Leonie Maier schießt DFB-Elf zum Sieg

Von am 19. Juni 2013 – 19.50 Uhr 55 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat auch ihren zweiten EM-Test mit Erfolg bestanden. Gegen den Olympiadritten Kanada kam die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid zu einem knappen, aber dank guter Leistung hoch verdienten Erfolg. Das Tor des Tages gelang Leonie Maier mit ihrem ersten Treffer im Länderspieldress. Zwei andere feierten ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.

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Vot 9 781 Zuschauer in der Benteler-Arena von Paderborn kam die deutsche Mannschaft bei hochsommerlichen Temperaturen zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen die Kanadierinnen. Leonie Maier machte mit ihrem ersten Treffer im achten Länderspiel den Erfolg perfekt (53.).

Als Mannschaft viel besser funktioniert
Maier meinte nach dem Spiel: Maier: „Ich habe mich natürlich riesig über mein Tor gefreut, aber noch wichtiger war, dass wir als Mannschaft viel besser funktioniert haben, aggressiver in den Zweikämpfen waren und besser umgeschaltet haben defensiv und offensiv. Über weite Strecken haben wir auch gut kombiniert.“

Zwei Veränderungen
Bundestrainerin Silvia Neid veränderte ihr Team gegenüber dem 3:0-Sieg gegen Schottland auf zwei Positionen: Jennifer Cramer ersetzte die verletzte Babett Peter als linke Außenverteidigerin, Lena Lotzen kam im Mittelfeld für Leonie Maier zum Einsatz, die statt Bianca Schmidt diesmal auf der angestammten rechten Außenverteidiger-Position eingesetzt wurde.

Aussetzer von Krahn
Das Spiel war noch keine drei Minuten alt, da hätte ein Stellungsfehler von Annike Krahn fast für eine kalte Dusche gesorgt. Christine Sinclair reagierte blitzschnell und bediente Diana Matheson, deren Schuss aus 15 Metern stellte DFB-Torhüterin Nadine Angerer aber vor keine Probleme.

DFB-Elf kommt in Fahrt
Doch die DFB-Elf fing sich schnell und ermöglichte in der ersten Halbzeit den Kanadierinnen keine weitere gute Gelegenheit. Nach einer knappen Viertelstunde hatte Anja Mittag aus 18 Metern mit einem ansatzlosen Schuss die erste DFB-Chance, doch der Ball drehte sich vom Tor weg.

Goeßling Chefin im Mittelfeld
Angetrieben von der vor allem in den ersten 45 Minuten starken Lena Goeßling kam das Aufbauspiel der DFB-Elf nun immer besser in Schwung, nach einer Flanke von Nadine Keßler hatte Okoyino da Mbabi per Kopf die nächste gute Chance. Goeßling versuchte es dann selbst aus der Distanz und setzte nach einer halben Stunde Okoyino da Mbabi in Szene, doch Rhian Wilkinson konnte im letzten Moment blocken. Goeßling erklärte nach der Partie: „Wir hatten uns viel vorgenommen, was wir verbessern wollten. Ich denke, das haben wir uns alle zu Herzen genommen und man kann der ganzen Mannschaft heute bei den Temperaturen ein Lob aussprechen.“

Chancen vor der Pause
Das Spiel der deutschen Mannschaft geriet nun ein wenig ins Stocken, doch bei hochsommerlichen Außentemperaturen legten die Spielerinnen in den letzten fünf Minuten noch einmal zu. Okoyino da Mbabi spritzte in eine Mittag-Flanke, doch Kanada-Torhüterin Erin McLeod lenkte den Ball um den Pfosten. Lena Lotzen und Dzsenifer Marozsan hatten die letzten Chancen in einer Halbzeit, in der die DFB-Elf gut agierte, aber etwas zu fahrlässig mit ihren Chancen umging.

Leonie Maier

Leonie Maier erzielte im achten Länderspiel ihr erstes Tor © Karsten Lauer / girlsplay.de

Leupolz debütiert, Maier trifft
In der zweiten Halbzeit feierte Melanie Leupolz ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft, und sie konnte sich gleich mit ein, zwei guten Aktionen in Szene setzen. Für Saskia Bartusiak ging Luisa Wensing in die Innenverteidigung. Die DFB-Elf spielte weiter gut nach vorne, eine Flanke von Marozsan verfehlte Okoyino da Mbabi nur knapp (52.). Und die Bemühungen wurden belohnt,  Maier traf nach Pass von Lotzen mit einem satten Schrägschuss von rechts und ihrem ersten Länderspieltor zur verdienten Führung (53.).

Marozsan trifft Pfosten
Die DFB-Elf blieb am Drücker, Marozsan hatte mit einem Pfostenschuss aus der Distanz ihre beste Szene im Spiel (66.). Für die Schlussviertelstunde brachte Neid drei frische Kräfte: Simone Laudehr für Lena Goeßling, Josephine Henning für Annike Krahn und Lira Bajramaj für Lena Lotzen.

Unschöne Aktion von Sinclair, Debüt von Linden
In der Schlussphase kam der Spielfluss ein wenig abhanden, alle Spielerinnen zollten der Hitze Tribut und Kanadas Kapitänin Christine Sinclair fiel durch einen unsportlichen Tritt gegen Henning auf, der durchaus mit einer Roten Karte geahndet hätte werden können. Und auch andere kanadische Spielerinnen zeichneten sich in den Schlussminuten durch eine überharte Gangart aus. Isabelle Linden feierte ebenfalls ihr Länderspieldebüt, für sie ging Okoyino da Mbabi vom Feld.

Späte Chancen
In der dreiminütigen Nachspielzeit hätte die deutsche Mannschaft den Erfolg fast noch ausgebaut, doch Cramer scheiterte an McLeod (90.+1) und Wensing war zu überrascht und konnte im letzten Moment am Torschuss gehindert werden (90.+2). Bajramajs Schuss hätte genau gepasst, doch McLeod verhinderte mit einer starken Parade einen zweiten Gegentreffer (90.+3).

Zufriedene Neid
Bundestrainerin Silvia Neid erklärte:  „Kompliment an beide Teams, wenn man sieht, was die in der ersten Halbzeit absolviert haben, schon das Gehen war anstrengend. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung, der Leidenschaft und der Kreativität. In der ersten Halbzeit haben wir aus gutem Mittelfeld-Pressing gespielt, wir wollten erstmal Sicherheit finden als neu formierte Mannschaft. Wir haben teilweise gut nach vorne gespielt. In der 2 Halbzeit hatten wir noch mehr spielerische Anteile, aber wir waren teilweise zu verspielt und haben verpasst, den Abschluss zu suchen oder zu finden, oder der letzte Pass war zu ungenau. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis.“

Deutschland – Kanada 1:0 (0:0)

Deutschland: Angerer – Maier, Krahn (70. Henning), Bartusiak (46. Wensing) , Cramer – Keßler, Goeßling (70. Laudehr) – Lotzen (70. Bajramaj), Marozsan, Mittag (46. Leupolz) – Da Mbabi (79. Linden)

Kanada: McLeod – Wilkinson (88. Gale), Buchanan (72. Melhado), Moscato, Sesselmann (46. Stewart) – Busque (89. Zurrer), Kyle (71. Leon), Scott, Schmidt (81. Wu) – Sinclair, Matheson

Tore: 1:0 Maier (53.)

Gelbe Karten: Keine

Schiedsrichterin: Pernilla Larsson (Schweden)

Zuschauer: 9 781

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

55 Kommentare »

  • Frieda sagt:

    @FFFan
    Man muss sich die Szene nicht 4 Mal angucken, um es zu erkennen, aber man kann seinen ersten Eindruck immer gut rückbestätigen, um dann um so sicherer zu sein, dass was hier geschrieben wurde Unfug ist!

    Klar hatte der Laudehr Tritt eine Vorgeschichte. Aber das macht es doch gerade so schlimm. Keinerlei Selbstbeherrschung. Traurig.

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  • wrack sagt:

    waiiy: „Für mich war der heutige Test wichtiger als das folgende Spiel gegen Japan, da gerade von der körperlichen Verfassung Kanada dichter an Teams wie Schweden, Norwegen und Frankreich.“

    Ich finde es in diesem Zusammenhang interessant, die Ergebnisse Kanadas gegen EM-Teilnehmer in diesem Jahr zusammenzufassen: Gegen Frankreich (1-1), England (0-1, 0-1) und Norwegen (0-0) gelang Herdmans Mädels kein Sieg bzw. unterlagen sie. Dafür schlugen die Kanadierinnen die Niederlande (1-0) und Finnland (2-1).
    Ich denke, Kanada war der richtige Gegner zur richtigen Zeit. Das Spiel sollte das junge deutsche Team in der Vorbereitung ein gutes Stück weiter gebracht haben.
    Übrigens kann ich mich nicht erinnern, wann zuvor ein deutsches Team mit weniger Länderspielerfahrung gespielt hat. Und diese Sorge, wenn ich das zu diesem durchaus freudigen Anlaß einstreuen darf, diese Sorge werde ich bis zum Ende der EM nicht los werden. Es ist eine Sache, ein Länderspiel zu bestreiten, aber ein wesentlich schwierigeres Unterfangen, ein großes Turnier zu spielen.

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  • Jennifer sagt:

    Spiel in voller Länge in der ARD Mediathek und als Download.

    ARD Mediathek (bisher nur 2. Hälfte eingestellt, 1. Hälfte erfolgt vielleicht heute?)

    Oder zum Download:
    Channel – ARD HD
    Language – German
    FPS – 50 fps
    Bitrate – 2850 kbps / crf 23
    Audio – AC3 2.0 – 192 kbps
    Codec – x264
    Format – MKV
    Resolution – 1280 x 720

    https://www.embedupload.com/?d=2XZFN2MVDA
    https://www.embedupload.com/?d=6VSTD4E0VC
    https://www.embedupload.com/?d=1VUAECOBIV
    https://www.embedupload.com/?d=1QWRQKKSZL
    https://www.embedupload.com/?d=3DE5ACGXCH
    https://www.embedupload.com/?d=5FRSNSKTNE
    (upload courtesy of footballars)

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  • Jennifer sagt:

    @till: hier noch der Link für die 1. Halbzeit in voller Länge:

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda/FFFan usw.: Selbst wenn das nicht beabsichtigt war, erinnert mich Sinclairs Verhalten doch sehr an Toni Schumacher bei der WM 82 in der Szene mit Battiston, für das er sogar Morddrohungen erhalten hat und wofür sich ganz Deutschland schämte. Einfach wegschauen, während sich die Gegenspielerin am Boden krümmte und hier womöglich gefährlichste innere Blutungen davon tragen hätte können.

    Generell war Kanadas Verhalten extrem schäbig in den letzten Minuten. Da wurde nur noch geholzt, was das Zeug hielt. Die Szene mit Buchanan sollte man hier nicht vergessen, die nacheinander Laudehr und Bajramaj umsäbelt.

    Wie gesagt, es war nur ein Freundschaftsspiel, und da sollte man dann auch mal die Größe haben, es sich einzugestehen, dass der Gegner einfach besser war und nicht durch solche Aktionen möglicherweise noch die EM-Teilnahme der ein oder anderen Spielerin gefährden.

    Es wäre sinnvoll gewesen, Sinclair und Laudehr beide mindestens zu verwarnen bzw. wenn dann beide vom Platz zu stellen, um dann Sinclair spätestens nach der Aktion gegen Henning mit Gelb/Rot zum Duschen zu schicken, um Ruhe in die hitzigen Gemüter zu bringen.

    Ein etwas strengeres Durchgreifen der Schiedsrichterin an der ein oder anderen Stelle wäre sicherlich sinnvoll gewesen, gegen beide Mannschaften.

    @wrack: Ich bitte dich: Wie soll denn diese Mannschaft ernsthaft die Vorstellung der WM vor zwei Jahren wirklich unterbieten? Sie haben das, was man als Turniermannschaft wirklich braucht, nämlich das technische Vermögen und den Erfolgshunger.
    Natürlich ist bei einer EM alles möglich, dafür sind die Gegner auch schwächer als Kanada bzw. maximal gleichstark.

    Wenn wir das letzte Turnier als Vergleichsgröße nehmen, dort hat Kanada gegen Schweden 2:2 gespielt, im Viertelfinale Großbritannien 2:0 und im Spiel um Platz 3 das beste europäische Team Frankreich 1:0 geschlagen. Das sind die drei großen EM-Favoriten, die hier von allen ausgemacht werden. Und das ist gerade mal ein Jahr her.

    Insofern sollten wir hier mal realistisch sein und sagen: Die anderen kochen auch nur mit Wasser. Und auch so ehrlich sein und sagen: Man hat Kanada gestern richtig abgekocht (im wahrsten Sinne des Wortes bei über 30°C), und das ist erstmal eine Hausnummer.

    Für mich ist Deutschland mit dieser Vorstellung eindeutig haushoher Favorit für die EM, gerade nachdem bei Frankreich zwei Schlüsselspielerinnen abgesagt haben!

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  • Hanah sagt:

    Die Spielelrin des Spiels war für mich ganz klar Leonie Maier:) Und das nicht nur wegen dem Tor:) Bei Kanada hat mich die Torfrau sehr beindruckt..besonders bei Bajramajs schuss!!:D Bajramaj fand ich gestern wieder erstärkt aber noch lang nicht ihre beste form!! Aber auf jedenfall besser als Laudehr die mir gestern nur durch ihren Fußtritt aufgefallen ist!!-.- Der war so unnötig!! Wird ich das im Spiel machne wird meiner.Trainer mich vom Platz nehmen anschreien und dann nah hause schicjrn und wenn ich pech hätte sogar 1mal trainingsverbot!! und die kriegt keine Strafe!!-.-

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …mir gibt die überaus mangelhafte Chancenauswertung zu denken, und von daher ist es schon irgendwie auch folgerichtig, dass gerade eine Verteidigerin die Spielentscheidung herbeiführt!
    Was Celia erneut hat liegenlassen, paßt schon gar nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut, und das geht jetzt schon ’ne ganze Weile so.

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  • noworever sagt:

    @never-rest: „Ich bin aber der Meinung, dass ihre (Maro’s) Ecken nicht besonders gefährlich sind.“

    finde ich nicht, finde maro’s (zahllose) ecken kamen (im großen&ganzen) schon recht gut.
    nur: habe ich etwas die kopfballungeheuer vermisst, die sich(inkl. den ball) da auch mal beherzt reinhauen …

    … a la hrubesch oder (sorry, sheldon) popp.

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  • Sheldon sagt:

    @noworever: Ich habe dieses Kopfballungeheuer gesehen. Es war in Person von Wensing da, die bei dem Versuch, den Ball zu spielen, viel zu spät kam und der Gegnerin beinahe den Hals durchtrennt hat!

    Genau sowas will ich eben nicht sehen!

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  • Maskal69 sagt:

    Erstmal ganz großer Respekt, tolles Spiel der N11 und ein verdienter Sieg! Für mich das beste was ich seit langem von der N11, in der Vorbereitungsphase auf eine großes Turiner, gesehen habe. Vor allem die jungen Spielerinnen ersetzten die fehlende Erfahrung mit frische, unbekümmerheit und Spiellaune. Das hat echt Spass gemacht und ich denke das wird sich bei der EM auch fortsetzen. Die N11 ist für mich klarer Favorit auf den Titel, die sind richtig hungrig. Positives die beiden Außenverteidigerinnen, die doppel 6 und Krahn in der Innenverteidigung. Vor allem die letztere sah ich immer sehr Kritisch, aber die hat sich mal sowas entwickelt.
    Noch zur Tätlichkeit von Sinclair an Hennig, für mich klar eine rote Karte. Die tritt mit dem linken Bein voll durch, oder wie im Fussball Fachjargon: zieht voll durch. Das nennt man wohl Frustfoul!
    Also ich konnte dem Spiel nur Positives abgewinnen und ich freue mich auf die EM.

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  • wolle sagt:

    Manoman Sheldon:“DAS war echt Fußball, wie er eines Europameisters würdig, ja eigentlich eines Weltmeisters würdig ist.“
    Also mir hat der kick gestern ja auch ganz gut gefallen, aber da trägst du ja ganz schön dick auf. Warten wir erst mal das Spiel gegen Japan ab und bei einem Turnier wo es um was geht ist dann auch noch mal ne andere Hausnummer.
    Meine BN-Girls haben mir besonders gefallen. Maier wurde schon genug gelobt und wie wichtig mittlerweile Celia ist hat man gemerkt als sie für Linden Platz gemacht hat. Ja, Sie hat einige Chancen liegen lassen, aber ein ständiger Unruheherd und immer anspielbar. Sie ist vom Typ halt eher ein Klose als ein Gomez (Popp). Und Gößling (ja ich weiß ist schon bisschen her) hat mich zum ersten mal in der N11 überzeugt.
    Ansonsten viel Licht, wenig Schatten. Cramer unaufgeregt, sehr souverän. Lotzen rechts hat mich nicht überzeugt ist eher als Update für Celia im Zentrum geeignet. Überhaupt hat es Spaß gemacht zuzuschauen, weil bei jeder der Ball sein Freund ist. Bis auf 2. Sorry ich wiederhole mich wieder aber bei Krahn und Bartusiak tut zuschauen einfach weh. Ich denke Schelin & Co werden die Stockfehler bei der EM bestrafen.
    Wirklich beeindruckend fand ich wie technisch beschlagen gerade die Youngsters sind. Leupolz wirbeldete in HZ2 und ist für mich der ideale Joker auf den Aussen. Auch Laudehr und Lira haben aufsteigende Form gezeigt, für die Startelf ist es wohl für beide noch zu früh aber als Joker immer gut.
    Meine Wunschelf wäre:
    Angerer
    Schmidt, Wensing, Krahn(Henning), Cramer
    Gößling, Kessler (Laudehr)
    Maier, Maroszan, Mittag (Leupolz, Lira)
    Celia (Lotzen)

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  • noworever sagt:

    “ … beinahe den hals durchtrennt hat.“

    die übertreibung ist keine sheldonische schwäche …

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  • Grace Kelly sagt:

    Ich fand beide Spiele ordentlich, dafür dass sie mitten in der Vorbereitung stattfinden. Wenn man sich an die Vorbereitung der WM erinnert, als die Gegnerinnen erst Mitte der zweiten Halbzeit aufgrund von Kondition und körperlicher Überlegenheit besiegt wurden, zeigt die Mannschaft jetzt durchgehend guten Fußball und die Ausfälle wirken verkraftbar.
    Ich denke man sollte sich nichts vormachen, alles was schlechter als ein unglücklich verlorenes Finale ist, wird die Erwartungen enttäuschen und diese Mannschaft kann um den Titel mitspielen.
    Bajramaj war ein paar Jahre ein super Joker, wenn sie bis zum Turnier wieder dahinkommt ist sie eine große Unterstützung, Laudehr würde ich wegen ihrem Fußtritt auf der Bank schmoren lassen. Man kann Sinclair keine eindeutige Absicht unterstellen, auch wenn die Aktion kurz nach dem Tritt kam und ihr Unschuldsgehabe sehr unsportlich wirkte, aber Laudehr schadet mit solchen Aktionen der Mannschaft nur. Absolut unsportlich und Kartenaktionen sollte man sich als Defensivspielerin für Spielsituationen aufheben.
    In Bezug auf Innenverteidigung halte ich es für unwahrscheinlich, dass sich was ändert, außer Wensing spielt gegen Japan grandios.

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  • Grace Kelly sagt:

    Die Ecken haben mich doch sehr an die unserer 1. Herren erinnert, Zeit mal ein Örtchen aufzusuchen oder ein neues Kaltgetränk zu holen. Aber vielleicht werden die Mörderecken ja wirklich erst zur EM ausgepackt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Was eine dt. N11 aus Standardsituationen macht, ist im Allgemeinen herzlich wenig und nicht dazu gedacht dem Gegner Angst und Schrecken einzuflössen, weil echte Gefahr nie groß aufkommt! Die aktuelle Angriffsleistung trägt dazu ebenfalls bei… Die noch anstehenden Lehrgänge sollten diesen Umstand berücksichtigen und mal einige Varianten bei Treten von Eckbällen und Freistößen durchspielen, also weniger Stereotypisches.

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  • Sheldon sagt:

    Mal ganz ehrlich, bei eurem Gemeckere: Wie, meint ihr, hätte das Spiel gestern denn ausgehen sollen? 4:0, 5:0?? Wenn ich mir hier so anhöre, was hier geredet wird, von vergebenen Torchancen, Standards, die noch nicht so gut laufen, dann muss ich sagen: Hallo, Leute? Das war der Olympia-Dritte, bei Olympia besser als jede europäische Mannschaft, gegen alle drei gespielt, nicht einmal verloren und zwei geschlagen.

    Das war ein hartes Stück Arbeit, gerade in den ersten 15 Minuten wurde um jeden Millimeter auf dem Platz gefightet. Klar werden Torchancen vergeben, klar geht nicht jede Ecke und jeder Freistoß rein. Das wird auch in jedem EM-Spiel so sein.

    Aber Deutschland hat gezeigt, dass es die Stärke besitzt, sich soviele Torchancen zu erspielen, soviel Druck zu machen, bis das Tor irgendwann fällt. Deutschland kann sich auch gegen Frankreich oder gegen Schweden Torchancenverhältnisse von 10:2, 12:3 oder 14:5 rausspielen.

    Und selbst Schelin, Delie oder Smith verwandeln nicht jede ihrer Chancen. Wenn sie überhaupt welche bekommen… Wieviele Chancen hatte Schelin im CL-Finale? Keine einzige!

    Das Wichtige ist, dass diese Spielerinnen solange fighten und alles in die Waagschale werfen, bis das dann mal funktioniert. Auch Spielerinnen wie Lena Lotzen oder Anja Mittag, die gestern abzufallen schienen. Dabei hatte Anja Mittag selbst einen guten Torschuss, der mit ein bisschen mehr Konzentration durchaus im Winkel hätte landen können. Und Lena Lotzen hat das 1:0 aufgelegt, das sollte man auch nicht vergessen, und hatte ebenso eine sehr, sehr gute Torchance.

    Meines Erachtens sollte man bis auf die IV die Mannschaft so zusammenlassen und nicht wieder kaputtreißen. Noch einmal gegen Japan zusammenspielen lassen, sich finden lassen, und dann kommt auch wieder die Ruhe im Torabschluss dazu!

    Wir sollten immer bedenken: Selbst, wenn es manchmal nicht so aussieht: Das sind die stärksten Gegner, die der FF zur Zeit zu bieten hat, das sind (neben USA) die weltbesten Teams!

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  • Altwolf sagt:

    Unsportlich waren die Aktionen sowohl von Sinclair,als auch von Laudehr und hätten beide „Rot“ zur Folge haben müssen.Die Tätlichkeit von S.Laudahr war „zweifelsfrei“ erkennbar.Die andere nicht gleich auf den ersten Blick. Doch Sinclair hat den Fuß absichtlich auf den Körper von Henning gestellt und auch noch danach mit dem Körpergewicht belastet.In der Spielsituation hatte sie das Gewicht auf dem linken Bein u.hakte mit dem rechten unbelasteten Fuß hinter den liegenden Körper von J.Henning.Wenn sie nun durch den kaum noch bestehenden Schwung über den Körper v.Josie hinübergeschoben worden wäre,hätte jeder „Mensch“ und faire Spielerin,deie eine Verletzung der Anderen verhindern will, versucht,den über dem Körper schwebenden rechten Fuß nicht mehr zu belasten und ihn eher über den Körper hinweg zu setzen, als ihn mitten in den Körper zu stellen.Auch hätte sie ihn anziehen und dann über den liegenden Körper fallen können (diese Übung machen die Männer laufend um entsprechend 11er zu ermogeln).Auch die Art sich hinterher teilnahmslos an die Außenlinie zu stellen, zeigt einen sehr unsportlichen Charakter.Absolut nicht zu entschuldigen.

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  • Altwolf sagt:

    Die Startelf möchte ich nach den letzten Eindrücken so nominieren: Angerer – Maier-Wensing-Henning-Cramer – Kessler- Gössling – ?-Maroszan-MBaby-Mittag.

    Hier sehe ich eine sehr dynamische Defensive,die auch schnelle Außenstürmerinnen mit Klasse läuferisch halten können und insbes. auch einen schnellen Spielaufbau bei Balleroberung ermöglichen.Insbes. L.Wennsing sollte als Rechtsfuß (wie auch im Verein) auf der rechten Seite spielen um auch mal bei Offensivaktionen von rechts in den 16er flanken zu können. Vorne rechts habe ich jedoch noch keine klare Vorstellung, da ich S.Huth zu hektisch empfinde und dann lieber,wenn nur irgendwie fit genug,L.Bajramai dort sehen würde.S.Laudehr würde zu sehr mit N.Kessler ins Gehege kommen,da sie ähnliche Spielweisen haben.

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  • Sheldon sagt:

    Leute, Wensing-Henning ist eine Wunschkombi, die es so aber nicht geben wird. Wieso? Weil Neid damit – nach dem gestrigen Spiel ohne Grund bzw. Anlass – ihre Abwehrchefin absäbeln müsste. Und das kann und wird sie nicht bringen.

    Eigentlich geht es hier nur noch um die beiden Positionen rechts außen und im Zentrum.
    Lotzen sehe ich ziemlich save, denn es gibt keine andere Spielerin auf der Bank, die ich dort für geeigneter halte. Weder Schmidt noch Bajramaj haben aktuell die Form, Huth macht zwar viel Wirbel, aber ist wie Altwolf so schön sagt zu „hektisch“.
    Einzig die Variante mit Leupolz auf links und Mittag auf rechts könnte es dort geben, was ich allerdings aufgrund der Unerfahrenheit von Leupolz nicht annehme.
    Ansonsten können die drei ja auch noch viel öfter untereinander rotieren. Bspw. Celia auf links, Mittag auf rechts und Lotzen in die Mitte, wäre auch denkbar.

    Im Abwehrzentrum muss sich schon eine Spielerin aufdrängen, um wirklich in der Startelf zu stehen. So wie das gestern lief, war das zumindest schon mal nix. Allein die Aktion zwischen Wensing und Henning im eigenen Strafraum bringt jeder von beiden zurecht 10 Minuspunkte ein. Deutlicher kannst du den Ball der Gegnerin eigentlich gar nicht auflegen. DAS wäre für Schelin oder selbst Delie ein absolutes Geschenk gewesen.

    Da muss ich sagen, und ich glaube gar nicht, dass ich das sage, da fühle ich mich mit Bartusiak und Krahn sicherer.

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  • Mosan sagt:

    Bei den Ecken würde ich mir von Maro mehr Risiko wünschen. Schärfer und mit ein bischen mehr Effet. Da landen dann vielleicht einige Versuche abseits des Gewünschten, aber selbst wenn nur 2/5 für Gefahr sorgen, kommt mehr bei rum als momentan. Die Hereingaben wirken technisch sauber und landen auch im Zielbereich, jedoch „sanft“ genug, dass jede solide Torhüterin/Abwehr die Dinger kontrolliert herunterpflücken kann.

    Die Aktion von Sinclair schreit jetzt nicht unbedingt nach Absicht. Gibt aber genug Spielerinnen inzwischen, die sowas auch „zufällig“ aussehen lassen können. Bzgl. Simon kann man zwar bemängeln, dass es nicht clever war direkt zurückzutreten, aber die Nordamerikanischen/Skandinavischen Teams haben oft ne robuste Ader. Wenn du dir da den Schneid abkaufen lässt, siehst du bei den Zweikämpfen kein Land mehr. Gilt gerade für eine junge Mannschaft. Insofern bin ich dankbar, dass wir mit Laudehr eine Spielrin haben, die sich nicht alles bieten lässt.

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen