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Simone Laudehr kehrt Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg zum Saisonende den Rücken. Die Welt- und Europameisterin unterschrieb einen langfristigen Vertrag beim Ligakonkurrenten 1. FFC Frankfurt.
Nationalspielerin Simone Laudehr wird nach der am heutigen Montag erfolgten Meniskusoperation bis zu drei Monate pausieren müssen.
Vom 26. Juni bis 17. Juli rollt der Ball bei der zum sechsten Mal ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft. Und zahlreiche Spielerinnen und Beteiligte werden während des Turniers Geburtstag feiern.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft muss ohne Simone Laudehr zum Algarve Cup reisen. Die defensive Mittelfeldspielerin sagte ihre Teilnahme an dem Turnier in Portugal vom 24. Februar bis 3. März ab, weil sie sich im Länderspiel gegen Nordkorea in Duisburg am vergangenen Mittwoch eine Oberschenkelzerrung zuzog.
Im Auftaktspiel des Frauenfußball-Jahres 2010 überzeugte die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft beim 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Asienmeister Nordkorea im Vergleich zu den Vorjahren mit guter Frühform. Birgit Prinz versprühte in ihrem 200. Länderspiel Spielfreude, alle Spielerinnen präsentierten sich in guter körperlicher Verfassung und gleich zwei Neulinge kamen zu ihrem Nationalmannschaftsdebüt.
Zwei Tore in drei Spielen – die sonst vom Erfolg verwöhnten deutschen Frauenfußball-Teams bekamen in den Achtelfinalhinspielen der UEFA Women’s Champions League am Mittwoch gezeigt, dass die Luft auf europäischem Parkett immer dünner wird. Nur Meister 1. FFC Turbine Potsdam gelang ein Sieg, dennoch haben alle drei Teams weiterhin Chancen auf den Viertelfinaleinzug.
Der erneute EM-Triumph der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft hat auch in den Nominierungen zur Wahl der Weltfußballerin des Jahres 2009 Niederschlag gefunden. Gleich vier der zehn nominierten Spielerinnen kommen aus Deutschland.
Beim 2:1-Sieg gegen Italien im Viertelfinale der Frauenfußball-Europameisterschaft am Freitag in Lahti hätte sich die deutsche Mannschaft trotz klarer Überlegenheit fast zum zweiten Mal in diesem Turnier noch um die Früchte der eigenen Arbeit gebracht. Beim zweiten Aufeinandertreffen mit Norwegen binnen zwei Wochen wird man sich am Montag (18.00 Uhr in ARD und Eurosport) diese Nachlässigkeiten nicht mehr leisten dürfen, will man erneut ins EM-Finale einziehen.
Die Stimmung im deutschen Teamhotel Scandic Rosendahl in Tampere war am Tag nach dem 4:0-Sieg gegen Norwegen von Gelassenheit geprägt. Die Trainingsintensität wurde nach unten geschraubt, Simone Laudehr ist wieder einsatzbereit und Bundestrainerin Silvia Neid steht nun vor dem Luxusproblem, ob sie im zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich am Donnerstag in Tampere (ab 16.30 Uhr live in ARD und Eurosport) der siegreichen Elf gegen Norwegen das Vertrauen schenkt, oder punktuelle Wechsel vornimmt. Manches deutet auf Veränderungen hin.
Aufatmen bei Simone Laudehr und der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft: Die im Länderspiel gegen Russland in Bochum erlittene Verletzung am rechten Knie der Duisburgerin erwies sich als nicht so schwerwiegend wie zunächst befürchtet.
Der durchwachsene 3:1 (0:0)-Sieg der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft gegen Russland im letzten Testspiel vor der EM in Finnland offenbarte weiterhin Mängel in der Chancenverwertung.
UEFA-Pokal-Finalist FCR 2001 Duisburg plagen vor dem wichtigen DFB-Pokal-Halbfinale am Ostersamstag, 12.00 Uhr, gegen den VfL Wolfsburg große Sorgen. Denn der Einsatz von Annike Krahn, Sonja Fuss, Fatmire Bajramaj und Simone Laudehr steht auf der Kippe.
Schlechte Nachrichten für den FCR 2001 Duisburg und die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft: Die Schulterverletzung von Simone Laudehr ist schlimmer, als zunächst befürchtet. Bereits am morgigen Donnerstag muss sich Laudehr einer Operation unterziehen. Derzeitige Prognose: sechs Monate Pause.
45 Minuten lang gab es am Sonntag im Sportpark Aschheim vor 410 Zuschauern nur vage Anzeichen dafür, dass der Spitzenreiter der Frauenfußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg ins Straucheln kommen sollte. Doch trotz einer 2:0-, 3:1-, 4:3- und 5:4-Führung verließen die Münchener am Ende den Platz erstmals in dieser Saison nicht als Sieger.
Ein Punktverlust, der sich wie eine Niederlage anfühlt und der siegenden Konkurrenz um Meister 1. FFC Frankfurt, 1. FFC Turbine Potsdam und FCR 2001 Duisburg neues Selbstvertrauen und eine Extraportion Motivation gegeben haben dürfte.




