HSV erkämpft Remis gegen Potsdam

Von am 22. Februar 2012 – 17.13 Uhr 41 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam musste sich im Nachholspiel vom 12. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga beim Hamburger SV überraschend mit einem Punkt zufrieden geben. Und hatte in der Schlussphase Glück, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.

Beim 1:1 (0:0) vor 380 Zuschauern auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage brachte HSV-Neuzugang Aylin Yaren ihr Team kurz nach der Pause mit einem Schuss ins lange Eck in Führung (48.), nachdem die Turbine-Abwehr einen Ball zu kurz abgewehrt hatte.

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Bilder zum Spiel Hamburger SV gegen 1. FFC Turbine Potsdam

Hanebeck gleicht Yaren-Führung aus
Patricia Hanebeck gelang für die Gäste in der kampfbetonten und unterhaltsamen Partie mit einem Schuss aus 12 Metern nach Vorarbeit von Viola Odebrecht der Ausgleich (73.) – inzwischen hatte Turbine-Trainer Bernd Schröder seine zunächst geschonten Stürmerinnen Genoveva Anonma und Neuzugang Margret Lara Vidarsdottir ins Spiel gebracht.

Kameraj trifft die Latte
In der Schlussphase hatten beide Seiten gute Chancen auf den Siegtreffer, doch es waren überraschend die Hanseatinnen, die dem Dreier ganz nahe kamen, als zwei Minuten vor Spielende Aferdita Kameraj aus 17 Metern nur die Querlatte traf und Augenblicke später fast eine weitere gute Torchance hatte, Turbine-Torhüterin Alyssa Naeher war jedoch auf der Hut.

Zietz verschießt ElfmeterSchmidt und Simon verletzt
Potsdam hatte bereits früh die Führung auf dem Fuß, als Schiedsrichterin Katrin Rafalski nach einem Foul von HSV-Torhüterin Bianca Weech an Yuki Nagasato auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch Jennifer Zietz setzte den Ball an den linken Pfosten (8.). Beide Teams hatten früh wechseln müssen. Nationalspielerin Bianca Schmidt zog sich bereits in der Anfangsphase in einem Zweikampf eine Verletzung und musste genauso vom Platz wie Carolin Simon, die einen Ball ins Gesicht bekam.

Feifel: „Punkt gibt Selbstvertrauen“
„Mit einem Punkt gegen Potsdam zu starten gibt uns Selbstvertrauen. Turbine hat in der zweiten Halbzeit mächtig Druck gemacht, wir hatte aber auch noch zwei Chancen, den Siegtreffer zu erzielen. Es ist letztlich ein gerechtes Ergebnis“, kommentierte HSV-Trainer Achim Feifel den Punktgewinn.

Schröder angefressen
„So darf man sich als Tabellenführer hier nicht zeigen. Wir haben die erste Halbzeit völlig verschlafen, vor allem im Mittelfeld viel zu wenig Impulse gesetzt. Keine Spielerin, die auf dem Platz stand, hat Normalform gezeigt, die Torhüterin mal ausgenommen“, so der 69-Jährige. „Wir haben es als Mannschaft nicht verstanden, unsere Leistung abzurufen. Der Höhepunkt war dabei der verschossene Elfmeter, der der Mannschaft Sicherheit hätte geben können.“

HSV verlässt Abstiegsrang
Der 1. FFC Turbine Potsdam führt die Tabellen nun mit 31 Punkten an, gefolgt vom FCR 2001 Duisburg (26 Punkte), der allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Auf Platz drei und vier folgen der 1. FFC Frankfurt und der VfL Wolfsburg mit jeweils 25 Punkten, die Niedersachsen haben allerdings ebenfalls ein Spiel weniger bestritten. Der HSV verbesserte sich durch den Punktgewinn dank des besseren Torverhältnisses auf den 9. Platz.

Frauenfußball - Zweikampf zwischen Aylin Yaren und Patricia Hanebeck

Zweikampf der Torschützinnen: Aylin Yaren (li.) im Duell mit Patricia Hanebeck © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Hamburger SV – 1. FFC Turbine Potsdam 1:1 (0:0)

HSV: Weech, Haye, Meiforth, Simon (25. Saländer), Hepfer – Brüggemann, Engel – Kameraj, Ewers, Yaren (90. Bagehorn) – Wich (76. M. Schubert)

Potsdam:
Naeher – Schmidt (21. Cramer), Peter, Singer – Odebrecht, Hanebeck, Zietz, Göransson (60. Vidarsdottir) – Nagasato, I. Kerschowski, Andonova (65. Anonma)

Tore: 1:0 Yaren (48.), 1:1 Hanebeck (73.)

Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Bad Zwesten)

Zuschauer: 380

Gelbe Karten: Weech, Kameraj

Besondere Vorkommnisse: Zietz verschießt Foulelfmeter (8.)

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    @SF: Du willst jetzt aber nicht wirklich von Hallenspielen auf Bundesliga schließen, oder? :O

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • dragonfly sagt:

    Vor einem Jahr hätte Potsdam so ein Spiel noch gewonnen. Irgendwann ist halt auch mal alles Glück aufgebraucht. Ich kann mir auch nicht vorstellen das Potsdam dieses Jahr Meister wird. Da ist Duisburg und Frankfurt einfach spielstärker.

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  • Sheldon sagt:

    @dragonfly: Duisburg mag sein und ich würde es ihnen 100% wünschen, aber Frankfurt und spielstärker?! Die schaffen es ja nicht einmal, gegen Freiburg zu gewinnen!

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  • ballander sagt:

    das erste mal, das ich sheldon in jeder silbe ein kopfnicken zugestehen muss 😉

    ich finde das unentschieden nicht dramatisch. anerkennung für den hsv. turbine ist wohl noch im winterschlaf. wie schon in der halle, die mich eh nicht interessiert. sie haben sich da im norden was zurechtgewurschtelt und haben noch glück gehabt, dass sie überhaupt nen punkt einsammeln konnten.

    damit wird es wieder spannend und „meine“ turbinen haben wieder einen sympathiepunkt geholt, weil sie eben menschen sind wie du und ich, die gute und schlechte tage haben.

    das karli wird sie am sonntag wachküssen. und die fans sowieso 😉

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  • Detlef sagt:

    Das Meiste wurde hier richtig erkannt!!!
    Ich würde aber nicht so weit gehen, Bernd Schröder die Generalschuld an den letzten sehr mäßigen Spielen zu geben!!!
    Ganz schuldlos ist er allerdings nicht, denn wenn er beklagt, daß (außer ALISSA) keine Spielerin ihre Normalform erreichte, liegt sowas natürlich auch am Trainerduo!!!

    Wo die Gründe dafür liegen könnten, kann man nur spekulieren!!!
    Meiner Meinung nach liegt es an einer enormen mentalen Schwäche!!!
    Wenn man die TURBINEN so beim Warmmachen beobachtet, schnalzt man schon mal Desöfteren mit der Zunge, was die so für technische Kunststückchen drauf haben!!!
    Aber wenn es drauf ankommt, gelingt ihnen im Spiel oft keine Ballannahme, und ein Pass über 3-5m mißlingt völlig!!!
    Sehr bezeichnend war da das Duisburgspiel, wo einige TURBINEN zur Pause wohl gedanklich schon die Meisterschale in den Himmel reckten, und dann dieses Spiel noch verloren!!!
    Das sind schlimme Konzentrationsschwächen, an denen Schröder unbedingt noch arbeiten muß!!!
    Wir wissen doch eigentlich alle, daß die TURBINEN es viel besser können!!!

    Das von den drei Topstürmerinnen gestern keine getroffen hat, sondern eine Mittelfeldspielerin die Kastanien aus dem Feuer holen mußte, ist da sehr bezeichnend!!!

    Ich hoffe allerdings, daß sich meine Mannschaft im Laufe der Rückrunde weiter steigern kann, und am Ende die vierte Meisterschaft in Folge klar machen kann!!!

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  • fisch sagt:

    @jochen-or
    Ich gebe Dir völlig recht, insbesondere was den Abgang von Anja Mittag betrifft. Obwohl sie ja nicht immer den Torinstinkt beim Abschluss hatte, wurde hier m.E. leichtfertig großzügig und vorzeitig die Seele des Turbinespiels abgegeben. Das werden Außenstehende vielleicht nicht so verstehen. Ich hoffe für Turbine, dass ich mich irre.

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  • Katerli sagt:

    Viele Abgänge von Turbinespielerinnen in den letzten Jahren waren und sind ein großer Verlust, der Abgang von Anja inbesondere!! Egal wie gut oder schlecht (manchmal auch) sie war, aber sie hat immer gekämpft und das letzte gegeben.
    Trotzdem bin ich dem Verein dankbar, dass man Anja dennoch hat gehen lassen. Ich glaube, für ihre Entwicklung ist das gut, sie ist so lange bei Potsdam und braucht dringend mal Änderungen im Training usw.
    Lieber wäre es mir natürlich auch gewesen, wenn sie erst im Sommer gegangen wäre.

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Die Frage ist doch nur: Wo soll die Motivation noch herkommen, sich zu konzentrieren, wenn doch nahezu alles auch so funktioniert?
    Ich finde das schon beängstigend, wie leicht Turbine scheinbar so zentrale Figuren wie Bajramaj, Keßler, Henning – alles Stammspielerin – ersetzen kann und sogar noch dominanter spielen.
    Wozu soll man sich konzentrieren, solange man so die Liga so dominiert und das alles auf Sparflamme?
    Da spart man sich die Körner doch lieber für die zentralen Spiele auf!

    Solange Frankfurt, Wolfsburg und Duisburg genauso herumdümpeln, reicht das schließlich so!

    Ich denke, für Turbine wäre es ein absoluter Segen, wenn sie mal ein Jahr nicht Meister werden würden. Dann hätte man wieder nationale Ziele, dann hätte man wieder ne Grundmotivation, einen echten Gegner!

    So aber kann Turbine die Meisterschaft recht gut kontrollieren und sich dabei sogar Ausrutscher wie gegen Duisburg oder Hamburg erlauben, ohne ihre Dominanz zu verlieren!

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  • Mel sagt:

    @Sheldon ich sag nur Pokalspiel in Frankfurt, das bewiesen hat das Frankfurt spielstärker ist. Das Spiel gegen Duisburg. Frankfurt ist momentan viel spielstärker als Potsdam. Und dein kommentar: „Die schaffen es nicht mal freiburg zu besiegen“, ist bisschen weit heraus geholt. klingt so als wäre Freiburg ja ne Amateuren Mannschaft und nur um dich mal daran zu erinnern, das sie auf dem fünften platz den vier Meistertitelhungrigen folgen!

    Und nur mal so.. Potsdam war am ende der Hinrunde schon nicht mehr mega spielstark (wenn man das Spiel gegen Leipzig mal wegnimmt, aber das ist ja auch kein Gegner für solch eine Mannschaft)

    Für die Meisterschaft haben sie schon noch genug Vorsprung, was sich wohl aber auch gegen Duisburg ändern kann. Aber CL..

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Ich denke, für Turbine wäre es ein absoluter Segen, wenn sie mal ein Jahr nicht Meister werden
    > würden.
    > Dann hätte man wieder nationale Ziele, dann hätte man wieder ne Grundmotivation, einen echten
    > Gegner!

    Das ist mit Verlaub so was von Dahingeschriebenem (eine deftigere Aussage wäre angebracht, aber damit sicher ein Fall der Zensur!), dass es einem die Nackenhaare sträubt!
    Und sowas vom selbsternannten Spitzenteam-Trainer ohne A-Schein, der mit mittelmäßigen Spielerinnen die BL aufmischen würde. Eine Selbstdarstellung von Sheldon, die die wenigsten gelesen oder sich gemerkt haben – ja, das war in der Tat hier großspurig zu lesen!!! 🙁

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  • ballander sagt:

    richtig sheldon: ein gutes pferd springt nur so hoch wie es muss.

    ich finde es schon fast unheimlich, dass turbine um die vierte meisterschaft in folge spielt. also bitte lasst sie doch auch mal einen durchhänger haben.

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  • Sheldon sagt:

    […]

    @Mel: Du nimmst hier ein Spiel als Vergleichspunkt, in das man, wenn man bei Schröder zwischen den Zeilen liest, mit halber Kraft hineingegangen ist!
    Das 2:0 in Frankfurt ein paar Wochen vorher sprach noch eine deutlich andere Sprache. Das hätte auch gut und gerne, hätte Potsdam Vollgas gegeben, 5:0 bis 6:0 ausgehen können, so desolat war Frankfurt.

    Außerdem, noch ein Wort zur Spielstärke: Frankfurt hat gegen Freiburg 0:1 verloren, gegen eine Mannschaft, die von Duisburg 6:0 auf eigenem Platz abgeschossen wurde.
    Frankfurt hat gegen Potsdam 0:2 verloren, wobei die Potsdamer gefühlte 80% Ballbesitz hatten und Frankfurt kaum einmal ernsthaft vor dem Tor der Potsdamer auftauchte.
    Frankfurt hat gegen Wolfsburg 0:1 verloren, gegen eine Mannschaft, die von Duisburg und Potsdam Wochen zuvor noch abgeklärt runtergespielt wurde.
    Frankfurt hat gegen Duisburg ein lächerliches 1:1 erzielt mit einem so absolut glücklichem Tor, das einer Verzweiflungstat gleichkam.
    Frankfurt musste gegen PSG und Stabaek in der Champions League Niederlagen einstecken, gegen Teams, die weit unterhalb des deutschen Niveaus kicken.
    Frankfurt hätte beinahe schon das erste Spiel gegen Essen verloren, einzig und allein die Spielunterbrechung konnte die Essener stoppen.
    Frankfurt mühte sich auch gegen Hamburg ab (noch in der Zeit, wo Yaren nicht beim HSV spielte) und erzielte das 2:0 nur durch zwei Einzelaktionen.
    Frankfurt mühte sich auch gegen Bad Neuenahr, dort mussten erst zwei Standardsituationen für den Sieg her.

    Spielerisch stärker als Potsdam, wie?
    Ob Leipzig ein Gegner für ein Topteam ist, wird sich am Wochenende beim Spiel gegen Frankfurt herausstellen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Detlef sagt:

    @Mel,
    Hast Du noch in Erinnerung, wie viele Stamm-TURBINEN gefehlt haben, bzw verletzt ausgewechselt werden mußten!!!
    Außerdem gewannen die Potsdamerinnen ein paar Wochen vorher mit kompletter Galerie!!! 😉
    Das Pokalspiel hat allerdings bewiesen, daß unser zweiter Anzug gegen ein Topteam wie Frankfurt nix ausrichten kann!!!

    Sheldon schrieb;
    „Die Frage ist doch nur: Wo soll die Motivation noch herkommen, sich zu konzentrieren, wenn doch nahezu alles auch so funktioniert?“

    Ich hoffe wirklich inständig, daß keine TURBINE auch nur ansatzweise so eine Einstellung hat!!! 🙁

    Schon nach dem sehr schmeichelhaften 1:0 Sieg über Bad Neuenahr hätte spätestens klar werden müssen, daß man nicht jedes Spiel im Spaziertempo gewinnen kann!!!
    Spätestens aber nach der desaströsen Niederlage gegen Duisburg (nach 2:0 Führung) hätte jeder Spielerin bewußt sein müssen, daß es eben nicht immer von allein funktioniert, wenn man die mentalen Zügel einfach so schleifen läßt!!!

    Im Prinzip bin ich fest der Ansicht, daß alle drei (eventuell auch schon 4) Spitzenteams immer siegreich sein müssen, wenn sie gegen die anderen 9(8) Mannschaften spielen!!!
    Nur wenn diese zu überheblich agieren, oder halt sehr unkonzentriert spielen, können sie 2 oder sogar alle 3 Punkte verlieren!!!
    Das ist die einzige Chance der „Underdogs“, gegen die Favoriten etwas Zählbares heraus zu holen!!!
    So gesehen haben die Hanseatinnen diese Chance beim Schopfe gepackt!!!

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  • dragonfly sagt:

    @shledon
    Potsdam ist von den 4 Topteams am besten in die Saison gestartet.
    Duisburg und Wolfsburg mußten sich erst noch finden.
    Frankfurt kam vielleicht mit den Erwartungen nicht klar. Vorne hatten sie mit Prinz/Pohlers zwei starke Abgänge. Durch Frankfurt ging ein Ruck als SD Prinz wieder aktivieren wollte. Ich habe folgende Spiele gesehen: FCR-WOL/live, POT-FCR/TV und FCR-FFC/live. Da hatte der FFC neben dem FCR den meißten Biss, man hatte gemerkt, daß sie wollen. Sie standen im Mittelfeld sehr kompakt. Das war in den Spielen davor nicht so. Wenn Du das kronologisch aufführst wirst Du das erkennen.
    FCR-WOL war auch nicht eine so klare Sache wie es hinterher auf dem Papier stand.
    Auf jeden Fall wird ja jetzt die Rückrunde der Maßstab sein. Man wird sehen ob Potsdam sich noch steigern kann,- was ich bezweifel. Man wird sehen wie Duisburg kopfmäßig mit den Abgängen klar kommt. Ob Frankfurt an den zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen kann.
    Auf jeden Fall wirds spannend und keiner ist durch!

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  • Sheldon sagt:

    @dragonfly: Ich gebe zu, dass die letzten Spiele vor der Winterpause von Frankfurt besseres Niveau hatten.
    Nur jetzt dürfte der Zug abgefahren sein. Man hat zuhause gegen Wolfsburg und gegen Potsdam verloren und in Duisburg nur einen Punkt geholt. Es ist nicht anzunehmen, dass man zum ersten Mal nach 5 Jahren wieder in Potsdam gewinnen würde.
    Auch in Duisburg hat man seit 4 Jahren nicht mehr gewonnen. Und auf dem Acker in Wolfsburg zu gewinnen, das dürfte auch nicht allzu einfach sein!
    Von daher denke ich nicht, dass man es so einfach haben wird!

    Und wenn jetzt auch noch Angerer und Bajramaj nicht ganz fit sind, wird das sowieso schwer!

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  • Svensson sagt:

    Yes, it is a great success for Potsdam that they continue to win games – with FOREIGN players instead of german. The germans is now playing in other Bundesliga clubs! 😉

    Classic Potsdam philosophy.

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  • djane sagt:

    Zitat Sheldon „Auch in Duisburg hat man seit 4 Jahren nicht mehr gewonnen….“
    der FFC gewann am 11.09.2010 auswärts im PCC mit 2:1….

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  • Lakshmi sagt:

    @Svensson,

    what’s wrong if Turbine Potsdam become more international ?

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:

    Ich halte es zwar generell für problematisch, anhand indirekter Vergleiche ermitteln zu wollen, wer spielstärker ist, trotzdem nehme ich mal zu deinen Beispielen Stellung:

    „Außerdem, noch ein Wort zur Spielstärke: Frankfurt hat gegen Freiburg 0:1 verloren, gegen eine Mannschaft, die von Duisburg 6:0 auf eigenem Platz abgeschossen wurde.“

    –> Freiburg hat gegen Frankfurt sein bestes Saisonspiel gemacht, gegen Duisburg sein vermutlich schlechtestes! Die große Fehlerquelle solcher indirekter Vergleiche liegt gerade darin, dass die Vergleichsgröße (hier: die Leistung des SC Freiburg) nicht konstant ist.

    „Frankfurt hat gegen Potsdam 0:2 verloren, wobei die Potsdamer gefühlte 80% Ballbesitz hatten und Frankfurt kaum einmal ernsthaft vor dem Tor der Potsdamer auftauchte.“

    –> Diese Sichtweise hast du wohl ziemlich exklusiv. Wenn der Kopfball von Smi in der 2.Minute reingeht (statt an die Latte), wird das ein völlig anderes Spiel. Stattdessen hat Potsdam gleich seine ersten zwei Torchancen genutzt und den Vorsprung gekonnt ‚verwaltet‘. Man ließ (in der 2.HZ) den Gegner das Spiel machen (also von wegen „gefühlte 80% Ballbesitz“!), blieb aber stets Herr der Lage. Im Pokalspiel drei Wochen später lief es dann genau umgekehrt: Frankfurt war brutal effektiv und führte nach 10 Minuten mit 2-0. Der an diesem Tag völlig indisponierte Turbinen-Torso hatte dem nichts entgegenzusetzen und ging total unter. (Man sieht: selbst beim direkten Vergleich gibt es Störfaktoren durch Leistungsschwankungen).

    „Frankfurt hat gegen Wolfsburg 0:1 verloren, gegen eine Mannschaft, die von Duisburg und Potsdam Wochen zuvor noch abgeklärt runtergespielt wurde.“

    –> Darf ich lachen? Potsdam konnte sich doch bei einer großartig haltenden A.-K. Berger bedanken, dass sie zur Pause nicht mit 2-3 Toren hinten lagen. Danach hat Wolfsburg zweimal geschlafen und erst dann haben die Turbinen es „abgeklärt runtergespielt“.

    „Frankfurt hat gegen Duisburg ein lächerliches 1:1 erzielt mit einem so absolut glücklichem Tor, das einer Verzweiflungstat gleichkam.“

    –> Frankfurt wurde in diesem Spiel ein reguläres Tor ‚gestohlen‘ – also wenn hier jemand Glück hatte, war das der FCR!

    „Frankfurt musste gegen PSG und Stabaek in der Champions League Niederlagen einstecken, gegen Teams, die weit unterhalb des deutschen Niveaus kicken.“

    –> In Stabaek hat der FFC total dominiert, das Ergebnis stellt den Spielverlauf ein Stück weit auf den Kopf. Bei PSG wiederum haben sie selbst weit unter „deutschem Niveau“ gespielt. Seine wahre Stärke hat Frankfurt aber jeweils in den Heimspielen gezeigt.

    „Frankfurt hätte beinahe schon das erste Spiel gegen Essen verloren, einzig und allein die Spielunterbrechung konnte die Essener stoppen.“

    –> Sorry, aber das ist dummes Zeug. Schon vor der ‚Regenpause‘ war das Spiel für die SGS ‚im höheren Sinne‘ bereits verloren (obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch 0-0 stand!), da sie ihre Chancen in der Anfangsphase nicht genutzt hatten. In Potsdam hat Essen übrigens sogar trotz zweier früher Tore noch verloren. Selbst das ist also keine Garantie!

    „Frankfurt mühte sich auch gegen Hamburg ab (noch in der Zeit, wo Yaren nicht beim HSV spielte) und erzielte das 2:0 nur durch zwei Einzelaktionen.“

    –> Da erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Wollen wir jetzt schon anfangen, zwischen ‚guten‘ und ’schlechten‘ Toren zu unterscheiden?

    „Frankfurt mühte sich auch gegen Bad Neuenahr, dort mussten erst zwei Standardsituationen für den Sieg her.“

    –> Und für Potsdam musste eine 18-jährige ‚die Kastanien aus dem Feuer holen‘, damit es gegen den damaligen Tabellenletzten überhaupt zu einem ‚Dreier‘ reichte…

    „Spielerisch stärker als Potsdam, wie?“

    –> Das hängt wohl von der Tagesform ab. Viele Ausrutscher sollte sich Turbine Potsdam jedenfalls nicht mehr erlauben, denn es könnte gut sein, dass der 1.FFC Frankfurt nach fünf Jahren mal wieder das „Karli“ als Sieger verlässt und nach vier Jahren mal wieder zuhause (nicht IN Duisburg, wie von dir fälschlicherweise geschrieben) gegen den FCR Duisburg gewinnt!

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  • Svensson sagt:

    @Lakshmi

    Nothing wrong with that. But it’s not classical Potsdam philosophy. Hardcore Potsdam fans probably don’t like it.

    Sometimes 50% of the starting elf is not german. Question is; is that good for the club? You tell me.

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