VfL Wolfsburg verpflichtet Pernille Harder

Von am 19. Dezember 2016 – 12.27 Uhr 71 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist VfL Wolfsburg hat die dänische Nationalspielerin Pernille Harder verpflichtet. Die 24-Jährige kommt von Linköpings FC und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019.

„Mit der Verpflichtung von Pernille Harder reagieren wir auf den Wechsel von Ramona Bachmann. Pernille hat in der schwedischen Liga und in der dänischen Nationalmannschaft bewiesen, welche Qualitäten sie vor dem Tor hat. Sie wird eine absolute Bereicherung für unser Offensivspiel sein,“ so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann.

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„Perfekter Verein“

Harder meint: „Der VfL Wolfsburg ist der perfekte Verein für mich. Es ist ein sehr professioneller Club mit einer der besten Mannschaften in Europa und der Welt. Mit dem Wechsel mache ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung und werde mich fußballerisch hoffentlich noch weiterentwickeln. Ich hoffe, dass ich dem Team dazu verhelfen kann, noch weitere Titel zu gewinnen.“

Pernille Harder

Vertrag bis 2019: Pernille Harder (Archivbild) © Nora Kruse / ff-archiv.de

Einsatzberechtigt in der Champions League

Da Linköpings FC nicht in der UEFA Women’s Champions League aktiv war, ist Harder auch für die Spiele des VfL Wolfsburg in der Champions League spielberichtigt. Das erste Mal im Dress der Wölfinnen aktiv sein wird die Harder am 9. Januar 2017 beim obligatorischen Laktattest am Elsterweg.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

71 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    ‚don’t cry over spilled milk‘ könnte man auch sehr frei mit „hinterher ist man immer schlauer“ übersetzen!!!
    Aber die Diskussion hatten wir ja schon!!!

    @holly,
    Deine Argumentation ist mal wieder haarsträubend!!!
    Es gab eine Zeit vor Sascha Glas!!!
    Die hat man bloß nicht richtig genutzt, weil man wie früher in Frankfurt davon ausgegangen ist, daß man immer einen vollen Beutel zur Verfügung hat, aus dem man sich immer bedienen kann um fertige Spielerinnen zu kaufen!!!

    Die Strukturen waren in WOB schon lange da, bloß eben nicht für die Mädchen!!!
    Man hätte sie 1:1 übertragen können, wenn man wirklich gewollt hätte!!!
    Zudem kam, daß der „Nachbar“ im Osten immer sehr viele Talente hervorbrachte, die sich dort aber nicht durchsetzen konnten wie BRENDEL, HÖFLER und MARXKORD, die dann westwärts abwanderten!!!
    Später kamen dann noch einige fertige Spielerinnen dazu, die zT sogar Nationalspielerinnen waren, die wir allerdings lieber behalten hätten!!! 😉

    Und die Vereinbarkeit von Schule und Training funktioniert wunderbar in Essen, Freiburg, Hoffenheim, Leverkusen, Jena, sogar in München und natürlich auch in Potsdam!!! 🙂
    Und dort muß man dann auch nicht nach der 9. Klasse abbrechen, sondern baut neben dem harten Leistungssport auch noch ein Abitur!!! 🙂
    Man muß vielleicht den Unterricht etwas anders strukturieren, aber wenn man will geht alles!!!
    Warum sollte das ausgerechnet in WOB nicht funktionieren??? 😉

    (0) 12 Gesamt – 6 hoch – 6 runter
  • FFFan sagt:

    @ F.B., O.J., Altwolf:

    Ob L.Magull nach der Saison nach Wolfsburg zurückkehrt, steht offenbar noch nicht fest.

    Aus einem Interview:

    „DFB.de: Sie selbst haben bis 2018 in Wolfsburg einen Vertrag, sind aber bis Sommer 2017 an Freiburg ausgeliehen. Wissen sie schon, wie es nach der Saison weitergeht?

    Magull: Nein, das ist noch nicht geklärt. Das müssen die beiden Vereine untereinander regeln. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.“

    @ holly:
    „Wie sollen sich die Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft in die erste spielen? Sie müssen morgens zur Schule und versäumen so jeden Tag eine Trainingseinheit mit der ersten Mannschaft.“

    Komisches Argument! Deren Kolleginnen in Potsdam, Essen oder Freiburg müssen also nicht zur Schule?!

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  • Altwolf sagt:

    @F.B.
    „Vielleicht wäre es nicht so schlecht, wenn das Budget – ähnlich wie bei dem Männerteam – ein wenig gekürzt wird, so dass das Trainerteam zur Inklusion des Nachwuchses gezwungen wird.“

    Hier irrst Du, denn bisher wurde am Budget der Männer keine Kürzung vorgenommen, auch wenn darüber „laut“ nachgedacht wurde. Bisher wurde lediglich eine Kürzung bei den Grizzly WOB (Eishockey) vorgenommen, die schon vor dem Aus standen.

    Dein Wunsch durch Budget-Kürzung mehr Nachwuchsspielerinnen in die 1. zu befördern hätte eigentlich nur den Effekt, die bisherigen hohen Ziele (bisher meist erreicht) in Frage stellen zu müssen.

    Wenn gespart werden müsste, dann würde man zunächst an den Rahmenbedingungen, was Trainingsbedingungen, Betreuungspersonal, Reisekosten u. Ähnliches einschränken.

    Wenn ich mich nicht gänzlich täusche, wurde bisher nur für A.Blässe mal e. Ablösesumme gezahlt, sonst, siehe auch P.Harder, immer im Anschluß an auslaufende Verträge verpflichtet o. der abgebende Club war froh das Gehalt nicht mehr zahlen zu müssen, so wohl bei N.Fischer u. möglicherweise auch b. R.Bachmann (bin mir aber nicht sicher).

    Wenn nun aus d. 2. sehr talentierte Nachwuchskräfte hochgezogen werden sollten, dann müßten die, um sie dort zu halten auch e. Profivertrag bekommen, genauso wie die,die man bisher geholt hat, also keine wirkliche Kostenersparnis.

    So auch bei den ausgeliehenen Spielerinnen, die normalerweise z. B. L.Magull, weiterhin d. Gehalt vom VFL bekommen u. d. ausleihende Verein zahlt die Differenz, falls es dabei Unterschiede gibt, wovon wir in diesem Fall allerdings ausgehen können.
    Wie man sich dann jedoch für d. 2., unvorhergesehene, Jahr in Freiburg, einigen konnte, ist nicht klar – möglicherweise Gehaltsverzicht durch L.Magull, da es ihr ausdrücklicher Wunsch war.
    Ähnlich dürfte es bei S.Jennsen sein, wo jedoch der ausleihende Verein e. Ablösesumme zahlt, um die Gehaltsdifferenz des vergangenen Jahres, dem VFL gegenüber, auszugleichen u. damit d. bestehende Vertrag aufgelöst werden konnte.

    @holly.
    Die sehr talentierten Nachwuchsspielerinnen versäumen weder Trainingsstunden noch Unterrichtsstunden, da sie, wie in allen heutigen Nachwuchsleistungszentren, ein aufeinander abgestimmtes Ausbildungskonzept durchlaufen. Dies dürfte in Potsdam wohl schon zu DDR-Zeiten bestanden haben und sich inzwischen überall im Leistungsfußball etabliert haben.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    Schade, dass Du offenbar meinen Ausführungen zur Nachwuchsentwicklung und deren erforderlichen Strukturen, keinen Glauben schenkst.

    In einem Club, der wie Turbine, ein reiner FF-Verein ist, dazu noch zu DDR-Zeiten offenbar als Kaderschmiede erkoren wurde, ist es leicht zu fordern, man müsse nur Wollen, dann könnte man das auch Alles, was an Nachwuchsstruktur erforderlich ist, aus dem Boden stampfen.

    Wenn Du das in einem gemeinnützigen Verein wie z. B. dem VFL Wolfsburg Gesamtverein (keine VW-Tochtergesellschaft) mit ca. 15 Abteilungen, wo jede Abteilung ihren Anspruch auf Gelder u. Förderung stellt, schaffst, dann bist Du „genial“.

    Wie ich schon ausführte, konnte diese Maßnahme erst mit Aufnahme der FF-Leistungsteams in die VFL Fußball GmbH ( VW-Tochtergesellschaft) umgesetzt werden.

    Deshalb dauert es eben auch. Und auch die richtigen „kompetenten“ Leute braucht man dazu.

    (5) 9 Gesamt – 7 hoch – 2 runter
  • Detlef sagt:

    Altwolf schrieb;
    „Dein Wunsch durch Budget-Kürzung mehr Nachwuchsspielerinnen in die 1. zu befördern hätte eigentlich nur den Effekt, die bisherigen hohen Ziele (bisher meist erreicht) in Frage stellen zu müssen.“

    Woher nimmst Du diese Gewißheit???
    Warum sollte denn der eigene Nachwuchs schlechter sein als der fremde???
    Diese Pauschalisierung finde ich schon sonderbar!!!

    Der Wunsch von F.B. ist wohl eher so zu verstehen, daß man vorher erst mal nachdenkt, bevor man Geld zum Fenster rausschmeißt!!!
    Wenn nicht mehr soviel da ist, muß man schon genauer Hinsehen, bevor man es ausgibt!!! 😉

    Was jetzt die Strukturen in WOB angeht, so muß früher doch auch Nachwuchsförderung vorhanden gewesen sein, als das Geld noch nicht so locker saß!!!
    Auch da muß es, wenngleich mit weniger finanziellem-, dafür mit mehr ideellem Einsatz, irgendwie funktioniert haben!!!
    Du tust ja gerade so, als ob man vollkommen bei Null angefangen hätte, als der Geldsegen über die FF-Abteilung gekommen ist!!!

    Und die meisten Nachwuchskader der Liga haben dieses Glück eben nicht, so reich beschenkt zu werden!!!
    Und deren Output ist wesentlich größer und ergiebiger!!! 😉

    (-6) 24 Gesamt – 9 hoch – 15 runter
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    Na Gewissheit haben wir doch hier alle nicht. Das Meiste ist, was die Personalien betrifft, doch mehr Spekulation und Vermutung.
    Denn keiner kennt die Verträge oder war bei den Verpflichtungen anwesend.

    Ich habe nicht behauptet, die eigenen Nachwuchsspielerinnen wären schlechter als fremde, sondern, daß sie nicht wesentlich kostengünstiger wären, denn auch sie müßten Profiverträge erhalten, wenn sie denn für den Kader d. 1. in Frage kommen.
    Von Pauschalisierung der Leistungsbeurteilung kein Wort.

    Woher nimmst Du die Kentnis, das das Geld hier so locker sitzt bzw. zum Fenster hinausgeschmissen wird ?

    Wieso kannst Du dir nicht vorstellen, daß das Trainer/Managerteam sich nicht genau überlegt, wer verpflichtet und abgewogen wird, ob aus der 2. jemand nachrücken könnte? Du hast offenbar von diesen Funktionsträgern bei WOB eine sehr schlechte Meinung.
    Worauf begründet sich diese ?
    Projeziert man hier nicht das in der Öffentlichkeit sehr viel diskutierte Verhalten zu Zeiten e. Felix Magath, einfach mal auf die FF-Abteilung mit, ist ja der gleiche Verein und passt doch gut in das „liebgewordene“ Image dieses Clubs.

    Was den Nachwuchs betrifft, kann ich mich nur wiederholen. Beim VFL gab es bis zur Übernahme der 1. Mannschaft des WSV Wendschott keine FF-Sparte und es wurde zur Rettung des FF in WOB diese zunächst als zusätzliche Sparte in den Gesamtverein VFL WOB übernommen. Alles andere kam erst im Verlauf und wurde erst mit der Entscheidung hier den FF weiterzuentwickeln, Spielerinnen mit Qualität z.B. M.Müller u. andere zu verpflichten, um die 1. Liga halten zu können bzw. nach dem Abstieg wieder in die 1.Liga zurückkehren zu können. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade angefangen eine 2. Mannschaft u. die ersten Jugendmannschaften aufzustellen. Das machten dann auch hauptsächlich ehrenamtliche Übungsleiter u. Betreuer, die im Privatwagen die jungen Spielerinnen zu den Spielen fuhren. Also wie in anderen Clubs auch.
    Auch wenn es Vielen nicht in die Vorstellung passt und gerne das Klischee vom Geldüberfluß u. Ähnliches aufrecht erhalten möchten, haben sich die Wölfinnen Schritt für Schritt ihr Budget durch entsprechende Erfolge erarbeiten müssen u. erst in den letzten 4 Jahren das der damaligen Top-Clubs erreicht und jetzt wohl mit Bayern zusammen das größte Budget aufweisen.

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  • enthusio sagt:

    @Altwolf:

    „Auch wenn es Vielen nicht in die Vorstellung passt und gerne das Klischee vom Geldüberfluß u. Ähnliches aufrecht erhalten möchten, haben sich die Wölfinnen Schritt für Schritt ihr Budget durch entsprechende Erfolge erarbeiten müssen u. erst in den letzten 4 Jahren das der damaligen Top-Clubs erreicht und jetzt wohl mit Bayern zusammen das größte Budget aufweisen.“

    Du sprichst mir aus der Seele.

    Ich bin unter dem Eindruck des Triples, insbesondere des Durchmarschs der „Wölfinnen“ in der CL in der Saison 2012/13 mit dem überraschenden Sieg gegen Lyon und der taktischen Meisterleitung Ralf Kellermanns, Alex Popp im Finale als linke Außenverteidigerin einzusetzen, zum Sympathisanten dieses Vereins geworden.
    Anders formuliert: durch herausragende Leistungen in Bundesliga, Pokal und WCL hat sich Wolfsburg den Status erarbeitet, den es jetzt inne hat, nämlich auf Augenhöhe mit Lyon zu sein. Kellermann, sein Trainerteam und seine Mannschaft haben einen phantastischen Job gemacht.

    Natürlich würde ich mir auch wünschen, dass Wolfsburg nach und nach eigene Talente an dieses Spitzenniveau heranführt. Aber die Erfolge geben Kellermann recht und ich verstehe die Aufregung über die Verpflichtung ausländischer Top-Spielerinnen oder Talente überhaupt nicht.
    Bayern macht es genauso, es ist ein Erfolgsmodell, und Wolfsburg hat nun mal das Geld, diese Spielerinnen zu bezahlen.
    Ich wiederhole mich gerne: ich hätte Alex Morgan lieber in Wolfsburg oder München als in Lyon spielen sehen.
    Als FF-Fan möchte ich attraktiven Fußball sehen und als SGS Essen-Fan gönne ich trotzdem Wolfsburg oder München ihre Erfolge. Ich erkenne neidlos an, dass beide Mannschaften immer noch einen Tick besser sind als meine junge Essener Mannschaft. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass beide Mannschaften viele Vollprofis in ihren Reihen haben, aber auch diesen Status haben sich beide Vereine erst in den letzten Jahren durch ihre sportlichen Erfolge hart erarbeitet.

    Niemand muß sich also für Wolfsburgs Erfolge schämen und niemand muß sich für das dortige sportliche Konzept rechtfertigen.

    „Dein Wunsch durch Budget-Kürzung mehr Nachwuchsspielerinnen in die 1. zu befördern hätte eigentlich nur den Effekt, die bisherigen hohen Ziele (bisher meist erreicht) in Frage stellen zu müssen.“

    Das wird vermutlich der Grund sein, warum in Wolfsburg die eigenen Nachwuchsspielerinnen kaum zum Zuge kommen. Man sollte neben Kellermann auch seinem Trainerteam um Ariane Hingst eine gewisse Fachkennntnis zutrauen. Wer sollte eigentlich besser als sie nach den Trainingseindrücken beurteilen können, ob die jungen Nachwuchsspielerinnen für den Spitzenfussball das erforderliche Niveau besitzen ?

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  • Altwolf sagt:

    @enthusio.
    Danke für dein Statement, was wesentlich realitätsnäher und auch dem Frauenfußball sehr viel verbundener ausfällt, als so Manches hier Kundgetane.

    Es steht doch völlig außer Frage, das wir alle eigene Nachwuchsspielerinnen in unserer 1. sehen möchten, jedoch müssen wir doch dem Trainerteam zugestehen die Leistung derer, die es in den Trainings u. Spielen zeigen auch entsprechend zu bewerten.

    Es werden doch hier nicht nur ausländische Talente verpflichtet, sondern es stehen in der B-17 u. auch inzwischen in d. 2. deutsche Talente , die ja deshalb hierher geholt wurden, um evtl. mal die etablierten Spielerinnen in d. 1. ersetzen zu können.

    Alle Spielerinnen, egal ob aus der Region, dem eignen Land oder auch aus dem Ausland, wissen, wenn sie hier herkommen, welches Niveau sie erreichen müssen, um irgendwann mal in d. 1. spielen zu können. Sie kommen hierher, nicht, wie viele es immer wiederholen, um hier viel Geld zu bekommen, sondern um sich möglichst ganz dem Fußball widmen zu können und mit dem Willen unbedingt besser zu werden.
    Wer hier nur des Geldes herkommt, hat auf kurz o. lang keine Chance zu bleiben.

    (1) 13 Gesamt – 7 hoch – 6 runter
  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „…und der taktischen Meisterleitung Ralf Kellermanns, Alex Popp im Finale als linke Außenverteidigerin einzusetzen…“

    Das war eher ‚aus der Not geboren‘. V.Faißt, die sonst auf dieser Position gespielt hat, war erkrankt, und M.Tetzlaff, die sie im DFB-Pokalfinale hervorragend vertreten hatte, war in der Champions League nicht spielberechtigt, weil man vergessen hatte, sie zu melden (das könnte man freilich ironisch als „Meisterlei(s)tung“ bezeichnen 😉 )!
    Sicherlich hat A.Popp gegen Lyon dann ein gutes Spiel gemacht, allerdings hat sie das letztlich die EM-Teilnahme gekostet. Sie war bereits angeschlagen ins Spiel gegangen und das Spiel hat ihrem lädierten Sprunggelenk dann wohl ‚den Rest gegeben‘.

    (1) 5 Gesamt – 3 hoch – 2 runter
  • OrbisJack sagt:

    @enthusio

    Du hättest Morgan lieber bei Wolfsburg oder München gesehen…meinst du „STATT“ Harder/Rolfö oder noch dazu? Wird diese 2 Mannschaften in der Rückrunde eine extra Feldspielerin gestattet?

    Ich würde sie auch in der BL sehen aber eben NICHT dort wo sie einfach ein andere Spitzenspielerin zur Bank schickt und der BL mehr in die Richtung diese Halb-Liga/Halb Egotrip das man in Frankreich hat (und wenn man die gerüchte da hört, wird es in Januar nur noch absurder) und jetzt auch in England sich entwickelt.

    Trotz die Sonderbaren verlauf der Saison bisher bleibe ich besorgt über diese entwicklung. Viel zu viel talent die nicht spielt oder nur Teilzeit spielt, und die Gefahr eine Liga zu schaffen mit nur zwei Profivereine gegen 10 amateuren. Es muss auch leben ausserhalb diese zwei Städte geben sonst lohnt es sich bald nicht mehr. Sorry.

    (1) 13 Gesamt – 7 hoch – 6 runter
  • Altwolf sagt:

    @FFFan.
    Da hast Du nicht Unrecht, es war eine aus der Not geborene Lösung, da man sich vor der CL-Saison auf eine bestimmte Zahl von Spielerinnen festlegen musste, die der UEFA gemeldet wurden und da war offenbar M.Tetzlaff nicht dabei.
    Ausfälle von Spielerinnen kann man zu solchen Zeitpunkten nicht „hellsehen“ .
    Bei A.Popp wußte man nicht,ob sie zum CL-Finale wieder einsatzfähig werden würde und die Entscheidung sie dann auf d. LAV einzusetzen war schon e. spielbeeinflussende Entscheidung.
    Das Du jetzt daran den verletzungsbedingten Ausfall zur EM knüpfst finde ich nicht so zwingend.

    @OrbisJack.
    Ein FF-Freund freut sich eben herausragende Spielerinnen in d. AFBL zu sehen, egal in welchem Club.
    Da sich wohl nur Bayern o. WOB derzeit finanziell e. A.Morgan hätten leisten können, hat es eine Zuordnung zu diesen Clubs gegeben, völlig losgelöst von irgendwelchen Clubkaderstärken in der Liga.
    Ich hoffe dabei, das wir solche „Zeit-Leihspielerinnen“ hier nicht einführen, denn das würde mein Selbstverständnis der Identifikation mit e. Club bzw. Team erheblich stören.

    Ich sehe deine Visionen von der zukünftigen FF-Liga nicht, denn die Dominanz zweier bzw. dreier Clubs gab es schon vor Jahren und niemand, offenbar auch Du nicht, konnte sich eine Änderung und andere Clubs als Ablösung vorstellen.

    Es sind nicht die Clubs selbst oder Konzerne, die diese Änderungen hervorrufen, sondern immer und eigentlich ausschließlich einzelne Personen, die die Entwicklung beispielsweise im FF bestimmen.

    So steht beim 1.FFC S.Dietrich, in Potsdam sicherlich auch B.Schröder, so auch in Sand, ein persönliches Engagement dahinter und auch in WOB ist der FF nicht durch d. Konzern (Management) VW entwickelt worden, sondern durch Engagement der Stadt, namentlich K.Mohrs als Oberbürgermeister, die damaligen Verantwortlichen Huhnholz u. Röttgermann, die das Management von VW überzeugen konnten die FF-WM auch in WOB stattfinden zu lassen u. dann auch den FF zu fördern. In vielen Vereinen d. FF ist ein solches Engagement dieser wichtigen Befürworter irgendwann weggebrochen und auch deren Niedergang damit verbunden gewesen, da es Niemanden gab, der dieses Engagement fortsetzte.

    Wenn es in den beteiligten Clubs diese engagierten Menschen gibt, dann wird es auch wieder Herausforderer für die derzeitigen Topclubs geben und allein die jetzige Entwicklung in der AFBL zeigt doch, daß sich sportlich gesehen, keine „Welten“ zwischen d. Clubs auftun, denn nicht einzelne Topspielerinnen garantieren den Erfolg, sondern immer noch die Teamleistung.

    (5) 11 Gesamt – 8 hoch – 3 runter
  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Ich hoffe dabei, das wir solche „Zeit-Leihspielerinnen“ hier nicht einführen, denn das würde mein Selbstverständnis der Identifikation mit e. Club bzw. Team erheblich stören.“

    Was genau stört dich daran?

    Außerdem müssen wir das nicht einführen, denn das gibt es doch längst! Dem 1.FFC Frankfurt hat es 2014/15 sehr geholfen, dass er J.Fishlock für eine gewisse Zeit von Seattle Reign FC ‚ausleihen‘ konnte. Auch der FC Bayern München hatte mit A.Brooks mal eine ähnliche Vertragskonstruktion. Von fehlender Identifikation mit dem Club bzw. Team war in beiden Fällen nichts zu spüren!

    Im übrigen ‚verleiht‘ der VfL Wolfsburg doch selbst Spielerinnen an andere Vereine, zuletzt L.Magull an den SC Freiburg und S.Jensen an Stabaek FK.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • Altwolf sagt:

    @FFFan.
    Ich finde es trotzdem nicht gut, „fertige“ Spielerinnen für 3-6 Monate aus anderen Ligen (insbes. in deren spielfreier Zeit) zu verpflichten, da sie kaum eine Bindung zum Verein, Ort (Stadt) und zu den Fans aufnehmen können.

    Genauso fand ich es aus Fan-Sicht nicht gut, daß C.Pohlers in d. Sommerpause nochmals in die USA ging, auch wenn es für sie persönlich wohl sehr wichtig war.Leistung hat sie danach wegen fehlender Regeneration nicht mehr zeigen können.

    Es ist schon ein wesentlicher Unterschied, ob ich junge, talentierte Spielerinnen über zumindest 1 Spieljahr „ausleihe“ um ihnen mehr Spielpraxis u. mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, als fertige Spielerinnen für einen überschaubaren Zeitraum einzukaufen, um entweder Ausfälle zu kompensieren o. sich in Titel- bzw. Abstiegskämpfen nochmals für diese Phase verstärken zu können.

    So etwas spiegelt nicht die „wahre“ Stärke, bzw. den Charakter eines Teams wider und verzerrt auch das Bild innerhalb e. Liga.

    Wenn schon Spielerinnen ausgeliehen werden, dann zumindest für 1 Spieljahr, da es dann doch einer „normalen“ Verpflichtung sehr viel näher kommt.
    Ich hoffe, daß wir in WOB diese Art des „Job-sharing“ nicht einführen.

    Für den 1.FFC hat damals Fishlock positive Akzente setzen können, aber ich glaube, daß das eher die Ausnahme war, denn es bringt auch viel Unruhe in das Teamgefüge u. Rapinoe hatte mich während der Zeit bei OL, zumindest im Finale auch nicht überzeugen können. Mag sein, daß es mit A.Morgan besser klappt. Wir haben ja dieses Mal 2 Spiele um sie bewundern zu können.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • holly sagt:

    @Altwolf, soweit ich weiss ist das aber in Wob nicht gegeben. wenn es mittlerweile anders ist lass ich mich gerne eines besseren belehren.
    Bei Joelle Wedemeyer war es meiner Meinung nach noch so das sie vormittags nie am Training teilnehmen konnte wegen der Schule.

    @Detlef, meine Argumentation ist nicht haarstäubend nur weil sie dir nicht gefällt.
    Man kann nicht die Strukturen von Verein A mit B vergleichen. z.B. bei Potsdam ist es ein Sportinternat in dem viele Sportarten vertreten sind. Es gehört wenn ich mich nicht irre dem Land. Also muss Turbine nur die Spielerinnen dort hin schicken und es wird dort alles kordiniert.
    Meiner Meinung nach wohnen die Spielerinnen in Wob auch nicht im Internat sondern in einer Wohngemeinschaft. Das zeigt schon das dort ganz andere Vorraussetzungen herrschen.
    Welche Spielerinnen hat den Turbine selbst ausgebildet? Die meisten Spielerinnen kommen in einem Alter zu Turbine und anderen Vereinen nachdem sie schon lange Fussball spielen. Anscheinend meinst du die unter anderen aus Saarbrücken kamen. Das waren aber zu der Zeit schon ausgebildete Fussballerin. Turbine leistet sicher gute Nachwuchsarbeit, die Grundlagen legen aber andere Vereine. Nämlich die Vereine machen die Arbeit damit Turbine erstmal auf die aufmerksam wird.

    (-8) 24 Gesamt – 8 hoch – 16 runter
  • holly sagt:

    @Altwolf, so ist es wenn jemand wegen dem Geld angeblich zu Wob geht wäre es ein Witz. Wenn jemand wegen dem Geld wechselt müsste sie nach Frankreich oder England gehen.
    Wob zieht da eher mit dem sportlichen bzw. mit den guten Bedinungen für eine Berufsausbildung bei einem der größten Konzerne der Welt.

    (-7) 29 Gesamt – 11 hoch – 18 runter
  • Altwolf sagt:

    @holly.
    Die Abstimmung zwischen Training und Schule gilt für die Spielerinnen, die vom Alter und auch von der Absicht her e. höheren Schulabschluß anstreben. Bei ihnen hat die Schule dann Vorrang vor dem Training, wenn die Schulleistung nicht stimmt.
    Das gilt also nicht für die mit schon abgeschlossener Schulbildung, so ist es, so weit ich das verstanden habe, auch in Potsdam, wo die Spielerinnen in d. Sportschule, wenn sie es denn anstreben bis zum Abitur geführt werden.
    So haben V.Odebrecht, B.Peter, B.Schmidt, I.Kerschowski u. eine größere Anzahl jüngerer Spielerinnen diese gute Möglichkeit nutzen können. Da sie aber erst 1996 offiziell gegründet wurde, konnten ältere Spielerinnen, wie z.B. C.Pohlers, diese Möglichkeit im Alter von 16-18 Jahren nicht nutzen.

    Allerdings hat B.Schröder auch schon zu DDR-Zeiten, im Rahmen seiner VEB-Position, seinen Spielerinnen Arbeitsstellen vermitteln können.

    Auch in WOB sind es nicht ausschließlich VW-gebundene Arbeitsplätze, so bei A.Popp, N.Keßler, V.odebrecht, Z.Jakabfi und einige andere mehr.
    Inzwischen gibt es beim VFL im sogg. VFL-Forum die Möglichkeit im Sport-Management ein Studium vor Ort bis zum Master abschließen zu können.

    Diese Schulabschlußmöglichkeiten kommen hauptsächlich den sogg. Talenten im Alter von 16-18 (19) zu Gute, denn die gestandeneren Spielerinnen versuchen sich zunehmend voll auf den Sport zu konzentrieren, um so auch den nächsten sportlichen Schritt auf einer höheren Stufe zu erreichen. Ich denke, wie bei den Männern, werden immer mehr Spielerinnen erst nach der aktiven Karriere die berufliche Zukunft planen.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • shane sagt:

    @holly/altwolf:
    nun, ich bin dann doch nicht ganz ueberzeugt, dass fischer, bachmann, wullaert, jensen, harder, etc. wegen der guten berufsausbildungschancen nach wob gekommen sind. noch nicht mal eine simic…

    (4) 10 Gesamt – 7 hoch – 3 runter
  • Detlef sagt:

    Altwolf schrieb;
    „Ich habe nicht behauptet, die eigenen Nachwuchsspielerinnen wären schlechter als fremde“

    Hmm, dann habe ich die Aussage von Dir;
    „Dein Wunsch durch Budget-Kürzung mehr Nachwuchsspielerinnen in die 1. zu befördern hätte eigentlich nur den Effekt, die bisherigen hohen Ziele (bisher meist erreicht) in Frage stellen zu müssen.“
    wohl falsch verstanden???

    Klingt für mich zumindest so, als ob die Verpflichtung von ausländischen-, also fremden Talenten eher zum Erreichen der “ hohen Ziele“ taugt als die eigenen Nachwuchskader, die den Verein und seine Philosophie sowie die Amtssprache bereits kennen!!!
    Hieße im Umkehrschluss also, daß diese eigenen Talente schlechter wären als die aus der Fremde!!! 😉

    Es bleibt also spannend, ob Kellermann wirklich daran interessiert ist, die eigenen Nachwuchskader in seine Mannschaft zu integrieren!!!
    Bis jetzt siehts zumindest nicht danach aus!!!

    (-4) 14 Gesamt – 5 hoch – 9 runter
  • Altwolf sagt:

    @shane.
    „wegen der guten Berufsausbildungschancen nach Wob gekommen sind.“
    Naja, das hat doch auch Niemand so behauptet.Dies gilt naturgemäß doch nur für die, die noch im Schulalter bzw. in e. Ausbildungsalter stehen. Priorität hat sicherlich dabei immer die sportliche Entwicklung. Das Andere erleichtert die Entscheidung zu e. bestimmten Club zu gehen.
    Gerade auch beim Nachwuchs spielt das Geld nicht die primäre Rolle.

    Die von Dir aufgeführten Spielerinnen, Jennsen doch wohl eher als hoffnungsvolles Talent davon ausgenommen, haben sicherlich das Ziel, als gestandene Spielerin möglichst auf e. Top-Niveau spielen zu wollen (AFBL) und insbes. auch um Titel (insbes. CL) in e. Club mitspielen zu können. Da kommen derzeit ja nun nicht so viele Clubs in Frage.

    Da sie in dieser Zeit auch nur für den Fußball leben wollen, muß auch das Gehalt dafür reichen.

    @Detlef.
    Den Schluß habe ich so nicht gezogen.
    Ich denke man hätte zuletzt an der sportlichen Qualität gespart, also weiterhin nach Spielerinnen mit hoher Qualität gesucht u. diese nach finanziellen Möglichkeiten verpflichtet.

    Das ist den entscheidenden Managern des Vereins u. d. Eigners ja auch klar, wieviel Renomee und damit,von mir auch an Werbewirksamkeit, man dann verschenken würde, was man sich über Jahre mühevall aufgebaut hatte.
    Denn wenn ich in e. Zeitraum noch keine eigenen Nachwuchsspielerinnen mit entsprechender Qualität für bestimmte Positionen sehe, dann schaue ich mich doch nach entsprechenden deutschen o. ausländischen Talenten um.
    Ich denke, wie zuvor von mit schon erwähnt,daß immer mehr Spielerinnen die sportliche Karriere zunehmend voranstellen und erst nach dieser e. Ausbildung anstreben o. sie bereits abgeschlossen haben, um sich ganz dem Sport zu widmen, da die Ansprüche u. Intensität der Anforderungen für e. begleitende Ausbildung immer weniger Spielraum lassen.

    Warum sollte denn ausgerechnet R.Kellermann von dem im männlichen Bereich sehr erfolgreich eingeleiteten Nachwuchskonzept abweichen.
    Im männlichen Bereich stellt der VFL über alle U-11-Teams hinweg derzeit die meisten U-N11-Spieler in Deutschland.

    Durch das Abgas-Debakel wurde das für nächstes Jahr geplante Nachwuchsleistungszentrum für d. männliche Jugend u. U-23 Team verschoben u. stattdessen nochmal in die bestehende Infrastruktur investiert.

    Dadurch konnten die Frauen/Mädchen leider nicht in das bestehende derzeitige NLZ der männlichen Jugend einziehen.

    (3) 5 Gesamt – 4 hoch – 1 runter
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Deine Argumentation ist schon wieder katastrophal!!!
    Von KESSI und JOSI würde wohl niemand in Potsdam behaupten, daß sie Eigengewächse wären!!!
    Dafür waren beide auch schon zu alt!!!

    Aber eine BIANCA SCHMIDT kam aus der 3. oder 4. Liga aus Gera, ISY KERSCHOWSKI kam mit ihrer Schwester aus Marzahn, keine Ahnung wie tief die spielten!!!
    JENNY ZIETZ kam genauso früh nach Potsdam wie WIBKE MEISTER, die eine aus Rostock, die andere von Rügen!!!

    In so einem Alter hat man mal gerade die Grundlagen gelernt!!!

    (0) 22 Gesamt – 11 hoch – 11 runter