Beiträge mit folgendem Tag: Kolumbien
Bei der U20-Frauenfußball-WM hat Südkorea das Spiel um Platz 3 gegen Kolumbien gewonnen. Ji So Yun unterstrich dabei einmal mehr ihre Extraklasse.
Ricardo Rozo, Trainer der kolumbianischen U20-Frauenfußball-Nationalmannschaft, zeigte sich nach dem 0:1 gegen Nigeria im Halbfinale der U20-WM zwar enttäuscht, doch zugleich zuversichtlich, was das kleine Endspiel um den Bronzeplatz am Sonntagmittag (12.00 Uhr, Bielefeld) gegen Südkorea betrifft.
Nigerias heißt der Endspielgegner Deutschlands bei der U20-Frauenfußball-WM. Der Afrikameister setzte sich im zweiten Halbfinale knapp, aber verdient gegen Kolumbien durch.
Kolumbien und Nigeria – in Bielefeld spielen zwei Mannschaften, die man vor Beginn der U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft vielleicht nicht unbedingt auf der Rechnung hatte, heute Abend um den Finaleinzug. Das Spiel kann nur eines der beiden Teams gewinnen, doch als Sieger werden beide vom Platz gehen.
Kolumbien hat bei der U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland mit einem überzeugenden Sieg gegen Schweden als erstes Team das Halbfinale erreicht.
Ohne die rotgesperrte Außenverteidigerin Bianca Schmidt und möglicherweise auch ohne Tabea Kemme (Oberschenkelverletzung) und Dzsenifer Marozsan (Knöchelverletzung) will die DFB-Elf in ihrem zweiten Gruppenspiel bei der U20-Frauenfußball-WM am Freitag, 18.00 Uhr (live auf Eurosport und im Womensoccer-Liveblogging), gegen Kolumbien die Viertelfinalteilnahme perfekt machen.
Bei der Wahl zur Weltfußballerin und zum Weltfußballer des Jahres am vergangenen Montag in Zürich verkündete Charmaine Hooper, ehemalige kanadische Nationalspielerin und FIFA-Botschafterin für Frauenfußball, dass sich „inzwischen rund 26 Millionen Mädchen und Frauen in den 208 Mitgliedsverbänden der FIFA“ dem Frauenfußball verschrieben haben. Eine imposante Zahl.
Doch trotz wachsender Beliebtheit und Akzeptanz in der Öffentlichkeit spricht die Länderspiel-Bilanz 2008 eine andere Sprache. Nur 364 A-Länderspiele fanden in den vergangenen 12 Monaten im Frauenfußball statt (2007: 448, 2006: 449), ein Rückgang von fast 20 Prozent. Und was noch bedenklicher stimmt: Immer weniger Nationen bestreiten überhaupt A-Länderspiele, hier liegt die Abnahme gar bei nahezu 30 Prozent.
Kamerun, Kolumbien, Elfenbeinküste, Kirgisistan, Uganda, Sambia, Liberia und Paraguay – das sind die acht Nationen, die vom 1. bis 7. Dezember 2008 an der zum ersten Mal ausgetragenen Obdachlosen-WM im Frauenfußball im australischen Melbourne teilnehmen werden.
Eine Chance für alle 80 Teilnehmerinnen, denn in der Vergangenheit hat sich das Turnier bei einigen der von Obdachlosigkeit Betroffenen bereits als Sprungbrett in eine bessere Zukunft erwiesen. Mel Young, Gründer und Präsident der Obdachlosen-WM, erklärt: „Die Obdachlosen-WM hat bewiesen, dass der Sport eine außerordentliche Kraft besitzt, Leben und die Welt zu verändern.“
Die Exekutive des Fußball-Weltverbands (FIFA) hat auf ihrer 23. und letzten Sitzung innerhalb des Zyklus 2003 – 2006 am Sonntag in Zürich beschlossen, dass zukünftig keine internationalen Spiele mehr in sauerstoffarmer Höhenluft ausgetragen werden dürfen.
