U19-EM: DFB-Elf verpasst Endrunde

Von am 10. April 2014 – 21.30 Uhr 52 Kommentare

Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf hat den Sprung zur EM-Endrunde in Norwegen verpasst. Zum Abschluss der Eliterunde verlor die Elf von DFB-Trainerin Maren Meinert gegen Gastgeber Belgien durch einen Treffer in der Schlussphase, am Abend zerstoben die Hoffnung, sich als bester Gruppenzweiter zu qualifizieren.

Kapitänin Tinne Van den Bergh sorgte in der 84. Minute für den 1:0 (0:0)-Sieg der Belgierinnen gegen Deutschland, denen bereits ein Remis zur erfolgreichen Qualifikation für die Endrunde gereicht hätte. Die DFB-Elf hatte zudem Pech, dass Louise Lagaris in der Nachspielzeit nur Aluminium traf (90.+1). Die deutsche Mannschaft war zwar über weite Strecken die Spiel bestimmende Mannschaft, fand aber gegen die gute eingestellte und kompakte belgische Mannschaft kein Durchkommen.

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Maren Meinert

Maren Meinert hat sich mit ihrem Team nicht für die Endrunde in Norwegen qualifiziert © Nora Kruse / ff-archiv.de

Meinert enttäuscht
„Erst mal sind wir natürlich wahnsinnig enttäuscht“, so Meinert nach dem Schlusspfiff. „Wir haben ein wichtiges Spiel verloren und nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Aufbauarbeit könne sie nur bedingt leisten, denn „wenn die Mädchen vorankommen wollen, muss man so ein Spiel selbstständig reflektieren und wegstecken können.“

Irland als bester Gruppenzweiter zur Endrund
Am Abend zerplatzte auch die Hoffnung, sich noch als bester Gruppenzweiter für die Endrunde (15. bis 27. Juli) zu qualifizieren. Die Republik Irland weist als Zweitplatzierter der Gruppe 5 die beste Bilanz gegen den Gruppenersten und Gruppendritten auf und komplettiert somit das Teilnehmerfeld der Endrunde, das sich neben Irland aus Gastgeber Norwegen, Spanien, Schottland, Schweden, Belgien, Niederlande und England zusammensetzen wird.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • shane sagt:

    @ABC: tanja schulte ist also keine frau? o.O
    MVT – eine spielerin „der alten Generation“ wurde wohl nicht in erster linie wegen fehlendem erfolg gegangen und macht in der schweiz ganz offensichtlich ne super arbeit.

    „Aber die Fussballerische Ausbildung von Neid, Meinert und Co. unterscheidet sich nicht irgendwelchen Fussballern in der Kreisliga.“ es geht ja aber hier auch nicht um die fussballerische, sondern die fussballlehrerische ausbildung. und die haben die beim dfb angestellten trainerinnen durchaus.

    ich stimme allerdings der kritik an meinerts ausserung
    “wenn die Mädchen vorankommen wollen, muss man so ein Spiel selbstständig reflektieren und wegstecken können.” vollkommen zu. pedagokik? 6, setzen!

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  • Sheldon sagt:

    So, wie war das jetzt? U17 die WM-Qualifikation verpasst? U19 die EM-Quali? Was kommt als nächstes? U20 verpasst die nächste WM?

    Wir haben in Deutschland ein akutes Nachwuchsproblem. Talente, die auf internationale Ebene erfolgreich spielen können, gibt es kaum noch. Indem der DFB nichts dafür getan hat, dass die Teams, die sich wirklich der Jugendarbeit verschrieben haben, erhalten bleiben, ist dies auch nur nachvollziehbar. Wo wurden denn die Spielerinnen der N11 ausgebildet?

    Schult, Goeßling, Celia bei Bad Neuenahr;
    Keßler, Henning und Marozsan bei Saarbrücken;
    Wensing, Krahn, Laudehr, Popp bei Duisburg;
    Angerer, Cramer, Schmidt, Bremer und Mittag bei Potsdam;
    Benkarth, Leupolz, Däbritz, Behringer bei Freiburg

    Von diesen 5 Vereinen haben in den letzten Jahren 3 massiv zu kämpfen gehabt und standen vor der Insolvenz (Bad Neuenahr, Saarbrücken, Duisburg); einer kämpft zur Zeit um die Erstligatauglichkeit (Freiburg)

    Aus Bad Neuenahr, Saarbrücken und Duisburg wird es wohl kaum noch große Talente geben, solange sie nicht bereits im Jugendalter wechseln. Und wie es in Freiburg weitergeht, wird man auch erst abwarten müssen. Wundert sich da noch einer, dass uns die Talente ausgehen?

    Und auch wenn das unser Freund @gerd.karl nicht gerne hören wird: Diese Entwicklung wird sich auch in der N11 niederschlagen. Nicht so massiv, aber merklich. Denn so einfach auffüllen geht dann nicht mehr, bereits jetzt ist die Lücke zwischen 1. Elf zur Ersatzbank zu groß!

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  • engel sagt:

    @ Sylvijaaa
    …Vor 2 Jahren wurde dieser Jahrgang Europameister und 4. der WM. So untalentiert kann er also nicht sein….

    das stimmt so nicht!
    Schau bitte nach wer bzw. welche Spielerinnen dort im Kader standen und jetzt fehlten so z.B. Däbritz, Streng,Knaak,Bremer….etc..!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon die U17 ist doch gerade von der WM zurück gekommen.
    Die U20 spielt im Sommer die WM in Kanada(ein ähnlicher Kader).
    Naja Duisburg und Bad Neuenahr kann man dem DFB nicht anlasten.
    Das ist selbst verschuldet.
    Der DFB empfiehlt seinen Spielerinnen ja in einem bestimmten Alter zu wechseln.Geh doch zu Verein x bzw zu einem Verein in der oder der Spielklasse. Es ist natürlich klar das der DFB es gerne sieht wenn die Spielerinnen 2 oder BL spielen bzw. B-Mädchen BL.

    Der DFB müssste wieder mehr auf das spielerische Element setzen. Vor allem gehen sehr defensive Teams sehen wir alt aus und haben keine Überraschungen parat.
    Auch sollten die Spielerinnen wieder mehr versuchen die Gegnerinnen auszuspielen bzw. bei einem Pass was riskieren.
    diese ewige Ball hin und hergeschiebe nervt nur noch. Man hat
    dann eine tolle Bilanz beim Ballbesitz aber was nützt das wenn
    man trotzdem verliert.
    Vor allem sollte man von diesem Schablonen denken beim DFB wegkommen. Wer schon einmal sich den Länderpokal einer Altersklasse schonmal angesehen hat, weiss was ich mein. Groß athletisch schnell aber die technik und Ballbehandlung ist egal. Irgendwann werden die anderen Nationen Konditionell aufgeholt haben.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Ich kann dir auch ganz genau sagen, woran das liegt, dass das Spielerische und das Technische nicht mehr vorhanden ist und man sich gegen tiefstehende Mannschaften schwer tut.

    Ganz einfach, der DFB hat sich mit der Einführung der U17-Liga selbst ins Fleisch geschnitten. Wieso? Weil viele dieser Mannschaften früher in niedrig klassigeren Männer-U17-Ligen gespielt haben. Und da geht es schneller und robuster zu. Da haben die Spielerinnen eine ganz andere Schnelligkeit, eine bessere Technik und schnelleren Kombinationsfußball lernen müssen.

    Für die Breite mag die B-Juniorinnen-Liga ja gut und schön sein, der Spitze aber, die jetzt meist nur noch gegen gleichaltrige Mädels spielen, tut sie gar nicht gut. Denn je höher die Messlatte liegt, desto höher die Entwicklung. Und in diesem Alter haben wir nunmal den Vorteil, dass die Mädels in Ligen mit den Männern spielen können und das eine Entwicklung ermöglicht, die sie nur gegen Frauen nie haben würden!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon ich seh das so. Gegen Jungs spielen hat den meisten Mädchen gut getan. Technisch sind die Mädchen immer besser wie die Jungs (zumindest in den Vereinen wo der FF als Leistungsport betrieben wird).
    Viele Mädchenmannschaften spielen ja schon bei den D oder C Mädchen gegen Jungs. In Sachen Technik sind die Jungs von den Mädchen Lichtjahre entfernt. Bei langen Bällen siind die Jungs im Sprint natürlich nicht zu halten. Auch bei Kopfbällen sehen die Mädchen meist schlecht aus. Fazit ich sehe es eigentlich positiv das die Mädchen gegen Jungs spielen.
    In manchen Bundesländern kannst du als B-Mädchen Mannschaft garnicht gegen andere Mädchenmannschaften spielen, weil die Spielerinnen da garnicht gefordert wären. die würden jedes Spiel 20:0 gwinnen. Ich kann natürlich nur für die nordeutsche Region sprechen. Wie es in anderen Regionen ist weiss ich nicht.
    Die HSV B-Mädchen sind letztes Jahr aus der Juniorinnen BL abgestiegen. Neben der fehlenden Klasse an Spielen(diese Saison) ist es auch für den Verein schwer dann die Spielerinnen zu halten. Vor allem wenn sie zu dem Kader einer U N11 gehören.
    Meiner Meinung nach liegt der Fehler im System wie schon oben erwähnt in der Auswahl der Spielerinnen. Groß schnell robust. Techik und Übersicht sind da garnicht gefragt. Spielerinnen die nicht so groß gewachsen sind kriegen kaum eine Chance.
    Nur immer auf Ahtletik und Ausdauer zu setzen wird auf die Dauer nicht reichen.
    Nach knapp zwei Jahren B-Mädchen BL kann das ja noch keine Auswirkungen auf die Mädchen/Frauen haben. Das Ergebnis ob die B-M-BL gut ist oder nicht werden wir in ca 5 Jahren genau wissen

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  • dummkopf sagt:

    Oft wird aus der üblichen Reflexbewegung heraus nach enttäuschenden Ergebnissen, und nachdem man festgestellt hat, es lag nicht am Ball, dem Schiri oder dem Platz, dann eben „Der Trainer ist Schuld“ gerufen.
    Dabei wäre manchmal eine sachliche Analyse der Voraussetzungen hilfreich.
    Wie zB dass die U17 in einem sehr guten Spiel auf Welt_U17-Top-Niveau gegen den amtierenden Vize-WM ausgeschieden ist.
    Das ist schon etwas anderes mit einer altersbedingt stabileren U19 gegen das selbst in Europa MAXIMAL zur KATEGORIE2 zählende Belgien auszuscheiden.
    Sicher also keine schlechte Idee, den U-Trainerinnen Gelegenheit zur Darlegung eines Turnier-Fazits aus ihrer Sicht zu geben.

    Das ist nun auch geschehen:


    “ Das Scheitern in der Qualifikation ist für uns sportlich kein Beinbruch. Denn die Spielerinnen, die aus unserer Sicht förderungswürdig sind (Anm.: U20), werden im Sommer ein großes Turnier spielen. Das ist für die Mädels in diesem Altersbereich sehr wichtig. “ …

    Dabei wurden doch gerade in letzter Zeit schon so viele unprofessionellen Äusserungen im FF getätigt.
    Wie fürsorglich es von dfb-Jugendtrainerinnen ist, 19-jährige U-Nationalspielerinnen, die gerade eine bittere Enttäuschung erleben mussten, als „NICHT FÖRDERUNGSWÜRDIG“ zu bezeichnen, mag jeder für sich entscheiden. Oder man mag froh sein für die, die gar nicht erst mitgenommen wurden, und denen dadurch vielleicht eine schlimme Erfahrung erspart geblieben ist.

    Wer sich vorher bereits über die seltsame Art der Auswahl der Spielerinnen gewundert hat (und zwar auch noch nach Anbetracht der Tatsache, dass stärkere Spielerinnen nicht abgestellt wurden), sieht nun jedenfalls klarer. Ob wohl der Ball Schuld war, oder andere Dinge …

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  • wolle sagt:

    Ich kann nur hoffen, dass Fr. Meinert falsch zitiert wurde, ansonsten hat sie sich selber als Jugendtrainerin diskreditiert.
    Nach solchen Äußerungen würde ich meine Tochter auf keinen Fall dieser Trainerin anvertrauen. Und wenn der DFB da nicht aktiv wird und sowas toleriert, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
    Sportlich gesehen muss ich sheldon leider 100% Recht geben. Nachdem die meisten Ausbildungsvereine auf Talfahrt sind, geht es in den U-Natios auch bergab. Der Rauswurf von Ralf Peter bei der U17 hat das ganze noch verschärft. Er ist übrigens ein Pädagoge, da können die Damen Meinert, Bernhard und Co. noch einiges von lernen.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Was meinst du wohl, wieso die Spielerinnen alle von der Technik her besser sind? Weil sie das auch brauchen, um gegen die Kerle zu bestehen. Denn, wie du richtig sagst, in der Athletik sind die ihnen überlegen. Typische Kontermannschaften, die hinten drin stehen und wo man, um eine Chance zu haben, blitzschnell agieren muss. Das ist mittlerweile in der B-Jugend nicht mehr in dem Maße gefragt, deswegen wird es auch kaum noch solche technischen Talente geben, wie du sie ansprichst.

    Man merkt doch einfach, dass Trainerinnen wie Meinert oder auch Bernhard nach dem Ausscheiden der U17 vollkommen überfordert sind mit der Situation. Sie haben keinen Zugang zur Mannschaft, sie haben keine Idee, wie man das Spiel gestalten kann, sie leben in ihrer eigenen Scheinwelt, ähnlich wie die N11 2011, in der Mißerfolg nicht vorgesehen ist und ein Sieg gegen eine deutsche Mannschaft ein surreales Ereignis ist.

    Es geht nicht darum, dass es keinen Mißerfolg geben darf. Das passiert nunmal, weil Fußball ein Livesport ist. Du kannst 25:1 Torschüsse haben und am Ende 0:1 verlieren. Das Entscheidende ist nur, wie du mit Mißerfolg umgehst, ob man gewillt ist, daraus zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Denn Verantwortung bedeutet genau das, nämlich eine adäquate Antwort darauf zu geben.

    Die deutschen Trainerinnen finden meist entweder gar keine, weil Mißerfolg eigentlich gar nicht möglich ist in ihrem Denken, oder aber sie geben die falschen, die zu Stagnation und Rückschritt führen.

    Mir ist total egal, ob Männlein oder Weiblein die Kiste führt, hauptsache, es ist jemand, der nen klaren Kopf hat und genug Selbstachtung, um vor der Kamera auch mal dazu zu stehen, dass er es verbockt hat!

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  • FFFan sagt:

    Ich sehe das Scheitern mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

    Auf der einen Seite sollte es natürlich unser Anspruch als FF-Nation Nr.1 in Europa sein, bei jedem Turnier die Endrunde zu erreichen. Das ist nun schon zum wiederholten Male schiefgegangen.

    Andererseits kann man sich jetzt ganz auf die U20-WM in Kanada konzentrieren. Wie ich an anderer Stelle schon ausgeführt habe, liegen U19-EM und U20-WM in diesem Jahr zeitlich so dicht beieinander, dass es schwierig geworden wäre, eine konkurrenzfähige Mannschaft nach Norwegen zu schicken, denn die besten Spielerinnen (auch der Jahrgänge ’95 und ’96) sind selbstverständlich für die U20 reserviert! Bin mal gespannt, wie England das löst (an Frankreich und Finnland ist dieser ‚Kelch‘ ja nun ebenfalls vorübergegangen).

    @ dummkopf:

    Du hast da ja schon die richtige Textstelle rausgesucht:

    „Das Scheitern in der Qualifikation ist für uns sportlich kein Beinbruch. Denn die Spielerinnen, die aus unserer Sicht förderungswürdig sind, werden im Sommer ein großes Turnier spielen. Das ist für die Mädels in diesem Altersbereich sehr wichtig.“

    Da sagt Frau Meinert sehr deutlich, wer aus ihrer Sicht förderungswürdig ist. Die 18 ‚Flaschen‘, die die EM-Qualifikation verspielt haben, gehören offenbar (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) nicht dazu…

    „Wie fürsorglich es von dfb-Jugendtrainerinnen ist, 19-jährige U-Nationalspielerinnen, die gerade eine bittere Enttäuschung erleben mussten, als “NICHT FÖRDERUNGSWÜRDIG” zu bezeichnen, mag jeder für sich entscheiden.“

    Gehört zur Fürsorgepflicht nicht auch, den Spielerinnen ‚reinen Wein‘ einzuschenken bzgl. ihrer sportlichen Perspektive und ihnen – auch wenn das zunächst mal hart klingt – ggf. die Rückmeldung zu geben, dass es für die ‚höheren Weihen‘ eben leider nicht reicht? Daraus werden sie dann ihre Schlüsse ziehen oder auch nicht.
    Es wird ja wohl auch seinen Grund haben, dass die meisten dieser U19-Nationalspielerinnen nur in der 2. oder 3.Liga spielen.

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  • Detlef sagt:

    Ich würde Sheldon schon widersprechen wollen, daß es in Deutschland keine Talente mehr geben würde und/oder (noch schlimmer) in Zukunft auch nicht mehr geben wird, nur weil da ein paar Vereine pleite gegangen sind!!! Es gibt ja noch genügend andere Vereine (Bayern München, SGS Essen, Bayer Leverkusen, VfL Sindelfingen, Herforder SV, Gütersloh usw), die diese Aufgabe in der Vergangenheit ausgeübt haben, und dies auch heute immer noch tun!!! Almuth Schult dürfte übrigens den größten Teil ihrer Ausbildung in Magdeburg absolviert haben!!! 😉

    Wie dummkopf richtig anmerkte, kann man ein Spiel (noch dazu ein Finale) gegen einen Gegner „auf Augenhöhe“ schon mal verlieren, daß gehört zum Sport dazu!!! 😉
    Deshalb würde ich unsere U17 nicht als hoffnungslos oder gar talentlos bezeichnen!!!
    Gerade in diesem Alter spielen einem die Nerven oft einen Streich, sind Stimmungsschwankungen pupertätsbedingt keine Seltenheit!!!

    Bei der U19 liegt der Fall natürlich um einiges anders!!!
    Das AUS schon in der Qualifikation, noch dazu gegen einen mehr als machbaren Gegner, sollte allen Verantwortlichen zu denken geben, und eine umfassende Analyse nach sich ziehen!!!
    So ein wenig bekommt man aber beim Lesen der Stellungnahme den Eindruck, als hätte man diese Niederlage billigend in Kauf genommen, und diese Quali eher als so eine Art „Charakterbildung fürs zweite Glied“ benutzt!!!
    Ich gehe mit Maren Meinert insoweit konform, als das man aus jeder Niederlage etwas lernen kann/sollte, viel mehr als aus Siegen!!! So ein „Schock“ bleibt oftmals länger im Gedächtnis, als jede normale Lektion!!! 😉

    Ihrer Spielanalyse kann man wohl zustimmen, obwohl natürlich die Frage interessant gewesen wäre, wie sie selber als Trainerin noch besser auf die Mannschaft hätte einwirken können???
    Wenn man von außen mitbekommt, „das Spiel plätschert so vor sich hin“ , sollte man doch aktiv etwas unternehmen!!!
    Als erfahrener Spielerin hätte ihr eigentlich klar sein müssen, daß auch noch in der letzten Sekunde der Nachspielzeit (siehe A-Natio gegen Irland) ein Gegentor fallen könnte!!!

    Was völlig fehlt ist das Eingeständnis eigener Fehler, also quasi die Selbstreflektion, die sie ja von ihren Spielerinnen einfordert!!!;) Umgang formt bekanntlich den Menschen, und wahrscheinlich hatte sie zu viel bundesgöttlichen „Beistand“ zuletzt!!! 😉

    Was jetzt ihre Formulierung angeht, die dummkopf und wolle hier völlig Zurecht kritisieren, so läßt mich die jetzt nicht gerade an der Welt zweifeln, …..weiß ich doch woher sie kommt!!! 😉
    Das ist geradezu typische DFB-Rhetorik, was den Stellenwert der U19 doch sehr deutlich macht!!! 🙁

    Um das Vokabular von Maren Meinert weiter zu strapazieren, würde ich Sheldon aber im „Gesamtbild“ schon Recht geben!!!
    Mannschaften wie Irland, Schottland, Schweiz, Spanien, Holland oder jetzt Belgien haben in den letzten Jahren enorm aufgeholt, und können uns an guten Tagen durchaus schlagen!!!
    Darüber sollten wir als neutrale FF-Fans eigentlich sehr froh sein, erhöht dies doch den Unterhaltungswert von zukünftigen Länderspielen enorm!!! 🙂

    Als deutscher FF-Fan muß man sich aber zum wiederholten Male fragen, „…..was haben wir in dieser Zeit getan???“
    Sind wir vielleicht auf der Stelle getreten, oder haben wir uns gar zurück entwickelt??? 🙁

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  • holly sagt:

    @ Sheldon ich bin da komplett bei dir. Obwohl ich Frau Meinert noch für die fähigste von den Damen halte.
    Ich wollte dir nur aufzeigen das oft Mannschaften gar keine andere Möglichkeit haben wie gegen Jungs zu spielen.
    Habe gestern mal ein bisschen rumgestöbert.
    Die B-Mädchen von Holstein Kiel sind als Mannschaft in der B-Juniorinnen BL das höchstspielende Team natürlich in SL-Holstein.
    In der B-Mädchen Schleswig Holstein Liga wird diese Saison anscheinend Rot Schwarz Kiel den Staffelsieg einfahren und muss dann in die Quali für die BL gegen die Sieger aus HH, HB und Niedersachsen antreten.
    Da werden sie nur hohe Niederlagen ernten.
    Im Schleswig Holstein Landespokal Halbfinale haben die Holstein Mädels Oldesloe 8:0 geschlagen. Nächsten Tag haben sie dann noch ein Testspiel gemacht gegen eine männliche C-Juniorinen Mannschaft. Im Endspiel treffen sie nun auf Olympia Neumünster die hat man letztes Jahr zweistellig geschlagen.
    Für Holstein und den schleswig holsteinischen Mädchen/Frauenfussball hätte das fatale Folgen wenn Holstein absteigen würde. Man könnte die talentiersten Spielerinnen dann nicht mehr halten. Ein Jahr Landesliga bedeutet für die Mädchen Stillstand, da sie keine ernsthaften Gegnerinnen hätten. Landesliga müssten sie aber spielen um die Quali für die BL wieder zu erreichen.
    So würden die wieder nach HH zurück gehen wo sie vor Saison herkamen.
    Jasmin Sehan blieb nach der letzten Saison auch nichts anderes übrig wie den Verein zu wechseln nach dem Abstieg von Neubrandenburg. Wenn sie da geblieben wäre und in der B-Mädchen Landesliga von MV gespielt dann wäre sie nicht da wo sie heute ist. So werden sicher am Ende der Saison etliche U N11 Spielerinnen den Verein wieder wechseln müssen.

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  • holly sagt:

    @ Detlef uns wird immer von allen Seiten eingetrichtet die anderen sind besser geworden. Ist dem aber so? Ich denke nicht ich glaube es ist eine Mischung aus beidem. die anderen haben sich natürlich auch verbessert, aber wir uns auch verschlechtert.
    Natürlich gewinnt die N11 noch andauernd zumindest die EM.
    Aber wo sind diese Nationen die sich angeblich verbessert haben?
    In Europa sind immer noch Dt., S,N und mit Abstrichen Frankreich die Topteams. Das sind sie schon seit Jahren und werden es auch ewig bleiben.
    Ich sehe Dt. auch nicht für nächstes Jahr bei der WM als Favorit

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  • dummkopf sagt:

    @FFFan
    Was ist das denn für eine „reine Wein“ Frage? Passt die hier wirklich?
    Man sollte Jugendlichen immer positiv Möglichkeiten aufzeigen, dabei aber natürlich keine falschen Hoffnungen wecken sondern realistische Einschätzungen abgeben. Da gibt es doch wohl generell wenig Zweifel.
    Es ist die „Kunst“ in jeglicher Erziehung, dies dem jeweiligen Zögling so gut wie möglich, und so MOTIVATIONSFÖRDEND WIE MÖGLICH näherzubringen.

    Ich würde bei der vorliegenden Wortwahl NICHT ganz von BELEIDIGEND sprechen, gleichwohl ist VERLETZEND fast schon eine verharmlosende Bezeichnung.

    Ätzende, verletzende Kritik ist immer kontraproduktiv, und hat in jeglicher sozialen Gruppe, die gemeinsam Erfolg sucht schon gleich gar nichts zu suchen. Egal in welcher Gruppe ist ein Gruppenverantwortlicher, der sie sogar SELBST ÖFFENTLICH anwendet, schlicht Fehl am Platz (und bei Jugendlichen schon zweimal), egal wie gut oder schlecht er/sie als Fachmann sein mag.

    Wie @wolle schon sagt: Der kleine Amateurclub FC Hinterdemwald sollte eigentlich Trainer/innen, die unentgeltlich bereit wären, Jugendmannschaften zu trainieren, und ähnliche Äusserungen abgeben, besser nicht seine Jugendlichen anvertrauen.
    (Man sieht Trainer/Eltern zum Glück auch extrem selten, die ihre Sprösslinge auf dem Platz als untalentiert oder „Flasche“ abqualifizieren, wenn sie die eigenen Erwartungen nicht erfüllen)
    Eltern werden immer (zu Recht) aufgefordert, ihre Kinder nicht einfach so in die Hände von irgendwelchen Vereinen zu geben, ohne einmal genau nachzuschauen, wie dort eigentlich mit ihnen umgegangen wird.
    Es stimmt mich nachdenklich, wenn dafür ausgerechnet Bundestrainer im dfb Bereich als Negativbeispiel herangezogen werden müssten.
    Wir kennen Fr. Meinert aber auch noch überhaupt nicht gut genug um einschätzen zu können, ob sie zu möglicherweise auch eine gute Trainerin, aber eventuell eben nur für den Umgang mit Jugendlichen nicht sonderlich geeignet ist?

    Es liegt allerdings nahe zu glauben, dass die Auswahl der dfb-Trainerinnen eigentlich in Richtung „mögliche zukünftige Nationaltrainerin“ geht. Und da wird man zu Anfang eben erst mal zum „Erfahrung sammeln“ und bewähren zu den U-Teams gesteckt. Ob das sinnvoll für die Qualität der Jugendförderung ist?

    Hoffen wir aber, dass die Äusserungen eher einem Mangel aus Textverständnis entsprangen, und nicht ganz so gemeint waren.
    Wobei leider aber allein schon dieser Fehler eher in die Kategorie „Anfänger“ als „professionell“ einzuordnen wäre, erst Recht, wenn man bedenkt, wie überflüssig diese Äusserung an der Stelle war.

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Ich denke schon, daß sich die von mir angesprochenen Teams wirklich verbessert haben!!! 🙂
    Aber ich denke auch wie Du, daß sich der deutsche FF zumindest auf der Stelle bewegt hat, und daß bedeutet im „Gesamtbild“, daß man seine Ausgangsposition verschlechtert hat, da ja die Anderen besser geworden sind!!! 🙁

    Und Du hast auch richtig geschrieben, daß die DFB-A11 die EM (gerade) NOCH gewonnen hat, aber jeder hat deutlich gesehen wie knapp das war, und auf welch schlechtem fußballerischem Niveau das passierte!!! 🙁

    Schweden und Norwegen sind eine Zeit lang durch ein tiefes Leistungstal gegangen, und erst vor Kurzem wiedererstarkt!!!

    Schweden begeisterte mich bei der EM mit ihrem Power-Fußball, der von dem Heimpublikum auch mitgetragen wurde!!!
    Im Spiel gegen „Erzfeind“ Deutschland, konnten sie aber ihren großen Respekt vor den vielen vergangenen Erfolgen des Gegners nicht ablegen, und hatten dazu auch noch das Pech, daß der spätere Titelgewinner ausgerechnet gegen sie sein bestes Spiel des Turniers machte!!!

    Norwegen spielte da eher wie Deutschland, Minimalistenfußball, nicht schön anzusehen, aber erfolgreich!!!
    Das sie überhaupt bis ins Finale kommen würden, daran hatte bei NORGE vorher kein Mensch auch nur im Traum geglaubt!!!
    Und dann die Sache mit den zwei Elfmetern!!!
    Solche Geschenke muß man annehmen, und ausgerechnet den beiden erfahrensten Spielerinnen flatterten die Nerven!!!

    Frankreich zählt ja noch nicht lange zur europäischen Spitze, und hat (zumindest im A-Natiobereich) auch noch nichts gewonnen!!!
    Bei der EM spielten sie sicher den schönsten Fußball von allen!!!
    Aber gegen Dänemark trafen die Blauen halt das Tor nicht, und so kann man auch nix gewinnen!!! 😉

    Naja, und das mit dem „ewig so bleiben“, haben sich die DFB-Oberen sicher auch mal gedacht!!! 😉
    Aber es kommen weitere Teams, wie die Schweiz, Spanien, Dänemark eventuell auch Schottland oder Holland, die ihren Rückstand zumindest auf die europäische Spitze weiter verkürzen möchten!!! 🙂

    Was jetzt bei der WM kommen wird, muß man sehen!!!
    Als Zweiter dieser ominösen Weltrangliste, und damit harter Verfolger der USA, werden wir unsere Favoritenrolle auch nicht wegdiskutieren können!!! 😉
    Bis nächstes Jahr ist ja auch noch Zeit, aus den Fehlern der letzten Spiele zu lernen!!!

    DANKE für Deine Analyse der FF-Situation im Norden!!!
    Gerade in SL und MV sieht es wohl besonders düster aus!!! 🙁
    Auch im Norden sollte der DFB für den FF solche Leistungszentren aufbauen, wie er es im Süden, Osten und Westen schon getan hat!!!

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  • holly sagt:

    @ Detlef kann den meisten deiner Argumenten folgen und sehe das auch so. Aber die aufstrebenden Nationen haben dann meist nur ein tolles Ereignis/Ergebnis wo sie gut spielen. Zumindest bei den A-Nationalmannschaften.
    Im Nachwuchsbereich sind die Spanierinnen in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen. Der Durchbruch bei den FRauen scheint ihnen aber nicht zu gelingen. Irgendwie scheinen diese Talente nicht bei den Frauen anzukommen. Hatte eigentlich gedacht das Spanien mittlerweile zu den Topnationen gehören wird.
    Aber manchmal ist das so. Der schwedische Nachwuchs ist meist „schlecht“. Hat aber immer eine gute N11.
    Ja im Norden sieht es leider in Sachen FF sehr düster aus. Es gibt im Norden zwar schon Landesleistungszentren, aber die reichen nicht. Der Nachwuchs fehlt einfach vor allem in den ländichen Regionen.
    Während der Olympiade war ein schöner Bericht im NDR Nordmagazin zu den Landesmeisterschaften der B-Mädchen in MV.
    In Großstädten wie Rostock, Schwerin und Neubrandenburg gibt es noch genung Spielerinnen. Die vom „Land“ kommen müssen dann meist lange Fahrten auf sich nehmen und ihr Trainingssachen morgens mit zur Schule nehmen weil sie danach gleich zum Trainingsort fahren müssen. Die sind abends 22.00 Uhr meist erst wieder zu Hause. Wenn ich dann die Landesverbände im NOrden sehe die nichts unternehmen kann ich jedesmal sauer werden. Aber wehe eine der Spielerinnnen aus einem der BL wird in eine N11 berufen. Dann heisst es ohja ist toll wir haben so und soviel N11 Spielerinnen, aber was haben die dafür getan. Gar nichts!!!!!!!!
    Der SL-Holsteinische Verband richtet dieses Jahr ja noch zwei(3) U N11 Länderspiele aus. Bin mal gespannt wie sich die Funktionäre dann wieder auf Kosten anderer in ihren angeblichen Erfolgen sonnen werden.
    So habe mir für heute genung Frust von der Seele geschrieben.

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Mit Leistungszentren habe ich schon an Städte wie Rostock, Schwerin oder Neubrandenburg in MV, oder Kiel, Lübeck oder Oldenburg in SH gedacht!!! 🙂
    Dort sollten dann auch Internatsplätze mit angegliederter Sportschule (Potsdamer Modell) angeboten werden, damit die Talente aus der Fläche dort konzentriert werden könnten!!! 🙂

    Um das Ganze finanziell im Rahmen zu halten, sollten diese Plätze (wie in Potsdam) auch für anderen Sportlernachwuchs (Kiel zB Handball, Schwerin Volleyball, Rostock Schwimmen usw) geschaffen werden!!! 🙂

    Wenn man sich nur mal überlegt, wie viele „Nordlichter“ in den letzten 10 Jahren nur bei TURBINE gespielt haben, und zT immer noch spielen, bekommt man mal einen Eindruck, wie viel Potential im Norden steckt!!! 🙂
    ULLA DRAWS; JENNY ZIETZ; TABEA KEMME; WIBKE MEISTER; LAURA ENGLER; VIOLA ODEBRECHT; BRITTA CARLSON; PIA MARXKORD!!!
    Es waren sicher noch mehr, aber auf die Schnelle fielen mir nur die ein!!! 😉

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  • holly sagt:

    @ Detlef
    ohja Britta Carlson eine echte Kielerin mit den Augen roll.
    Steffi und Jenny Rostockerin da werd ich ganz sentimental
    Zu dem was du da mit dem Leistungszentrum geschrieben hast, wurde ich mich gerrne äußern. Will mir aber im Moment nicht die gute Laune nach dem Essener Erfolg verderben lassen.
    Vielleicht schreib ich am Montagnachmittag mal was dazu.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Du hast mich glaube ich nicht ganz verstanden. Meines Erachtens ist die B-Juniorinnen-Liga ein Rückschritt gewesen, weil die Entwicklungsspanne unnötig begrenzt wird.

    Nehmen wir nur mal das Beispiel Holstein Kiel: Klar, ein Abstieg in eine andere Frauenliga wäre fatal. Aber darum geht es ja gar nicht. Es geht mir überhaupt nicht darum, dass es Frauenligen für die Spitzenteams gibt. Das ist noch viel zu früh. Solange die Jugendmannschaften bei den Frauen noch Männer-Bezirksliga-Niveau haben und so verstreut sind, lasst sie um Himmels willen bei den Männern mitspielen. Und wenn sie in der Bezirksliga spielen, dann ist das so. Das würde ihnen aber viel mehr bringen als immer nur gegen die Frauen zu spielen.

    @Detlef: Schau dir mal an, in welchen Regionen sich Sindelfingen, Herford und Gütersloh befinden. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie dran sind mit der Insolvenz.

    Und Essen, Leverkusen, Bayern? Außer Ergänzungsspielerin wäre da maximal Lotzen zu nennen, mehr bisher aber auch nicht! Leverkusen und Essen haben doch jahrelang nur von Duisburg profitiert und waren Trittbrettfahrer! Welche großen Talente haben wir heute wirklich, die durchsetzungsfähig und vor allem nervenstark sind? Das fällt ja selbst unseren aktuellen N11-Mädels schwer.

    Was die internationale Lage, vor allem Spanien betrifft: Wo steht denn Spanien gerade? Spanien gehört mit Deutschland, Schweden, Frankreich, England, Norwegen und der Schweiz zu den europäischen Mannschaften, die mit relativ großer Sicherheit zur WM fahren werden, und damit mit Japan, USA, Brasilien, Kanada und Australien zu den Top 12 der Welt.

    Da gibt es eine leise schleichende Entwicklung. Die Viertelfinalteilnahme an der EM, damit hat es bei Frankreich auch angefangen. Bei der WM wird es auch mindestens das Achtelfinale werden, wenn nicht sogar mehr.

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:
    „Hoffen wir aber, dass die Äusserungen eher einem Mangel aus Textverständnis entsprangen, und nicht ganz so gemeint waren.“

    Davon gehe ich aus. Wobei der „Mangel an Textverständnis“ vielleicht ja auch bei uns liegt. Wenn ich mir die zitierte (und vielfach kritisierte) Textstelle noch mal im Gesamtzusammenhang des Interviews anschaue, scheint mir die Kernaussage zu sein: negative Auswirkungen auf die Frauen-Nationalmannschaft sind durch das Scheitern der U19 in der EM-Quali nicht zu befürchten, weil all diejenigen Spielerinnen [der Jahrgänge 1994-96], die aus Sicht der DFB-Trainerinnen das POTENZIAL für die A-Natio haben, in diesem Jahr auf jeden Fall noch ein großes Turnier spielen werden (nämlich die U20-WM).

    Wir beide haben das als negatives Werturteil über andere Spielerinnen gelesen, aber so war es (vermutlich) nicht gemeint. Ich glaube, Frau Meinert ist die Letzte, die „ätzende, verletzende Kritik“ an ihren Spielerinnen üben würde.

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