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Am Freitag, 23. Mai, 13.00 Uhr (live auf Eurosport und uefa.com), steht für die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalmannschaft die bisher größte Bewährungsprobe an. Im Finale der erstmals ausgetragenen U17-EM trifft das Team von Ralf Peter auf Frankreich.
Die Partie dürfte eine harte Nuss werden. Sechs Siege in sechs Spielen feierte der Gegner in der Qualifikation, schoss dabei 36 Tore und kassierte nicht einen einzigen Gegentreffer.
Vor allem im Torabschluss wird sich das DFB-Team steigern müssen. „Diese Probleme hatten wir schon in der Vergangenheit in dieser Altersstufe“, so Peter, der meint: „Vielleicht fehlt uns einfach jemand, der vorne im Sturm kaltschnäuzig verwertet.“
Am heutigen Dienstag, 15.00 Uhr, beginnt für die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalmannschaft das Abenteuer Europameisterschaft. In Sichtweite des UEFA-Hauptsitzes in Nyon trifft die Elf von Trainer Ralf Peter im Colovray-Stadion auf Dänemark, einen Gegner, der kein Unbekannter für das Team ist.
Auch für Peter ist das hochkarätige besetzte Turnier eine neue Erfahrung. „Ich bin seit 2001 beim DFB, aber dies wird mein erster großer internationaler Wettbewerb“, freut er sich auf die Herausforderung.
Es war eine Mischung aus Stolz, Erleichterung und stiller Genugtuung, mit der U17-Frauenfußball-Nationaltrainer Ralf Peter am Samstag in Bottrop nach dem 3:0-Sieg gegen Polen und der erfolgreichen Qualifikation für die EM- Endrunde in der Schweiz und die WM in Neuseeland vom Rasen schritt.
Die Erwartungshaltung vor der zweiten Runde der EM-Qualifikation war hoch, doch die Souveränität und Kaltschnäuzigkeit, mit der sich die deutschen Juniorinnen der Pflichtaufgabe schließlich entledigten, ließ bei den Besuchern in Essen und Bottrop viel Raum für Bewunderung.
Wie einem Winzer, der bereits frühzeitig das Potenzial eines ganz besonders guten Jahrgangs zu erkennen weiß, ist auch Peter bewusst, dass man seinem derzeitigen Kader getrost bereits jetzt Spitzenqualität attestieren kann.
Nur selten konnte ein U17-Trainer in der Vergangenheit dermaßen aus dem Vollen schöpfen, nur der Jahrgang 1988 mit Spielerinnen wie Fatmire Bajramaj, Célia Okoyino da Mbabi und Babett Peter war von ähnlicher Leistungsstärke. Doch bei aller Euphorie hat Peter den Blick für die Realität nicht verloren. „Die WM wird für uns nicht einfach“, blickt er bereits einige Monate voraus.
Die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich bereits vorzeitig das Ticket für die EM-Endrunde in Nyon und die U17-WM in Neuseeland gesichert. Gegen Polen feierte das Team von Trainer Ralf Peter in Bottrop einen ungefährdeten 3:0 (3:0). Turid Knaak (4. und 19.) und Alexandra Popp (35.) erzielten die Treffer für die DFB-Elf, die vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung bot.
Ausführlicher Bericht folgt
Die U17-Juniorinnen des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) brechen gleich zu Jahresbeginn zu einer weiten Reise auf. Nach einem dreitägigen Lehrgang in der Sportschule Hennef reist der Kader vom 22. Januar bis 5. Februar zu einem Vier-Nationen-Turnier nach Neuseeland, das mit einem Winterlehrgang kombiniert wird. Dort wird das Team auf die Frauenfußball-Teams des Gastgebers (29. Januar), auf Australien (31. Januar) und die USA (2. oder 3. Februar) treffen.
Bundestrainer Ralf Peter ist guter Dinge, dass das Team dort wertvolle Erfahrungen in Richtung EM-Qualifikation im April sammeln und an Qualität gewinnen kann, bevor es gilt, sich in der zweiten Runde gegen Schweden, die Schweiz und Polen durchzusetzen. „Wir haben in Neuseeland die Möglichkeit, unsere Mannschaft über einen längeren Zeitraum hinweg auf die zweite Runde der EM-Qualifikation vorzubereiten“, so Peter.
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