Mandy Islacker wechselt zum FC Bayern München

Von am 11. Juli 2017 – 11.20 Uhr 40 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat Stürmerin Mandy Islacker vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet. Die beiden Vereine einigten sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung der 28-Jährigen, deren Vertrag in Frankfurt noch bis zum 30. Juni 2018 datiert war.

Islacker unterschrieb in München einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020. Bereits von 2007 bis 2010 trug Islacker das Trikot der Münchenerinnen.

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Dankbar für die Zeit in Frankfurt

Islacker erklärt: „Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim 1.FFC Frankfurt. Dort konnte ich meinen bisher größten sportlichen Erfolg erreichen und wurde zur Nationalspielerin. Mit Bayern kann ich wieder Champions League und um Titel spielen. Dabei werde ich versuchen, der Mannschaft, auf die ich mich sehr freue, mit meinen sportlichen Qualitäten so gut wie möglich zu helfen.“

Bayern-Managerin Karin Danner freut sich über die Rückkehr von Mandy Islacker

Bayern-Managerin Karin Danner freut sich über die Rückkehr von Mandy Islacker © FC Bayern

Torgarantin

„Wir freuen uns sehr, dass wir Mandy wieder für Bayern München gewinnen konnten“, so Bayern-Managerin Karin Danner, „sie ist eine Torgarantin mit viel Qualität und internationaler Erfahrung. Das ist die Verpflichtung, die unserer Offensivabteilung noch gefehlt hat.“ Danner bedankt sich zudem beim Management des 1. FFC Frankfurt für „die kollegiale und professionelle Abwicklung des Transfers“.

Vorzeitigem Wechsel zugestimmt

FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Natürlich hätten wir Mandy Islacker sehr gerne weiter im Boot behalten, aber der 1. FFC Frankfurt hat für ihren Wunsch Verständnis, dass sie nach drei persönlich sehr starken Jahren in Frankfurt mit knapp 29 Jahren noch einmal eine Herausforderung sucht, bei der sie Champions League spielen und den Meistertitel anstreben kann. Wir konnten dem vorzeitigen Wechsel nach München letztendlich allerdings nur dadurch zustimmen, dass wir bereits vor einigen Wochen die Verpflichtung der japanischen Nationalstürmerin Kumi Yokoyama in trockene Tücher gebracht hatten.“

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

40 Kommentare »

  • holly sagt:

    bin da skeptisch ob mandy in das münchner defensive spielkonzept passt.

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  • Detlef sagt:

    Jetzt wird es kuschelig im Bayernsturm!!!

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Wie im Bericht zum Wechsel Vonkova angekündigt 😉 hat Bayern nochmal die Schatulle geöffnet. Bin gespannt, ob Islacker im zweiten Anlauf glücklicher wird. Bei Frankfurt bin ich gespannt, wie der Weggang kompensierr wird, denn der Verlust qiegt dort schwer

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  • Teamgeist sagt:

    Das ist eine Bombe! Jetzt können die Bayern endlich weg vom Konterspiel, die Mandy wird dort sicher 20 bis 25 Treffer erzielen. Wenn sie fit bleibt.
    Frankfurt wird bestimmt die Ablöse in den Kader investieren und Ausländische Spielerinnen an den Main locken. Siehe Japanerin !

    Gratulation an Bayern, jetzt sind sie für mich auch wieder ein Kandidat für die Meisterschaft. Genug Material Verletzungen zu kompensieren. Plus Mega Qualität jetzt im Angriff, Mittelfeld und Abwehr.

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  • Per Larssen sagt:

    Für Frankfurt ist der Weggang von Mandy ISLACKER auf jeden Fall ein herber Verlust. Immerhin hat sie in der abgelaufenen Saison nahezu die Hälfte der Frankfurter Tore gemacht (und war auch sonst für das Frankfurter Spiel nahezu unverzichtbar). Aus Sicht der Spielerin ein nachvollziehbarer (und zu erwartender) Schritt. Es bleibt abzuwarten, ob KUMI Yokoyama in der Lage sein wird, diese Lücke zu schließen. Und ob die Ablöse für ISLACKER tatsächlich ausreicht, eine neue Topspielerin zum FFC zu locken, darf zumindest angezweifelt werden, da (auch unabhängig davon) die finanziellen Mittel in Frankfurt nunmal deutlich limitierter sind als in München oder Wolfsburg.
    Ich vermute, dass die kommende Saison für Frankfurt eine sehr schwere Angelegenheit werden wird. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass der in der vergangenen Saison (zwangsläufig?) eingeschlagene Weg, junge Nachwuchsspielerinnen in das Team einzubauen, ernsthaft weiter verfolgt wird. Inwieweit es dann Spielerinnen wie Janina HECHLER, Tanja PAWOLLEK und ab kommender Saison auch Sophia KLEINHERNE gelingen wird, sich zu Top-Spielerinnen auf Bundesliganiveau zu entwickeln, muss die Zeit (die alle noch brauchen und die man ihnen hoffentlich zur Entwicklung lässt) zeigen. Momentan sehe ich bei allen dreien noch viel Luft nach oben, aber auch einige mehr oder minder ausgeprägte Defizite. Von daher tut man keiner dieser jungen Spielerinnen einen Gefallen, sie in Ermangelung echter Führungsspielerinnen als das nächste Supertalent zu hypen.
    Tendenziell sehe ich Frankfurt in der kommenden Saison irgendwo zwischen den Tabellenplätzen 6 und 10.

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  • Digger Dunn sagt:

    Keine Überraschung. Denn Ende Mai brannte in Rödelheim der Baum. Mehrere Spielerinnen, darunter auch Mandy Islacker, beschwerten sich massiv über die Trainingsmethoden von Videoanalyst Matt Ross. Training nur in englischer Sprache und qualitativ schlechteres Training als bei der 2. Mannschaft waren die Kritikpunkte. Mandy Islacker selbst, drohte mit Vertragsauflösung, sollten sich die Bedingungen nicht ändern. Darum ist für mich dieser Wechsel absolut nachvollziehbar.

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  • never-rest sagt:

    Das nenne ich mal einen „dicken Fisch“, den sich der FCB an Land gezogen hat. Schlecht für den 1FFC. Islacker birngt seit fast 10 Jahren fast immer und überall ihre Torquote. Als echte Torjägerin eine seltene species.

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  • Detlef sagt:

    Diese Verpflichtungen setzten in München natürlich auch eine Sara Däbritz stark unter Druck, die letzte Saison fast nur schwache Leistungen zeigte!!!

    Und was ist mit den Spitzentalenten wie Wieder, die jetzt natürlich kaum noch Chancen haben werden sich oben zu zeigen!!!
    Vielleicht geht sie ja dafür nach Frankfurt? 🤔

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Wieviele von den vorher verpflichteten Stürmerinnen werden sich jetzt wohl in den Allerwertesten beißen? Denn das sie davon wußten, mag ich vehement bezweifeln, aber unterm Strich sind das allemale nur Schwächungen der Konkurrenz.
    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-1) 23 Gesamt – 11 hoch – 12 runter
  • Tomtom sagt:

    Ich frage mich was Herr Dietrich sich dabei denkt nachdem so einige gestandene Spielerinnen auf die Barrikaden gegangen sind? Sollte es doch am Trainer mit dessen trainingsqualität und Taktik liegen wenn so manche Spielerin den Verein verlässt?
    Peggy und Anka haben es ja vorgemacht.
    Ich würde mir da so manche Gedanken machen!
    Den Nachwuchs, mit Ausnahme der Lieblinge, lässt man auf der Bank verhungern.

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  • Aldur sagt:

    Kann die Aufregung nicht so ganz nachvollziehen. Falls ich mich nicht verzählt habe, stehen bei den Bayern aktuell sieben Zugänge (Roord, Demann, Beerensteyn, Damnjanovic, Skorvankova, Vonkova, Islacker) neun Abgängen (van der Gragt, Abbe, Baunach, Holstad, Bürki, Romert, Miedema, Evans, Iwabuchi) gegenüber. Das ist in meinen Augen nicht ungewöhnlich.

    Auch wenn man den Sturm isoliert betrachtet, steht es gerade einmal 4:3 (Beerensteyn, Damnjanovic, Vonkova, Islacker vs. Bürki, Miedema, Evans) zugunsten der Zugänge.

    Ungeachtet dessen hat Bayern sich da in punkto Treffsicherheit natürlich einen adäquaten Ersatz für die scheidende Miedema gesichert.

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  • Herr Schulze sagt:

    Das ist ja nun (leider) keine Überraschung mehr und hat sich schon vor einiger Zeit in der überraschend herben Positinierung gegen Ross (die man ihr aus naheliegenden Gründen und im Gegensatz zu Nietgen erlaubte) und dann mit der Verpflichtung der „Zweitspitze“ aus Japan angebahnt. Spielerisch geht die Vision Dietrich nun gegen Null in Frankfurt. Trübe Aussicht für das Team, das fortan wohl gegen den Abstieg spielt. Man darf gespannt sein, wie lange Kathy Hendrich noch bleibt. Fußball gespielt wird jedenfalls anderswo. Der FFC- vom CL-Sieger zum Scherbenhaufen in Rekordzeit.

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  • adipreissler sagt:

    @Per Larssen
    Da würde ich mal in allen Punkten zustimmen.

    Vielleicht sollte man die beim DFB zur Verteidigerin umgeschulte Torjägerin Kleinherne in Frankfurt wieder im Sturm aufbieten, derzeit steht sie aber als Verteidigerin im Kader.

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  • vikkybummsy sagt:

    Na dann, herzlich Willkommen auf der Bayern-Ersatzbank. Solange die Kohle stimmt alles richtig gemacht.

    (-13) 31 Gesamt – 9 hoch – 22 runter
  • bale sagt:

    na ja,ich weiss auch nicht was ich von dem matt ross halten soll.was meinen die ffc fans.ist er kompetent ,sympathisch.war ja auch eine Notlösung,fand den Trainer mit der brille früher am besten,der an die Sportschule ging,danach sank das Niveau rapide.

    (7) 7 Gesamt – 7 hoch – 0 runter
  • FFFan sagt:

    „FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „(…) Wir konnten dem vorzeitigen Wechsel nach München letztendlich allerdings nur dadurch zustimmen, dass wir bereits vor einigen Wochen die Verpflichtung der japanischen Nationalstürmerin Kumi Yokoyama in trockene Tücher gebracht hatten.“

    Herr Dietrich, wollen Sie uns für dumm verkaufen? Vor einigen Wochen haben Sie noch von der „Symbiose“ geschwärmt, die K.Yokoyama mit M.Islacker bilden sollte, und jetzt soll sie auf einmal der passende Ersatz für die Bundesligatorschützenkönigin sein (obwohl sie ja eigentlich schon der Ersatz für Y.Nagasato ist)?

    Und was den FC Bayern betrifft: Die Verpflichtung Islackers ist wohl endlich die erhoffte ‚Granate‘ (um mit U.Hoeneß zu sprechen 😉 ), eine klare ‚Kampfansage‘ an den VfL Wolfsburg, aber auch an die internationale Konkurrenz!

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  • GG sagt:

    Auf der einen Seite überraschend – andererseits jedoch auch irgendwie zwangsläufig, will Mandy Islacker den erreichten Status als N11-Spielerin absichern.
    Ob Sie die erhoffte Verstärkung der Bayern sein wird/kann, muss sich allerdings noch herausstellen. In meinen Augen hat eine Viviane Miedema weitaus mehr Qualität – welche aber wohl in erster Linie aus persönlichen/privaten Motiven nach London gegangen ist. Und Jovana ist in jedweder Hinsicht eine harte Konkurrentin.
    Der 1. FFC Frankfurt steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Nachdem der 1. FC Köln doch deutlich an Substanz hinzugewonnen hat und der MSV Duisburg in der letzten Spielzeit unter Beweis gestellt hat, dass auch dieses Team erstligareif ist, geht es in meinen Augen gegen den Abstieg (Konkurrenz: Werder Bremen und USV Jena, evtl. auch noch Hoffenheim). Dem „Floh“ Kumi Yokoyama (155 cm, 54 kg) wird es in meinen Augen – auch wenn Sie mit Yuki eine Landsmännin im Kader antrifft – an Durchsetzungsfähigkeit mangeln. Und in der Abwehr ist die Lücke nach Peggy Nietgen/Sassi Bartusiak zu groß. Sicherlich, eine große Chance für Nachwuchsspielerinnen … aber vermutlich eine zu GROSSE Aufgabe.

    (6) 12 Gesamt – 9 hoch – 3 runter
  • OrbisJack sagt:

    Nur noch mehr Beweis wo diese Liga hingeht. Bayern hat ein Sturmer von Sand, Jena und Frankfurt geholt. Die Tagen die Reine Frauen Vereine sind gezählt, die neuen Geld die aus diese sehr reichen Männervereine wird dafür sorgen, dann wird FF seije einzigartige Identität los.

    Natürlich ändert das nicht viel and der kommende Saison platzierung…wolfsburg immerhin weit voraus, Bayern mit ein bequeme 2. Platz. Aber ich bin gespannt wie hoch in der Tabelle der abstiegangst reichen wird. Schon Jena sieht nicht gut aus, Sand und Frankfurt sind ebenfalls möglicheweise in diesen Kampf dabei.

    Gutmögliche dass die Liga schon diese Saison zwei diese Frauenvereine verlieren, aber über die nächsten drei vier Jahren ist das eigentlich unausweichlich. Kosten immer steigen, Einkommen weiter Stagnierend…

    Das sollte man mit Sorge anschauen…bald eine Liga völlig abhängig von der Laune und Interesse von Vereinsvorstände die alle andere prioritäten haben wird, und vielleicht nicht allzulange diese kluft zwischen Ausgaben und Einkommen dulden werden.

    Nachhaltig ist es auf keinen Fall.

    (2) 24 Gesamt – 13 hoch – 11 runter
  • wisser sagt:

    leute, in frankfurt brennt doch schon seit einigen wochen der baum.das kommt davon, wenn man einen manager hat, der nur an kohle denkt. und hier hauptsächlich an die eigene. sportliche kompetenz gleich null.hie ging es nicht darum mandy einen wunsch zu erfüllen,sondern einzig und allein an eine fette ablöse der bayern, denn der ffc fährt finanziell langsam auf den „felgen“ alles wieder nur scheinheilig, wie immer.

    (8) 16 Gesamt – 12 hoch – 4 runter
  • strike sagt:

    Wieso ist denn eigentlich der Co- Trainer von Frankfurt nicht der Cheftrainer. Der überlebt alle Cheftrainer, also muss er ja gut sein. ???

    Bayern schwächt wie immer die anderen Vereine. Sand, Jena, Hoffenheim usw. hat System wie bei den Männern, für Ausbildung ist keine Zeit es zählen Titel.

    Ab und an geht dann eine aus den Top Vereinen zu den kleinen weil sie spielen will. Ist auch normal.

    Frauen Vereine müssen auch schauen wie sie voran kommen. Siehe Essen, gebe nur soviel aus wie du dir leisten kannst und bilde Talente aus. Jena holt immer wieder Ausländer die nicht billig sind. Jugend? In Frankfurt sind die fetten Jahre vorbei und alle Jungen damals weg usw.

    Essen macht es vor! Denke Hoffenheim, Bremen machen shon viel für die Jugend. Freiburg hat jetzt mal zugeschlagen bei den Transfers und bei Köln muss man abwarten, investieren schon einiges mehr als bisher. Wolsburg und Bayern sind halt da wie immer eine Ausnahme.

    (1) 11 Gesamt – 6 hoch – 5 runter