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Olympique Lyon, am 28./29. März und 4./5. April 2009 Gegner von Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg im UEFA-Pokal-Habfinale, will vor den beiden Duellen mit dem deutschen Vizemeister seinen Kader offenbar noch einmal verstärken.
Im Visier hat der französische Meister dabei keine Geringere als Norwegens Nationalspielerin Ingvild Stensland, die erst vor zwei Wochen in ihrer Heimat von ihren Spielerkolleginnen zur besten Spielerin des Jahres ausgezeichnet wurde und auch eine von nur zehn Kandidatinnen für die Wahl zur Weltfußballerin des Jahres ist.
Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg bekommt es im Halbfinale des UEFA-Pokals erwartungsgemäß mit dem französischen Meister Olympique Lyon zu tun. Die Französinnen gewann nach dem 5:0-Hinspielsieg gegen Bardolino Verona am Montagabend das Rückspiel im eigenen Stadion nach 0:1-Rückstand mit 4:1.
In den Viertelfinalhinspielen des UEFA-Pokals musste nicht nur Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt eine Niederlage hinnehmen. Auch Vorjahresfinalist Umeå IK musste sich im Gastspiel bei Arsenal trotz zwischenzeitlicher Führung knapp geschlagen geben.
Olympique Lyon untermauerte hingegen mit einem souveränen Erfolg bei Bardolino Verona, in dieser Saison zum engsten Favoritenkreis zu gehören. Bereits am Mittwoch hatte Zvezda-2005 mit einem Auswärtssieg bei Brøndby ebenfalls eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen.
Am ersten Spieltag der 2. Qualifikationsrunde im UEFA Women’s Cup stolperte als einziger Favorit der 1. FFC Frankfurt bei seiner 0:1-Niederlage gegen Zvezda-2005. Die anderen Top-Teams, Røa IL, Umeå IK, Arsenal LFC und Olympique Lyonnais feierten deutliche Siege.
p>Frankreichs UEFA-Pokal-Halbfinalist Olympique Lyon hat seine internationalen Ambitionen mit einer spektakulären Neuverpflichtung untermauert. So kündigt Lyons Trainer Farid Benstiti auf der offiziellen Website der Franzosen an: „Lotta Schelin wird in den nächsten Wochen zu uns stoßen.“ Schelins Verein Kopparbergs/Göteborg FC hat den Wechsel nach Frankreich inzwischen offiziell bestätigt.
Im Jahr 2007 wechselte die Schweizer Nationalspielerin Ramona Bachmann zum schwedischen UEFA-Pokal-Finalisten Umeå IK, und war dort von Beginn an erfolgreich. Ab 2009 schickt sich nun eine weitere Topspielerin der Alpenrepublik an, bei einem internationalen Spitzenverein zum Schweizer Exportschlager zu werden.
„Es ist leichter auf Sieg als auf ein 0:0 zu spielen“, hatte Umeå-IK-Trainer Andrée Jeglertz vor dem Rückspiel im UEFA-Pokal-Halbfinale gegen Olympique Lyon erklärt. Doch am Ende sorgten seine Spielerinnen vor 3.372 Zuschauern im Gammliavallen für eine Punktlandung und zogen mit einem torlosen Remis zum fünften Mal ins UEFA-Pokal-Finale ein, wo man zum dritten Mal auf den 1. FFC Frankfurt treffen wird.
Das 1:1 im Hinspiel vor einer Woche reichte dem schwedischen Frauenfußball-Meister, um sich dank des auswärts erzielten Treffers einen Platz im Finale zu sichern. Doch UIK hatte Glück, an diesem Tag nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.
Mit Spannung wird der 1. FFC Frankfurt am Sonntagnachmittag seine Augen in den Norden Schwedens richten, wo im Rückspiel des UEFA-Pokal-Halbfinales zwischen Umeå IK und Olympique Lyon der Gegner der Frankfurterinnen für die beiden Finalspiele am 17. und 24. Mai ermittelt wird.
Der schwedische Meister geht nach dem 1:1 im Hinspiel vor einer Woche mit einem leichten Vorteil in die Partie, denn schon ein 0:0 würde den Schwedinnen zum Einzug ins Finale reichen. Doch UIK-Trainer Andrée Jeglertz erklärt: „Wir spielen auf Sieg.“
In einem streckenweise hochklassigen Frauenfußball-Spiel verschaffte sich Vorjahresfinalist Umeå IK mit einem 1:1 bei Olympique Lyon im Hinspiel des UEFA-Pokal-Halbfinales eine glänzende Ausgangsbasis für das Rückspiel am kommenden Sonntag. Die erste Viertelstunde gehörte dabei eindeutig den Gastgebern, die Umeå mit hohem Tempo überraschten und unter Druck setzten.
Die bevorstehende Wahl zur FIFA-Weltfußballerin des Jahres 2007 ist genauso ein Thema unseres heutigen Splitters wie etwa die Vertragsverlängerung des australischen Nationaltrainers Tom Sermanni, die neueste prominente Neuverpflichtung von Olympique Lyonnais sowie vorweihnachtliche Überraschungen.
Die Viertelfinalspiele im UEFA-Cup blieben auch in diesem Jahr nicht ohne Überraschung. Der italienische Meister ASD CF Bardolino Verona setzte sich beim klaren Favoriten Brøndby IF in Kopenhagen heute Abend mit 3:2 nach Elfmeterschießen durch und trifft damit im Halbfinale auf den Deutschen Meister 1. FFC Frankfurt, der heute mit 2:1 gegen WFC Rossiyanka erfolgreich war. Auch für Titelverteidiger Arsenal LFC war im Viertelfinale Endstation.
Die ersten beiden Spieltage der 2. Runde im UEFA-Cup brachten die erwarteten Favoritensiege. Mit Arsenal LFC, Bardolino Verona, WFC Rossiyanka und Umeå IK haben sich bereits vier Mannschaften vor dem letzten Spieltag für das Viertelfinale qualifiziert.
Am schwersten tat sich aus dem Kreis der Titelanwärter der Deutsche Meister 1. FFC Frankfurt, der sich in beiden Partien erst in den Schlussminuten die drei Punkte sicherte. Gegen den belgischen Meister Rapid Wezemaal genügt den Hessinnen am Dienstag dennoch ein Punkt, um ebenfalls die Runde der letzten Acht zu erreichen und weiterhin den dritten Pokalsieg nach 2002 und 2006 anstreben zu können.Mehr
Das Jahr 2007 war ohne jeden Zweifel das bisher erfolgreichste in der Geschichte des englischen Frauenfußballs. Die Nationalmannschaft erreichte bei ihrem zweiten Auftritt auf der großen WM-Bühne das Viertelfinale. Den Paukenschlag schlechthin landete aber der nationale Serienmeister Arsenal LFC, als er den schwedischen Ligaprimus Umeå IK aus den Titelträumen riss und fast schon sensationell als erstes nicht-skandinavisches und nicht-deutsches Team die höchste europäische Vereinstrophäe einheimste.
Ab heute nun, da in vier Gruppen mit je vier Mannschaften die 2. Runde des UEFA-Cups beginnt, in der auch die fünf gesetzten Mannschaften – darunter Titelverteidiger Arsenal, Vorjahresfinalist UIK und ebenso der Deutsche Meister 1. FFC Frankfurt (siehe Vorschau “deutsche Gruppe”) – in den Wettbewerb einsteigen, werden die Zeiger auf Null gestellt. “Als wir nach China gekommen sind, hatten wir den Titel erstmal verloren”, meinte Bundestrainerin Silvia Neid nach dem – neu gewonnenen – WM-Titel. Das gilt nun auch für Arsenal. Das Rennen ist eröffnet. Ein Ausblick.
Das Interesse am Frauenfußball wächst und wächst. So viele Mannschaften wie nie zuvor, 45 an der Zahl, haben für den zum siebten Mal ausgetragenen UEFA-Pokal gemeldet. Die fünf Topteams von Arsenal, Umeå IK, 1. FFC Frankfurt, Brøndby IF und Kolbotn IL steigen zwar erst im Oktober in den Wettbewerb ein, werden aber mit Argusaugen die Ergebnisse der 1. Runde verfolgen und auswerten. Denn unter den 40 ungesetzten Mannschaften, die von heute bis kommenden Dienstag in zehn Miniturnieren um den Einzug in die 2. Runde kämpfen, sind zwei Neulinge, die ein viel beachtetes Debüt auf europäischer Ebene geben werden.
