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Die französische Nationalmannschaft hat zum ersten Mal das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreicht. Gegen die Engländerinnen gelang der „Équipe Tricolore“ ein hochverdienter Viertelfinalerfolg, der allerdings erst über das Elfmeterschießen erreicht wurde.
Heute Abend beginnt die K.O.-Runde dieser Weltmeisterschaft. Vier spannende Viertelfinals warten auf uns – Spiele, zu denen es einige Daten und Randnotizen zu erzählen gibt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der letzte Sieg Englands gegen Frankreich ganze 37 Jahre zurückliegt?
Mit der Begegnung England gegen Frankreich (18 Uhr, live im ZDF) startet die Frauenfußball-Weltmeisterschaft am Abend in die K.O.-Phase. Englands Trainerin Hope Powell hat es geschafft, Deutschland im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen, doch die Partie gegen die Französinnen dürfte kaum einfacher werden.
Mönchengladbach – Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat gegen Frankreich in einer in der zweiten Halbzeit begeisternden Partie auch ihr drittes Spiel bei der Heim-WM gewonnen und zieht somit als Gruppensieger ins Viertelfinale ein, wo es am Samstag, 9. Juli, um 20.45 Uhr gegen Japan gehen wird. Inka Grings hatte mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am Sieg.
Bundestrainerin Silvia Neid kündigte auf der Abschlusspressekonferenz am Tag vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich (ab 20.45 Uhr live im ZDF) personelle Veränderungen in ihrer Startformation an.
…Deutschland gegen Frankreich verliert? Noch nicht viel, denn die DFB-Elf ist bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Doch die bessere Platzierung in der Gruppe entscheidet auch über den kommenden Gegner. Und da stehen momentan drei zur Auswahl. Womensoccer rechnet nach, was morgen in den Gruppen A und B möglich ist.
Am Dienstag, 5. Juli (20.45 Uhr live in ZDF und Eurosport), geht es in Mönchengladbach zwischen Frankreich und Deutschland um den Sieg in der Gruppe A. Und die Spielerinnen von Champions-League-Sieger Olympique Lyonnais sind sich im Gespräch mit Womensoccer sicher, ein weiteres deutsches Team ärgern zu können.
Die französische Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Vorrundenspiel gewonnen. Gegen Kanada kam das Team von Nationaltrainer Bruno Bini zu einem ungefährdeten 4:0-Erfolg und könnte später am Abend bereits im Viertelfinale stehen.
In Bochum eröffnen Kanada und Frankreich heute Abend bei der Frauen-WM in Gruppe A (ab 18.00 Uhr, live in der ARD) die Runde der zweiten Gruppenspiele. Die Kanadierinnen stehen nach der Niederlage gegen Deutschland bereits unter Druck und bangen zudem um den Einsatz von Topstürmerin Christine Sinclair.
“Es gibt ganz viele Gegner, die in der Lage sind, diesen Weltmeistertitel zu gewinnen“, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. „Es war noch nie so schwer, Weltmeister zu werden“, sagt US-Stürmerin Abby Wambach. Womensoccer wirft einen Blick auf die Ausgangssituation im Turnier und hat einige prominente Opfer ausgemacht.
Wenn die Zuschauer vor dem Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Kanada (18 Uhr, live in der ARD) im Berliner Olympiastadion die Eröffnung der Frauenfußall-Weltmeisterschaft feiern, haben die Titelkämpfe längst begonnen: In Sinsheim treffen ab 15 Uhr (live in der ARD) Nigeria und Frankreich aufeinander.
Die Gruppe A der Frauenfußball-WM hat es in sich: Neben Welt- und Europameister Deutschland befinden sich in Kanada (CONCACAF) und Nigeria (CAF) zwei weitere Kontinentalmeister in der Gruppe, hinzu kommt das starke Team aus Frankreich. Die DFB-Elf ist favorisiert, doch die Gruppe ist schwerer als sie auf den ersten Blick erscheint.
Nach dem hart erkämpften 2:1-Erfolg gegen Belgien am Mittwoch ließ es die französische Frauenfußball-Nationalmannschaft im zweiten Vergleich am Samstag acht Tage vor dem Auftakt zur Frauen-WM in Deutschland mächtig krachen.
Frankreich, dritter Gruppengegner der deutschen Nationalelf bei der Frauenfußball-WM, hat in einem Testspiel gegen Belgien in Nieuwpoort erst durch einen späten Treffer gewonnen.




