Beiträge mit folgendem Tag: Herforder SV
Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg hat beim Hallenturnier von Bielefeld-Jöllenbeck seine Erfolgssträhne der vergangenen Monate fortgesetzt. Wie schon im Vorjahr holten sich die Duisburgerinnen den Pokal, nach einem deutlichen Endspielsieg gegen Stabæk FK. Nicht weniger souverän sicherte sich der 1. FFC Turbine Potsdam im Spiel gegen Fortuna Hjørring Platz 3.
Frauenfußball der Extraklasse steht an diesem Wochenende bereits zum 30. Mal in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck im Bielefelder Norden bei einem der bestbesetzten Frauenfußball-Hallenturniere auf dem Programm. An den zwei mit Spannung erwarteten Turniertagen messen sich die beiden deutschen Top-Klubs FCR 2001 Duisburg und der 1. FFC Turbine Potsdam sowie Bundesliga-Aufsteiger Herforder SV und Zweitligist FC Gütersloh mit international starker Konkurrenz aus Nordeuropa. Und die Veranstaltung dürfte auch diesmal wieder ein Publikumsrenner werden, denn die Zuschauer dürfen sich auf eine Menge Stars freuen.
Der August stand im Zeichen des olympischen Frauenfußball-Turniers in Peking. Die deutsche Nationalmannschaft mühte sich zu einem wenig überzeugenden dritten Platz, die USA holten auch ohne Topstürmerin Abby Wambach die Goldmedaille. National sorgte Aufsteiger Herford mit der Verpflichtung von Weltmeisterin Kerstin Stegemann für Aufsehen.
Der fünfte Monat des Jahres bescherte dem 1. FFC Frankfurt einen tollen Triumph im UEFA-Pokal, garniert mit einer der höchsten Zuschauerzahlen, die es je bei einem Frauenfußball-Spiel in Europa gegeben hat. Die A-Nationalmannschaft qualifizierte sich souverän für die Europameisterschaft 2009, Frankfurts Erfolgstrainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks kündigte seinen Rücktritt zum Saisonende an und Torhüterin Silke Rottenberg nahm Abschied von der Nationalmannschaft.
Die winterlichen Witterungsverhältnisse in Deutschland wirbeln den Spielplan der Frauenfußball-Bundesliga weiter durcheinander. Das für Sonntag angesetzte Spiel zwischen Aufsteiger Herforder SV und dem FCR 2001 Duisburg wurde abgesagt.
Tabellenführer FC Bayern München hat eine Woche nach dem 5:5 gegen den SC Freiburg zurück in die Erfolgsspur gefunden. Bei Aufsteiger Herforder SV feierten die Bayern-Frauen einen ungefährdeten 5:0 (2:0)-Erfolg. Somit blieb das Team im sechsten von neun Punktspielen in der Frauenfußball-Bundesliga ohne Gegentreffer.
Der sonst so defensivstarke Spitzenreiter Bayern München zeigte am vergangenen Sonntag beim 5:5 im Heimspiel gegen den SC Freiburg ungewohnte Schwächen. Doch beim Aufsteiger Herforder SV will das Team von Trainer Günther Wörle wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
An den fünften Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga werden sich die beiden Aufsteiger FF USV Jena und Herforder SV Borussia Friedensthal noch lange erinnern. Die Jenaer feierten beim 1:0 gegen den TSV 1848 Crailsheim den ersten Saisonsieg und vergrößerten damit die Nöte des Gegners, der weiterhin punktlos am Tabellenende steht. Herford gelang gar ein überraschender 4:0-Auswärtssieg beim SC 07 Bad Neuenahr, mit dem man in der Tabelle am Gegner vorbeizog.
Frauenfußball-Bundesligist Herforder SV Borussia Friedenstal hat seinem Kader einen wichtigen Baustein im Kampf um den Klassenerhalt hinzugefügt. Wenig überraschend wechselt die zweifache Weltmeisterin Kerstin Stegemann zum Aufsteiger. Trainer Björn Kenter freut sich: „Mit ihrer Verpflichtung ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen.“ Mit ihrer „Riesenerfahrung“ soll Stegemann der Defensive zu Stabilität im Kampf gegen den Abstieg verhelfen.
Der USV Jena und der Herforder SV Borussia Friedenstal haben es geschafft: Am 22. und letzten Spieltag der 2. Liga sicherten sich die beiden Teams in den Staffeln Süd und Nord den Aufstieg in die erste Frauenfußball-Bundesliga.
Die Jenaerinnen gewannen nach schnellem 0:2-Rückstand beim Tabellenzweiten VfL Sindelfingen 3:2. Nur bei einer Niederlage mit acht Toren Unterschied hätte Jena noch von der Spitze verdrängt werden können. Ein Herschlagfinale gab es im Norden, wo lange Zeit der FC Gütersloh 2000 wie der Aufsteiger aussah.
Ja will denn im Norden gar keiner in die Bundesliga? Diesen Eindruck musste man in den vergangenen Wochen und auch am vorigen Sonntag bekommen, als Tennis Borussia Berlin im Heimspiel gegen Holstein Kiel eine einstündige personelle Überzahl und drückende Überlegenheit nicht in einen Sieg umzumünzen verstand und über ein 1:1 (0:0) im Spiel gegen Holstein Kiel nicht hinaus kaum. Einfach zum Haare raufen für TeBe-Trainer Sven Thoß, dessen Team nicht zum ersten Mal unnötig Punkte verschenkte.
Dabei hatte sich der schärfste aufstiegsberechtigte Verfolger HSV Borussia Friedensthal zuvor den Luxus einer 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FFC Lokomotive Leipzig gegönnt und den Veilchenladies somit eine Steilvorlage geliefert. Eine verpasste Großchance für TeBe, die sich noch rächen könnte. Denn: Von hinten drückt ein wieder erstarktes Team, das schon gar niemand mehr auf der Rechnung hatte.
Für die beiden Erstliga-Absteiger hat sich die neue Saison der 2. Frauenfußball-Bundesliga schon nach zwei Spieltagen als erwartet harte Prüfung erwiesen. Die von einem radikalen Umbruch gebeutelten FFC Heike Rheine und FFC Brauweiler Pulheim belegen mit einem bzw. null Punkten aktuell beide einen Abstiegsplatz. Im Norden blieben mit Potsdam II, Gersten und TeBe Berlin gleich drei Mannschaften ohne Punktverlust. Im Süden gelang das lediglich Aufsteiger ASV Hagsfeld, der damit überraschend den Platz an der Sonne einnimmt. Mehr
Fast unbeachtet wegen des parallel laufenden Algarve Cups ging gestern ein Teil des 14. Spieltags der zweiten Ligen über die Bühne. Nichts Weltbewegendes tat sich dabei in den oberen Regionen der Tabelle, weil das Spiel …
