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Nationalspielerin Kim Kulig musste sich nach ihrem bei der Frauenfußball-WM im Viertelfinale gegen Japan erlittenen Kreuzband- und Innenmeniskusriss jetzt einem neuerlichen Eingriff unterziehen.
Man konnte kaum mitzählen, wie oft auf der Pressekonferenz von Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt der schmunzelnde Hinweis von Präsident und Manager an Trainer Sven Kahlert kam, dass ein solch stark besetzter Kader zu Erfolg verpflichte. Aber Schmunzeln hin oder her, der FFC wird sich an den eigenen Vorgaben messen lassen müssen, denn die Bedingungen waren noch nie so gut.
Den 9. Juli 2011 würde Kim Kulig am liebsten aus ihrem Kalender streichen. Nach nur vier Minuten im WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Japan kam die 21-Jährige nach einem Kopfballduell schräg auf und verdrehte sich das rechte Knie. Diagnose: Kreuzbandriss und ein lädierter Innenmeniskus.
2009 machte Kim Kulig eine Blitzkarriere und war eine der auffälligsten Nachwuchsspielerinnen der Frauenfußball-EM in Finnland. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die 21-Jährige zu einer echten Führungskraft entwickelt, wie sie beim 5:0-Sieg gegen Italien eindrucksvoll unterstrich.
Der Hamburger SV überrascht weiter: Mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge hat sich das Team auf Platz 4 verbessert. Dabei drehten die Hanseatinnen erneut einen Rückstand.
Erwartet wurde es schon länger, nun ist es offiziell: Kim Kulig wechselt zur kommenden Saison zum 1. FFC Frankfurt. Statt eines im Frauenfußball fast üblichen Einjahresvertrags unterschrieb die Nationalspielerin gleich für mehrere Spielzeiten.
Der 2:1-Sieg Deutschlands gegen Australien hat bei den deutschen Spielerinnen einige Blessuren hinterlassen. Während bei Kerstin Garefrekes und Sonja Fuss am Tag nach dem Spiel Entwarnung gegeben werden konnte, hat es Kim Kulig offenbar schlimmer erwischt.
Den 5:0-Sieg der deutschen Frauenfußball-Nationalelf gegen Kanada darf und muss man sicherlich nicht überwerten. Doch Bundestrainerin Silvia Neid dürfte mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben, dass die Ausgangsposition für die Arbeit in den kommenden Monaten bis zur WM komfortabel ist.
In den Katakomben des FIFA-WM-Stadions Bielefeld bewiesen die Spielerinnen der U20-Frauenfußball-Nationalmannschaft nach dem gewonnenen Finale der U20-WM, dass sie auch neben dem Platz einen guten Ton anschlagen können.
Nach der Saison ist vor der Saison: Bereits am morgigen Samstag, 5. Juni, wird im Rahmen des “aktuellen sportstudio” die erste Hauptrunde im DFB-Pokal der Männer für die Saison 2010/11 ausgelost. Glücksfee spielt wieder einmal eine deutsche Frauenfußball-Nationalspielerin.
Die deutsche U20-Frauenfußball-Nationalmannschasft kann sich bei der WM im eigenen Land ab 13. Juli auf starke Unterstützung freuen. Denn gleich drei A-Nationalspielerinnen werden das Team verstärken.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft muss im Finale des Algarve Cups am Mittwoch, 1. März, 17.00 Uhr MEZ, gegen die USA gleich auf drei Spielerinnen verzichten.
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft muss auch im dritten Spiel beim Algarve Cup gegen China (Montag, 18.00 Uhr) ohne Kim Kulig auskommen.
Die Stimmung im deutschen Teamhotel Scandic Rosendahl in Tampere war am Tag nach dem 4:0-Sieg gegen Norwegen von Gelassenheit geprägt. Die Trainingsintensität wurde nach unten geschraubt, Simone Laudehr ist wieder einsatzbereit und Bundestrainerin Silvia Neid steht nun vor dem Luxusproblem, ob sie im zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich am Donnerstag in Tampere (ab 16.30 Uhr live in ARD und Eurosport) der siegreichen Elf gegen Norwegen das Vertrauen schenkt, oder punktuelle Wechsel vornimmt. Manches deutet auf Veränderungen hin.




