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Am Dienstag, 5. Juli (20.45 Uhr live in ZDF und Eurosport), geht es in Mönchengladbach zwischen Frankreich und Deutschland um den Sieg in der Gruppe A. Und die Spielerinnen von Champions-League-Sieger Olympique Lyonnais sind sich im Gespräch mit Womensoccer sicher, ein weiteres deutsches Team ärgern zu können.
Im Frühling verließen die beiden französischen Nationalspielerinnen Sonia Bompastor und Camille Abily Olympique Lyonnais mitten in der Saison im Streit, um in der US-Profiliga WPS für Washington Freedom und Los Angeles Sol aktiv zu werden. Nun sind sie zurück in Frankreich, doch nicht in Lyon.
Mit einem 2:0 (1:0)-Sieg von Los Angeles Sol gegen Washington Freedom ist im kalifornischen Carson, der Stätte des deutschen WM-Triumphs von 2003, die neue US-Profiliga WPS gestartet. Und die 14 832 Zuschauer im Home Depot Center sahen bereits im Eröffnungsspiel eine mitreißende und phasenweise hochklassige Partie, in der Allison Falk das erste Tor der WPS-Geschichte köpfte, während Weltfußballerin Marta erst in der Schlussphase aufdrehte.
Das Jahr 2007 war ohne jeden Zweifel das bisher erfolgreichste in der Geschichte des englischen Frauenfußballs. Die Nationalmannschaft erreichte bei ihrem zweiten Auftritt auf der großen WM-Bühne das Viertelfinale. Den Paukenschlag schlechthin landete aber der nationale Serienmeister Arsenal LFC, als er den schwedischen Ligaprimus Umeå IK aus den Titelträumen riss und fast schon sensationell als erstes nicht-skandinavisches und nicht-deutsches Team die höchste europäische Vereinstrophäe einheimste.
Ab heute nun, da in vier Gruppen mit je vier Mannschaften die 2. Runde des UEFA-Cups beginnt, in der auch die fünf gesetzten Mannschaften – darunter Titelverteidiger Arsenal, Vorjahresfinalist UIK und ebenso der Deutsche Meister 1. FFC Frankfurt (siehe Vorschau “deutsche Gruppe”) – in den Wettbewerb einsteigen, werden die Zeiger auf Null gestellt. “Als wir nach China gekommen sind, hatten wir den Titel erstmal verloren”, meinte Bundestrainerin Silvia Neid nach dem – neu gewonnenen – WM-Titel. Das gilt nun auch für Arsenal. Das Rennen ist eröffnet. Ein Ausblick.
Als die Verantwortlichen von Werder Bremen Anfang Februar verkündeten, erstmals seit den 70er-Jahren wieder eine Frauenfußball-Abteilung aufbauen zu wollen, kam dies einer mittleren Sensation gleich.
Doch auch in anderen Ländern sind die Frauen auf dem Vormarsch.
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