Bruno Bini muss gehen – Philippe Bergeroo neuer Nationaltrainer

Von am 30. Juli 2013 – 14.22 Uhr 32 Kommentare

Bruno Bini ist nicht mehr Trainer der französischen Frauenfußball-Nationalelf, der nach der EM in Schweden auslaufende Vertrag wurde nicht verlängert. Der französische Fußballverband (FFF) zog damit die Konsequenzen aus dem frühen Viertelfinal-Aus gegen Dänemark und ernannte Philippe Bergeroo als seinen Nachfolger.

Dies gab FFF-Präsident Noël Le Graët heute im Anschluss an eine Sitzung des FFF-Exekutivkomitees bekannt. Le Graët erklärte: „Wir haben großen Respekt vor Bruno, einem sehr sympathischen und professionellen Trainer, der die Mannschaft mit seinen menschlichen Qualitäten so geführt hat, wie man es im Fußball heute nicht oft sieht. Er hat das Team jedes Jahr verbessert, aber jetzt ist die Zeit für einen Wechsel gekommen.“

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Zweimal Vierter bei WM und Olympia
Bini hatte die Französinnen von 2007 bis 2013 betreut und hatte mit seinem Team sowohl bei der Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland wie auch beim Olympischen Frauenfußball-Turnier 2012 in London den vierten Platz belegt. Bei der EM in Schweden war er mit seiner Elf überraschend schon im Viertelfinale gegen Dänemark ausgeschieden.

Bruno Bini

Bruno Bini muss nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM seinen Platz räumen © Nora Kruse, ff-archiv.de

Ex-Torwart Bergeroo wird Nachfolger
Der ehemalige Nationaltorhüter Bergeroo, der zwischen 1979 und 1984 drei Länderspiele für Frankreich bestritt, betreute zuletzt die männlichen U19-Junioren Frankreichs, zuvor war er für diverse weitere Junioren-Auswahlen verantwortlich. Die französische Frauen-Nationalelf ist Bergeroos erste Station im Frauenfußball.

Auftakt zur WM-Quali in Kasachstan
Frankreich startet am 25. September in Astana in Gruppe 7 auswärts gegen Kasachstan die Qualifikation zur Frauenfußball-WM 2015 in Kanada.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • laasee sagt:

    Sonia Bompastor will have a smile on her face today.

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  • enthusio sagt:

    @Iaasee:
    Sonia Bompastor hat ihre Karriere zu früh beendet.

    Bin gespannt, ob Bergeroo auch so stark auf die Lyon-Fraktion in der Natio setzen wird oder ob er auch anderen Talenten eine Chance gibt. Seine Hauptaufgabe wird aber darin liegen müssen, mehr Effizienz in der Offensive zu erreichen. Sonst wird es nichts mit Titeln.

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  • Bernd Zeller sagt:

    nachdem Sandrine Soubeyrand schon relativ schnell nach dem Viertelfinale ihren Abschied genommen hat, konnte auf den neuen Trainer gewartet werden

    @enthusio neuen Talenten eine Chance geben ist schön und gut, sofern sie an das Leistungsniveau der aktuellen französischen Nationalmannschaft herankommen können

    Ob die Spielerinnen von einem Verein oder von verschiedenen kommen, ist zweitrangig … in der französischen Liga kommen vier Teams in Frage, die das sportliche Potential entsenden können, um in internationalen Wettbewerben bestehen zu können

    Was die Effizienz in der Offensive angeht, ist die bei den Französinnen durchaus vorhanden…wenn mal nicht gewonnen wird, hat das meist andere und keine sportlichen Gründe

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  • Jennifer sagt:

    Die fackeln aber nicht lange! Habe auch gleich als erstes an Sonia Bompastor gedacht … so eine unglaubliche Karriere!

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  • laasee sagt:

    @enthusio

    „…..mehr Effizienz in der Offensive zu erreichen.“

    Not only France but the ’new Coach‘ of Germany has the same issue.

    I think the biggest problem for French football is arrogance.
    Lyon lost the CL because they wanted to celebrate before the Final had started.
    At EM, France assumed they would easily get to the Final before Denmark gave them a shock.
    I think the arrogance of Lyon and the National Team has been the big problem.

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  • Therese sagt:

    @Laasee

    Laasee wrote:
    Not only France but the ‘new Coach’ of Germany has the same issue.

    Therese antwortet:
    Do you think that only France and Germany have this problem?
    What about Even Pellerud’s Norway?
    What about Pia Sundhage’s Sweden?
    What about Denmark’s new coach?
    What about Netherlands‘ Roger Reijners?

    Was their efficiency in the offensive so excellent? Don’t think so!

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  • Grace Kelly sagt:

    Gratulation an Frankreich, mal sehen Bergeroo es schafft das vorhandene Potenzial zu nutzen. Dann müsste man Angst vor Frankreich kriegen.

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  • Bernd Zeller sagt:

    @Iaasee: hier handelt es sich nicht um Arroganz, sondern um Selbstbewusstsein und über das CL-Finale schweige ich …

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  • enthusio sagt:

    @Bernd Zeller:
    „Was die Effizienz in der Offensive angeht, ist die bei den Französinnen durchaus vorhanden…wenn mal nicht gewonnen wird, hat das meist andere und keine sportlichen Gründe“.

    Dann würde mich doch sehr interessieren, welche „anderen“ Gründe bei der WM 2011, der Olympiade 2012, dem CL-Finale 2013 und der EM 2013 dazu geführt haben sollen, dass die Französinnen mit ihrem eingespielten Lyoner Block am Ende jedesmal mit leeren Händen dastanden.

    „neuen Talenten eine Chance geben ist schön und gut, sofern sie an das Leistungsniveau der aktuellen französischen Nationalmannschaft herankommen können“.

    Dazu fällt mir in diesem Fall nur ein: von Silvia Neid lernen, heißt siegen lernen. 🙂

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  • berggruen1 sagt:

    @Bernd Zeller: Böse gesagt: An einem Viertelfinalaus werden sich die Nicht-Lyon-Spielerinnen messen lassen müssen? Hmm, wenn es weiter nichts ist. 😉

    Aber manchmal ist es wirklich besser, einem neuen Trainer eine Chance zu geben. Vielleicht sind sich dann die Lyon-Spielerinnen ihres Stammplatzes auch nicht mehr zu sicher.

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  • laasee sagt:

    @Therese

    It is interesting to look at each Nation and compare with EURO 2009.

    Germany – Worse. Win the Title but quality less than 2009.
    Norway – Better. Pellerud improved tactics.
    Sweden – Better. Big failure was coping with home pressure in Semi Final.
    Denmark – Better. Best passing the ball team at the tournament.
    Iceland – Better. Population of Iceland is 322,000 – that such a small country can finish as one of the top eight teams shows that the level of FF in Europe is not good.
    Italy – Worse. Investment in FF in Italy is very poor.
    France – Worse. Better results in 2013 but attitude and arrogance was their big problem.
    Spain – Better. DNQ for 2009.
    Netherlands – Worse. Vera Pauw left after 2009 success and the team has not improved.
    Finland – Worse. A true indication of the low level of FF in Europe.
    Russia – Same. They were bad in 2009 and also this time.
    England – Worse. Embarrassingly bad. Possibly only Finland were worse.

    Overall the standard has got worse.
    Prediction for 2017 – Germany win the title again.

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  • newton sagt:

    Die französische Nationalmannschaft ist mittlerweile die weltbeste, was das technische Niveau der gesamten Elf (Ballbehandlung, Passgenauigkeit, Schußtechnik) betrifft.
    Womit sie Probleme haben, sind enge Spiele („Drecksspiele“), Gegner auf Augenhöhe, gegen die man „beißen“ muß. Vielleicht weil die Spielereinnen von Olympique Lyon, die den Rumpf der Mannschaft bilden, in der Liga zu selten auf Augenhöhe gefordert werden?

    Die deutsche Nationalmannschaft hat im Vergleich den ausgewogeneren „Drittelmix“ aus verschiedenen Qualitäten, die man haben muß, um um Titel spielen zu können und zudem ist sie in der Breite des gesamten Kaders noch etwas besser und gleichmäßiger besetzt (eine A- und B-Besetzung im eigentlichen Wortsinn haben wir gar nicht).

    Gleichwohl sind die Franzosen in Schweden sehr unglücklich ausgeschieden, nach der Summe ihrer Leistungen wären sie ein legitimer Finalkandidat gewesen. Ebenso die Schweden.

    Ich glaube ohnehin, dass der Zufall (für den einen Glück, den anderen Pech) der wesentliche Kausalitätsfaktor bei diesem Turnier war. Hätte alles – bei gleicher Leistung – auch anders kommen können.

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  • wrack sagt:

    @ Iaasee: „It is interesting to look at each Nation and compare with EURO 2009… Germany – Worse. Win the Title but quality less than 2009… France – Worse. Better results in 2013 but attitude and arrogance was their big problem. “

    Ich finde einen Rückblick auf die „deutsche“ und „französische“ EM 2009 interessant. Da droht m.E. nach auch einiges verklärt zu werden. Man beachte z.B. bitte auch, wann und wie oder durch wen die Tore fallen.

    Deutschland – Norwegen 4-0
    1:0 Linda Bresonik (33., Foulelfmeter)
    2:0 Fatmire Bajramaj (90.)
    3:0 Anja Mittag (90.+2’)
    4:0 Fatmire Bajramaj (90.+4’)

    Frankreich – Deutschland 1-5
    0:1 Inka Grings (9.)
    0:2 Annike Krahn (17.)
    0:3 Melanie Behringer (45.+1’)
    0:4 Linda Bresonik (47., Handelfmeter)
    1:4 Thiney (?)
    1:5 Simone Laudehr (90.+1’)

    Deutschland – Island 1-0
    1:0 Inka Grings (50.)

    Viertelfinale Deutschland – Italien 2-1
    1:0 Inka Grings (4.)
    2:0 Inka Grings (47.)
    2:1 Patrizia Panico (63.)

    Halbfinale Deutschland – Norwegen 1-3
    0:1 Isabell Herlovsen (10.)
    1:1 Simone Laudehr (59.)
    2:1 Célia Okoyino da Mbabi (61.)
    3:1 Fatmire Bajramaj (90.+3′)

    Finale England – Deutschland 2-6
    0:1 Birgit Prinz (20.)
    0:2 Melanie Behringer (22.)
    1:2 Karen Carney (24.)
    1:3 Kim Kulig (51.)
    2:3 Kelly Smith (55.)
    2:4 Inka Grings (62.)
    2:5 Inka Grings (73.)
    2:6 Birgit Prinz (76.)

    Frankreich spielte in der Vorrunde 2009 1-1 gegen Norwegen, 3-1 gegen Island, 1-5 gegen Deutschland und schied ebenfalls im Viertelfinale nach einem 0-0 gegen Holland i.E. aus. 2013 waren sie doch etwas besser. Das kleine Island unterlag übrigens auch gegen Norwegen 0-1.

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  • Dummkopf sagt:

    @enthusio:

    „Dazu fällt mir in diesem Fall nur ein: von Silvia Neid lernen, heißt siegen lernen. “

    Das hört sich bei dir so positiv an, meinst du wirklich?

    Ich meine, wenn man mit einem Ferrari gerade noch einen VW-Käfer „abzieht“, weil bei dem auch noch 2 Zündkerzen ausfallen …

    Ich denke, so was kann man nicht lernen.

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  • wrack sagt:

    Unter den aktiven FF-National-Trainern ist Silvia Neid durch diesen letzten Titel wieder absolute Spitze. Einzige(r) erwähnenswerter Mißerfolg ihrer BT-Karriere ist das WM-Aus mit verbundener Olympia-Abstinenz. Ihre Erfolge kann man ja bei Wiki nachlesen.

    Meine Meinung: Neid ist keine charismatische Trainerin und hat ihre Schwächen. Sie ist vielleicht auch nicht die Napoleon des Fußballs, aber doch schon recht ausgefuchst. Mein Eindruck ist, dass sie an ihren Schwächen arbeitet und dazugelernt hat. Auch wenn ihre Feinde es nicht wahrhaben wollen, sie hat sich z.B. in der Medienpräsenz verbessert. Sie hat ihr Verhältnis zu Spielerinnen reformiert. Sie hört durchaus auf Kritik oder reagiert in ihrem Handeln.

    Ihre sichtbaren Stärken sind Fleiß, Akribie, Solidität und das sie gewinnt, auch in Freundschaftsspielen. Vor allem verliert sie sehr selten, nur 2x (USA, Norwegen) seit der WM 2011. Bini z.B. hat im Vorfeld der EM das französische Team durch eine Remisserie von 7 Spielen geführt. Das hätten in Deutschland vor allem die TV-Massen kaum toleriert, Testspiel oder nicht.

    Im FF sehe ich keinen genialen Trainer (wäre wohl auch schnell vom Markt !). Der WM-Trainer Sasaki z.B. hat nach der WM keinen Triumphzug mit seinem Team gemacht, verlor 3x gegen Deutschland. Pia Sundhage hat zwar den Olympiasieg, aber aktuell mit Schweden keinen Erfolg.

    Ich denke, die deutsche Natio ist mit Neid alles andere als schlecht versorgt. In Bezug auf die WM 2015 traue ich ihr zu, eine Mannschaft zu schaffen, die um die Krone kämpfen wird. Mehr kann man von keinem Trainer erwarten.

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  • enthusio sagt:

    @Dummkopf:

    Doch, sie kann sowas lernen und sie hat gelernt. Ich stimme wracks Kommentar voll zu. Die erfahrenen Bajramaj, Behringer und Schmidt haben kaum gespielt, dafür aber bevorzugt die jungen Maier, Cramer, Lotzen, Leupolz. Wenn das – ohne die 6 fehlenden Verletzten und Kranken – schon ein „Ferrari“ sein soll, dann wäre die Mannschaft in kompletter Besetzung wohl ein Formel 1-Renner. Mir hat Silvia Neids Reaktion nach der Vorrundenniederlage gegen Norwegen nicht gefallen und sie ist mir auch wegen der unglücklichen Ausbootung von Birgit Prinz nicht sympathisch. Aber eines muß man ihr lassen: sie hat ein
    bisschen dazugelernt, den jungen Spielerinnen vertraut – und sich mit dem EM-Titel belohnt. Dazu kann man ihr nur gratulieren. Bini dagegen hat mit seiner eingespielten Truppe und nur einer Verletzten (Delie) noch nicht mal das Halbfinale erreicht. Neid hat trotz der harschen Kritik am vertrauten 4-2-3-1 festgehalten, das die jungen Spielerinnen durch die U-Natio-Spiele aus dem FF kennen. Pia Sundhage hatte im Vorfeld darüber abgelästert und trotzdem gegen unsere junge Mannschaft verloren.
    Gerade sie mit all ihrer USA-Erfahrung sollte doch den bekannten Satz aus der NBA kennen: „Unterschätze nie das Herz eines Champions !“ Aber vielleicht hat sie ja Silvia Neid inzwischen Abbitte geleistet.

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  • Augustus sagt:

    Gute Entscheidung, abernur wenn es auch Konsequenzen imzusammen spiel ergibt. Elodie Thomis ist ein Chancentod. Zu wenige Schüsse aus der Distanz. Man sollte einer gestandenen pieeriie Bompstor zur Trainerin ausbilden und jetzt schon als Assistentin dazu holen. Es ist nicht immer gut wenn Männer Frauen trainieren.Blöcke sind schön ungd gut, aber die Mädchen müssen auch zusammen spielen. Chippen ist ach ganz nett,aber schüsse aus der Distanz, hart und plaziert sind wichtig. in unserer Liga bringen das Alexandra Popp, Connie Pohlers und in Zukunft auch Lena Lotzen, die damals das 2:0 im Pokalfinale gegen den FFC Frankfurt gemacht hat. Ihre Gegenspielerin war Bartusik und im Tor stand Denise Schumann.
    Ich wünsche Frankreich einen erfolgreichen Umbruch

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  • Stahlratte sagt:

    @Augustus

    „Lena Lotzen, die damals das 2:0 im Pokalfinale gegen den FFC Frankfurt gemacht hat.“

    Das war Ivana Rudelic.

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  • Dummkopf sagt:

    Meine 5Ct für enthusi, wrack etc:

    Menschen mit einfachen Denkstrukturen
    (also, Sieg=Trainer gut, alles gut. Ausscheiden=alles scheisse, Trainer weg. Jeder Schiri, der nicht für meine N11 oder meinen Verein pfeift, muss weg. Wenn der Gegner eine Schwalbe macht, soll er allein wegen dieser Unsportlichkeit schon verlieren, wenn es dagegen mein Spieler macht, ist es Cleverness, etc…)
    = häufig pro Neid

    Menschen mit analytischem Denkmuster
    (Unterscheidung nach mehreren Kriterien, was gut und was schlecht, und was es dazwischen so gibt, Fähigkeit zur Selbstkritik, etc.)

    = logische Folgerung, dass Titel trotz und nicht wegen N.

    Pro oder Contra Neid gibt mir schon einige interessante Hinweise über den jeweiligen Schreiber.

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  • wrack sagt:

    @ Dummkopf: War es ein Versehen oder beziehst du dich bei deiner Dichotomie der Denke bewußt einmal auf STRUKTUREN und einmal auf MUSTER ? Das wäre wirr. Muster gehören ja jedenfalls zum INHALT, nicht zur STRUKTUR. Struktur ungleich Inhalt.
    Ich gehe einmal davon aus, dass du über DenkMUSTER, also eine bestimmte, wiederkehrende Art zu denken, schreibst.

    Ansonsten hast du EIN Denkmuster bzgl. der Einschätzung von Menschen trefflich anhand eines Beispiels beschrieben: „Pro oder Contra Neid gibt mir schon einige interessante Hinweise über den jeweiligen Schreiber.“

    DAS ist z.B. ein einfaches Denkmuster. Es ist ganz schwarz-weiß und verzichtet auf jegliche Grautöne. Es gibt nur reines Pro oder Contra. Was dazwischenliegt, muß zur Vermeidung kognitiver Dissonanz Pro oder Contra eingekeilt werden. So kommt man immer zu denselben „Hinweisen“, die natürlich konform mit dem eigenen dichotomen Denkmuster sind.

    Danke für diesen Selbstversuch.

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