U20-WM: Mit Last-Minute-Sieg ins Viertelfinale

Von am 23. August 2012 – 13.50 Uhr 53 Kommentare

Die deutsche U20-Nationalelf hat bei der WM in Japan ihren zweiten Sieg geholt. Doch gegen Ghana musste sich die DFB-Elf lange gedulden, erst in der Nachspielzeit gelang einer Einwechselspielerin der Siegtreffer, der aufgrund des Ergebnisses zwischen den USA und China den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale bedeutete.

Beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen Ghana erzielte die erst in der Schlussphase ins Spiel gekommene Lina Magull den Siegtreffer (90.+1). Matchwinnerin Magull erklärte: „Ich war heiß auf ein Tor. Wir haben immer an den Sieg geglaubt und haben ihn verdient. Ich bin froh, dass mir der Treffer gelungen ist.“

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DFB-Elf im Viertelfinale
Im zweiten Gruppenspiel trennten sich die USA und China mit 1:1 (1:1). Somit ist der DFB-Elf bereits nach dem zweiten Gruppenspieltag die Teilnahme am Viertelfinale sicher.

Kompakter Gegner
Zuvor hatte sich die deutsche Mannschaft trotz Überlegenheit an dem athletischen und in der Defensive kompakt stehenden Gegner die Zähne ausgebissen und zudem einige gute Torgelegenheiten ausgelassen.

Wensing mit früher Chance
So hatte Luisa Wensing bereits früh die Chance zur Führung, doch ihren Kopfball nach Freistoß von Dzsenifer Marozsan lenkte Ghanas Torhüterin Patricia Mantey mit den Fingerspitzen um den Pfosten (4.).

Rolser im Pech
Auch in der Folge hatte Deutschland deutlich mehr Spielanteile und Ballbesitz, doch die Überlegenheit konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. So scheiterte etwa Nicole Rolser ebenfalls knapp mit einem Kopfball (26.).

Benkarth verhindert Rückstand
Und die DFB-Elf musste gar froh sein, nicht in Rückstand zu geraten, denn nach einer Nachlässigkeit auf der linken Abwehrseite erreichte eine Flanke Florence Dadson, doch Laura Benkarth verhinderte reaktionsschnell den Rückstand (38.).

Lina Magull

Joker Lina Magull erlöste die DFB-Elf in der Nachspielzeit © Nora Kruse / ff-archiv.de

Maier trifft Latte
Auch in der zweiten Halbzeit bestimmt Deutschland das Tempo, doch wieder war Mantey auf der Hut, als sie einen 20-Meter-Schuss von Leonie Maier an die Latte lenkte (52.). Auch Ramona Petzelbergers Versuch war nicht von Erfolg beschieden (73.).

Joker Magull sticht
Und als das Spiel einem torlosen Remis entgegenzusteuern schien, durfte die DFB-Elf doch noch jubeln. In der ersten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit spitzelte Marozsan einen Ball in den Lauf der erst in der 83. Minute für Lena Lotzen eingewechselten Lina Magull. Die setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und traf mit einem platzierten Flachschuss zum viel umjubelten Siegtreffer, der die Tür zum Viertelfinaleinzug weit aufgestoßen hat.

Unentschieden zwischen USA und China
Deutschlands Gruppengegner USA und China trennten sich 1:1. Durch Shen Lili (19.) waren die Chinesinnen zunächst in Führung gegangen, doch der Ausgleich zum 1:1-Endstand gelang Maya Hayes noch vor der Pause. Damit nehmen die US-Amerikanerinnen mit vier Punkten den zweiten Platz hinter Deutschland ein.

Nordkorea schießt Argentinien ab
Der höchste Sieg des Tages gelang den Nordkoreanerinnen, die Argentinien mit 9:0 besiegten und mit sechs Punkten Tabellenführer in Gruppe C sind. Aufgrund des Torverhältnisses von 13:0 ist den Asiatinnen der Einzug ins Viertelfinale kaum noch zu nehmen.

Im zweiten Spiel der Gruppe gewann Norwegen gegen Kanada mit 2:1. Die Kanadierinnen waren durch Jenna Richardson kurz vor der Halbzeit mit 1:0 in Führung gegangen. Nach dem Seitenwechsel gelang Ada Hegerberg (52.) aber zunächst der Ausgleich; später legte Andrine Hegerberg (79.) das 2:1 nach. Vor dem abschließenden Spiel gegen Tabellenschlusslicht Argentinien stehen damit auch die Chancen der Skandinavierinnen gut, das Viertelfinale zu erreichen.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

53 Kommentare »

  • Tobias sagt:

    @ Detlef: Zu Lena möchte ich ergänzen, dass sie für mich keine Mittelstürmerin ist und daher sowieso nicht ansatzweise die Rolle einer Popp einnehmen kann. Auch im Verein spielt sie nie in vorderster Front, sondern maximal hängende Spitze. Wie gesagt, vielleicht sollte man mal hinterfragen, ob z.T. die Spielerinnen wirklich dort eingesetzt werden, wo sie am stärksten sind.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Ist mir auch aufgefallen, daß außer Lulle eigentlich nur noch Lena zum Kopfball hochgeht, dies allerdings mit den beschriebenen Mängeln!!!
    Wenn heute ausgerechnet einer der kleinsten Spielerinnen fast ein Kopfballtor gelungen wäre (Rolser), dann zeigt das doch sehr gut, wo noch Potential vorhanden ist!!!
    Eine Marie Pyko ist so ziemlich das Gegenteil von Rolser, und muß weiter auf der Bank schmoren!!!

    @Tobias,
    Lena ist in der Rolle der Mittelstürmerin wohl ähnlich fehlbesetzt wie damals Birgit Prinz bei der WM!!!

    Sie hat ganz sicher ihre Qualitäten, aber bisher wirkt sie auf mich so ein bisschen wie das fünfte Rad am Wagen!!!
    Meinert und Wiegmann müssen sich nun entscheiden, ob sie Lena weiterhin das Vertrauen aussprechen, oder ob sie ihr „Bedenkzeit“ auf der Bank verordnen!!!

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  • Jarmusch sagt:

    Lena Lotzen hat doch bei der letzten U17-WM auf der linken Seite geglänzt. Sie jetzt als Mittelstürmerin zu bringen, stößt bei mir auf großes Unverständnis. Zudem braucht sie enorm viele Torchancen um mal zu treffen. Und man verschenkt ihre Stärken im 1gegen1, die sie auf der Außenbahn so gewinnbringend einsetzen kann.
    Gerade über die Außen kommt m.E. viel zu wenig. Leupolz und Hegenauer können da bisher nur wenig Betrieb machen. Würden die Außenverteidigerinnen Maier und Simon nicht immer wieder vorne mithelfen wäre da gänzlich tote Hose.
    Ich verstehe nicht, warum Meinert nicht einen Typ ‚Wuchtiger Stoßstürmer‘ aufbietet. Rudelic oder Wolff wären ja geradezu dafür prädestiniert, sind aber zu Hause geblieben. Oder hatte sie für diese Option etwa Pyko vorgesehen?
    Und auch aus dem Mittelfeld kommt zu wenig. Petzelberger spielt weit unter ihren Möglichkeiten, Rolser war heute enttäuschend und Hendrich spielt wie immer solide, bringt aber so gut wie keine Impulse für die Offensive.
    Ich würde dort zukünftig auf das kongeniale Duo Magull/Jäger setzen. Die sind laufstark, willensstark und schussgewaltig und insgesamt auch extrem torgefährlich. Das haben sie in der vergangenen Saison in Gütersloh bereits eindrucksvoll nachgewiesen.

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  • Maximus sagt:

    Mannomann, jedesmal, wenn ich hier reingucke, dann treffe ich nach Länderspielen immer die selben Bundestrainer ! Die Deutschen lassen China gerademal eine Chance, dominieren die Gegner völlig und schießen vier Tore, wo den Mitfavoriten Amerika nur ein 1-1 gelingt. Sie lassen Ghana gerade einmal 1-2 Chancen, aber die Kritiker stellen fest, dass das „Ghana-Spiel allen Kritikern recht gibt“ !! Die Deutschen aber haben Ghana BESIEGT – wann das Tor fällt, ist doch völlig schnuppe, Mensch ! Sie hätten 3-0 oder 4-0 gewinnen können ! Wenn das Japan oder die Amerikaner gewesen wären, dann hätten die Miesmacher hier wieder bewundernd von Effezienz oder Killerinstinkt geschrieben !
    Da werden junge Spielerinnen niedergemacht, aber was leisten die „Kritiker“ ? Originelle Sätze wie :

    „Es gab, wie von mir im “China-Beitrag” bereits orakelt, gegen einen stärkeren Gegner auch weniger klare Torchancen!!!“

    Da muss ich kein Orakel sein, um zu orakeln, dass man gegen stärkere Gegner weniger Torchancen hat.

    Ihr seid Zuschauer, $*# nochmal, nicht Trainer. Und nichtmal der hat alle Spieler zur gleichen Zeit im Auge, dafür hat er Assis. Ein Stürmer hat heute mehr Aufgaben als nur zu stürmen. Was seht ihr denn hin, wenn da eine Spielerin z.B. lange Laufwege macht, Wege fern des Balls freisperrt, um einen Pass dorthin möglich zu machen ? Es ist echt oberflächlich, nur nach den verpassten Toren einer Spielerin zu gucken. Und nicht eine Spielerin ist wichtig, das TEAM ist wichtig. Und die haben bisher als einzige keine Punkte und Tore verloren !!! Was kümmert mich heute, wie sie im Viertelfinale oder Halbfinale aussehen ? DIE HABEN BEIDE SPIELE GEWONNEN ! In Amerika wird kaum einer über das 1-1 gegen China nörgeln, die jubeln noch über das 4-0 gegen Ghana !

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  • waiiy sagt:

    @Maximus: Wieso das Synomym Maren? 😉

    Ich denke, dass ein Forum die Plattform ist, auf der man seine Meinung kundtun kann. Willst Du sie einschränken? Dann such Dir eine andere Verfassung… 🙂

    Wenn Du anderer Meinung bist, ist das völlig okay. Dann argumentiere.

    Worin liegt Deiner Meinung nach der Grund, warum die USA 4:0 gegen Ghana gewonnen haben und Deutschland fast Unentschieden gespielt hätte? Wie kann man mit einer Leistung wie gestern gegen alle Anderen bestehen (was ja das Ziel ist)?

    waiiy

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  • Tobias sagt:

    @ Maximus: Ich kann jetzt nur für mich sprechen, ich habe keine Spielerin direkt kritisiert oder angegriffen. Aber man wird doch als fachkundiger Zuschauer noch eine Meinung bilden und äußern dürfen, die von der einer Bundestrainerin abweicht? Und mit einem 1:0 in der Nachspielzeit gegen Ghana muss man nicht wirklich begeistert sein. Es geht mir im U20-Bereich nicht nur um Titel und Erfolge, sondern vor allem darum, dass sich die jungen Spielerinnen nicht nur im Verein, sondern auch in der Auswahl weiterentwickeln und für künftige Aufgaben in der A-Natio empfehlen.

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  • sol1711 sagt:

    waiiy, die amis haben gegen china nur 1-1 gespielt, ist das das ende des amerikanischen frauenfussballs.

    beim fussball entscheidet auch die tagesform.

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  • Sheldon sagt:

    @Maximus: Nun, in der Abrechnung zählen leider nur die Tore und nicht, wie hoch die Passgenauigkeit war, wie viel man gelaufen ist, wieviele Zweikämpfe man bestritten hat etc.
    Zum Toreschießen stehen die Stürmerinnen auf dem Platz, insbesondere der Mittelstürmer. Es ist nicht erstaunlich, dass gerade die Teams in den deutschen Ligen ganz oben standen, die vorne einen Knipser hatten (sowohl Männer (Dortmund: Lewandowski, Bayern: Gomez, Schalke: Huntelaar) als auch Frauen (Potsdam: Anonma, Wolfsburg: Pohlers)).

    Dafür sind sie in erster Linie da, denn das sollte die Qualität eines Stürmers sein.
    Die ANDEREN 7-9 Spieler/innen sind dafür da, diesem Stürmer die Wege freizusperren, ihn mit Pässen in Szene zu setzen usw., quasi ihm den Weg zum Tor zu bereiten.
    Für ein Team ist es ein Armutszeugnis, wenn sich ein Stürmer die Bälle an der Mittellinie holen MUSS. Es ist gut fürs Team, wenn es das freiwillig tut, wenn er dadurch aber alle Körner verschleudert und am Ende nicht zu einem sauberen Torabschluss imstande ist, dann hat er seinen Dienst verfehlt.

    Der deutschen Mannschaft hat hier und da einfach der Zug nach vorne, der Zug zum Tor gefehlt. Hohe Fehlpassquote, schwache bis gar keine Dribblings, kaum Doppelpässe, wenig Tempo, das alles war ein Zeichen dafür, dass im letzten Drittel wenig bis gar nichts zusammenlief.

    Dass wir nun nicht Bundestrainer sind, ist klar. Und dennoch sollten gerade in einer komplexen Sportart wie Fußball sich soviele wie möglich an der Fehlersuche beteiligen, um einfach Eindrücke zu sammeln und auf neue Ideen zu stoßen.
    Nicht umsonst ist heutzutage einer der umfangreichsten Jobs im Fußball die Videoanalyse. Und das zurecht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Maximus

    > Mannomann, jedesmal, wenn ich hier reingucke, dann…

    Die Lösung Deines Problems: Einfach nicht hier reinschauen!
    Alternative: Gönne jedem seine eigene Meinung, die er in diesem Portal offenlegt und damit dessen Berechtigung nachweist!

    Oder eben einfach die Finger stillhalten… 😉

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  • Sheldon sagt:

    @sol: Ja, is es. Dieses Ende steht schon lange an und hier und da gibt es Anzeichen dafür!

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  • frosti sagt:

    Mal was über den Tellerrand!

    Hat jemand das Spiel Norwegen gegen Kanada gesehen und wie Andrine Hegerberg nach ihrem Tor vor Freude weinte!
    Total süß! Das ist Fußball, wie ich ihn liebe!

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  • mausi_21 sagt:

    frosti, ja … siehe Interview:

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  • Maximus sagt:

    @ Alle Kritiker: Der Erfolg gibt MM und ihrem Team recht. Eure Analysen sind für die Katz und bestehen meistens nur aus Spekulationen, wenn man diese oder jene gebracht hätte. Oft werden nur einzelne Aktionen herausgegriffen und von ihnen auf das ganze Spiel geschlossen. Keiner von euch hat beide Spiele und die Performance der einzelnen Spieler stundenlang analysiert – das ist auch gar nicht euer Job – es sei denn, ihr hättet die Zeit.

    Auch ich habe eine freie Meinung und meine Kritik galt euch, nicht dem Team – das hat gewonnen.

    […]


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Tobias sagt:

    @ „Alle Kritiker“: Diskussionen mit Maximus können wir uns künftig also sparen. Als ob wir das nicht schon gewusst hätten. Ich bitte die übrigen Diskutanten aber, fleißig weiterzuposten, weil ich die Kommentare und Meinungen hier auch für mich selbst sehr anregend finde.

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  • waiiy sagt:

    @sol1711: Ja, die USA haben nur Unentschieden gegen China gespielt.

    Aber das heißt nicht, dass es dort nicht auch die Gedanken gibt, warum das so ist. Das heißt auch nicht, dass wir uns hier diese Gedanken zum deutschen Spiel nicht auch tun dürfen. Das ist einfach nur eine Ausweich-Aussage…

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @Maximus: Die Sache ist nicht, dass, sondern wie das Team gewonnen hat. Und das ist nunmal nicht so, wie wir uns das vorstellen.

    Frage: Würdest du das bei der A-Mannschaft auch sagen, wenn die zum Beispiel gegen Kasachstan oder Türkei spielt, ein gerade so hingestottertes 1:0 in der Nachspielzeit ist ein Erfolg?

    Fußball ist noch mehr als bloß mehr Tore schießen als andere. Wäre das der einzige Knackpunkt, dann wären alle Menschen Fans von Dortmund oder Bayern bei den Männern und es gäbe nur noch Potsdam-Fans bei den Frauen.

    Es geht dabei auch um gute Spielanlage, wie sind die Tore zustande gekommen, was hat gestimmt, wo waren Fehler etc.

    Das gehört nunmal heutzutage auch für den normalen, durchschnittlichen Fan dazu.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    @Sheldon,

    „Fußball ist noch mehr als bloß mehr Tore schießen als andere.“

    Der Sinn eines Fußballspiels ist es ein Tor mehr zu schießen als der Gegner – auf gut Deutsch gesagt, zu gewinnen.

    Ein Beispiel von den Männern, weil mir bei den Frauen grad kein Beispiel einfällt. Was hat Barcelona davon daß sie angeblich den besten und schönsten Fußball spielen? Chelsea hat die CL gewonnen und Real Madrid wurde Meister.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Ich konnte das Spiel mit englischem Kommentar sehen und kann euch sagen, dass nicht nur womensoccer.de-Fans das Spiel der deutschen U20 suboptimal fanden.
    Schwach, langsam und unkreativ fanden die englischen Eurosport-Kommentatoren das deutsche Spiel. Außerdem habe man sich vom harten Spiel der Ghanaerinnen den Schneid abkaufen lassen.
    Übrigens, auch die USA wurden nur durch Flanken gegen Ghana gefährlich, aber die haben eben Kopfballspielerinnen. Daher fand ich diese Eurosport-Analyse etwas zu hart, aber Probleme waren klar zu erkennen.
    Lotzen fühlt sich sichtlich unwohl in der Sturmspitze und konnte, wie Leupolz, bis jetzt noch keine Akzente setzen.
    Jetzt hat man gegen die USA ein „freies“ Spiel und da wird MM sicher das ein oder andere ausprobieren.

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  • Detlef sagt:

    @Maximus,
    Jemand mit diesem Synonym kann wohl keine andere Meinung außer der eigenen akzeptieren!!!

    Dies hier ist ein Blog, und der hat einen ganz bestimmten Sinn, nämlich das sich Gleichgesinnte über ihre Interessen (hier FF) gemeinsam austauschen!!!
    Und ich finde es unverschämt, anderen Usern seine Meinung aufzudrängen, und keine andere Meinung zuzulassen!!!
    Wenn alle hier wie Du denken, dann wäre dieser Blog mausetod, weil ja keiner (höchstens Eine) hier die Bundestrainerin ist, und damit das Recht verwirkt hat seine Meinung zu sagen!!!

    Ich bin zutiefst erschüttert, wie viele positive Zustimmungen es für Maximus Beiträge gibt!!!

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  • karl sagt:

    Dass die Meinungen von Maximus und einigen anderen weit auseinander liegen ist ja offensichtlich. Aber hier ist doch genau der Platz wo beide Seiten ihre Meinungen vertreten koennen.

    Aber zurueck zum Fussball: Vielleicht liesst ja Maren Meinert manchmal auch mit und hat vor einiger Zeit einen Beitrag gelesen wo einer (ich glaub es war sheldon) behauptet dass nur die spanische Maenner nationalmannschaft ohne Stuermer spielend gewinnen koenne , und das hat ihren Ehrgeiz angestachelt es allen zu beweisen dass das nicht so ist. 🙂 🙂
    Das ist natuerlich auch reine Phantasie oder Spekulation, aber es koennte ja so sein.

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