Kerstin Garefrekes » Frauenfußball auf Womensoccer.de

Klassiker voller Emotionen, Duisburgs Kader zu schwach?

Erst drei Spieltage ist die neue Saison in der Frauenfußball-Bundesliga alt, doch in Potsdam kochten beim Klassiker die Emotionen bereits gewaltig hoch. Beim FCR 2001 Duisburg verschenkte man wie in den vergangenen Spielzeiten überraschend Punkte und sparte hinterher nicht mit öffentlicher Kritik. In Wolfsburg schickte Martina Müller in Sachen Torjägerkanone eine Kampfansage in Richtung Inka Grings, und bei Bayern München machten zwei zuletzt Verschmähte von sich reden.

Kerstin Garefrekes verlängert beim 1. FFC Frankfurt

Mit der Weiterverpflichtung von Weltmeisterin Kerstin Garefrekes hat der 1. FFC Frankfurt die vorerst letzte wichtige Personalentscheidung für die Saison 2009/2010 unter Dach und Fach gebracht.

Algarve Cup: Lockerer DFB-Sieg gegen schwache Chinesinnen

Die DFB-Elf hat ihr zweites Spiel beim Algarve Cup hoch verdient mit 3:0 (1:0) gegen China gewonnen. Die Tore erzielten Kerstin Garfrekes zum 1:0 (38.) und 3:0 (67.) sowie Kim Kulig mit einem tollen Schuss in den Winkel (58.) aus über 20 Metern. Am Montag spielt das Team nun im abschließenden Gruppenspiel gegen Schweden um den Finaleinzug.

Algarve Cup: Deutschland startet mit Sieg gegen Finnland

Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem Erfolgserlebnis in den Algarve Cup gestartet. Treffer von Melanie Behringer (69.) und Kerstin Garefrekes (90.+1) bescherten der DFB-Elf einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg, der durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit erreicht wurde. Allerdings war die Chancenverwertung gegen am Ende immer müder werdende Finninnen mangelhaft.

Kerstin Garefrekes: Eine Spätzünderin feiert Jubiläum

Wenn man ein wenig Zeit mit Kerstin Garefrekes verbringt, lernt man schnell eines: Hinter der auf den ersten Blick nüchtern und etwas unterkühlt wirkenden Westfälin verbirgt sich ein lebenslustiger, schlagfertiger und humorvoller Mensch. Ihr gesunder Sinn für Realität und ihre Bodenständigkeit machen sie nicht nur zu einem angenehmen Zeitgenossen, sondern haben die Spätzünderin seit ihrem ersten Länderspiel 2001 rasch durch 99 Länderspiele getragen. Beim Algarve Cup steht nun gegen Finnland (heute live ab 14.00 Uhr im ZDF und Womensoccer-Liveblogging) bereits ihr 100. Einsatz bevor.

DFB-Hallenpokal: Standortdiskussion, TV-Langeweile und fehlende Stars

2011, also schon in nicht viel mehr als zwei Jahren, findet in Deutschland die Frauenfußball-Weltmeisterschaft statt. Viel Zeit bleibt also nicht, um für den Frauenfußball zu werben, für größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu sorgen, Stars und Identifikationsfiguren zu schaffen, um im größeren Rahmen als bisher Menschen für den Frauenfußball zu begeistern.

Frankfurt lässt die Muskeln spielen

Leni Larsen Kaurin und Alexandra Krieger„Ich bin sprachlos, weil meine Elf in der ersten Halbzeit das Beste gezeigt hat, was der Frauenfußball in der Bundesliga jemals zu bieten hatte“, so ein überschwänglicher Dr. Hans-Jürgen Tritschoks, scheidender Trainer des 1. FFC Frankfurt, nach dem souverän heraus gespielten 4:0 (2:0)-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Und Tritschoks stand mit dieser Einschätzung nicht alleine da, auch Torhüterin Silke Rottenberg konnte sich kaum erinnern, dass ihre Mitspielerinnen jemals derart aus einem Guss spielten, wie sie das vor allem in der ersten Halbzeit taten. „Da war ein Klassenunterschied zu sehen“, goss Tritschoks Öl in die offene Turbine-Wunde.

„Mein einziger Vorwurf ist, dass wir unsere Chancen nicht noch besser genutzt haben.“ Und so werden die Frankfurterinnen nach der gelungenen Generalprobe am kommenden Donnerstag frohen Mutes das Flugzeug nach Umeå besteigen, wo am Samstag das erste UEFA-Pokal-Finale ausgetragen wird.

DFB-Elf souverän für EM 2009 qualifiziert

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich ohne Probleme für die Europameisterschaft 2009 in Finnland qualifiziert. Im belgischen Eupen kam das Team gegen die Gastgeberinnen vor 3.000 Zuschauern zu einem 5:0 (1:0)-Auswärtssieg.

Dabei konnte der Gegner nur in den ersten 45 Minuten einigermaßen mithalten, doch in der zweiten Halbzeit kam der deutsche Motor richtig ins Rollen.

Lange Pause für Garefrekes und Lingor

Der 1. FFC Frankfurt musste den 4:2-Auswärtssieg beim 1. FC Saarbrücken am vergangenen Wochenende teuer bezahlen. So zog sich Kerstin Garefrekes im Spiel beim Aufsteiger eine Syndesmosensprengung im linken Sprunggelenk zu. Sie wird ebenso mehrere Wochen lang fehlen, wie Renate Lingor, die sich erneut einen Muskelfaserriss zuzog.

Gelungener Heimspiel-Abschluss für Sandra Minnert

Sandra MinnertDie deutsche Nationalmannschaft hat ihre weiße Weste in der EM-Qualifikation gewahrt und einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Belgien eingefahren. In einer durchschnittlichen, allerdings sehr abwechslungsgreichen Begegnung hatte der zweifache Weltmeister keine Mühe mit den kombinationsschwachen Gästen aus dem deutschen Nachbarland.

Kerstin Garefrekes (8.), Sandra Minnert (10.) und Birgit Prinz (74.) waren für die deutsche Mannschaft erfolgreich. Sandra Minnert, die gestern noch vor der Partie ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem Spiel in den Niederlanden am Donnerstag bekannt gab, weil sie nach vier Operationen am Knie nicht mehr schmerzfrei trainieren kann, gelang mit einem sehenswerten Kopfballtor ein perfekter Heimspiel-Abschluss.

Das All-Star-Team von Womensoccer gibt es gleich doppelt

Im Anschluss an das WM-Finale hat der Weltfußballverband FIFA sein All-Star-Team bekannt gegeben. Wir hatten Euch bereits angekündigt, dass wir Euch auch noch unser All-Star-Team präsentieren wollen. Nun sind Markus und ich uns da in vielen Punkten einig, doch nicht in allen. Es gibt daher nicht DAS All-Star-Team, sondern zwei. Eines von Markus und eines [...]

Zur Titelverteidigung fehlt nur noch ein Schritt

Fatmire BajramajDie deutsche Nationalmannschaft steht nach einem überlegenen 3:0-Sieg gegen Norwegen verdient im WM-Finale und muss nun nur noch einen Schritt gehen, um als erstes Team ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Finale trifft sie am Sonntag um 14 Uhr (live bei ZDF und Eurosport) auf den Sieger des morgigen Halbfinals zwischen den USA und Brasilien (14 Uhr live bei ARD und Eurosport).

Dabei sahen die 53.819 Zuschauer in Tianjin eine ausgeglichene erste Halbzeit mit leichtem Chancenübergewicht für Norwegen. Ein Eigentor von Trine Rønning drei Minuten vor der Pause brach den Skandinavierinnen dann aber das Genick. In der zweiten Halbzeit hatten sie nichts mehr zuzusetzen. Deutschland legte in Person von Kerstin Stegemann (72.) und Martina Müller (75.) konsequent nach und hätte am Ende sogar noch höher gewinnen können.Mehr

Vorschau: Deutschland – Norwegen

Birgit Prinz beim Interview mit dem norwegischen Sender NRK 1Wenn morgen um 14 Uhr in Tianjin (live bei ARD und Eurosport) Deutschland und Norwegen um den Einzug ins WM-Finale kämpfen, haben wir eine packende Partie zu erwarten. Sowohl Norwegen als auch Deutschland wurden bereits einmal Weltmeister. Bei Norwegen liegt das zwölf Jahre zurück, Deutschland sicherte sich vor vier Jahren den WM-Pokal. Nummer zwei soll jetzt in China folgen.

11:4 Tore heißt es nach vier Spielen bei Norwegen, 16:0 lautet das beeindruckende Torverhältnis der deutschen Mannschaft. Dementsprechend strotzen beide Seiten vor Selbstvertrauen und haben nur noch ein Ziel: WM-Gold.

Tore statt Härte – Deutschland steht im Halbfinale

Kerstin Garefrekes brachte die deutsche Mannschaft in FührungDie deutsche Nationalmannschaft hat nach einem verdienten 3:0-Erfolg gegen Nordkorea das Halbfinale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China erreicht und trifft dort am Mittwoch um 14 Uhr (live bei ARD und Eurosport) auf den Sieger des morgigen Viertelfinals zwischen Norwegen und China.

In Wuhan musste der amtierende Welt- und Europameister heute zwar einige brenzlige Situationen überstehen, zeigte sich gegenüber den Gruppenspielen aber deutlich verbessert und ließ sich auch von der übertriebenen Härte der Asiatinnen nicht aus dem Konzept bringen. Kerstin Garefrekes (44.), Renate Lingor (68.) und Annike Krahn (72.) waren für die DFB-Elf erfolgreich. Mehr

Einfallslosigkeit gegen taktische Brillanz

Simone LaudehrSo hatte sich die deutsche Nationalmannschaft den so genannten “WM-Start” sicherlich nicht vorgestellt. Erst gegen England gehe die WM richtig los, das 11:0 gegen Argentinien sei kein Gradmesser gewesen, wurde immer wieder betont. War es auch nicht. Gegen eine Mannschaft wie England, die bei der WM zur Mittelklasse gehört, fand der amtierende Weltmeister kein Rezept, die von Hope Powell taktisch hervorragend eingestellte Abwehr der “Three Lions” zu knacken.

Nach dem heutigen 0:0-Unentschieden muss die deutsche Mannschaft vor ihrem letzten Gruppenspiel am Montag noch um die Qualifikation für das Viertelfinale bangen. Dafür braucht sie gegen Japan mindestens einen Punkt, sollte England – und davon ist auszugehen – zeitgleich Argentinien bezwingen.Mehr