Bayern München verpflichtet Claire Falknor

Von am 11. Januar 2016 – 17.04 Uhr 77 Kommentare

Der Deutsche Meister und Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München hat die amerikanischen U23-Nationalspielerin Claire Falknor verpflichtet.

Die 22-jährige Abwehrspielerin wechselt ab sofort von den „Gators” zu den Münchnerinnen und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

Flexible Allrounderin

„Claire ist eine junge, sehr talentierte Defensivspielerin, die sich bewusst für die Herausforderung in einem fremden Land entschieden hat,” so Bayern-Trainer Thomas Wörle.

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„Sie ist in der Defensive variabel einsetzbar und verfügt sowohl über athletische, als auch fußballerische Stärken. Ich freue mich auf eine äußerst willensstarke Spielerpersönlichkeit.”

Claire Falknor (re.) mit FCB-Frauenfußball-Managerin Karin Danner

Claire Falknor (re.) mit FCB-Frauenfußball-Managerin Karin Danner © FC Bayern Frauenfußball

Raus aus der Komfortzone

Claire Falknor wurde in Dayton/Ohio geboren und spielte zuletzt beim Collegeteam „The Gators”, mit dem sie im Januar 2015 auch gegen den FC Bayern im Wintertrainingslager antrat und seitdem beobachtet wurde.

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Falknor erklärt: „Ich bin aufgeregt und dankbar dafür, die Möglichkeit zu bekommen, für einen der renommiertesten Vereine Europas spielen zu dürfen. Ich freue mich auf die Herausforderung, mich außerhalb meiner Komfortzone zu beweisen und als Person und Spielerin zu wachsen.”

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

77 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    @detlef

    Magull hat ein 3 jahres Vertrag bei Wolfsburg. Also, bleiben kann sie nur in Freiburg wenn Wolfsburg dass auch okay ist. Aber ich glaube nicht dass Wolfsburg so Spielerinnen so aus ihren Verträge freilässt wie bei Potsdam. Dass passt ihre Model nicht an.

    Wie in jeder Art von fussball ist es die schwere Bilanz zwischen Siegen und Fordern. Junge Spielerinnen spielzeit zu geben erhöht die Risiko dass das Ergebnis nicht das richtige ist. Also bei einem Wolfsburg oder Bayern wird es schwer. Bei Vereine die eigentlich um nix spielt geht dass, aber welche Top junge Talente wollen DORT spielen?

    Leider ist die Idee eine Liga mit viele Konkurrenten wie wir jetzt sehen unmögloch, aber auch die Modell wo Wolfsbyrg und Bayern die andere 10 BL mannschaften als ‚Farm System‘ nutzen auch nicht funkionierend.

    Schwere problem…

    (-1)
  • holly sagt:

    @Horst Schlämer, Jenny Hipp möchte diese Saison nur in der zweiten Mannschaft spielen. Das wurde auch so vom Verein vor der Saison kommuniziert. Also spielt sie aus dem Grund auch nicht in der 1 Mannschaft.
    Welche Spielerinnen hat Wolfsburg für teures Geld geholte? Soweit ich weiss sind alle Spielerinnen außer Bachmann ablösefrei gewesen. Was ist für dich teures Geld?
    Soviel verdient kaum eine N11 Spielerin das man von teurem Geld reden kann. Meiner Meinung nach. Jeder hat sicher eine andere Meinung was teures Geld ist.

    Warum sollte deutsche Spielerinnen für den Sport alles aufgeben? Wenn sie davon gerade mal leben können. Geld weglegen für später kann fast niemand außer die N11 Spielerinnen. Für nach der Karriere reicht das Geld aber nicht.
    Also warum sollten junge Spielerinnen dem Fussball alles andere unter ordnen. Das wichtigste ist für sie immer noch die Schule und der Beruf.
    @Detlef, Lina Magull war in Wolfsburg mehr verletzt wie sie gespielt hat. Dann hat man sie noch ohne Vorbereitung mit zur U20 WM genommen. Von dort kam sie total platt wieder zurück.

    (-1)
  • Hannis sagt:

    @ Horst Schlämmer,

    Vieles was Du sagt, macht Sinn. Dennoch reden wir hier auch von Leistungssport. Es macht für Vereine keinen Sinn, Spielerinnen nur deshalb aufzustellen, weil sie aus der Jugend kommen. Sie müssen wenn sie spielen schon entweder gut genug sein, der Mannschaft weiter zu helfen oder zumindest das erkennbar Potential haben, das irgendwann tun zu können.

    Und hier kommt es eben auf die Einschätzung der Trainer und Verantwortlichen an.

    Wir können wir dann allerdings alle ohne Ergebnis weiter streiten, weil es Ansichtssache ist, wer das nötige Talent hat und wer nicht.

    Ich sehe – im Gegensatz zu Dir – den deutschen Nachwuchs nicht mit sehr vielen Talenten gesegnet, die in absehbarer Zeit, Vereinen, die in der CL mitspielen wollen (und ich unterstelle mal, dass das Wolfsburg, Bayern, Frankfurt und Potsdam sind) weiter helfen können. Und dann macht es auch wenig Sinn, diese immer wieder spiele zu lassen.

    Ich sehen eine Sanders, dann eine Gwinn, eine Rauch und eine Frohms. Tori Schwalm kann ich noch nicht richtig einschätzen (alles subjektiv – meine Sicht). Schüller entwickelt sich leider doch nicht so, wie ich das erhofft/erwartet habe. Aber das nötige Talent hat sie.

    Dieses Talent in Kombination mit der notwendigen Athletik sehe ich allerdings nicht bei Gaugigl, Walking und den von Dir aufgeführten Frankfurterinnen.

    Insbesondere der Athletikbereich ist für mich der Knackpunkt bei vielen jungen Spielerinnen. Spielerinnen, die aufgrund ihrer Technik in der U17 Bundesliga glänzen können, müssen nicht zwangsläufig gut genug für ambitionierte Bundesligisten sein (bzw. das Talent haben, es werden können), da oftmals die notwendige Athletik fehlt.

    Vergleiche z.B.mal die Athletik von Bremer und Walking.
    Schaue Dir mal die Schnelligkeit von Graham Hansen oder die Athletik von Hegerberg an. Vergleiche das mal mit Friedrich, Uzungüney, Peil, Löber, Beuter oder Gaugigl.

    Talente, die nicht die notwendige Kombination aus Ehrgeiz, Technik und Athletik haben, werden es bei den „potentiellen CL Teams“ nie schaffen. Da macht ein Wechsel zu anderen BL Vereinen oder in die 2. Liga eher Sinn. Und es macht leider für die Vereine auch keinen Sinn, lange auf diese Spielerinnen zu setzen.

    Mit würde eher Sorgen machen, dass wir meiner Meinung nach zur Zeit weniger potentielle Riesentalente haben.

    Ich denke, dass wir zur Zeit eine so schlechte U20 haben, wie lange nicht mehr.

    (9)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Meine Aussagen bezogen sich ja überwiegend auf die allgemeine Nachwuchssituation in WOB und in diesem Zusammenhang habe ich das Beispiel mit L.Magul u. A.Jäger dargestellt.

    Wenn nun L.Magul im Einvernehmen zwischen ihr und ihrem Trainer/Manager ausgeliehen wird, so hat das doch auch Gründe um der Entwicklung einer Spielerin gerecht werden zu können.
    Ich habe ja die Spiele in der Vergangenheit von ihr – auch die, wo sie in der Startelf stand – gesehen und sie hatte, wie nun mal bei den meisten jüngeren Spielerinnen, Schwankungen in ihrer Leistung, so daß man nicht ausschließlich auf sie in der offensiven MF-Position setzen kann, sondern dafür auch gestandene Alternativen benötigt.

    So ganz kann man auch den Anspruch des Clubs immer um Titel spielen zu wollen ebenfalls nicht außen vor lassen.

    Ich glaube auch nicht, daß hier irgendwer auf das Argument Geld bei Lina setzt, sondern ob sie sich, falls ihre so gute Entwicklung auch über den Rest der Saison anhält, weiterhin in WOB eine sportliche Zukunft auf ihrer Position sieht und ihr auch aufgezeigt wird.

    Man sollte dabei die Spielposition berücksichtigen, denn bei der WM spielte sie, wie auch beim SC im defensiven MF und in WOB im offensiven MF, denn sie wäre sonst die Alternative zu L.Gößling und dafür ist sie sicherlich noch nicht so weit. Ich sehe sie auch eindeutig im OM.
    Für die U-N11 und in Freiburg ist das sicherlich gut und sie besetzt diese Position sehr gut, da sie für diese Teams durch ihre spielerischen Mittel einen besseren Aufbau des Spieles ermöglicht.

    Etwas exakter solltest Du schon formulieren, wen Du mit der Formulierung “ weil irgendwelche „Topspielerinnen“ für teures Geld geholt wurden“ denn alle meinst.

    „Gekauft“ wurde zu Beginn der Saison vermutlich nur eine Spielerin – nämlich R.Bachmann, wobei niemand bisher eine Ablöse bestätigt hat und da Rosengard finanzielle Probleme hat, könnte auch das Wegfallen des Gehaltes möglicherweise schon für den Wechsel gereicht haben.

    Wir sind schon ein wenig enttäuscht über ihre Leistung, doch das könnte sich zur Rückrunde ändern, denn wie sie selbst in einem Interview äußert, fehlte ihr nach der WM die Regenerationsphase und auch ihr Einstieg bei den Wölfinnen verlief ohne Vorbereitungsphase und auch konnten aufgrund der zahlreichen englischen Wochen kaum Abläufe trainiert werden.

    Inzwischen fühlt sie sich wieder topfit und will in der Rückrunde mit besserer Leistung aufwarten, zumal sie dann ja auch die Vorbereitung mitmachen kann.

    Das offenbar immer noch bestehende Vertrauen R.Kellermanns bezüglich J.Simic kann ich nicht so ganz nachvollziehen, denn auch ihre Leistung ist sehr überschaubar – auch sie wurde nicht „gekauft“.
    Hier erwarte ich persönlich den Wechsel von ihr zu L.Magul.

    Ich glaube in der sogenannten „Förderungsdiskussion“ wird zu sehr die Trainerseite kritisiert und viel zu wenig die Spielerinnenseite beachtet, denn gerade die Trainingseindrücke sind in der Regel für eine Spielchance ausschlaggebend und kein Trainer würde normalerweise eine offensichtlich bessere Nachwuchsspielerin auf Dauer nicht einer leistungsschwächeren gestandenen Spielerin vorziehen.

    Top-Nachwuchstalente werden auch weiterhin in den Top-Vereinen ausgebildet werden und nicht nur in den mittleren und kleineren Clubs. Doch nicht immer kannst du diese Talente an den Club binden, denn gerade in diesem Alter spielen auch die Wohnungsnähe und die Zustimmung der Eltern eine nicht unwesentliche Rolle.

    Also @ Detlef bitte keine Weltuntergangsstimmung.

    (6)
  • Horst Schlämmer sagt:

    @Detlef

    Danke für die Info zu Potsdam.

    @holly

    Ok wundert mich bei Hipp, da in Potsdam alle notwendigen Möglichkeiten vorhanden sind, um Schule und Fußball unter einen Hut zu bekommen. Wie sieht es bei Junge aus? Einst hoffnungsvolles Talent, jetzt von der Bildfläche verschwunden.

    @hannis

    Ich gehe mit Dir konform, dass der Nachwuchs, die Heranführung, die Integration ein komplexes Gebilde ist. Natürlich ist es nur Ausnahmespielerinnen vorbehalten den direkten Sprung zu schaffen. Du sagst es selbst – Spielerinnen mit Potential, Einschätzung der Verantwortlichen.

    An diesem Punkt bin ich mir nicht so sicher, ob die Verantwortlichen immer die notwendige Qualität haben, dies zu erkennen bzw. provokativ gesehen, die Lust Spielerinnen zu entwickeln. In Frankfurt unter Bell ist wenig bis gar nichts passiert.

    Naja ich habe nicht behauptet, dass wir mit Talenten gesegnet sind, bitte nicht meine Worte falsch auslegen. Allerdings sind Talente mit Potential vorhanden. Mein Ansatz ist, dass ich nach die Qualität bei den Verantwortlichen fehlt bzw ein Stück weit das Konzept, um Talente zu entwickeln.

    In anderen BL Veinen sind durchaus Talente vorhanden, die regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Und diese Teams sind an guten Tagen in der Lage einen Großen zu schlagen oder zu ärgern. Also eine gewisse Qualität und ein gewisses Potential ist gegeben.

    Die Athletik ist im gesamten FF ein Problem. Es gibt nur wenige Spielerinnen, die damit gesegnet sind. Da sind alle Vereine in der Pflicht.

    Bei den genannten Spielerinnen sollten wir trotzdem die verschiedenen Positionen im Auge behalten. Eine Bremer mit einer Friedrich zu vergleichen, was Athletik, Schnelligkeit angeht, ist etwas vermessen. Mit einer Hansen oder Bremer hat jede Defensive Spielerin in Deutschland Probleme in Bezug auf Schnelligkeit. Beide Spielerinnen sind für mich vom Potential absolut herausragend.

    In dem Punkt Gesamtpaket (Potential,Ehrgeiz,Athletik,Soziales Verhalten,Technik etc) bin ich bei Dir. Fehlt ein oder zwei Punkte, wird es schwierig.

    Sanders fehlt noch einiges, Gwinn hat das Potential, Minge ebenfalls, allerdings ist Gwinn weiter. Walkling Gaugigl, da ist der Zug schon fast abgefahren, genau wie in Frankfurt. Eine Walkling war schon sehr weit, leider fehlt mir der Einblick, warum sie stagniert.

    In der Reihe kann man Gerhardt aus Köln, Karl Jaser aus Freiburg, Breitenbach in Jena, Freigang aus Mainz hätte früher zu einem Top Verein gehen sollen. Ein absolutes Übertalent fehlt, das letzte Übertalent war eine Däbritz. Defensiv hatte ich auch einen Namen auf der Agenda, leider von der Bildfläche vschwunden.

    Objektiv fehlen Übertalente, aber Spielerinnen mit Potential sind in den Jahrgängen vorhanden.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @Horst Schlämmer.

    Von der sogg.“menpower“ und der Organisationsstruktur her denke ich schon, das WOB auch im Nachwuchsbereich gut aufgestellt ist und mit der Verpflichtung von S.Glass nochmals mehr Professionalität einbringen konnte.

    Doch entscheidend ist dabei, welche Talente aus dem näheren und auch weiteren Umfeld man denn auch an den Verein binden kann, denn auch die Ortslage ist dabei entscheidend.
    So ist die Chance im Ruhrgebiet/Westfahlen eher größer als im Raum Niedersachsen, da einfach bevölkerungsärmer als die Großräume München, Frankfurt, Potsdam/Berlin oder im Stuttgarter Raum.
    Deshalb auch verständlich, das erst 16- bis 18-jährige Talente auch aus größeren Entfernungen verpflichtet werden können, wobei dann auch die Wohngemeinschaften bzw. Internate in NLZen Vorraussetzungen sind.

    Derzeit sind Stolze,Tietge,Wedemeyer,Brandenburg und auch Rösseling als aktuelle U-N11-Spielerinnen bzw. im näheren Kreis hier aktiv.

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  • bale sagt:

    Ich denke das super talente bei den Männern wie Frauen nicht aus den hut gezaubert werden können–hoffe das wir mal sowas wie mini Birgit Prinz,Kerstin stegeman,lingor etc.maroszan okay von ihr erwarte ich auch mal den –Durchbruch__

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  • HS sagt:

    Offtopic – aber da hier ja sonst wenig passiert…

    Hier ein paar Testspiel Ergebnisse der Bundesligisten

    Borussia Mönchengladbach – FC Köln 0:4 (Munk 2, Seuren, Caldwell)

    VFL Wolfsburg – TSV Danndorf (Männer) 5:2 (Jakabfi, Hansen, Wullaert, Jensen, Popp)

    Hessen Wetzlar – FFC Frankfurt 0:6 (Linden 3, Störzel 2, Islacker)

    SC Sand – Bahlinger SC (B-Junioren) 3:0 (Van Bonn, Nina Burger 2)

    FF USV Jena – FFC Turbine Potsdam II 1:1 (Rudelic)

    Ob die Bayern Frauen auch gespielt haben, ist mir aufgrund der Veröffentlichkeitspolitik der Bayern Frauen unbekannt.

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Macht Euch Euer vieles Geld wirklich so sicher, daß Lina aus Freiburg wieder zurückkehrt???“

    –> L.Magull will und wird nach Wolfsburg zurückkehren. Sie hat dort einen Vertrag bis 2018. Das eine Jahr in Freiburg kann ihr helfen, sich so weiterzuentwickeln, dass sie anschließend auch beim VfL eine wichtige Rolle spielen kann. Bei einem Verbleib in Wolfsburg wäre das wahrscheinlich nicht gelungen, deshalb braucht sich jetzt auch niemand „krankärgern“.

    „Natürlich hat TURBINE nicht die Mittel wie ihr, um abwanderungswillige Talente zu halten!!!“

    –> Dafür haben die ‚kleineren‘ Vereine (zu denen jetzt vielleicht auch Turbine Potsdam zählt) andere Mittel: sie können Nachwuchstalenten Spielpraxis in der Bundesliga geben, was für die sportliche Entwicklung der Spielerinnen in dieser Phase vielleicht sogar wichtiger ist als Geld…

    @ holly:

    Wo fängt denn für dich „teures Geld“ an? Erst bei einer Million??

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  • holly sagt:

    @FFFan, für einen sind 100 Euro schon teures Geld, Für jemand anderen Taschengeld denke da kann man monateland streiten was teures Geld ist.
    Meine Meinung ist das die Frauen für den Aufwand den sie fast schon ihr ganzes Leben lang betreiben viel zu wenig verdienen.
    Egal ob sie nun in Lyon, London, Wob oder Essen spielen.

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  • OrbisJack sagt:

    @holly

    Naja, ‚viel zu wenig‘ verdienen? Manche Sportler (Männlich oder Weiblich) können nur träumen für ihre Sport bezahlt zu werden. Du kannst behaupten dass sie mehr verdienen soll, aber dann kommt die Frage woher kommt das Geld, oder soll es kommen?

    Bei eine Zuschauerzahl um die 1-2,000 über 11 Spiele kann man von Glück reden dass man überhaput was bekommt.

    Das sich einige Vereine es geschafft hat überhaupt Geld zu zahlen ohne die enorme Subvention eine Männervereins ist bewundenswert.

    Da es wirklich kein geduld mehr da ist diese Sport langsam aufzubauen damit es vielleicht doch noch für sich selbst auszahlt haben viele diese neue Richtung begrusst, und das Untergang von Vereine die es geschafft haben ohne die Männerverein im Kauf genommen. Ob das lange gut geht? Mal sehen.

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  • holly sagt:

    @Orbis Jack, für jemand der sein komplettes Privatleben für den Sport aufgibt es ist es meiner Meinung nach zu wenig. Wie schon geschrieben, da hat jeder eine andere Sicht der Dinge, was angemessen ist/wäre

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  • OrbisJack sagt:

    @holly

    In einer hinsicht…haste Recht. Würde mir auch wünschen dass die alle viel mehr verdienen (auch bei einer Potsdam oder so).

    An der andere seiten…viele Athleten widmen grossen Teils ihres Leben um die beste zu sein ubd ‚verdienen‘ fast gar nichts dafür. Die Geld in Männerfussball ist durch enorme interesse, Zuschauer ins Stadion und vor dem Fernseher verdient. Von einer seite kann man von Glück reden dass überhaupt eine Fussballerin Geld verdient, und für viele könnte das ändern falls die Verein es etwas anders sieht.

    (0)
  • HS sagt:

    Nachtrag von heute Abend

    Turbine Potsdam – FSV Babelsberg (A-Junioren) 1:1 (Huth)

    (4)
  • F.B. sagt:

    Zur Diskussion um Lina Magull:

    Soweit ich das beurteilen kann, spielt Magull in Freiburg zumeist hinter den Spitzen. Für mich ist sie auch keine optimale Besetzung auf der Sechs, da sie zu zweikampfschwach ist und zu wenig gegen den Ball arbeitet. Die Probleme konnte man auch bei der WM sehen, wo sie in der Rückwertsbewegung stets Schwierigkeiten hatte. Daher kommt sie für mich auch (noch) nicht als Partnerin von Lena Gößling in der nächsten Saison infrage.
    Auch wenn es schön ist, wie sie sich in Freiburg entwickelt, finde ich die Ausleihe dennoch unnötig. Sie hätte denselben Schritt auch in Wolfsburg vollzogen, wenn man ihr das Vertrauen und die Spielzeit zukommen ließ, die man zurzeit einer Julia Simic gewährt. Letztere Magull vorzuziehen war eine der großen Fehleinschätzungen, die sich Kellermann ankreiden muss.

    Noch ein Wort zu Bachmann: Ich bin eigentlich nicht wirklich enttäuscht von ihren Leistungen, weil sie im Grunde dasselbe zeigt wie bei der WM. Sie hat einfach in vielen Bereichen (Passspiel, Übersicht, Schusstechnik) Defizite, die sich wohl kaum in einer mehrwöchigen Pause beheben lassen. Ihre Leistungen mögen in der schwedischen Liga ausreichend gewesen sein, aber für einen Stammplatz in Wolfsburg ist das einfach zu wenig.

    Zu den erwähnten Testspielen:

    „VFL Wolfsburg – TSV Danndorf (Männer) 5:2 (Jakabfi, Hansen, Wullaert, Jensen, Popp)“

    Sehr erfreulich ist nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Aufstellung, die in der ersten Halbzeit gewählt wurde:

    Frohms – Kerschowski, Fischer, Peter, Maritz – Bernauer, Goeßling – Jakabfi, Dickenmann – Wullaert, Hansen

    Luisa Wensing spielte dabei erstmals wieder und wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Die wieder fitte Alex Popp wird dann sicherlich den Platz von Tessa Wullaert in der Startformation einnehmen und wenn jetzt noch Dickenmann gegen Blässe ausgetauscht wird, ist das eine Aufstellung, die ich sehr befürworten würde.

    (-1)
  • holly sagt:

    @F.B. bei Lina meinst du vermute ich mal die U20 WM wenn du WM schreibst.
    die bewertung ihrer Leistungen bei der WM kann man garnicht hoch genung einschätzen, auch wenn sie nicht gut gespielt hat.
    Sie kam da von einer langwerigen Verletzung. Hatte kein Training Spielpraxis usw.
    würde mir endlich mal wünschen, das der DFB es machen würde wie der kanadische Skiverband. Die setzen ihre alpinen erst wieder ein wenn die komplett wieder fit sind.

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  • F.B. sagt:

    @holly: Fitness und Spielpraxis sind ja schon zwei verschiedene Dinge. Fit war sie ja damals schon und trainiert hatte sie natürlich auch, nur fehlte die Spielpraxis. Ich wollte da jetzt auch gar keine übermäßige Kritik üben, sondern nur betonen, dass sie für mich auf die 10 gehört. Sie hat ja in der letzten Saison in der Hinrunde auch einige Male neben Vanessa Bernauer auf der Sechs gespielt und da hat man auch gesehen, dass Zweikämpfe nicht ihre Stärke sind.

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