Beiträge mit folgendem Tag: Silvia Neid
Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Samstag in der EM-Qualifikation auf Kasachstan trifft, ist dies eine Premiere. Noch nie haben die beiden Teams gegeneinander gespielt.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die Nationalspielerinnen und DFB-Trainerinnen, die in NRW beheimatet sind, für ihr Engagement rund um die Frauenfußball-Weltmeisterschaft mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet.
Unter der neuen Kapitänin Nadine Angerer will die deutsche Frauenfußball-Nationalelf heute in Augsburg seine Fans versöhnen, wenn es zum Start in die Qualifikation zur EM 2013 gegen die Schweiz (ab 15.45 Uhr live in der ARD) geht. Doch die Tickets waren im Vorverkauf Ladenhüter.
Noch gestern hatte sich Bundestrainerin Silvia Neid Bedenkzeit erbeten, ob sie weiterhin das Traineramt bei der DFB-Elf begleiten würde. Doch schon heute fiel eine Entscheidung.
Direkt nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Japan im Viertelfinale der Frauenfußball-WM in Deutschland schloss Bundestrainerin Silvia Neid Konsequenzen noch aus: „Ich verspüre keine Motivationsprobleme.“ Doch nun erbat sich Neid Bedenkzeit und schließt einen Rücktritt nicht mehr aus.
Neue Spielerinnen, mehr Bewegung, Spielfreude und vier Tore – der Leistungsunterschied im Frauenfußball-Länderspiel gegen Italien war nach dem Seitenwechsel deutlich. „Zwei verschiedene Halbzeiten“ habe man gesehen, so Bundestrainerin Silvia Neid. Und der Konkurrenzkampf im deutschen Team dürfte befeuert worden sein – die jungen Wilden drängen nach vorn.
Osnabrück ist im Frauenfußball untrennbar mit der Europameisterschaft 1989 verbunden – dem ersten Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft. „Mit uns hatte keiner gerechnet. Es war total überraschend, dass wir unter die letzten Vier kamen“, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. Heute hat sich das Blatt gewendet; in Osnabrück findet am Abend der zweite Test ihres Teams vor der WM im eigenen Land statt – einem Turnier, bei dem der Titel von allen nahezu erwartet wird.
Bundestrainerin Silvia Neid ist im Kongresshaus von Zürich mit dem erstmals verliehenen Titel der Welttrainerin des Jahres ausgezeichnet worden, die Brasilianerin Marta wurde zum fünften Mal in Folge Weltfußballerin.
Gleich zwei deutsche Spielerinnen stehen unter den Top 3 bei der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres. Fatmire Bajramaj und Birgit Prinz dürfen sich beide Hoffnung auf den heiß begehrten Titel machen. Und auch zwei deutsche Trainerinnen haben die Chance, zum Welttrainer des Jahres gewählt zu werden.
Bundestrainerin Silvia Neid gab sich nach der Auslosung zur Endrunde der Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland entspannt, auch wenn sie davor warnte, die deutschen Gruppengegner auf die leichte Schulter zu nehmen.
Der Sieg gegen Australien fiel mit 2:1 denkbar knapp aus. Das lag vor allem daran, dass sich die DFB-Elf im Aufbau, Abschluss und in der Abwehr noch nicht in WM-Form präsentierte. Noch fehlten die letzte Genauigkeit und Konzentration, doch Thema des Tages war ein anderes.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft trifft heute ab 18.30 Uhr (live im ZDF) auf Australien. „Wir wollen die Maßnahmen voll ausschöpfen und mit so vielen Spielerinnen arbeiten, wie es sinnvoll ist”, sagt Bundestrainerin Silvia Neid vor dem Duell der Kontinentalmeister, bei dem wieder viel ausprobiert werden dürfte.
Fatmire Bajramaj und Birgit Prinz sind unter den Nominierten zur „Weltfußballerin des Jahres“. Während es für Bajramaj die erste Nominierung ist, hat Prinz den Titel bereits dreimal gewonnen. Erstmals wird auch ein/e „Trainer/in des Jahres“ gekürt – gleich drei Deutsche haben es in die Top Ten geschafft.
Den 5:0-Sieg der deutschen Frauenfußball-Nationalelf gegen Kanada darf und muss man sicherlich nicht überwerten. Doch Bundestrainerin Silvia Neid dürfte mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben, dass die Ausgangsposition für die Arbeit in den kommenden Monaten bis zur WM komfortabel ist.




