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Heute Abend beginnt die K.O.-Runde dieser Weltmeisterschaft. Vier spannende Viertelfinals warten auf uns – Spiele, zu denen es einige Daten und Randnotizen zu erzählen gibt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der letzte Sieg Englands gegen Frankreich ganze 37 Jahre zurückliegt?
Jetzt wird es ernst: Heute Abend trifft die DFB-Elf im Viertelfinale der Frauen-WM in Wolfsburg auf Japan (ab 20.45 Uhr im ZDF). Im Duell Zweiter gegen Vierter der Weltrangliste ist Deutschland klarer Favorit, doch die Bundesliga erprobten Yuki Nagasato und Kozue Ando wollen dem DFB-Team die Schau stehlen.
Die englische Frauenfußball-Nationalmannschaft ist mit einem souveränen Sieg gegen Japan als Sieger der Gruppe B ins Viertelfinale der WM eingezogen, die Asiatinnen stehen als Gruppenzweiter ebenfalls in der K.-o.-Runde.
Wenn die englische Nationalmannschaft um 18.15 Uhr (live im ZDF) auf Japan trifft, scheint die Situation klar: Japan steht bereits im Viertelfinale, und die Engländerinnen haben die Vorteile auf ihrer Seite, der “Nadeshiko” zu folgen. Doch im Fernduell mit Mexiko kann noch viel passieren.
Die japanische Nationalmannschaft hat als drittes Team bei dieser Weltmeisterschaft das Viertelfinale erreicht. Die Japanerinnen setzten sich in ihrem zweiten Gruppenspiel souverän mit 4:0 gegen Mexiko durch. Routinier Homare Sawa avancierte zur Matchwinnerin.
Ab 15 Uhr stehen sich in Leverkusen Japan und Mexiko gegenüber. Vor vier Jahren kostete das Duell mit Japan die Mexikanerinnen die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in China – diesmal geht es darum, sich im Fernduell mit England vor dem letzten Vorrundenspieltag am Dienstag eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Viertelfinaltickets zu verschaffen.
Japans Frauenfußball-Nationalelf ist mit einem Erfolgserlebnis in die Frauen-WM in Deutschland gestartet. Gegen Neuseeland bedurfte es aber einer Standardsituation, um den Erfolg sicherzustellen.
Am Montag, 27. Juni (ab 15 Uhr live in der ARD), hat Außenseiter Neuseeland Großes vor: Das Team von Trainer John Herdman will den „FC Barcelona des Frauenfußballs“ stoppen.
“Es gibt ganz viele Gegner, die in der Lage sind, diesen Weltmeistertitel zu gewinnen“, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. „Es war noch nie so schwer, Weltmeister zu werden“, sagt US-Stürmerin Abby Wambach. Womensoccer wirft einen Blick auf die Ausgangssituation im Turnier und hat einige prominente Opfer ausgemacht.
Die japanische Frauenfußball-Nationalmannschaft startet bei dieser Weltmeisterschaft in Gruppe B. Während vor vier Jahren die WM für die Japanerinnen nach der Vorrunde beendet war, zählt man sie bei diesen Titelkämpfen zum erweiterten Favoritenkreis.
Englands Nationaltrainerin Hope Powell habe ein Lächeln auf dem Gesicht, sagte Tatjana Haenni, als sie bei der Gruppenauslosung im vergangenen November England in Gruppe B loste. In der späteren Berichterstattung fiel Gruppe B mangels eines Frauenfußball-Schwergewichts etwas unter den Tisch – zu Unrecht, denn dort wird es eng zugehen.
Momentan gibt ein Nationaltrainer nach dem anderen seinen Kader für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft bekannt. Nun stehen auch die 21 Spielerinnen fest, mit denen Japan zur WM fährt. Mit an Bord sind die beiden Bundesligaspielerinnen Kozue Ando und Yuki Nagasato.
Der Abschluss der Begrüßungstournee zur Frauenfußball-WM in Deutschland findet im Land der aufgehenden Sonne statt. Die FIFA und OK-Präsidentin Steffi Jones werden am 8. Juni 2011 in der japanischen Hauptstadt Tokio ihre Welcome-Tour zu den 15 WM-Teilnehmern abschließen.
Die Frauenfußball-Fans in Deutschland dürfen sich auf eine weitere japanische Nationalspielerin in der Bundesliga freuen: Abwehrspielerin Saki Kumagai wird ab der kommenden Saison den 1. FFC Frankfurt verstärken.




