Potsdam gegen Duisburg – Showdown im „Karli“

Von am 15. April 2011 – 15.14 Uhr 59 Kommentare

Die Vorfreude ist groß, die Spannung steigt: Am Sonntag, 17. April, 14.15 Uhr (live im ZDF), erwartet die Fans und TV-Zuschauer ein packendes Frauenfußball-Event, wenn der 1. FFC Turbine Potsdam den FCR 2001 Duisburg zum Halbfinal-Rückspiel in der Champions League empfängt.

Der amtierenden Titelträger hat allem Anschein nach die Vorteile auf seiner Seite, denn im liebevoll „Karli“ genannten heimischen Karl-Liebknecht-Stadion haben die Turbinen seit einem 0:3 gegen den FC Bayern München am 6. September 2008 kein Heimspiel mehr verloren, hinzu kommt der Vorteil der beiden auswärts erzielten Treffer acht Tage zuvor beim 2:2-Unentschieden im Hinspiel.

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Rechenspiele
So besagt die UEFA-Arithmetik, dass Turbine bei einem Sieg und auch einem Remis in Höhe von 0:0 oder 1:1 den Einzug in das Finale am 26. Mai in London perfekt machen würde. Bei einem 2:2 nach regulärer Spielzeit ginge es in die Verlängerung, bei einem höheren Remis ab 3:3 oder einem Sieg hätte Duisburg die Nase vorn.

Schröder hat Respekt vor Duisburger Offensive
Doch von derartigen Rechenspielen will Turbine-Trainer Bernd Schröder nichts wissen, denn: „Der Ausfall von Bianca Schmidt nach ihrer zweiten Gelben Karte bereitet mir Sorgen“, so der 68-Jährige, dem somit eine wichtige Defensivkraft nicht zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist der Einsatz von Josephine Henning nach ihrer im Hinspiel erlittenen Steißbeinprellung fraglich. Und das, wo Schröder gerade vor den Möglichkeiten des Gegners im Spiel nach vorn Respekt hat.

50:50-Chance
„In der Offensive sind sie kreuzgefährlich. Wir dürfen die Duisburgerinnen nicht vor unser Tor kommen lassen und müssen das Mittelfeld dicht machen“, so Schröders Devise. Und U20-Weltmeisterin Tabea Kemme, im Vorjahres-Halbfinale Torschützin des Kopfballtores, das das Tor zur Verlängerung und zum Finaleinzug aufstieß, erklärt: „Die Chancen auf den Finaleinzug stehen 50:50, vieles ist von der Tagesform abhängig.“

Annemieke Kiesel und Lira Bajramaj

Annemieke Kiesel und Lira Bajramaj im Zweikampf © Melanie Sobotta / girlsplay.de

Duisburg will drei Tore schießen
Duisburgs Trainer Marco Ketelaer ist sich zwar der „schweren Hypothek“ der beiden Gegentreffer bewusst, doch dem Selbstbewusstsein seiner Elf hat dies keinen Abbruch getan. „Alle sind gesund, alle trainieren mit und sind mit Herzblut und engagiert bei der Sache“, freut er sich vor allem darüber, dass Simone Laudehr nach überstandener Gelbsperre im Mittelfeld für eine zusätzliche Option sorgt. Dabei will man dem Gegner vor allem das eigene Offensivspiel aufzwingen: „Auf ein 1:0 hin zu spielen, ist viel zu gefährlich; ich setze darauf, dass uns drei Tore gelingen.“

Defensive als Schlüssel zum Erfolg
Auch im Lager der Duisburgerinnen schätzt man die Chancen mit 50:50, doch man weiß, dass vor allem eine mannschaftlich geschlossene Defensivleistung der Schlüssel zum Erfolg in Potsdam sein wird. „Wir müssen alle zusammen in der Abwehr konzentrierter auftreten“, so Linda Bresonik, die davon ausgeht, dass „wir wohl wieder zwei Tore schießen müssen, um ins Finale zu kommen.“

Hoffnung auf ausverkauftes Haus
Das innerdeutsche Duell lässt auch die Prominenz nicht unbeeindruckt. So hat etwa Bundespräsident Christian Wulff sein Kommen angekündigt, trotz der Fernsehübertragung im ZDF hoffen die Verantwortlichen in Potsdam gar auf ein ausverkauftes Stadion, da bereits im Vorverkauf über 5 000 Tickets abgesetzt wurden. Einem wahren Frauenfußball-Fest steht also nichts mehr im Weg.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

59 Kommentare »

  • rockpommel sagt:

    Schade wenn im Karli soviele neutrale Zuschauer sind!

    Das Spiel hat ja nun mal den Charakter eines Endspieles. Wie ging nochmal gleich das letzte Endspiel zwischen Turbine und dem FCR aus?

    Ich bin guter Dinge, die Mädels des FCR werden ihr Chance beim Schopfe packen.

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  • waiiy sagt:

    @Detlef:

    Inka W. aus P. hat Inka G. aus D. im Heimspiel der Bundesliga total aus dem Spiel genommen. Von daher mache ich mir da wenig Sorgen. Da hat sie sicher ihr bestes Spiel gemacht (und es mit einem harten Aufprall am Pfosten bezahlt von einer frustrierten Gegenspielerin inszeniert). Aber Babsi und Inka sind erst 2…

    Aber ich gebe Dir sonst recht, Josi ist noch nicht raus…

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Detlef:

    In Duisburg werden die Pilze gratis vergeben… (siehe rockpommels Erkenntnis) 😉

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    „Nach dem aktuellem Stand wird sogar die lange verletzte Nationaltorhüterin Ursula Holl mit nach Brandenburg fahren.“

    gefunden auf:

    Ansonsten ist es ein Werbeartikel vom FCR Duisburg.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    Brandenburgers should remember last Saturday.
    FCR were terrible in defence but Turbine did not take advantage.
    Now comes the ‚game of truth‘ and in such games the truly great players always decide the outcome.

    FCR are blessed with such a truly great player (the best of all time)…….and Potsdam have who?

    Samba Samba

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  • rockpommel sagt:

    Wird sie nicht!

    Aber guck Du weiter schön im „Unaussprechlichen“!

    Mein Tip für Sonntag: 1:3

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Du hast recht, die scheinen immer noch zu wirken, und das nach 2 Jahren!!! 😉

    Wenn JOSI fit ist, spielt sie mit BABS und NICKY!!!
    Falls nicht, springt INKA für sie ein!!!

    COCO wär zwar auch in der Abwehr einsetzbar, aber nur im äußersten Notfall!!!
    Von Tubby würde ich ganz abraten, daß sah nicht wirklich sicher aus da hinten!!!

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  • waiiy sagt:

    @ laasee:

    In Potsdam gibt es (ohne Schmidte) 8 Spielerinnen, die Tore schießen können. So viel kann die Überfrau des Fußballs und Götting des runden Leders gar nicht laufen und schießen… 😉

    waiiy

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  • laasee sagt:

    @rockpommel

    1:3 will be good but I think FCR will score even more goals.
    Potsdam will end up chasing the game and FCR will collect even more goals on the counter attack.

    I think Ketelaer will be largely irrelevant on Sunday.
    The senior players will remember how FCR beat Lyon in 2009 after a draw in the first leg.
    I think a similar gameplan will be okay on Sunday.
    As the game proceeds Potsdam will get even more desperate and Inka & Co will score goals for fun.

    Then on Sunday night SF, Detlef, waiiy and the rest of the gang will be in despair.

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    Just as with oil and water, so it is with reality and fiction – the two do not mix.

    Inka is the reality and your wishful thinking is the fiction.

    As reality is more meaningful than fiction – the outcome is that I will be happy and you will not be.

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  • rockpommel sagt:

    Keine Bange! Grings wird das Spiel nicht entscheiden!

    Da gibt es genügend andere Spielerinnen…

    In Duisburg können nicht nur 8 Spielerinnen Tore schießen. 😉

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  • laasee sagt:

    @rockpommel

    That is what the Brandenburgers forget.
    Turbine will try and mark Inka out of the game.
    Then Simone, Poppi and Femke score to make it 0:3.
    Turbine panic and go for Plan B – then Inka gets a couple of goals.
    After 90 minutes the Brandeburgers are left scratching their heads, trying to understand how it all went so wrong for them.

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  • waiiy sagt:

    Kleine Kinder singen laut im Wald… um sich die Angst zu nehmen.

    Aber ich bewundere Euren Glauben. Viel Spaß am Sonntag!

    waiiy

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  • Speedcell sagt:

    Super,laasee weiss also wie das spiel am sonntag läuft. Dann brauchen wir ja nicht mehr spielen.

    Schröder is ja nicht blöd,er weiss wohl am besten ,dass er nicht nur grings ausschalten muss.

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    Do not forget to come on here on Sunday night to enjoy the ‚dancing at the FCR wedding‘.

    Samba Samba

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  • laasee sagt:

    @Speedcell

    Look on the bright side of life.
    After Sunday you can rest until next season.

    I hope you enjoy watching tv next month as the Lowinnen have a super party in London.

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  • Jochen -or sagt:

    Ich versteh nicht, dass es die Leute interessiert, ob die Holl spielen kann – die ist doch nicht besser als die Bellinghoven, die ich gar nicht so schlecht finde.

    Das Spiel ist m.E. völlig offen. Ich hoffe, dass Inka spielt, da bei allen hohen Bällen die Abwehr von Turbine schwimmt und in Zukunft dort sowieso eine große Spielerin benötigt wird. Ich erinnere nur an Richard von Lyon, die im letzten Finale als Abwehrspielerin bei allen Ecken nach vorne ging und jeden Kopfball unbehindert bekam, aber glückerweise keinen „Punch“ mit dem Kopf hat.

    Popp muss dieses Mal besser gedeckt werden. Die war in Duisburg wirklich stark und lässt mit einigen Kilos weniger auch in Zukunft für die Natio hoffen.
    Wer sie in Zukunft bekommt, kann sich freuen.

    Da Turbine gegen Juvisy ohne Lira so stark war, hoffe ich, dass man wohl mit beiden Kerschkowskis auch den Ausfall von Bianca und Josy verkraften kann. Leider ist Grings immer für ein Tor gut und ich weiß nicht so recht, wer gegen sie spielen soll. Da wird sich Schröder hoffentlich was einfallen lassen. Eine durch eine Beckenprellung behinderte Josy könnte eine Schwäche bedeuten, da sie m.E. sowieso relativ steif und unbeweglich ist. Da muss sie noch kräftig an sich arbeiten.

    Wichtig ist, dass Turbine – besser als im Meisterschaftsspiel – Duisburg von Anfang an unter Druck setzt, weil sie m.E. im Angriff ein Übergewicht besitzen und die Duisburger Abwehr nicht besonders sattelfest ist. Ich rechne dieses Mal mit mehr Toren als im letzten Halbfinalspiel in Potsdam 2010.

    Zur finnischen Schiedsrichterin: In Getafe schien sie mir auch nicht gut zu sein. Nachdem ich aber zu Hause das Spiel noch 2x auf Video gesehen habe, fand ich sie nicht so schlecht.
    Ein Finale zu pfeifen ist immer recht schwer, da die Schiris dazu tendieren, Platzverweise zu vermeiden ( S. WM-Finale 2010). Dadurch kommt leider häufig eine gewisse Härte auf.
    Sie hat jedenfalls nicht einseitig gepfiffen.

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  • laasee sagt:

    I am also confident of Bellinghoven. But the defence must give her good protection.

    I would like to see this line-up (4:5:1) :

    Bellinghoven;
    Himmighofen, Krahn, Fuss, Bresonik;
    Oster, Maes, Kiesel, Laudehr, Popp;
    Grings;

    It would make the team stronger as a defensive unit but would also give many options in attack to support Inka.
    Also having Wensing, Islacker, Ando, Weichelt and Knaak as substitues allows for alternatives as the game progresses.

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  • Steffen sagt:

    Es wird spannend.

    Also wenn Schröder sagt, dass Josephine Henning nicht spielt, dann spielt sie auf jeden Fall!

    Je mehr Zuschauer kommen, umso besser.

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  • waiiy sagt:

    Ich weiß gar nicht, wo die FCR Fans ihren Optimismus hernehmen. Sie kommen nach Potsdam mit einer Ausgangslage, die nicht einfach ist:

    Letztmalig hat Turbine vor 2 1/2 Jahren zu Hause ein Spiel verloren.

    In dieser Saison wurde im eigenen Stadion jedes Spiel gewonnen.

    Der FCR kommt nach einem Super-Spiel, bei dem man in Frankfurt gewonnen hat und sich berechtigte Meisterchancen ausrechnen darf, wenn man in Potsdam gewinnt, zu Turbine und zeigt gar keine Akzente. In dem Spiel ging Simone Laudehr gnadenlos unter, hatte Inka Grings kaum eine Torchance und ist am Ende so frustriert, dass sie Gegenspielerin Inka Wesely am Ende in vollem Lauf an den Pfosten schiebt.

    Klar, in dem Spiel hat Turbine eine richtig schlechte Leistung gebracht und hatte auch kaum Torchancen, aber es bestand fast nie die Gefahr, ein Tor zu kassieren (und erinnern wir uns, dass morgen sogar ein 0:0 reicht).

    Seit diesem Spiel ging es bei Turbine fast in jedem Spiel weiter fußballerisch bergauf. Die meisten Spielen wurden souverän bestritten, sogar so souverän, dass die Frankfurter Fans schon vor dem letzten Spieltag zur Meisterschaft gratuliert haben, obwohl sie die bei weitem bessere Mannschaft haben.

    Seit diesem Spiel ging es beim FCR zunehmend bergab. Das Spiel gegen Bayern München war eine Offenbarung. Das Rückspiel im CL-Viertelfinale war „so klasse“, dass die Zuschauerzahl beim Halbfinale im WDR kein Wunder war. Beim Chaos-Club in Jena hat man dann immerhin ein 2:2 erreicht.

    Jetzt hatte man am 09.04. die historische Chance, Turbine endlich mal auf dem falschen Fuß zu erwischen. Immerhin hatte Turbine davor gegen Frankfurt im DFB-Pokal verloren. Das war wohl der Titel, den in Potsdam alle am liebsten gesehen hätten. Danach war natürlich die Stimmung am Boden. Und es ist wirklich so, dass sich der Meister nicht mit Ruhm bekleckert in Duisburg. Aber was macht der FCR daraus? Nichts! Die einzige Spielerin, die Akzente setzen konnte, wird man vielleicht morgen wieder in die Abwehr stellen, obwohl man ja ein Tor mehr schießen muss als Turbine.

    Wie wahrscheinlich wird es also sein, dass Duisburg morgen gewinnt? Fragen wir mal Leute, die sich damit auskennen, weil es ihr Geschäft ist, mit Fußballergebnissen, ihr Geld zu verdienen. Bei Interwetten gibt es 1,90 EUR bei Sieg Potsdam, 33,30 EUR bei Sieg Duisburg. Bei bet-at-home gibt es gar nur 1,75 EUR bei Sieg Potsdam und 3,75 EUR bei Auswärtssieg. Bei bet365 sind es nur noch 1,75 EUR bei Heim- und 4,00 EUR bei Auswärtssieg. Da sind die Unentschieden noch nicht mitgerechnet, bei denen Turbine ja auch zum großen Teil weiterkommen wird.

    Natürlich beginnt jedes Spiel neu und Duisburg ist neben Frankfurt und Lyon sicher der härteste Gegner. Und Duisburg hat sicher auch berechtigte Chancen, dieses Spiel zu gewinnen. Diese sind aber auf keinen Fall größer als die von Turbine Potsdam. Da hilft auch kein Ausfall von Spielerinnen etwas, da gerade von der Potsdamer Bank immer wieder Akzente kommen und man beispielsweise die halbe Saison den Ausfall von Nadine Keßler (in der Zeit hat man nur im Pokalfinale nicht gewonnen) und die ganze Saison ohne Jessica Wich ausgekommen ist. Von daher schrecken auch andere Ausfälle nicht.

    Auch das angeführt „Wechseltheater“ ist nicht wirklich eines, da bisher nur eine Stammspielerin „Auf Wiedersehen“ gesagt hat – Josi Henning. Mit ihr wird sowieso in Hinblick auf morgen gepokert. Und alles, was geschrieben stand hier zu ihr, ist auch richtig. Und wie Lira bis zum letzten Tag spielt, weiß man wohl nirgends besser als in Duisburg, das sie immerhin vor 2 Jahren auch zum Europapokalsieg geführt hat.

    Also bleibt in Duisburg ein wenig realistisch! Seht ein, dass Ihr Außenseiter seid, aber richtig gute Chancen haben könnt, wenn wirklich 11 Spielerinnen auf dem Feld über sich hinauswachsen und Potsdam wirklich mit dem falschen Bein aufsteht.

    Ich verabschiede mich hiermit bis morgen nach dem Spiel hier aus dem Forum. Dann werde ich auch der erste sein, der den Gegner zu welcher Leistung auch immer beglückwünschen wird, da Fairness zum Fußball dazu gehört und da das Spiel morgen vor allem eines sollte – den deutschen und internationalen Frauenfußball voranbringen!

    An alle, die morgen dabei sind, sage ich: „Wir sehen uns!“ Allen anderen wünsche ich am Fernseher ein hoffentlich gutes Spiel. Dass ich auf einen Sieg von Potsdam hoffe und fest daran glaube, ist ja klar. Deshalb werden die Duisburg Fans aber nicht verunglimpft.

    Mein Tipp ist 3:0, weil Anna meiner Tochter am Montag, als sie uns die Karte verkauft hat, versprochen hat, dass sie kein Tor hineinlässt, weil Yuki ihr versprochen hat, dass sie mindestens 1 Tor schießt und weil Schmidti versprochen hat, dass das Spiel in Duisburg nicht das letzte Spiel in der CL dieses Jahr von ihr war. Außerdem wird meine Tochter als Ballmädchen direkt hinter Anna stehen, da stand sie auch im Punktspiel gegen Duisburg. Da haben wir auch „zu Null“ gespielt. Was soll also noch passieren?!?! 😉

    waiiy

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