestiegen, Nina Brüggemann und Jil Strüngmann befinden sich im Lauftraining.

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Zwei Bundesliga-Nachholspiele

Dabei ist für die SGS Essen die Hinrunde noch nicht einmal beendet, denn aufgrund der witterungsbedingten Ausfälle im alten Jahr muss das Team die Spiele gegen den SC Freiburg (4. Februar, 14 Uhr) und beim 1. FFC Frankfurt (11. Februar, 14 Uhr) noch nachholen. Im Erfolgsfall zweier Siege könnte somit noch der Sprung von Platz 7 auf 5 nach Abschluss der Hinrunde gelingen.

Zwei Hallenturniere, drei Testspiele

Bis in der Liga allerdings wieder der Ball rollt, hat das Team noch eine kurze, aber intensive Vorbereitung vor sich. Zwei Hallenturniere (Jöllenbeck/13.-14. Januar und SAP-Cup in Rauenberg/21. Januar) werden durch drei Testspiele ergänzt: 17. Januar gegen Bayer 04 Leverkusen (19.30 Uhr, NLZ Kurtekotten), 24. Januar gegen den 1. FFC Recklinghausen (19.00 Uhr, Sportanlage Recklinghausen-Leusberg) und am 28. Januar gegen Borussia Mönchengladbach (wird noch kurzfristig bekanntgegeben).

Mehr Stabilität gefragt

In der Vorbereitung soll nach der Berg- und Talfahrt in den ersten neun Hinrundenspielen vor allem an den Automatismen gearbeitet werden und mehr Konstanz gefunden werden. Mit regelmäßigen guten Leistungen soll die Tabellensituation in der Rückrunde verbessert werden.

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In der Tabelle nach oben klettern

Kraus meint: „Ich denke, die Winterpause hat uns allen gut getan, da wir Kraft tanken konnten und nun mit frischer Energie in die Vorbereitung starten. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass wir eine durchwachsene Hinrunde gespielt haben. Die Gründe hierfür liegen sicherlich auch in den vielen verletzungsbedingten Ausfällen. Trotzdem sollte es unser Anspruch und Ansporn sein, in der Tabelle nach oben zu klettern und unseren Fans dabei guten und attraktiven Fußball zu zeigen.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • ruhri sagt:

    Leider schreibt weder der Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von gestern noch die aktuelle Meldung auf der SGS-Homepage etwas über Kirsten Nesse, die seit dem 23.04.2017 (Auswärtsspiel in Sand) an den Folgen ihres Beinbruchs leidet.

    Sehr geehrte Frau Nesse, ich hoffe, dass Sie bald wieder beschwerdefrei sind und wieder in das Mannschaftstraining und auch in den Spielbetrieb einsteigen können.

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  • O. Christ sagt:

    @ruhri: Dem aktuellen Post in ihrem Instagram-Profil zufolge musste sie sich Anfang des Jahres noch einer OP unterziehen, die gut verlaufen ist.

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