DFB-Elf kommt in den USA unter die Räder
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat in Cleveland gegen die USA eine der bittersten Niederlagen ihrer Länderspiel-Geschichte kassiert.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat in Cleveland gegen die USA eine der bittersten Niederlagen ihrer Länderspiel-Geschichte kassiert.
Der erneute EM-Triumph der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft hat auch in den Nominierungen zur Wahl der Weltfußballerin des Jahres 2009 Niederschlag gefunden. Gleich vier der zehn nominierten Spielerinnen kommen aus Deutschland.
2011, also schon in nicht viel mehr als zwei Jahren, findet in Deutschland die Frauenfußball-Weltmeisterschaft statt. Viel Zeit bleibt also nicht, um für den Frauenfußball zu werben, für größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu sorgen, Stars und Identifikationsfiguren zu schaffen, um im größeren Rahmen als bisher Menschen für den Frauenfußball zu begeistern.
So ein wenig mochten Birgit Prinz und ihre zukünftige Teamkollegin beim 1. FFC Frankfurt, Nadine Angerer, schon vorher geahnt haben, dass es bei der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres gegen Marta nicht viel zu ernten geben würde. Dass man der 22-jährigen Brasilianerin aber dermaßen klar unterlag, war dennoch ein wenig überraschend.
Das Frauenfußball-Jahr 2008 produzierte Triumphe, Tränen und auch Kuriositäten positiver wie negativer Art. Womensoccer.de lässt die Highlights Monat für Monat noch einmal Revue passieren. Im dritten von zwölf Teilen beschäftigen wir uns mit dem Monat März.
„Das ist nur ein mit Geld zusammengewürfelter, gekaufter Haufen. Das ist keine Herausforderung für mich“, sagte Nationaltorhüterin Nadine Angerer 2001 verächtlich über den 1. FFC Frankfurt nach ihrem Wechsel vom FC Bayern München zum 1. FFC Turbine Potsdam. Frankfurt und Angerer – das schien für viele bis gestern tatsächlich unvorstellbar.
Auf der einen Seite die hessische Metropole mit ihren geschniegelten Bankern, auf der anderen eine 30-jährige junge Frau, die gerne mit dem Rucksack durch Afrika tourt und dort später einmal ein Gästehaus, eine Tauch- oder Torwartschule eröffnen will.
Die Verpflichtung Angerers zum 1. Januar 2009 hat nicht nur deswegen für emotionale und geteilte Reaktionen gesorgt. Für Verein und Spielerin macht sie jedoch Sinn, auch wenn man dafür in Frankfurt billigend in Kauf nehmen muss, dass sich in der Öffentlichkeit der Ruf verfestigt, nicht gerade eine Nachwuchsschmiede des deutschen Frauenfußballs zu sein.
Nach Ariane Hingst hat der 1. FFC Frankfurt nun die zweite spektakuläre Neuverpflichtung bekannt gegeben. Die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer wechselt zum 1. Januar 2009 vom schwedischen Erstligisten Djurgården an den Main und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011.
Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat in Zürich heute die Nominierungen für die Wahl zur Weltfußballerin des Jahres bekannt gegeben. Anders als in den vergangenen Jahren beschränkte die FIFA die Auswahl in diesem Jahr auf nur zehn Spielerinnen, darunter auch zwei deutsche Akteurinnen: Nadine Angerer und Birgit Prinz.
Seit dem Jahr 2000 heißt der Dominant des schwedischen Frauenfußballs Umeå IK. Sechsmal hat die Mannschaft aus dem hohen Norden die Meisterschaft gewonnen und war auch vor der Saison erklärter Favorit der Experten.
Doch wenn die Damallsvenskan heute nach der Sommer- und Olympiapause nach fast 14 abgeschlossenen Spieltagen mit dem Spiel Bälinge gegen AIK ihren Spielbetrieb fortsetzt, findet sich Umeå IK in der Rolle des Jägers wieder, denn Tabellenführer mit fünf Punkten Vorsprung (Umeå hat ein Spiel weniger) ist Linköpings FC.
Als in einer saft- und kraftlos wirkenden deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft Birgit Prinz wenige Minuten vor Spielende zu einem ihrer kraftvollen Antritte ansetzte, mag sie bereits intuitiv gespürt haben, wie nah die DFB-Elf am Abgrund wandelte. Denn eine 0:1-Niederlage gegen Nordkorea hätte, wie sich allerdings erst später herausstellte, das Turnier-Aus bedeutet.
Prinz tankte sich also auf der linken Seite an zwei körperlich unterlegenen nordkoreanischen Abwehrspielerinnen vorbei, schoss, und die eingewechselte Anja Mittag stand goldrichtig und staubte den Abpraller dankend an. Ein Tor der oft Geschmähten, das möglicherweise rechtzeitig vor dem Duell mit Lieblingsgegner Schweden am Freitag die Fesseln gelöst hat.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist in der Neuauflage des WM-Finales von 2007 gegen Brasilien mit einem leistungsgerechten, am Ende aber glücklichen 0:0 in die Olympischen Spiele gestartet. Der Pfosten und eine bis auf kleine Unsicherheiten starke Torhüterin Nadine Angerer bescherten dem Team gegen den vermeintlich schärfsten Widersacher in der Gruppe einen wichtigen Punkt zum Auftakt. Zwar [...]
Die schwedische Liga Damallsvenskan vermarktet sich als „beste Liga der Welt“. Dennoch hält Deutschland nicht nur den Welt- und Europameistertitel, sondern gewann vor einigen Wochen durch Meister 1. FFC Frankfurt auch den UEFA-Pokal.
Dort besiegte man im Finale ausgerechnet den schwedischen Meister Umeå IK. Ist der Beiname „beste Liga der Welt“ also ein bloßer Marketingslogan?
Bitterer hätte der Start für Deutschlands Frauenfußball-Nationaltorhüterin Nadine Angerer in die schwedische Damallsvenskan wohl kaum laufen können. Nach der 1:2-Niederlage gegen Kristianstads zum Auftakt und dem mageren 1:1 gegen AIK setzte es im zweiten Lokalderby binnen drei Tagen bei Hammarby die nächste Schlappe.
0:3 ging Angerer zusammen mit ihrer früheren Teamkollegin bei Turbine Potsdam, Ariane Hingst, mit Djurgården baden, gegen ein Team, das seine ersten beiden Spiele mit 1:7 und 0:6 verloren hatte. Heldin des Abends war dagegen eine, die man ebenfalls in Deutschland noch ganz gut kennt.
Den Start in die schwedische Frauenfußball-Meisterschaft Damallsvenskan hätte sich Torhüterin Nadine Angerer wohl anders vorgestellt. Im ersten Ligaspiel für ihren neuen Verein musste sie zum Auftakt der neuen Saison gleich eine Niederlage einstecken. Und das gegen einen Aufsteiger, der seit sieben Jahren nicht mehr in der höchsten schwedischen Liga gespielt hat.
Ein wenig befremdlich mutet es schon an, dass im Tor der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft nun offiziell die Rotation verkündet wurde.
Zum Auftakt des Algarve Cup gegen Dänemark am morgigen Mittwoch (live ab 14.15 Uhr im ZDF) steht nicht Nadine Angerer (Bild), die erfolgreiche Nummer Eins bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China 2007, im deutschen Tor, sondern Silke Rottenberg.
„Der jährliche Kampf um die Nummer 1“ titelt die DFB-Website heute eine Story zum Thema, doch gab es diesen Kampf in den vergangenen Jahren wirklich?