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„Jetzt gilt unsere Konzentration ganz dem Spiel bei Turbine Potsdam“, hielt sich Martina Voss, Trainerin beim FCR 2001 Duisburg, nicht lange mit dem fulminanten 9:1 (5:1)-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg auf. Zu schwach präsentierte sich der Gegner, um ein echter Gradmesser für die kommenden Spiele zu sein.
Zudem weiß Voss: Nur wenn die Duisburgerinnen das schwere Auswärtsspiel beim 1. FFC Turbine Potsdam am kommenden Sonntag schadlos überstehen, werden sie wohl im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden können. Deswegen waren trotz des denkwürdigen Siegs auch nur verhaltene Töne aus Duisburg zu vernehmen.
Zu frisch ist noch die Erinnerung an die ärgerliche 1:4-Heimniederlage gegen die SG Essen-Schönebeck, mit der sich die Duisburgerinnen im Titelkampf vorerst ins Hintertreffen gebracht haben. Dennoch gefiel Voss gut, was ihr Team am Samstagnachmittag auch ohne Lira Bajramaj und Jennifer Oster auf den Rasen zauberte. „Das, was wir seit Wochen üben, schnelle Spielzüge, viel über die Außen, das alles war heute zu sehen.“
„Same procedure as every year“ – unter diesem Motto stand der U20-Frauenfußball-Länderpokal in den vergangenen Jahren. Denn seit dem Jahr 2003 gab es nur einen Sieger: den Niederrhein. Und auch diesmal will Martina Voss, die das Team zum letzten Mal betreuen wird, beim von Samstag bis Dienstag (15. bis 18. März) in der Sportschule Duisburg-Wedau stattfindenden Länderpokal ihre Siegesserie fortsetzen.
Für Frauenfußball-Fans lohnt sich ein Besuch allemal, sind doch Spielerinnen wie Weltmeisterin Lira Bajramaj oder auch die frisch gebackene A-Nationalspielerin Nicole Banecki sowie zahlreiche Bundesligaspielerinnen zu bewundern.
Es ist gerade einmal etwas mehr als eine Woche her, da wurde die 125-fache ehemalige Nationalspielerin Martina Voss vorerst übergangsweise Trainerin beim Frauenfußball-Bundesligisten FCR 2001 Duisburg.
Im Interview mit Womensoccer.de spricht sie über das bevorstehende Topspiel beim 1. FFC Frankfurt, die Verpflichtung von Linda Bresonik und die Zukunft des Frauenfußballs in Duisburg.
Seitdem der Fußball-Weltverband (FIFA) am 30. Oktober des vergangenen Jahres Deutschland den Zuschlag zur Ausrichtung der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 erteilte, hat im deutschen Frauenfußball eine neue Zeitrechnung begonnen. Von der wachsenden Beliebtheit des Frauenfußballs will bis 2011 jeder profitieren und ein Stück vom Kuchen abbekommen.
Fieberhaft bemühen sich potenzielle WM-Städte, Vereine, Spielerinnen und Trainer mehr oder weniger systematisch darum, sich für die Herausforderungen der nächsten Jahre zu wappnen. Während die Bewerber als WM-Spielort hinter den Kulissen seit Monaten Lobbyarbeit betreiben, um vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Zuschlag als einer der heiß begehrten Spielorte zu erhalten, hat darüber hinaus bei einigen Vereinen der ersten und zweiten Frauenfußball-Bundesliga sowie Spielerinnen und Trainern ein Umdenkprozess eingesetzt.
Und so bot die Winterpause einen ersten Vorgeschmack darauf, was in den kommenden Jahren noch zu erwarten ist: Die Professionalisierung des Frauenfußballs wird nicht geräuschlos vonstatten gehen.
Martina Voss wird ab Donnerstag, 14. Februar, dem Frauenfußball-Bundesligisten FCR 2001 Duisburg zur Verfügung stehen und helfend Aufgaben und damit auch die Verantwortung „an der Linie“ übernehmen. Unterstützt wird sie dabei von Jörg Vesper und Jürgen Raab, die ihre Aufgaben als Torwarttrainer der ersten Mannschaft und als Trainer der zweiten Mannschaft beibehalten.
Nach 111 Länderspielen beendete Steffi Jones Ende März ihre grandiose Karriere in der Nationalmannschaft.
Von 1993 bis 2007 war die Weltmeisterin und dreifache Europameisterin eine der großen Leistungsträgerinnen in der DFB-Elf.
Für Womensoccer.de lässt Jones noch einmal …
Zum 27. Mal wird am kommenden Samstag ein DFB-Pokalfinale im Frauenfußball ausgetragen. Womensoccer.de wirft einen kurzen Blick in die Geschichte des Wettbewerbs.
Vom ersten Sieger Bergisch Gladbach über die Erfolg des TSV Siegen, FSV Frankfurt und …
Wenn die ARD am Samstag über sechs Stunden von den DFB-Pokalfinals aus Berlin berichtet, dann werden die Zuschauer beim Frauen-Finale die Stimme von Gerd Gottlob zu hören bekommen. Nicht zum ersten Mal, denn Gottlob ist …
