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“Es gibt ganz viele Gegner, die in der Lage sind, diesen Weltmeistertitel zu gewinnen“, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. „Es war noch nie so schwer, Weltmeister zu werden“, sagt US-Stürmerin Abby Wambach. Womensoccer wirft einen Blick auf die Ausgangssituation im Turnier und hat einige prominente Opfer ausgemacht.
Eine interessante Zusammensetzung der Mannschaften stellt sich in WM-Gruppe D dar: Zwei Traditionsmannschaften im Frauenfußball treffen auf junge Teams, die eine rasante Entwicklung genommen haben, aber über weniger Erfahrung verfügen. Es wird spannend mit Brasilien, Norwegen, Australien und Äquatorialguinea.
Am vergangenen Donnerstag unterlag Norwegen der DFB-Elf in Mainz noch mit 0:3, doch am Montagnachmittag setzte das Team sechs Tage vor Beginn der Frauen-WM eine Duftmarke.
Nach der 0:3-Niederlage Norwegens gegen Deutschland bat Womensoccer die norwegische Trainerin Eli Landsem zum Blitzinterview.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat zehn Tage vor Beginn der Frauenfußball-WM eine gelungene Generalprobe gefeiert. Allerdings dauerte es bis in die Schlussminuten, ehe eine wahre Torflut im Minutentakt den Sieg perfekt machte.
„Ich fühle mich wie in einem neuen Körper – und das ist ziemlich cool, wenn man 29 Jahre alt ist”, lacht Ingvild Stensland. Die norwegische Nationalspielerin kämpft seit Dezember mit Rückenproblemen und hat seitdem erst eine Halbzeit Fußball gespielt. Gegen Deutschland am Abend (20.30 Uhr, live im ZDF) dürfte sie zu ihrem Länderspielcomeback kommen – für 90 Minuten reicht es aber noch immer nicht.
Vor zwei Wochen hatte Norwegens Nationaltrainerin Eli Landsem bereits 19 Spielerinnen in den WM-Kader berufen. Zwei Plätze blieben frei – Landsem wollte die Verletzungssituation bei Lise Klaveness und Lene Storløkken abwarten. Doch jetzt ist klar, dass beide auf die Weltmeisterschaft verzichten müssen.
Neben dem deutschen Kader für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft steht auch der norwegische fest. Nationaltrainerin Eli Landsem hat allerdings bisher erst 19 Spielerinnen nominiert – zwei Plätze hat sie noch offen gelassen.
Vielerorts ist die Meisterschaft bereits entschieden, in Norwegen und Schweden ist die Saison jedoch erst zu etwa einem Drittel gespielt. Dabei sind am Wochenende in Norwegen die Teams an der Spitze wieder ein wenig näher zusammen gerückt – in Schweden war das Gegenteil zu beobachten. Und in England unterstrich Serienmeister Arsenal im Pokal einmal mehr seine Vormachtstellung.
In Frankreich marschieren Montpellier HSC und Paris Saint-Germain weiter im Gleichschritt in Richtung Champions League, Meister Lyon hat eine erfolgreiche Generalprobe vor dem Champions-League-Finale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam gefeiert. In England ist unterdessen die Hinrunde der neuen Liga bereits beendet.
Ab sofort sind Tickets für die beiden Länderspiele gegen Italien in Osnabrück und den letzten Härtetest vor der Frauen-WM gegen Norwegen in Mainz erhältlich.
Momentan hat man das Gefühl, täglich von einem Kreuzbandriss lesen zu müssen. Nun hat es Melissa Wiik getroffen; die norwegische Nationalspielerin muss ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft absagen.
Birmingham City hat in England für eine Überraschung gesorgt und mit einem Sieg gegen den Serienmeister die Tabellenführung ausgebaut. In Italien ist die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen, in Dänemark und Spanien haben sich zwei Clubs in Position gebracht. Es ist viel passiert auf den europäischen Fußballplätzen.
Ereignislos war es am Wochenende auf den europäischen Fußballplätzen nicht, denn es fielen erste Entscheidungen oder zumindest Vorentscheidungen. So auch in England, wo sich ein bisher nahezu unbeschriebenes Blatt für die kommende Champions-League-Saison qualifiziert hat.




