Beiträge mit folgendem Tag: Greg Ryan
Meuterei auf der Bounty: Während sich in Deutschland gerade Bundestrainer Joachim Löw, Kapitän Michael Ballack und Torsten Frings ein Duell um die Macht in der Nationalmannschaft liefern, haben in Norwegen gleich fünf Spielerinnen des frisch gebackenen Meisters Røa IL erklärt, bis auf weiteres nicht mehr in der Nationalelf spielen zu wollen.
Genugtuung für Hope Solo: Vier Monate, nachdem die Torhüterin der US-Nationalmannschaft vom damaligen Trainer Greg Ryan aus dem Team geworfen worden war, hat sie vor einigen Wochen beim Vier-Nationen-Turnier in China fast unbemerkt von den Medien eine erfolgreiche Rückkehr in die Nationalmannschaft gefeiert.
Dabei stand sie nicht nur im US-Kader, sondern bot beim 4:0-Sieg gegen Kanada und beim 1:0-Erfolg gegen China 180 Minuten lang eine fehlerfreie Leistung und blieb in beiden Spielen ohne Gegentreffer. „Ich hatte Angst, denn ich wusste nicht, wie mich das Team wieder aufnehmen würde. Aber jeder hat viel Entschlossenheit gezeigt, nach vorne zu schauen.“
Der zum 31.12.2007 auslaufende Vertrag mit U.S.-Nationaltrainer Greg Ryan wird nicht verlängert werden. Dies gab Sunil Gulati, Präsident des amerikanischen Fußballverbands, heute auf einer Pressekonferenz bekannt.
„Nachdem wir einen genauen Blick auf die vergangenen sechs Wochen und die Leistung des Teams bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft geworfen haben, haben wir beschlossen, die Führung der U.S.-Frauenfußball-Nationalmannschaft zu verändern“, so Gulati. Mehr
Angeregt durch eine E-Mail von Jürgen Kalwa und einen Beitrag in seinem lesenswerten Blog American Arena, wollen auch wir noch einmal beleuchten, was aus der U.S.-Torhüterin Hope Solo geworden ist. Und mit Erstaunen müssen wir feststellen: Auch Wochen nach dem peinlichen WM-Scheitern der U.S.-Frauen-Nationalmannschaft hat sich der Disput zwischen Trainer Greg Ryan und der ausgebooteten Torhüterin zu einer Posse erster Güte ausgeweitet.
Während die 25-Jährige sich inzwischen häufiger entschuldigt als es angebracht ist, haben sich die Teamkolleginnen unter dem Druck von Ryan auf Solo eingeschossen. Teamgeist auf amerikanische Art. So schlecht wie heute war das Image des U.S.-Frauenfußballs nie zuvor.
Mit einem ungefährdeten 4:1 (1:0)-Erfolg gegen Norwegen haben sich die USA für die 0:4-Halbfinalschlappe gegen Brasilien revanchiert. In einem gutklassigen Spiel um Platz 3 hatten die Skandinavierinnen nur phasenweise dem überlegenen Spiel der Amerikanerinnen etwas entgegen zu setzen.
U.S.-Stürmerin Abby Wambach erzielte zwei Treffer und sicherte sich den Silbernen Schuh als zweitbeste Torschützin des Turniers. Durch den Erfolg haben die USA bisher alle fünf Frauenfußball-Weltmeisterschaften nicht schlechter als auf dem dritten Platz abgeschlossen.
50 Spiele lang blieben die USA unter der Führung von Trainer Greg Ryan ohne Niederlage. Der Nachfolger von April Heinrichs hatte sich in seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit den Ruf erworben, die schwierige Übergangsphase nach dem Abgang von Mia Hamm und anderen Stars perfekt gemeistert zu haben.
Und doch wird ihn seine Fehlentscheidung, vor dem mit 0:4 sang- und klanglos verlorenen WM-Halbfinale gegen Brasilien Torhüterin Hope Solo gegen Briana Scurry auszutauschen, möglicherweise den Job kosten.
Gleich reihenweise haben sich die Kritiker auf Ryan eingeschossen. Wie Peitschenhiebe prasselt es auf den 50-Jährigen ein, von früheren Trainern, Spielerinnen und den Medien. Die „New York Times“ spekuliert offen über seine Ablösung, „USA Today” schreibt: „Die Welt vergisst nie ein Glücksspiel, das schief gegangen ist.“ Der Forth Worth Star aus Ryans Heimat Texas fordert: „Es ist ein bisschen traurig für Greg Ryan, aber dieser Typ muss gehen.“
Man ist immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt, heißt eine der beliebtesten Fußball-Floskeln. Und steckt auch nur ein Körnchen Wahrheit dahinter, dann müsste die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft vor dem Endspiel am Sonntag in Ehrfurcht vor Finalgegner Brasilien erstarren, so schwach war der Weltranglistenerste USA bei der 0:4-Halbfinalniederlage gegen das Team aus Südamerika.
Die Südamerikanerinnen trieben den dezimierten Gegner in der zweiten Halbzeit wie ein angeschossenes Tier durch die Arena in Hangzhou. An eine derart schwache Vorstellung einer U.S.-Frauenfußball-Nationalmannschaft können sich wohl nur wenige erinnern, sollte es je eine gegeben haben. Das 0:4 war die höchste Niederlage, die eine amerikanische Frauenfußball-Nationalmannschaft je einstecken musste. Mehr
Nach Deutschland und England am gestrigen Tag ziehen auch die USA und Nordkorea ins Viertelfinale der fünften Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China ein. Den USA reichte ein glanzloser 1:0-Erfolg gegen Nigeria, um als Gruppenerster weiterzukommen und damit am Samstag um 14 Uhr Gegner Englands zu sein.
Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es am Samstag bereits um 11 Uhr mit Nordkorea zu tun. Zwar verloren die Asiatinnen heute verdient mit 1:2 gegen Schweden, doch durch das bessere Torverhältnis rettete sich die Mannschaft von Trainer Kim Kwang-Min noch in die nächste Runde. Vizeweltmeister Schweden muss damit schon nach der Vorrunde die Sachen packen, obwohl die Mannschaft von Thomas Dennerby sich heute gut verkaufte. Mehr
Am 2. Spieltag von Gruppe A und B gab es neben dem 0:0 von Titelverteidiger Deutschland gegen England heute drei Favoritensiege. Die USA fanden nach dem 2:2 gegen Nordkorea durch einen verdienten 2:0-Erfolg gegen Schweden auf die Siegerstraße zurück. Auch Nordkorea ließ dem heißen Fight vom Dienstag einen Drei-Punkte-Erfolg folgen und wies Nigeria bei ihrem 2:0 deutlicher in die Schranken, als es das Ergebnis aussagt.
In der deutschen Gruppe A tat sich Japan gegen Argentinien unerwartet schwer und kam erst in der Nachspielzeit zum einzigen und damit entscheidenden Tor des Tages. Die Tabellenkonstellation in beiden Gruppen verspricht für den letzten Spieltag am Montag reichlich Spannung. Mehr
Wenn der Weltranglistenerste USA auf den Weltranglistendritten Schweden trifft, dann ist das immer eine hochinteressante Partie. Es messen sich zwei der besten Teams der Welt. Doch die Konstellation in Gruppe B, in der es zwei Unentschieden und noch keine Sieger gab, verleiht dem Highlight des zweiten Spieltags noch einmal eine besondere Note.
In der schon im Vorfeld unschön als “Todesgruppe” bezeichneten Gruppe B ist die Spannung schon vor dem zweiten Spieltag mit Händen zu greifen. Keine der vier Mannschaften darf sich einen schlechten Tag erlauben. Das gilt für die USA ebenso wie für Schweden, das am letzten Spieltag gegen Nordkorea die vermeintlich schwerere Aufgabe zu bewältigen hat. Mehr
Morgen um 11 Uhr machen der Weltranglistenerste USA und U20-Weltmeister Nordkorea den Auftakt am 2. Turniertag der fünften Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China. Wir werfen einen Blick voraus.
Der Weltranglistenerste USA kämpft bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft vom 10. bis 30. September in China mit Schweden, Nigeria und Nordkorea um die zwei Plätze, die den Einzug ins Viertelfinale ermöglichen. Die USA sollten die nächste Runde souverän, doch die schwer verletzungsgeplagten Schwedinnen könnten gegen ihre Gegner einen schweren Stand haben. Womensoccer.de analysiert im zweiten Teil der vierteiligen Serie die Chancen der vier Mannschaften aus Gruppe B.
Mehr als einen Monat vor Beginn der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China haben die USA ihren 21 Spielerinnen umfassenden WM-Kader bekannt gegeben und somit ein Signal der Stärke gesetzt. Nachdem bereits vor rund zwei Wochen 18 Spielerinnen …
Ungewöhnlich früh, nämlich 61 Tage vor WM-Beginn, hat sich U.S.-Trainer Greg Ryan auf 18 Spielerinnen festgelegt, die zum Kader der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China gehören werden.
Unter ihnen finden sich unter anderem Stürmerin Kristine Lilly, die bereits …




