Rekordbesuch in der WPS

Von am 21. Juli 2011 – 10.33 Uhr 41 Kommentare

Die Frauenfußball-WM in Deutschland hat in der US-Profiliga WPS erste Spuren hinterlassen: Im ersten Spiel nach Ende der WM kamen zum Spiel Western New York Flash gegen magicJack so viele Zuschauer ins Stadion, wie noch nie zuvor.

15 404 Besucher wollten sich im Sahlen Stadium von Rochester das Stelldichein der WM-Stars nicht entgehen lassen. Die Gastgeber setzten sich mit 3:1 durch. Die Kanadierin Christine Sinclair erzielte zwei Treffer und schloss damit in der Torschützenliste mit acht Treffern zur führenden Natasha Kai auf. Sinclair leistete auch die Vorarbeit zum dritten Treffer von McCall Zerboni, für die Gäste traf Ella Masar.

WPS-Logo

Offizielles Logo der US-Profiliga WPS © Women's Professional Soccer (WPS)

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Stelldichein der WM-Stars
Vor dem Anpfiff ehrte WPS-Chefin Anne-Marie Eilerras alle WM-Teilnehmerinnen und überreichte einen Blumenstrauß an  die magicJack-Spielerinnen Sophie Schmidt (Kanada), Lisa De Vanna (Australien), Megan Rapinoe (USA), Jill Loyden (USA), Becky Sauerbrunn (USA), Abby Wambach (USA) sowie an die Flash-Spielerinnen Candace Chapman (Kanada), Christine Sinclair (Kanada), Ali Riley (Neuseeland), Marta (Brasilien) und Alex Morgan (USA). Es fehlten Hope Solo, Christie Rampone, Shannon Boxx und Maurine genauso wie die verletzte Caroline Seger.

Landesweite Liveübertragung
Das Spiel sollte ursprünglich nur im lokalen Fernsehsender Time Warner Cable SportNet übertragen werden, wurde aber  kurzfristig landesweit von FOX Soccer live übertragen. Die Partie wurde auch im Live-Stream im Internet gezeigt und erzielte dreimal so hohe Zugriffszahlen wie die WPS-Partien vor der WM.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Western New York Flash ist WPS-Champion. Nach Toren von Sinclair und kurz vor Schluss Rodriguez ging es mit 1:1 in die Verlängerung. Dort konnte kein Team mehr ein Tor erzielen. Nach einem Platzverweis für Goebel war New York auch nur noch zu 10. unterwegs. Am Ende setzte sich New York mit 5:4 im Elfmeterschießen durch. Die Ex-Frankfurterin Laura del Rio vergab dabei den letzten Elfer für Philadelphia.

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