Beiträge mit folgendem Tag: Kelly Smith
In unserer heutigen Ausgabe der Reihe Tops und Flops geht es unter anderem um Jubiläen, spannend gewordene Abstiegskämpfe und TV-Übertragungen – aber auf der anderen Seite auch um Negativserien, hohe Niederlagen sowie den neuerlichen Rückzug einer Frauen-Mannschaft.
Marta hat zum vierten Mal in Folge den FIFA World Player Award entgegen genommen, die Auszeichnung als Weltfußballerin des Jahres. Die Brasilianerin gewann mit überwältigendem Vorsprung vor Birgit Prinz und der Engländerin Kelly Smith.
Die englische Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich bei der Europameisterschaft in Finnland in Tampere gegen die Niederlande als erstes Team für das Endspiel am Donnerstag in Helsinki qualifiziert. Doch das Team von Trainerin Hope Powell musste 120 Minuten kämpfen, ehe der Sieg gegen tapfer kämpfenden Niederländerinnen unter Dach und Fach war.
In der vergangenen Woche hat der Weltfußballverband FIFA die Namen der drei Spielerinnen bekannt gegeben, die von den Spielführerinnen und Trainern der Nationalmannschaften die meisten Stimmen für die Wahl zur Weltfußballerin erhielten. Aus den 26 von FIFA-Kommissionen vornominierten Spielerinnen wählten sie ihre Favoriten für die Plätze 1 bis 3.
Neben der dreifachen Weltfußballerin Birgit Prinz und Vorjahressiegerin Marta, deren Wahl allenthalben erwartet wurde, komplettiert die Brasilianerin Cristiane, die den deutschen Frauenfußballfreunden aus ihrer Zeit bei Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg bestens bekannt ist, das Spitzentrio. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft. Auch danach, welche Bedeutung dem Fairplay beigemessen wird.
Im Anschluss an das WM-Finale hat der Weltfußballverband FIFA sein All-Star-Team bekannt gegeben. Wir hatten Euch bereits angekündigt, dass wir Euch auch noch unser All-Star-Team präsentieren wollen. Nun sind Markus und ich uns da in …
Turnierende, das ist immer auch die Zeit für persönliche Ehrungen und die Wahl des All-Star-Teams, über dessen Zusammenstellung man – auch das ist nicht neu – sicherlich trefflich streiten kann.
Mit Nadine Angerer, Ariane Hingst, Kerstin Stegemann, Renate Lingor und Birgit Prinz haben es gleich fünf Spielerinnen unter die 16 Top-Spielerinnen geschafft, für die sich die Technische Studiengruppe der FIFA entschieden hat. Vizeweltmeister Brasilien kann mit vier Spielerinnen die zweitmeisten Nominierungen verzeichnen, Norwegen ist mit drei Spielerinnen vertreten. Mehr
24 von 32 WM-Partien sind absolviert, von allen 16 Mannschaften haben wir drei Spiele gesehen. Zeit für uns, einmal zu resümieren, wer uns besonders positiv aufgefallen ist. Markus und ich haben aus diesem Anlass eine Top-10-Liste der Spielerinnen aufgestellt, die der WM aus unserer Sicht bisher ihren Stempel aufgedrückt haben. Wir haben die Spielerinnen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Deutschland und England stehen als erste Mannschaften im Viertelfinale der fünften Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China. Titelverteidiger Deutschland setzte sich mühevoll, letztlich aber ungefährdet mit 2:0 gegen Japan durch und trifft am Samstag um 11 Uhr in Wuhan (live bei ARD und Eurosport) auf den Zweiten der Gruppe B.Mehr
Parallel zum deutschen Spiel gegen Japan treffen in Chengdu England und Argentinien aufeinander. Während die Argentinierinnen nach zwei Niederlagen bereits ausgeschieden sind, braucht England unbedingt drei Punkte, um ins Viertelfinale einzuziehen. Ein Sieg mit 2:0 oder höher reicht in jedem Fall.
Englands Trainerin Hope Powell wird deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit nach ihrer Defensivtaktik gegen Deutschland wieder auf ihre bewährte Formation zurückgreifen. Für die Südamerikanerinnen geht es im ersten Aufeinandertreffen dieser Mannschaften überhaupt nur noch darum, mit einem guten Ergebnis die Heimreise anzutreten.
Im Abendspiel des zweiten Spieltags der Gruppe A kommt es zu einer Paarung, die im Männerfußball zu den Höhepunkten des Fußballkalenders zählt: Deutschland gegen England. Im Frauenfußball ist diese Rivalität nicht so groß – umso größer dafür die Erwartungen, mit denen beide Teams in die Partie gehen.
Deutschland würde sich mit dem 17. Sieg im 18. Aufeinandertreffen als erste Mannschaft bereits vorzeitig für das Viertelfinale qualifizieren. Für England hat oberste Priorität, mindestens einen Punkt zu holen, um sich vor dem letzten Spieltag eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Mehr
Das ist typisch Ariane Hingst bei guter Laune. Sie tut alles, was die Medien wollen. Mit ihrer Berliner Schnauze zählt die 134fache Nationalspielerin ohnehin zu den Lieblingen in der Journalistenschar. „Ist mir doch Latte, gegen wen wir im Finale spielen“, ließ sie schon früh verlauten. Selbstbewusst, aber nicht überheblich, liefert sie die Schlagzeilen. Und nach dem 11:0 Auftakt über Argentinien: „Ein bisschen peinlich ist das schon, wenn man so klar gewinnt. Aber wir können nichts dazu, wenn der Gegner so schlecht ist.“ Stimmt. Mehr
So viele Treffer wie beim 11:0-Rekordsieg Deutschlands im Eröffnungsspiel fielen am zweiten Spieltag der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China zwar nicht, die begeisterten Zuschauer sahen in den drei Spielen zehn Treffer. Doch was viel wichtiger ist: Die drei Unentschieden zeigten, dass es im internationalen Frauenfußball enger zugeht, als es das Ergebnis des Vortags hätte vermuten lassen.
Der hoch gehandelte Außenseiter Nordkorea wurde seinen Vorschusslorbeeren gerecht und trotzte dem Titelfavoriten USA ein verdientes Remis ab, ebenso wie Afrikameister Nigeria dem Vizeweltmeister aus Schweden. Doch die turbulenteste Partie sahen die Zuschauer in Shanghai. Nach einer packenden zweiten Halbzeit und drei späten Toren teilten sich am Ende auch Japan und England die Punkte. Mehr
Titelverteidiger Deutschland ist mit einem 11:0-Kantersieg gegen Argentinien in die fünfte Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China gestartet. Dabei dominierte die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid die Begegnung über 90 Minuten nach Belieben und konnte sich über den höchsten WM-Sieg aller Zeiten freuen. Argentinien hingegen dürfte in dieser Verfassung bei der WM zur Schießbude mutieren. Mehr
Im zweiten Spiel der Gruppe A kommt es zwischen Japan und England (ab 14.00 Uhr live auf Eurosport) zum ersten Aufeinandertreffen im internationalen Frauenfußball. Die Japanerinnen qualifizierten sich als letztes Team in zwei Play-off-Spielen gegen Mexiko für die Weltmeisterschaft.
Gegen einen Gegner aus Europa konnte das Team um die erfahrene Homare Sawa in sechs WM-Spielen allerdings noch nie gewinnen und auch kein Tor erzielen. Doch in diesem Jahr ließ das Team Nadeshiko mit mehreren guten Ergebnissen aufhorchen. Die neue Stärke soll als erstes England zu spüren bekommen, das seit 1995 erstmals wieder bei einer WM dabei ist. Mehr




