Frauen-Bundesliga: „Big Points“ für den VfL Wolfsburg

Von am 19. März 2017 – 19.42 Uhr 47 Kommentare

Am 14. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga hat der VfL Wolfsburg vier Tage nach dem Erfolg im DFB-Pokal erneut gegen den FC Bayern München gewonnen. Winter-Neuzugang Pernille Harder avancierte mit einem Tor und einer Torvorlage zur Matchwinnerin.

Starke Harder

Beim verdienten 2:0 (1:0)-Sieg vor 2 640 Zuschauern im AOK-Stadion erzielte Harder mit einem Schrägschuss bereits früh die Führung für die stark beginnenden Wolfsburgerinnen (14.). In der zweiten Halbzeit kamen die Münchenerinnen etwas besser in Partie, doch die eingewechselte Isabel Kerschowski machte bei einem Konter nach Vorlage von Harder in der Schlussphase den Erfolg perfekt (83.).

Potsdam ohne Mühe

Damit hielt Wolfsburg mit 35 Punkten Anschluss an Spitzenreiter 1. FFC Turbine Potsdam, der sein Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mühelos mit 5:0 (2:0) gewann. Felicitas Rauch per Elfmeter (31.) sowie Wibke Meister (40.) sorgten bereits zur Pause für eine ZWei-Tore-Führung. In der zweiten Halbzeit schraubten Eseosa Aigbogun (59.), Laura Lindner (74.) und Inka Wesely (90.) das Ergebnis in die Höhe.

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Drei Tore von Islacker

Der 1. FFC Frankfurt kam zu einem klaren 3:0 (2:0)-Auswärtssieg bei der SGS Essen. Dabei gingen alle drei Treffer der Gäste auf das Konto von Stürmerin Mandy Islacker (26. Elfmeter, 31, 77.).

Pernille Harder

Pernille Harder freut sich über ihren Treffer zum 1:0 © foto2press / Oliver Baumgart

Vonkova schießt Jena zum Sieg

Der FF USV Jena landete mit einem 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den MSV Duisburg einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg. Lucie Vonkova erzielten den einzigen Treffer der Partie (62.).

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Damnjanovic trifft doppelt

Verschärft hat sich die Situation im Tabellenkeller hingegen für Bayer 04 Leverkusen nach einer 0:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den SC Sand. Zwei Treffer von Jovana Damnjanovic (31., 67.) sowie ein Tor von Nina Burger (83.) machten den Erfolg der Gäste perfekt.

Nullnummer im badischen Derby

Der SC Freiburg musste sich im badischen Derby gegen die TSG 1899 Hoffenheim trotz zahlreicher Chancen mit einem 0:0 begnügen. Die beste Chance der Gastgeberinnen vergab früh Hasret Kayikci, die mit von Sophie Howard an Sandra Starke verwandelten Foulelfmeter an Hoffenheims Torhüterin Martina Tufekovic scheiterte.

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Tabelle Frauen-Bundesliga

Platz Team Spiele S U N Tore Tordifferenz Punkte
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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

47 Kommentare »

  • sonic sagt:

    Die Verträge für Sydney Lohmann und Verena Wieder dürften wohl auch mit dem Wechsel von Claire Falknor zu Houston Dash zusammenhängen. Da wurde ein Platz frei.

    https://www.houstondynamo.com/post/2017/02/24/houston-dash-strengthen-back-line-signing-defender-claire-falknor

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  • rogerfehlerer sagt:

    Einige Essener Fans werden schon hoch zufrieden sein wennsie Nicole Anyomi unversehrt von DFB zurück bekommen(Seitenhieb durchaus beabsichtigt).
    @ enthusio:
    Gute Standards = gutes Stichwort:Das muss Essen ernsthaft verbessern.

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  • holly sagt:

    @Liza, leider wird Sydney den Bayern erstmal fehlen da sie zur U17 EM Quali, wie auch V.Wieder
    Nun wird es auf der Bank der Bayern dann langsam ganz leer wenn nicht bald wieder von den verletzten welche zurück kehren.
    Im Nachhinein war es wahrlich nicht so gut E.Beckmann abzugeben

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Ja, klar, eine Volljährige geht und 2 Halbwüchsige ersetzen sie! 😀

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  • balea sagt:

    Nochmal zur Diskussion um Zadrazil, da die meisten meine Kritik nicht teilen.

    Pete schreibt:
    „Bisschen kritischer sehe ich SARAHs Leistung. In meinen Augen geht sie neben LIA etwas unter. Sie ist zwar ballsicher und auch im defensiven zweikampfstark, verrennt sich aber dann oft und spielt den Ball meistens zu spät ab.“

    Gerade dieses späte Abspielen ist meine Hauptkritik bei ihr. Auf ihrer Position müsste sie für das Angriffspiel etwas tun, indem sie sofort den Ball weiterspielt. Aber fast immer nimmt sie den Ball an, braucht noch ein, zwei kleine Aktionen, um den Ball unter Kontrolle zu bekommen und spielt dann ab – in 75% der Fälle ist dann bereits die Gegenspielerin da oder die eigene Spielerin schon wieder weg. Daran kann man sicher arbeiten, aber gerade Gladbach war in seiner Harmlosigkeit kein Prüfstein für dieses Manko, was sich bei stärkeren Gegnern aber als sehr problematisch darstellt.

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  • FrankE sagt:

    Hey balea, ich möchte zu Sarahs Entlastung an die erste Saison von Kay-Kay erinnern, die war ehrlich beurteilt eine Katastrophe. Sie selbst erzählte damals sie wäre vor allem mit ihrem „personal climate change“ beschäftigt und zeigt auf dem Platz genau das, was Du jetzt auch bei Sarah ansprichst. Im diesem Jahr startete sie dann durch und wurde was man bei Turbine erhofft hatte und mehr. Den Spielerinnen etwas Zeit zu geben hat sich in Potsdam gut bewährt, denk auch an Bianka, als sie aus Frankfurt zurückkam war sie ein Schatten ihrer selbst, mental und körperlich am Boden. Turbine zeigte Geduld und wird jetzt belohnt. Die Aufzählung ließe sich noch verlängern.

    Worauf in hinaus will ist: Deine Kritik ist durchaus berechtigt, aber Sarah ist jung und spielt ihre erste Saison in der Buli, geben wir ihr etwas Zeit, ich bin sehr gespannt wohin das bei ihr führt.

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  • tpfn sagt:

    @FrankE
    Ich glaube gerade KK ist ein blödes Beispiel, da sie sie im Moment die Leistungen der ersten Saison bestätigt. Diesen Rückfall hab ich persönlich nicht für möglich gehalten.

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