Beiträge mit folgendem Tag: Nadine Angerer
Nadine Angerer ist die neue Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft. Die Torhüterin beerbt Birgit Prinz, die nach der Weltmeisterschaft zurücktrat. Bei der Wahl ihrer Nachfolgerin bleibt Bundestrainerin Silvia Neid einer jahrelangen Linie im DFB-Team treu.
In vier Tagen (Sonntag, 26. Juni, 18 Uhr, live in ARD und Eurosport) steigt die DFB-Elf mit dem Spiel gegen Kanada in die Frauen-WM ein. Mit einer Teambuilding-Maßnahme soll dem Team die schier endlos wirkende Zeit bis zum Anpfiff verkürzt werden, doch Torhüterin Nadine Angerer kann es dennoch kaum noch erwarten.
Osnabrück ist im Frauenfußball untrennbar mit der Europameisterschaft 1989 verbunden – dem ersten Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft. „Mit uns hatte keiner gerechnet. Es war total überraschend, dass wir unter die letzten Vier kamen“, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. Heute hat sich das Blatt gewendet; in Osnabrück findet am Abend der zweite Test ihres Teams vor der WM im eigenen Land statt – einem Turnier, bei dem der Titel von allen nahezu erwartet wird.
Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat den Vertrag mit Weltmeisterin und Kapitänin Nadine Angerer verlängert.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat in Cleveland gegen die USA eine der bittersten Niederlagen ihrer Länderspiel-Geschichte kassiert.
Der erneute EM-Triumph der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft hat auch in den Nominierungen zur Wahl der Weltfußballerin des Jahres 2009 Niederschlag gefunden. Gleich vier der zehn nominierten Spielerinnen kommen aus Deutschland.
2011, also schon in nicht viel mehr als zwei Jahren, findet in Deutschland die Frauenfußball-Weltmeisterschaft statt. Viel Zeit bleibt also nicht, um für den Frauenfußball zu werben, für größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu sorgen, Stars und Identifikationsfiguren zu schaffen, um im größeren Rahmen als bisher Menschen für den Frauenfußball zu begeistern.
So ein wenig mochten Birgit Prinz und ihre zukünftige Teamkollegin beim 1. FFC Frankfurt, Nadine Angerer, schon vorher geahnt haben, dass es bei der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres gegen Marta nicht viel zu ernten geben würde. Dass man der 22-jährigen Brasilianerin aber dermaßen klar unterlag, war dennoch ein wenig überraschend.
Das Frauenfußball-Jahr 2008 produzierte Triumphe, Tränen und auch Kuriositäten positiver wie negativer Art. Womensoccer.de lässt die Highlights Monat für Monat noch einmal Revue passieren. Im dritten von zwölf Teilen beschäftigen wir uns mit dem Monat März.
„Das ist nur ein mit Geld zusammengewürfelter, gekaufter Haufen. Das ist keine Herausforderung für mich“, sagte Nationaltorhüterin Nadine Angerer 2001 verächtlich über den 1. FFC Frankfurt nach ihrem Wechsel vom FC Bayern München zum 1. FFC Turbine Potsdam. Frankfurt und Angerer – das schien für viele bis gestern tatsächlich unvorstellbar.
Auf der einen Seite die hessische Metropole mit ihren geschniegelten Bankern, auf der anderen eine 30-jährige junge Frau, die gerne mit dem Rucksack durch Afrika tourt und dort später einmal ein Gästehaus, eine Tauch- oder Torwartschule eröffnen will.
Die Verpflichtung Angerers zum 1. Januar 2009 hat nicht nur deswegen für emotionale und geteilte Reaktionen gesorgt. Für Verein und Spielerin macht sie jedoch Sinn, auch wenn man dafür in Frankfurt billigend in Kauf nehmen muss, dass sich in der Öffentlichkeit der Ruf verfestigt, nicht gerade eine Nachwuchsschmiede des deutschen Frauenfußballs zu sein.
Nach Ariane Hingst hat der 1. FFC Frankfurt nun die zweite spektakuläre Neuverpflichtung bekannt gegeben. Die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer wechselt zum 1. Januar 2009 vom schwedischen Erstligisten Djurgården an den Main und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011.
Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat in Zürich heute die Nominierungen für die Wahl zur Weltfußballerin des Jahres bekannt gegeben. Anders als in den vergangenen Jahren beschränkte die FIFA die Auswahl in diesem Jahr auf nur zehn Spielerinnen, darunter auch zwei deutsche Akteurinnen: Nadine Angerer und Birgit Prinz.
Seit dem Jahr 2000 heißt der Dominant des schwedischen Frauenfußballs Umeå IK. Sechsmal hat die Mannschaft aus dem hohen Norden die Meisterschaft gewonnen und war auch vor der Saison erklärter Favorit der Experten.
Doch wenn die Damallsvenskan heute nach der Sommer- und Olympiapause nach fast 14 abgeschlossenen Spieltagen mit dem Spiel Bälinge gegen AIK ihren Spielbetrieb fortsetzt, findet sich Umeå IK in der Rolle des Jägers wieder, denn Tabellenführer mit fünf Punkten Vorsprung (Umeå hat ein Spiel weniger) ist Linköpings FC.
Als in einer saft- und kraftlos wirkenden deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft Birgit Prinz wenige Minuten vor Spielende zu einem ihrer kraftvollen Antritte ansetzte, mag sie bereits intuitiv gespürt haben, wie nah die DFB-Elf am Abgrund wandelte. Denn eine 0:1-Niederlage gegen Nordkorea hätte, wie sich allerdings erst später herausstellte, das Turnier-Aus bedeutet.
Prinz tankte sich also auf der linken Seite an zwei körperlich unterlegenen nordkoreanischen Abwehrspielerinnen vorbei, schoss, und die eingewechselte Anja Mittag stand goldrichtig und staubte den Abpraller dankend an. Ein Tor der oft Geschmähten, das möglicherweise rechtzeitig vor dem Duell mit Lieblingsgegner Schweden am Freitag die Fesseln gelöst hat.




