Klassiker voller Emotionen, Duisburgs Kader zu schwach?
Erst drei Spieltage ist die neue Saison in der Frauenfußball-Bundesliga alt, doch in Potsdam kochten beim Klassiker die Emotionen bereits gewaltig hoch. Beim FCR 2001 Duisburg verschenkte man wie in den vergangenen Spielzeiten überraschend Punkte und sparte hinterher nicht mit öffentlicher Kritik. In Wolfsburg schickte Martina Müller in Sachen Torjägerkanone eine Kampfansage in Richtung Inka Grings, und bei Bayern München machten zwei zuletzt Verschmähte von sich reden.
„Ich bin sprachlos, weil meine Elf in der ersten Halbzeit das Beste gezeigt hat, was der Frauenfußball in der Bundesliga jemals zu bieten hatte“, so ein überschwänglicher Dr. Hans-Jürgen Tritschoks, scheidender Trainer des 1. FFC Frankfurt, nach dem souverän heraus gespielten 4:0 (2:0)-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.
Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre weiße Weste in der EM-Qualifikation gewahrt und einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Belgien eingefahren. In einer durchschnittlichen, allerdings sehr abwechslungsgreichen Begegnung hatte der zweifache Weltmeister keine Mühe mit den kombinationsschwachen Gästen aus dem deutschen Nachbarland.
Die deutsche Nationalmannschaft steht nach einem überlegenen 3:0-Sieg gegen Norwegen verdient im WM-Finale und muss nun nur noch einen Schritt gehen, um als erstes Team ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Finale trifft sie am Sonntag um 14 Uhr (live bei ZDF und Eurosport) auf den Sieger des morgigen Halbfinals zwischen den USA und Brasilien (14 Uhr live bei ARD und Eurosport).
Wenn morgen um 14 Uhr in Tianjin (live bei ARD und Eurosport) Deutschland und Norwegen um den Einzug ins WM-Finale kämpfen, haben wir eine packende Partie zu erwarten. Sowohl Norwegen als auch Deutschland wurden bereits einmal Weltmeister. Bei Norwegen liegt das zwölf Jahre zurück, Deutschland sicherte sich vor vier Jahren den WM-Pokal. Nummer zwei soll jetzt in China folgen.
Die deutsche Nationalmannschaft hat nach einem verdienten 3:0-Erfolg gegen Nordkorea das Halbfinale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China erreicht und trifft dort am Mittwoch um 14 Uhr (live bei ARD und Eurosport) auf den Sieger des morgigen Viertelfinals zwischen Norwegen und China.
So hatte sich die deutsche Nationalmannschaft den so genannten “WM-Start” sicherlich nicht vorgestellt. Erst gegen England gehe die WM richtig los, das 11:0 gegen Argentinien sei kein Gradmesser gewesen, wurde immer wieder betont. War es auch nicht. Gegen eine Mannschaft wie England, die bei der WM zur Mittelklasse gehört, fand der amtierende Weltmeister kein Rezept, die von Hope Powell taktisch hervorragend eingestellte Abwehr der “Three Lions” zu knacken.



