VfL Wolfsburg verpflichtet Caroline Graham Hansen

Von am 8. Mai 2014 – 13.53 Uhr 58 Kommentare

Triple-Sieger VfL Wolfsburg hat nach Babett Peter seine zweite Neuverpflichtung für die kommende Saison getätigt und die norwegische Stürmerin Caroline Graham Hansen von Stabæk FK verpflichtet. 

Die 19-Jährige erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2016. „Wir haben Caroline lange beobachtet und uns sehr intensiv um sie bemüht. Sie ist technisch hervorragend ausgebildet, kann in der Offensive überall spielen und verfügt über eine Menge internationale Erfahrung“, so Ralf Kellermann, Cheftrainer und Sportlicher Leiter bei den VfL-Frauen. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir nun Vollzug melden können.“

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Glückliche Hansen
„Es ist großartig, dass es geklappt hat. Dieser Wechsel wird mich mit Sicherheit weiterbringen. Wolfsburg hat jetzt schon ein hervorragendes Team, im letzten Jahr hat der VfL alles gewonnen. Das wird ein hartes Stück Arbeit für mich, auf das ich mich aber unheimlich freue“, so Graham Hansen, die offiziell am 7. Juli nach Beendigung der norwegischen Serie ihren Dienst bei den Grün-Weißen antreten wird und sich für ihre Zeit bei den Wölfinnen hohe Ziele gesetzt hat. „Ich möchte Teil der Mannschaft werden, mich weiterentwickeln und am liebsten dem Team dabei helfen, noch weitere Titel zu gewinnen.“

Caroline Graham Hansen

Verstärkt den VfL Wolfsburg: Caroline Graham Hansen © Nora Kruse / ff-archiv.de

Starke EM
Graham Hansen debütierte bereits mit 15 Jahren in der höchsten Spielklasse Norwegens. In drei Jahren beim Spitzenverein Stabæk FK, mit dem sie 2010 die Meisterschaft sowie 2011 und 2012 jeweils den Pokalsieg feiern konnte, kam sie in insgesamt 71 Ligaspielen auf 32 Treffer.

Auf Leihbasis wechselte sie zwischenzeitlich zum schwedischen Topteam Tyresö FF, dem Gegner der VfL-Frauen im kommenden Champions League-Endspiel, und verbuchte dort in der noch laufenden Runde vier zusätzliche Einsätze in der UEFA Women’s Champions League. Im Nationaltrikot sorgte die Vize-U19-Europameisterin von 2011 zuletzt bei der EM 2013 für Furore, als sie mit Norwegens Auswahl das Endspiel gegen Deutschland erreichte.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

58 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Immer das gleiche mit sheldon und einigen Anderen: Geht Hansen zu WOB, liegt es allein am Big Money, außerden kann das sowieso nix werden. Ginge sie zum FFC oder zu TP, wäre alles gut. Was für eine Heuchelei

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  • Jan sagt:

    Soll man Wolfsburg mehr beglückwünschen oder mehr beneiden?

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  • Bernd Zeller sagt:

    Das die Gehälter in Wolfsburg nicht von den Tageseinnahmen der Heimspiele gezahlt werden können, ist keine Überraschung – wozu hat man einen Konzern im Hintergrund? Dessen Finanzvorstand hat nicht ohne Grund schon während der laufenden CL-Saison den sportlichen Erfolg eingefordert.

    Für die Automarke ist der europäische CL-Titel Gold wert, sofern er denn erneut gewonnen werden kann – Tyresö wird mit einem Weltklasse-Kader auflaufen, dessen Spielerinnen zudem eine Vertragsoption auf 800.000,00 € – Bonuszahlung besitzen und wer ist zudem nicht gerne CL-Siegerin, wenn man bei neuen Vereinen unter Vertrag genommen wird, wie z.B. Caroline Seger bei PSG oder Vero Boquete in der NWSL bei Portland Thorns.

    Den hier genannten Betrag von 10.000,00 € Brutto-Monatsgehalt für Caroline Hansen halte ich persönlich für wenig realistisch, ich würde dieses eher bei +/- 5.000,00 € einschätzen und das wäre mehr als ausreichend – ein solches Gehaltsvolumen auf das gesamte Team hochgerechnet ist sogar für einen finanziell potenten Sponsor viel Geld, wenn die Erfolge ausbleiben.

    Dass das Management von Caroline Hansen viel Spielraum im Finanzpoker hatte, ist eher unwahrscheinlich und ich könnte mir vorstellen, dass Hansen selber heilfroh sein wird, von Stabaek wegzukommen, deren Ruf ist aus bestimmten Gründen nicht mehr der allerbeste. Die von ihr benannte sportliche Perspektive in Wolfsburg ist vollkommen glaubwürdig.

    Die fünf Monate in Tyresö müssen für Caroline Hansen ernüchternd gewesen sein, eine Spitzenspielerin bei einem Verein, der ihr keine Zukunft würde bieten können.

    Das war dann doch ein toller Schachzug, sich bei der Rückkehr nach Norwegen gleich mal mit einem Modell des VfL-Sponsors fotografieren und auf die Stabaek-Homepage setzen zu lassen, so schreiben sich Verträge viel einfacher, dass hat Herr Kellermann tatsächlich intensiv beobachtet.

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  • gerd karl sagt:

    ach herr zeller, tyresö ist pleite, wer soll den die 800 000 prämie zahlen.
    die spielerinnen in tyresö haben für april kein gehalt bekommen.

    der vfl macht das ganz richtig, er stellt sich in der breite auf, und wird damit auch in zukunft ein wort mitreden können.

    und noch was für die turbine fans, turbine ist schon lange weg vom clubdasein ohne geld.
    denn dieser verein, turbine, hat geld, sap dkb als hauptsponsor.

    also hört auf mit der lüge des arme leuteclubs der kein geld hat auf.

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  • tpfn sagt:

    Ada Hegerberg auch nach Wolfsburg?

    „Ada Hegerberg und deren Eltern sind im Gespräch mit dem Spielervermittler Ness aus Siegen und seinem Kunden aus der Autostadt.

    Der umtriebige Spielervermittler nutzt natürlich die Finanzkraft des „Wolfsburger Autoclubs“ und ist, nach sicherer Quelle bezeugt, gerade dabei, dem Wolfsburger Coach Kellermann (neben Hansen)eine zweite Norwegerin zu kredenzen.“ (Quelle Weltexpress)

    Das könnte einiges erklären, von wegen Formtief!, da hätte Schrödi beim Spiel gegen Wolfsburg vielleicht doch besser ne andere für Evans bringen sollen.

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  • be sagt:

    Bernd Zeller schrieb:

    > Tyresö wird mit einem Weltklasse-Kader auflaufen, dessen Spielerinnen zudem eine Vertragsoption
    > auf 800.000,00 € – Bonuszahlung besitzen

    Die Spielerinnen in Tyresö dürften froh sein, wenn sie überhaupt ihr reguläres Gehalt bekommen: https://ffschweden.wordpress.com/2014/05/06/tyreso-zahlte-kein-gehalt-fur-april/

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  • Zaunreiter sagt:

    Traditionalismus alleine garantiert mir einen leeren Kühlschrank.
    Ob Commerzbank, VW oder DKB – der Bauch will was zu essen haben.

    Financial fair Play ist langweilig!

    Freut euch doch lieber, dass ein solches Talent in die deutsche Bundesliga wechselt. Ich wäre hoch erfreut, wenn z.b. M’Bock Bathy nach Potsdam, Wolfsburg, Frankfurt oder München wechseln würde.

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  • Sheldon sagt:

    Noch einmal, es geht nicht um das investierte Geld, sondern um das System. Und da finde ich es gut, dass in Deutschland zumindest im MF noch bestimmte Mechanismen funktionieren, die man vielleicht auch mal bei Wolfsburg anlegen sollte (siehe Beispiel RB Leipzig).

    Was Graham Hansen angeht: Sie mag begabt sein und talentiert, doch glaube ich kaum, dass ihr das in Wolfsburg bzw. in der Bundesliga reicht, um sich durchzusetzen. Bei ihren körperlichen Attributen reicht das vielleicht gegen Gegner wie Sindelfingen, Hoffenheim oder Freiburg, aber mit Sicherheit nicht gegen Bayern, Potsdam oder gar Frankfurt. Gegen welche der Abwehrspielerinnen will sie sich denn bitteschön durchsetzen mit ihren 1,73m? Zudem ist sie 19 Jahre alt, viel zu jung, um in Deutschland wirklich bestehen zu können. Die Hegerbergs sind doch das beste Beispiel, sie haben lange nicht das gebracht, wofür sie angekündigt wurden. Und sie als Ersatz für Pohlers oder Müller zu verkaufen, kann nur ein schlechter Scherz sein. Allein die Idee, eine 34jährige durch eine 19jährige auf einer solch wichtigen Position zu ersetzen, ist schon absurd. Insbesondere, weil Graham Hansen nicht das Niveau hat.

    […] Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass Graham Hansen es länger als eine Saison in Wolfsburg aushalten wird, sie wird viel zu überschätzt!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Solltest du das nicht doch relativieren ?
    Ich sehe den Weggang von Talenten bei WOB als „normale“ Fluktuation an.

    An wen hattest du da gedacht ?

    Einziges „Talent“, was den VFL verlassen hat war A.Jäger, da sie die erforderliche Leistung, wie z.B. L.Magull, nicht bei ihren Einsätzen zeigen konnte. Evtl.noch D.Oparanosie, die eigentlich nicht als Talent gekommen war.

    Andere Talente, wie L.Vetterlein, J.Tietge, J.Damnjanovic, N.Maritz, J. Wedemeyer, L.Wensing o.L.Meyer sind immer noch hier.

    Andere, wie O.Petrova, P.Kutznik, C.Simon u. A.Vetterlein sind bekanntermaßen aus anderen Gründen gegangen.

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  • Detlef sagt:

    gerd karl schrieb;
    „und noch was für die turbine fans, turbine ist schon lange weg vom clubdasein ohne geld.
    denn dieser verein, turbine, hat geld, sap dkb als hauptsponsor.“

    Was ist denn das wieder für eine Formulierung!!! 🙂
    TURBINE ist ein solide finanzierter Verein!!!
    Ein „clubdasein ohne geld“ gab es nichtmal zu DDR-Zeiten, selbst wenn damals noch alles fürn Appel undn Ei zu haben war!!! 😉

    Und natürlich hat TURBINE auch heute Geld, wer sollte dies denn je bestritten haben??? 🙂
    Es geht halt immer um die Relationen, in welchen Regionen der Tabelle ich mitspielen möchte!!! 😉
    Logischerweise hat man da mehr Ausgaben, als zB Jena, Duisburg, Essen oder Sindelfingen!!!
    Selbst die „Profiableger“ aus Freiburg und Leverkusen dürften deutlich unter dem Budget der TURBINEN liegen!!!
    Nicht mehr so sicher wäre ich mir da bei Hoffenheim und Cloppenburg, da beide ebenfalls sehr potente Sponsoren haben!!!

    Über Potsdam dürften schon die Bayern-Ladies liegen!!!
    Sie werden ja immer wieder gern bedauert, daß sie vom Hauptverein nicht stärker unterstützt werden!!!
    Aber ich glaube schon, da ist viel mehr Geld da, als von den Meisten erwartet!!! 😉
    Ein ziemlich gutes Anzeichen dafür ist, daß sie bei längeren Auswärtsstrecken meistens fliegen, wogegen TURBINE auch nach Freiburg, Hoffenheim und Sindelfingen mit zT 8-10h Busfahrt vorlieb nehmen mußte!!! 🙁
    Auf den 2 Spitzenplätzen unbestritten Frankfurt und Wolfsburg, wobei Letztere inzwischen den Hessinnen längst den Rang abgelaufen haben dürften!!!

    Europäisch betrachtet haben aber auch die beiden Finanzspitzenreiter der Buli gegen Vereine wie Lyon, PSG, und früher Umea und Tyresö ziemlich „arm“ ausgesehen!!!
    Zumindest die beiden schwedischen Topklubs haben sich damit aber mächtig übernommen, und mußten/müssen für ihre Maßlosikeit bitter bezahlen!!!

    gerd karl schrieb;
    „also hört auf mit der lüge des arme leuteclubs der kein geld hat auf.“

    Woher hast Du bloß solche Ammenmärchen??? 🙂
    Wer hat denn jemals behauptet, daß Potsdam kein Geld zur Verfügung hat???
    Es ist unbestritten weniger als die anderen Topklubs haben!!!
    Aber Du mußt jetzt nicht für uns sammeln gehen, wir kommen gut zurecht!!! 😉

    @Zaunreiter,
    Es geht wohl kaum darum, daß die Spielerinnen ihre Bäuche füllen können!!! 😉
    Aber sie müssen für ihren Sport auf sehr viel verzichten, und dafür sollte es auch eine angemessene Entschädigung geben!!! 😉

    @Altwolf,
    Genau diese Talente meinte ich wie Jäger, Oparanosie und Simon!!!
    Vielleicht auch noch CHRISTIANE, aber das ist ja schon länger her!!!
    Und natürlich ist das ein normaler Vorgang, wenn sich Spielerinnen, die sich nicht durchsetzen können, oder die sich im Verein nicht wohlfühlen diesen dann wieder verlassen!!!
    Und kein Mensch kann heute sagen, ob Hansen in WOB einschlagen wird oder ob sie meistens auf der Bank sitzt, wenn sie nicht das zeigen kann, was Kellermann von ihr erwartet hat!!!
    Aber auch sie ist noch jung, und kann sich also noch entwickeln, wie ADA in Potsdam!!! 😉

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  • holly sagt:

    @ Detlef

    wenn hat Hoffenheim denn als Geldgeber? Soweit ich weiss gibt Herr Hopp kein Geld mehr. Für die Frauen sage ich mal hat er noch nie was gegeben.
    C.Simon ist für mich kein Talent mehr. Talente sind für mich höchtens Spielerinnen bis 19 Jahre. Aber ok darüber müssen wir nicht streiten oder seitenweise schreiben. hat halt jeder eine andere Einschätzung.

    Verstehe dieses Rumgejammer einiger hier nicht. Wob hat nunmal den Vorteil das der VW Konzern sich auch für den FF engagiert. Vor allem dann noch in dem Maße. Sonst heisst es immer der FF braucht Support. Aber wehe der böse Nachbar könnte uns was wecknehmen. Manche sollten sich mal überlegen was für Einstellung sie zum Leben haben. Geht ihr in eurem privaten Umfeld auch mit den Leuten so um. die meinetwegen mehr wie ihr verdient oder ein großeres Auto wie ihr habt verflucht ihr die dann auch gleich und hetzt gegen die?

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  • Pedro sagt:

    @Detlef: Wolfsburg fährt auch mit Zug/Bus nach Freiburg, Hoffenheim etc. Da sitzt der Gürtel offenbar genauso eng wie bei Turbine. 😉

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Die TSG 1899 Hoffenheim ist Dietmar Hopp, egal ob Männlein, Weiblein oder Bambini!!! 😉
    Die Frauen nutzen alle Trainingsplätze,-räume, Sauna und, und, und…im „Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim, und in St.Leon-Rot“!!! 🙂

    Und ich gebe Dir absolut Recht, daß man WOB jetzt so niedermacht, nur weil die eben Glück hatten, daß VW auch den FF sponsert, ist doch sehr scheinheilig!!! 🙁

    Um wieviel besch…..eidener geht es da zB den Sifi-Girls, obwohl in deren unmittelbarer Nachbarschaft (keine 200 m) ein nicht minder bekannter Weltkonzern seine Luxussternkarossen zusammennagelt!!! 🙁

    Oder in Essen und Duisburg, die von Weltkonzernen nur so umzingelt sind, aber absolut kein Interesse am FF zeigen!!! 🙁

    @Pedro,
    Naja, wenn das neue Stadion für die Frauen fertig ist, dann bekommen die Mädels bestimmt einen grün-weißen Jet!!! 😉

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  • Maskal69 sagt:

    @ Holly: Was ist mit dem Frauen-und Mädchen Förderzentrum in St. Leon- Rot, das hat Hopp finanziert.

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  • AdiPreissler sagt:

    Vielleicht sind die Flugverbindungen von Wolfsburg International nach Freiburg nicht so spielplanfreundlich?

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  • Sokrates sagt:

    Diese Verpflichtung ist der Hammer! Ich halte Caroline für eines der größten Talente des Weltfußballs der Frauen. Als ich sie im Alter von 16 Jahren mit Stabaek in Frankfurt in der CL gesehen habe, ist sie mir sofort aufgefallen. Sie wirkte damals auf dem Platz eher wie eine 19- oder 20-Jährige und wirkte auch etwas größer als die 1,69 m, die sie damals hatte. Einen körperlich schwachen Eindruck machte sie keineswegs, eher im Gegenteil.

    Es ist toll, dass eine solche Spielerin in der Buli spielen wird. Ihr Monatsgehalt wird vermutlich in der Höhe liegen, die Bernd Zeller genannt hat (ca. 5000 €), was für eine FF-Spielerin und vor allem für eine so junge Frau ziemlich viel Geld wäre. Falls auch noch das andere norwegische Wunderkind nach WOB kommen sollte, würde Wolfsburg noch stärken werden. Allerdings würde mir ein Weggang Adas von Turbine leid tun, weil ich Turbine wünschen würde, mal wieder eine große Mannschaft über einen etwas längeren Zeitraum aufbauen und zusammenhalten zu können. (Ada wäre übrigens als Strafraumstürmerin mit großem Zug zum Tor eine interessante Spielerin auch für Lyon oder sogar Bayern München.)

    Aber zunächst Mal Glückwunsch an die Wöfinnen für diese tolle Verpflichtung!

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  • holly sagt:

    @ Detlef naja ganz würde ich das nicht sehen. Ok er hat vielleicht für gute Rahmenbedinungen gesorgt. Aber guten FF müssen die Spielerinnen/Trainer/innen und Scouts schon selber leisten. Herr Hopp spielt ja nicht selbst 😉
    weiss der überhaupt das es eine FF Abteilung gibt? Der hat bestimmt immer nur gesagt ach baut mal und baut.
    Nein Spass beiseite. solche Leute wie Herr Hopp sind einfach Glücksfälle für den Sport. Wenn der da sein Geld nicht eingebracht hätte würde den Ort sicher heute niemand kennen.
    Von Arbeitsplätzen usw die durch solch ein Engagement geschaffen werden will ich erst garnicht reden.
    Da muss man einfach drüber stehen wenn der eigene Verein nicht solch ein Glück. Aber das scheint vielen hier schwer zu fallen.

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  • tpfn sagt:

    Da Graham Hansen noch ne ganz andere Hausnummer ist als Ada Hegerberg und auch der FCBayern alles aufgeboten hat was er kann um sie zu bekommen, sind Gehaltsschätzungen von 8-10.000€ wohl realistischer. Minimum 5000€+Wohnung+Auto werden ja schon für Hegerberg geboten.

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Dietmar Hopp weiß alles was in seinem „Reich“ passiert!!! 😉
    Ich war bisher 2x im Stadion, und er war jedesmal anwesend, sogar bei den U17-Juniorinnen!!! 🙂
    Sogar beim alljährlichen FF-Hallenpokal in Rauenberg, das die TSG ja veranstaltet, habe ich ihn schon gesichtet!!! 🙂

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat holly: „… weiss der (Hopp) überhaupt das es eine FF Abteilung gibt? Der hat bestimmt immer nur gesagt ach baut mal und baut. …“

    Das ist genau das Bild, das hängen bleiben soll! Der gute Investor, der sich im Hintergrund hält und sich nicht einmischt. Der sogar mit DFB und DFL auf gutem Fuß steht. Bisher aber in ausnahmslos allen(!!!) Fällen im dt. Fußball noch nie so gewesen.
    Egal ob prominente (Hopp, Ismaik bei 1860 München etc.) oder weniger prominente Finanziers (Scholz bei VfR Aalen, Sprehe bei Cloppenburg etc.): Ausnahmslos überall werden früher oder später von Mäzen-Seite Spielertransfers forciert, Trainer verjagt oder Aufsichtsräte „umstrukturiert“.
    Natürlich hat der Geldgeber sein sehr gutes Recht, (mit)zuentscheiden, was mit seinem Geld passiert. Deshalb wissen die nämlich auch immer sehr gut Bescheid, ob die z.B. eine FF-Abteilung mitfinanzieren oder eben nicht (und deshalb lassen die sich da auch öfter blicken als z.B. Bayer-Sportvorstände bei ihren FF-Spielen). Alles schöne Nebeneffekte.

    Aber lassen wir doch die Geschichte vom gutmenschentümelnden Clubmäzen (der aus „purer Liebe zum Sport“ auf Einfluss verzichtet und sein Geld unüberlegt herschenkt) im Reich der PR-Märchen!

    Und auf die zentrale Frage, wie man reagieren kann, sollte der Geldgeber über Nacht den Geldhahn zudrehen, gibt es ja bis zum heutigen Tage auch noch nirgends eine adäquate Lösung. Bestes Bsp. z.Zt. im MF die helle Aufregung in Leipzig, weil RB-Chef Mateschitz öffentlich mit Ausstieg aus seinem „Projekt“ droht. Und als Bsp. für den FF: Es gibt auch aus Cloppenburg aktuell noch keine (öffentlichen) Wasserstandsmeldungen zur FF-Zukunft, sollten die nun doch direkt wiederabsteigen.

    Zitat holly: „… Da muss man einfach drüber stehen wenn der eigene Verein nicht solch ein Glück (hat). Aber das scheint vielen hier schwer zu fallen.“

    Wenn Fans von Herrenbundesligisten (also von börsennotierten ausgegliederten KGs und Spiellizenz-GmbHs) über Fußballkapitalismus und Investoren schimpfen, ist das heutzutage teilweise wirklich ein bisschen absurd. Aber hier in der (noch?) vereinsgeprägten FF-Welt sind kritische Fragen und Anmerkungen durchaus angebracht!

    Solche Diskussionen dürfen dann m.M.n. auch nicht immer pauschal als Neid-Debatte abgekanzelt werden oder mit „drüberstehen“ (d.h. achselzuckendem Ignorieren) gelöst werden.
    Viel gebrachte Argumente in diesen Mäzen-Debatten sind ja immern wieder 1. „Hauptsache, es wird Geld in den Sport investiert.“ und 2. „Egal, ich will einfach guten Fußball sehen.“ Beides berechtigt, aber eben nicht um jeden Preis! Hirn und Vernunft sollten nicht am Stadioneingang abgegeben werden!

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