Spitzentrio gibt sich keine Blöße

Von am 27. März 2016 – 17.40 Uhr 54 Kommentare

Am 17. Spieltag der Frauen-Bundesliga haben Spitzenreiter FC Bayern München sowie die Verfolger VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt ihre Aufgaben fehlerfrei gelöst.

Der VfL Wolfsburg kam beim SC Sand zu einem 4:2 (2:2)-Auswärtssieg.

Bussaglia trifft doppelt

Tessa Wullaert brachte die Gäste früh in Führung (5.), doch Anne van Bonn (10.) und Chioma Igwe (17.) drehten die Partie zunächst schnell zugunsten der Gastgeberinnen. Elise Bussaglia brachte Wolfsburg jedoch noch vor der Pause zurück ins Spiel (44.). Ein zweiter Treffer der Französin (73.) sowie ein Tor von Ramona Bachmann (87.) machten in der zweiten Halbzeit den Wolfsburg Erfolg perfekt.

Anzeige
Jubel des 1. FFC Frankfurt

Kerstin Garefrekes (li.) bejubelt mit ihren Teamkolleginnen einen Treffer foto2press / Oliver Zimmermann

Frankfurt souverän

Auch der 1. FFC Frankfurt ging beim 3:0 (1:0)-Erfolg früh in Führung, Mandy Islacker traf vom Elfmeterpunkt (2.). In der zweiten Halbzeit konnte sich dann Kerstin Garefrekes (60., 79.) mit zwei Treffern auszeichnen. Tabellenführer FC Bayern München hatte bereits am Samstag sein Auswärtsspiel beim SC Freiburg durch Treffer von Melanie Behringer (55.), Vivianne Miedema (79. ) und Sara Däbritz (83.) mit 3:0 (0:0) gewonnen.

Leverkusen siegt im Derby

Im Tabellenkeller landete Bayer 04 Leverkusen im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln einen wichtigen 2:0 (1:0)-Erfolg. Francesca Weber (14.) und Kristina Sundov (67.) erzielten die Tore. Ein Heimsieg gelang auch dem FF USV Jena mit einem 3:1 (1:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Lucie Vonkova (11.) sorgte für die Führung der Elf aus Thüringen, die Amber Hearn (48.) und erneut Vonkova (55.) in die Höhe schraubten. Martina Moser gelang für die Gäste der Ehrentreffer (64.).

Jetzt lesen
Bayern fast in der Champions League, Jena und Köln abgestiegen

Potsdam rettet Remis

Die SGS Essen und der 1. FFC Turbine Potsdam trennten sich mit einem 1:1 (1:0). Lea Schuller hatte die Essenerinnen früh in Führung gebracht, Patricia Hanebeck rettete den Potsdamerinnen mit ihrem Ausgleich einen Punkt (70.).

[jsoncontentimporter url=“http://tab.fuzball.de/json/“]

{subloop:ranking:-1}

{/subloop:ranking}
[/jsoncontentimporter]

Tabelle Frauen-Bundesliga

Platz Team Spiele S U N Tore Tordifferenz Punkte
{tab.rank} {tab.team.name} {tab.team.nomatches} {tab.team.wins} {tab.team.ties} {tab.team.loss} {tab.team.goalsfor}:{tab.team.goalsagainst} {tab.team.tordelata} {tab.team.pkt}

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • Zaunreiter sagt:

    @Detlef:
    Eine Frage als Außenstehender habe ich. Welche kriminelle Handlung, die dem StGB zuwiderläuft, und die dann auch von dort entsprechend sanktioniert würde, hat die von dir genannte Spielerin begangen?

    (1)
  • holly sagt:

    @Detlef, wie oft hat schon Verein A gesagt das ist unser Trainer, zu dem wir stehen. Und eine Woche später war das nicht mehr wahr. sind das dann keine Lügen? Man könnte ja auch keine Wasserstandsmeldungen abgeben oder sagen können wir müssen sehen wie es weiter geht usw.

    (4)
  • tpfn sagt:

    Dieses ständige rumgehacke warum Karriereende verkündet wurde und dann doch weiter gespielt wird, geht mir schon ewig auf den Keks. Ich hab mir damals auch mal kurz Gedanken gemacht, hab ne logische Erklärung gefunden und gut wars. Das Schröder bzw Turbine niemanden zwingt zum Dableiben weiß doch jeder und wurde schon hunderte Male offiziell von Schröder medial verkündet. Was würdet ihr denn machen wenn eine gute Spielerin wie es Nina war (die ich übrigens genauso sehr mochte wie du liebe SFutbolista)wechseln möchte, in einer Phase in der man jede Spielerin braucht und kein TP-FAN oder Sponsor vestehen würde wenn man sie einfach so aus dem Vertrag mit „beiderseitigen Einverständniss“ entlässt. Da wäre doch wieder die Hölle losgewesen und die Mäuler hätten sich zerfetzt, man hätte TP Unprofessionalität vorgeworfen und Dummheit. Also muss man sich was einfallen lassen wie der Verein seine Proffessionalität wahren und der Spielerin ihren Wunsch nachkommen kann. Eine weitere Variante wäre, dass Nina`s Berater dazu geraten hat auf Karriereende zu plädieren damit Nina aus dem laufenden Vertrag rauskommt. TP hat die Pille geschluckt und keine rechtlichen Schritte eingeleitet nachdem Nina bei einem anderen Verein dann unterschrieb, aber was sollte denn das auch bringen? Und das hältst du @SF nun ewig TP vor, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Also @SF, höre bitte auf damit, du bist offensichtlich auf dem Holzweg und verurteilst hier die Falschen.

    (-1)
  • holly sagt:

    @ tpnf, wenn ich mich recht erinner hat da nicht Turbine Nina aufs Abstellgleis verbal geschoben? Kann mich irren,habe es aber so erinnerung.

    (3)
  • tpfn sagt:

    @holly
    so wars eben nicht, Turbine hatte sich überhaupt nicht zu Nina`s Abgang geäußert. SF, die Nina scheinbar so wie ich sehr mochte, hat aber hier immer wieder nach Nina gefragt und als dann später auf irgendeiner TP Liste bei Nina der Querverweis Karriereende stand, hat sich SF dann einen eigenen Reim drauf gemacht und als Nina dann sogar noch bei einem anderen Verein geführt wurde war es ganz vorbei, da mutmaßte dann SF dass Nina gefeuert wurde und Karriereende als Ausrede angegeben wurde, ich wäre nichtmal im Traum auf sowas gekommen, es gab garkeine Anzeichen dass Schröder mit ihr unzufrieden war und bei Nina waren es auch eher private Gründe, jedenfalls hatte ich sie zur damaligen Zeit immer im Auge (Twitter Facebook usw.) weil ich sie auch sehr mochte da gabs ihrerseits auch keinerlei Anzeichen von Unzufriedenheit. Und selbst wenn Schröder mit ihr unzufrieden war, hat man merkwürdiger Weise rein garnichts davon mitbekommen, insofern kann man eine Trennung ohne beiderseitigen Einverständnis ausschließen. Als Bremer ihren Wechsel ankündigte hatt sich Schröder auch eher nur kritisch dazu geäußert und in den Vordergrund gestellt dass Pauli sehr verletzungsanfällig ist und genau das ist auch eigetreten. Man kann ja Schröderhasser sein wie man will, in seinen Aussagen ist er immer geradlinig und spricht offen aus was er denkt und was er tut macht er immer für den Verein und nicht für sich selbst, sonst wäre er auch schon längst Welttrainer. Glaube mir, wenn ich je mitbekommen hätte, dass er im eigenen Interesse die Unwahrheit gesagt hätte, nur um selber besser dazustehn, dann wäre ich sein schärfster Widersacher, schlimmer noch als SF oder gk.

    (1)
  • holly sagt:

    achso, wenn Turbine mal wieder Sturmprobleme hat, sollte man vielleicht mal Inga Schuldt einwechseln. Da Turbine am letzten Spieltag in Kiel nur zwei Einwechselspielerinnen hatte, haben sie auch Inga eingewechselt als Stürmerin. Sie hat das super gemacht und eine ihrer drei Chancen dann auch zum Tor genutz gegen eine richtig gut spielende Lena Klook im Kieler Tor. Sie hat sich natürlich riesig gefreut über das Tor.

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @tpfn
    Elendiger Schwachmatismus, den Du hier als meine persönlichen Mutmassungen, Empfindungen etc. rausposaunst!
    Nichts davon ist wahr, und ich distanziere mich mit Nachdruck von dieser Abfolge von Unterstellungen!
    Wie willst Du Dich in meinem Seelenleben auskennen, wenn Du noch nicht mal das der betreffenden Spielerin erkennst? Mich kennst Du noch weniger als sie!
    Solche „Kenner“ der FF-Szene wie Du einer zu sein scheinst, stempeln Nina als eine Mimose ab, die nicht 1 + 1 zusammenzählen kann und damit ihr Recht verwirkt hat, Akzeptanz zu finden, menschlich behandelt zu werden. Denn wie soll man als Spielerin unbeschadet aus einer Deiner Meinung nach derartig konstruierten Situation rauskommen, wenn ein von ihr vorgeschobenes Karriereende zur Vertragsauflösung führt, aber das ggf. in einer UEFA-Gerichtsbarkeit verhandelt würde. Das sie darauf spekuliert haben wird, das Turbine diesen Schritt nicht geht, ist recht fadenscheinig. Wenn man im Zorn auseinander geht, ist das Ziehen aller Register, das Konstatieren eines Exempels eher naheliegend. Und wer wie im Falle Makanza, Druck auf Spielerinnen bereits ausübt hat, um deren Vertragsauflösung zu erwirken, dem traue ich auch zu, das früher schonmal durchgezogen zu haben!
    Was hältst Du also von einem sog. Woman-Agreement, wo der Verein Nina unter der Bedingung aus dem Vertrag lässt, die er diktiert hat und die lautete nunmal auf Karriereende. Das war schlussendlich der Strohhalm für Nina, den sie ergriffen hat. Es war für sie die in der Situation einzige Chance, dem Tyrannen zu entrinnen.
    Nina war für Turbine mental zu angreifbar, ihr Selbstwertgefühl war deutlich am Schwinden, sie geriet in einen Teufelkreis, wo ihr das Fussballspielen eher Last als Freude war. Wenn ich an das Gegenbeispiel Sara Doorsoun denke, die war/ist aus ganz anderem Holz geschnitzt, die ließ sich von Schröders Gebrülle nicht irritieren und keifte zum Verdutzen des Trainers zurück. Wie die Geschichte ausging, wissen die Meisten – der Vertrag wurde einvernehmlich aufgelöst und der Grund:Heimweh! Ich lache mir den A**** ab!

    (-2)
  • Freddie79 sagt:

    Bezüglich der Vertragsauflösung mit Pedersen, hier ein Zitat aus den PNN vom 27.07.15:

    […]Daher wurde ihr Vertrag ebenso aufgelöst wie der von Nina Frausing-Pedersen, die erst im vergangenen Winter an die Havel gewechselt war. „Auch sie beendet ihre Karriere, möchte in ihrer Heimat Dänemark studieren“, sagt Schröder, der sowohl in Frausing-Pedersens als auch Scurichs Fall keine Probleme hatte, getrennte Wege zu gehen. „Ich bin nicht davon überzeugt, dass beide uns so viel geholfen hätten. Also brauchen wir da auch nicht um einen Verbleib zu kämpfen.“ Bei der einen ist jene Erkenntnis, dass die Qualität nicht ausreicht, zumindest über einige Monate hinweg gereift.

    https://www.pnn.de/regionalsport/990950/

    (2)
  • tpfn sagt:

    @SF
    Guten Morgen, also ich war/bin kein Fußballer und hatte auch nie was mit dem Sport am Hut, aber als ich mich vor einigen Jahren erstmals mit TP beschäftigte wusste ich bereits am ersten Tag was Schröder für ein TrainerTyp ist, denn es gibt zahlreiche Interviews ehemaliger Spielerinnen aus zig Jahrzehnten die ein recht guten Einblick in seine Trainingsmethodik gaben. Ich erinnere mich noch gut an Conny Pohlers Aussage, wie häufig sie den Tränen nah war und auch beim Film 11Freundinnen erlebt man wie Schröder die Spielerinnen rund macht zB Anja Mittag. Da frage ich mich wo der NewsInhalt deiner Aussage ist. Wenn ich mir als absoluter Laie innerhalb kürzester Zeit einen Eindruck verschaffen konnte, dann werden die Mädels die professionell Fußball spielen und zu TP wechseln wollen ja wohl Minimum gleiche Vorkenntnisse haben. Man müsste den Mädels grenzenlose Naivität unterstellen, wenn sie vom SchröderDrill überrascht wären. Du solltest den Mädels eigenständiges Denken zugestehen.

    (-1)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „welchen Sinn sollte es machen, einer Spielerin das Karriereende zu bescheinigen, die das aber gar nicht vorhat???“ (…)

    –> Diese (und deine anderen) Frage(n) solltest du dem Verein stellen, nicht mir!

    „Auch in den Medien (auch hier) wurde nie von so einem normalen Aufhebungsvertrag geschrieben!!! Alle beriefen sich auf das angebliche Karriereende, welches auf der TURBINE-HP steht!!!“

    –> Nun ja, die Medien begnügen sich meistens mit dem, was sie von den Vereinen an Informationen bekommen. Kaum jemand macht sich die Mühe, selbst zu recherchieren. Gewundert haben sich aber sicherlich einige. ‚Framba‘ hat im Fall der erst 17-jährigen Isabella Möller sogar eigens noch mal bei Turbine nachgefragt, aber dort blieb man bei der „Karriereende“-Version!

    (4)
  • tpfn sagt:

    @SF
    Ich werde mir nicht die Arbeit machen all deine Postings zum Thema Nina`s Karriereende hier nochmals aufzuführen, wen der Wahrheitsgehalt deiner Aussage interessiert muss sich schon selbst mal die Arbeit machen. Wer meine Postings zum Thema mit dem offiziellen TP-Statement vergleicht wird Parallelen erkennen. Meine Kernaussage war: 1. Nina wollte gehen 2. aus vorrangig privaten Gründen 3. im beiderseitigen Einverständnis

    Da dir die Aussage „Karriereende“ scheinbar schlaflose Nächte bereitet hat, werde ich nochmal behilflich sein in der Hoffnung das wir künftig vom Schröder-Bashing verschont bleiben.

    Wenn Nina sagt sie möchte sich beruflich verändern und dafür ihr Hauptaugenmerk auf ein Studium legen und maximal nebenher etwas Kicken, dann kann man das aus Sicht eines Profisportlers durchaus als Karriereende bezeichnen. Aus Turbine/Schröder-Sicht ist das definitiv so zu verstehen und führt dann wie zB. bei Nina zum offiziellen Statement „Karriereende“.

    Wie du siehst gibt es sogar eine noch viel einfachere Erklärung für das Statement „Karriereende“ als ich bisher annahm. Das ist mal wieder ne totale Bestätigung dass es bei Schröder bzw. TP Statements immer eine logisch nachvollziehbare Erklärung gibt, man muss aber auch Vertrauen haben und nicht immer alles negativ sehen.

    (-2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mein allerallerletztes Wort in dieser Angelegenheit:
    Keine junge, hoffnungsvolle N11-Spielerin wird ihre Karriere aufgeben und eine berufliche Neuorientierung suchen, bloss weil ein alter Zausel von Trainer sie zuerst verpflichtet, um sie dann genauso schnell wieder demoralisiert fallen zu lassen. Sie hatte während diese Kurzgastspiels bei Turbine den Rückenhalt eines höherdotierten Trainers, der ihre Sprache spricht, ihre Vorzüge zu schätzen wußte. Da ging es nur primär darum, wieder Freude am Beruf zu finden/haben und den Karriereknick so kurz wie nur irgendwie möglich zu halten! Sodann wird eben der Wunsch deutlich, den Verein vorzeitig Tschüß zu sagen – vertragliche Details waren da zweitrangig. Wenn dann das Diktat kommt, dass die Aussendarstellung „Karrierenende“ lautet, die Karrierefortsetzung bei einem anderen Team aber unsaktioniert bleibt (warum wohl?), haben doch beide Ex-Vertragspartner ihre Aktie, auch in Form von Vorteilen, daran.
    Bitte hier auch an die identische Verfahrensweise bei Isabella Möller denken, wo bei gleichem Grund auch die gleiche Talentlosigkeitsbescheinigung seitens des Trainers auf den Fuß folgten. Auch hier kann man ein System deutlich erkennen!
    Wieso insbesondere Du, tpfn, kannst Du nicht meiner Logik folgen, die untersetzt mit einigen Praxisbeispielen aus der jüngsten Turbinehistorie ist und aus meiner Sicht durchaus vergleichend herangezogen werden können? Das verstehe ich nicht! Das Parallelbeispiel mit Sara Doursoon ist doch der beste Beweis für meine Argumentation. Sie kam genausowenig mit den Trainermethoden zurecht, durfte auch vorzeitig aus dem Vertrag, wurde hinterher mit derselbe Kritik „bedacht“, nur das der Grund, nämlich das Heimweh, ein anderer war.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Eric
    Da muss ich ein deutliches „Einfach nur schäbig!“ an meinen Verein richten, sowas darf nie und nimmer passieren! Paßt auch nicht zur Aussendarstellung der damaligen Trennung, die ja angeblich einvernehmlich erfolgt sein soll, obwohl die Bilder seinerzeit anderes besagten. Aber irgendwie wundern tut’s mich dennoch nicht!
    Natürlich könnte man jetzt erneut in der Glut stochern und mutmassen, dass auch Anja Mittag und Pauline Bremer mit Gleichem gestraft wurden…

    (-1)