Beiträge mit folgendem Tag: Sandra Minnert
„Zu Gast bei Freundinnen“ – unter diesem Motto lädt die Frauenfußball-Abteilung der Sportfreunde Siegen am Freitag, 15. Mai, ab 18.00 Uhr, alle Fußball begeisterten Mädchen der Region zu einem Erlebnisfußballtag ins Siegener Leimbachstadion. Mit dabei ist die zweimalige Weltmeisterin und WM-Botschafterin Sandra Minnert, die ihre Fußballschuhe in der Vergangenheit schon für den Verein geschnürt hat. Sie wird zeigen, wie viel Spaß Fußball spielen machen kann.
Das Frauenfußball-Jahr 2008 produzierte Triumphe, Tränen und auch Kuriositäten positiver wie negativer Art. Womensoccer.de lässt die Highlights Monat für Monat noch einmal Revue passieren. Im ersten von zwölf Teilen beschäftigen wir uns mit dem Monat Januar.
Turbulente Tage erlebt derzeit die ehemalige 147-fache deutsche Nationalspielerin Sandra Minnert. Zuerst wurde sie am Mittwoch nach der Entlassung von Dietmar Schacht zur Interimstrainerin ihres Vereins SC 07 Bad Neuenahr ernannt, zwei Tage später bei der offiziellen Eröffnung des Büros für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 als erste von vier WM-Botschafterinnen präsentiert.
Frauenfußball-Bundesligist SC 07 Bad Neuenahr hat seinen Trainer Dietmar Schacht heute mit sofortiger Wirkung entlassen. Dies gab der Verein auf seiner Website in einer knapp gehaltenen Stellungnahme bekannt.
Die SG Essen-Schönebeck hat prominente Verstärkung für die Offensive gefunden. Weitere Meldungen im heutigen Splitter: Die Frauenfußball-Mannschaft des FC Bayern München stellte am Wochenende bei der Hallenfußball-Variante Futsal ihr Können eindrucksvoll unter Beweis, Tennis Borussia Berlin bestätigt den Weggang von Aylin Yaren, Sandra Minnert darf sich über eine Auszeichnung freuen und Kathrin Lehmann gibt auch auf dem Eis weiter eine gute Figur ab.
Der deutschen Nationalmannschaft ist am heutigen Abend durch einen 1:0-Sieg gegen die Niederlande ein erfolgreicher Abschluss des WM-Jahres gelungen. Mit fünf Siegen aus fünf Qualifikationsspielen führt der amtierende Welt- und Europameister die Gruppe 4 nun überlegen mit 15 Punkten an.
Der Drei-Punkte-Erfolg musste allerdings hart und teuer erkämpft werden. Die physisch starken Niederländerinnen brachten die deutsche Mannschaft, der der Kräfteverschleiß der letzten Wochen und Monate deutlich anzumerken war, mit gelungenen Kombinationen mehrfach ernsthaft in Bedrängnis.
Kerstin Stegemann schied bereits nach fünf Minuten mit einer Bänderverletzung aus. Sandra Minnert, die heute ihr letztes Länderspiel bestritt, musste fünf Minuten vor Spielende nach einem Schlag auf den Knöchel ausgewechselt werden. Auch für Saskia Bartusiak ging es nach der ersten Halbzeit nicht weiter.
Zur allerbesten Sendezeit steht heute Abend das letzte EM-Qualifikationsspiel dieses Jahres im niederländischen Volendam an (ab 19.25 Uhr, live im ZDF). Ein würdiger Termin, um ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr zu beenden und sich mit Sandra Minnert von einer der ganz Großen im deutschen Frauenfußball angemessen zu verabschieden.
Nach vier Siegen in vier Spielen würde selbst eine Niederlage das Unternehmen EM-Qualifikation nicht ernsthaft gefährden. Doch ein Jahr, in dem die deutsche Nationalmannschaft nach dem holprig verlaufenen Frühjahr, als man den Algarve Cup nur als Achter beendete, als erste Mannschaft ihren Titel bei einer Frauenfußball-Weltmeisterschaft verteidigen konnte, soll natürlich ohne Punktverlust beendet werden.
Das ist Anreiz genug, aus den nach den letzten Anstrengungen müden Körpern nochmal alles herauszuholen. Auch wenn Bundestrainerin Silvia Neid und ihre Assistentin Ulrike Ballweg davon berichten, dass der Akku der Spielerinnen leer sei, hat die DFB-Elf diese Herausforderung am Sonntag gegen Belgien hervorragend gemeistert. Gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner aus den Niederlanden, bei dem man heute antritt, gab es im Hinspiel einen klaren 5:1-Sieg.
Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre weiße Weste in der EM-Qualifikation gewahrt und einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Belgien eingefahren. In einer durchschnittlichen, allerdings sehr abwechslungsgreichen Begegnung hatte der zweifache Weltmeister keine Mühe mit den kombinationsschwachen Gästen aus dem deutschen Nachbarland.
Kerstin Garefrekes (8.), Sandra Minnert (10.) und Birgit Prinz (74.) waren für die deutsche Mannschaft erfolgreich. Sandra Minnert, die gestern noch vor der Partie ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem Spiel in den Niederlanden am Donnerstag bekannt gab, weil sie nach vier Operationen am Knie nicht mehr schmerzfrei trainieren kann, gelang mit einem sehenswerten Kopfballtor ein perfekter Heimspiel-Abschluss.
Wenn morgen um 13 Uhr im Stadion Lohmühle in Lübeck (ab 12.45 Uhr live in der ARD) der Anpfiff zum EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien ertönt, hat die deutsche Nationalmannschaft nach der WM-Euphorie der Alltag endgültig wieder eingeholt. Vor wahrscheinlich ausverkauftem Haus werden 17.000 Zuschauer dabei sein wollen, wenn der frischgebackene Weltmeister seinen vierten Sieg im vierten Spiel anpeilt.
Dafür, dass die morgige und die Partie am Donnerstag um 20 Uhr gegen die Niederlande in Volendam (live im ZDF) mehr als nur Pflichtaufgaben sein dürften, garantiert auch die interessante Personalkonstellation nach dem Ausfall dreier Stammkräfte. Spielerinnen aus der zweiten Reihe und mit Navina Omilade eine der bei der WM Daheimgebliebenen werden diese Begegnungen als Chance begreifen, um Pluspunkte zu sammeln.
Wie schon nach dem WM-Titel 2003, sind die frischgebackenen Weltmeisterinnen nach ihrer Rückkehr gefragte Studiogäste für Talkshows. Auch die Bundesliga schafft es an diesem Wochenende in die großen Sportsendungen von ARD und ZDF. Ob es …
Es ist soweit, morgen um 14 Uhr (live bei ZDF und Eurosport) erreicht die fünfte Frauenfußball-Weltmeisterschaft ihren Höhepunkt. Mit Deutschland und Brasilien treffen im Finale von Shanghai die beiden Mannschaften aufeinander, die bisher in China für die Rekorde gesorgt haben.
Mit 19 (Deutschland) und 17 Toren (Brasilien) sind die beiden Kontrahenten die offensivstärksten Teams. Vermutlich sind es auch die beiden Mannschaften, die über das gesamte Turnier hinweg das meiste Selbstvertrauen ausstrahlen konnten.
Deutschland hat mit fünf Spielen ohne Gegentor eine neue Bestmarke aufgestellt und könnte morgen als erstes Team in der Geschichte von Frauenfußball-Weltmeisterschaften seinen Titel verteidigen. Brasilien bestreitet zum ersten Mal überhaupt ein WM-Finale bei den Frauen.
Wenn morgen um 14 Uhr in Tianjin (live bei ARD und Eurosport) Deutschland und Norwegen um den Einzug ins WM-Finale kämpfen, haben wir eine packende Partie zu erwarten. Sowohl Norwegen als auch Deutschland wurden bereits einmal Weltmeister. Bei Norwegen liegt das zwölf Jahre zurück, Deutschland sicherte sich vor vier Jahren den WM-Pokal. Nummer zwei soll jetzt in China folgen.
11:4 Tore heißt es nach vier Spielen bei Norwegen, 16:0 lautet das beeindruckende Torverhältnis der deutschen Mannschaft. Dementsprechend strotzen beide Seiten vor Selbstvertrauen und haben nur noch ein Ziel: WM-Gold.
Endlich Schluss mit Rechnen, die K.O.-Runde geht los! Und sie könnte kaum mit einem spannenderen Spiel beginnen. Deutschland gegen Nordkorea heißt es morgen um 11 Uhr in Wuhan (live bei ARD und Eurosport). Der Titelverteidiger gegen den Geheimfavoriten aus Asien, von dem man immer noch nicht viel mehr weiß, als das, was die Mannschaft von Trainer Kim Kwang-Min in den drei Vorrundenspielen gezeigt hat.
Noch weniger als vor dem morgigen Spiel wusste man im letzten Herbst von den Nordkoreanerinnen. Bei der U20-WM setzte es damals eine 0:2-Niederlage gegen den späteren Turniersieger, der im Finale China mit 5:0 heimschickte. Acht Spielerinnen aus den heutigen Aufgeboten waren damals dabei. Simone Laudehr, Fatmire Bajramaj und Babett Peter auf deutscher, Jon Myong Hui, Kim Kyong Hwa, Kil Son Hui, Ri Un Suk und Hong Myong Gum auf nordkoreanischer Seite.
Morgen um 14 Uhr (live bei ARD und Eurosport) gilt es für die deutsche Nationalmannschaft. Im abschließenden Gruppenspiel braucht die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid gegen Japan ein Unentschieden, um sicher das Viertelfinale zu erreichen.
Japan müsste für dieses Ziel wohl gewinnen, da England parallel in Chengdu gegen Argentinien klar favorisiert ist. Gewinnt England gegen Argentinien allerdings nicht, steht Japan sicher im Viertelfinale. Doch auf diese Rechenspielchen kann sich keiner verlassen. Eine kämpferisch und offensiv geführte Auseinandersetzung ist also zu erwarten.Mehr




