Beiträge mit folgendem Tag: Dr. Theo Zwanziger
Im Jahr 2011 soll die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland der Sportart einen weiteren Schub verleihen, doch schon ein Jahr zuvor will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Frauenfußball der Extraklasse nach Deutschland bringen. Denn der DFB bewirbt sich um die Ausrichtung der U20-Weltmeisterschaft 2010.
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger bestätigte in Frankfurt am Rande der Eröffnung des OK-Büros auf Anfrage die Pläne. „Ja, das stimmt. Wir haben uns beworben. Das war ein Wunsch, den die FIFA an uns herangetragen hat.“
Am 25. Januar fällt in Frankfurt mit der offiziellen Eröffnung des Organisationskomitee-Büros der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 der Startschuss für die Titelkämpfe im eigenen Land. Zwar beträgt die Vorbereitungszeit nur dreieinhalb Jahre, doch kaum einer zweifelt, dass Deutschland 2011 wie schon 2006 eine perfekte WM organisieren wird.
Mehr Sorge bereitet hingegen die Entwicklung der Frauenfußball-Bundesliga. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger erklärt: „Das ist die Herausforderung des deutschen Frauenfußballs. Das wird die große parallele Anstrengung zur Vorbereitung des Turniers sein. Wenn diese Weltmeisterschaft 2011 einen Sinn haben soll, dann muss nach dieser WM eine stärkere, attraktivere, spannendere und ausgeglichenere Frauenfußball-Bundesliga da sein.“
Bereits zum 15. Mal wird am Samstag, 12. Januar 2008, in der Bonner Hardtberghalle der DFB-Hallenpokal ausgetragen, diesmal erstmals unter dem Namen T-Home/DFB-Hallenpokal, nachdem die Deutsche Telekom als Titelsponsor gewonnen wurde.
Alle 12 Bundesligateams sind nach der Weihnachtspause heiß darauf, in der mit 2.600 Zuschauern zum vierten Mal in Folge ausverkauften Halle ihr Können unter Beweis zu stellen. Als Topfavorit gilt Titelverteidiger und vierfacher Turniersieger 1. FFC Frankfurt, doch die Konkurrenz will den Hessinnen ein Bein stellen.
Auch das Medieninteresse ist gewaltig gestiegen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) überträgt erneut live von 14 bis 16 Uhr, darüber hinaus werden auch erstmals in der ARD-Sportschau Ausschnitte vom Turnier zu sehen sein. Für weitere Spannung sorgt die im Rahmen des Turniers durchgeführte Auslosung zum DFB-Pokal-Halbfinale um 15.30 Uhr.
Ein schwuler Bundesligafußballer? Eine lesbische Nationalspielerin? Was es laut Statistik dutzendfach geben müsste, existiert in Deutschland offiziell bisher nicht: Kein Fußballstar ist offen homosexuell, zu groß ist nach wie vor die Angst vor negativen Auswirkungen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat nun ein Tabu gebrochen und erstmals öffentlich über Lesben und Schwule im deutschen Fußball gesprochen.
Am 30. Oktober erhielt Deutschland den Zuschlag für die WM 2011. Was das Ende der Bewerbungsphase markierte, bedeutete gleichzeitig den Startschuss für konkrete Planungen. Die ersten Schritte waren klar – ein Aushängeschild des Frauenfußballs musste gefunden werden, das das Organisationskomitee an der Spitze repräsentieren kann.
Es brauchte kein Übermaß an Phantasie, um diesem Kandidatenkreis auch die Frankfurterin Steffi Jones zuzurechnen. Aufgewachsen im Frankfurter Problemviertel Bonames, steht sie stellvertretend für die Integrationskraft des Sports. Ihren Lebensweg hat sie erst kürzlich in ihrer Biografie eindrucksvoll beschrieben.
p>Anders als ursprünglich geplant wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erst am Dienstag seine Bewerbung für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 der FIFA-Exekutive präsentieren.
Die Entscheidung wird dann um 15.00 Uhr bekannt gegeben. In einem Interview mit dem Sportinformationsdienst gewährte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger einen ersten Einblick in die Planungen, sollte Deutschland den Zuschlag erhalten. Mehr
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Vertrag mit Silvia Neid, Trainerin der Frauenfußball-Nationalmannschaft, bis nach der Europameisterschaft 2013 verlängert. Neids Assistentin Ulrike Ballweg wird am 1. Januar 2008 hauptberuflich für den DFB tätig sein. Sie erhält die Verantwortung über die U23-Nationalmannschaft.
Ebenfalls verlängert wurde der Vertrag mit Michael Fuchs, dem Torwarttrainer der Frauenfußball-Nationalmannschaft. Sein Vertrag läuft bis nach der U20-Weltmeisterschaft 2008. Mehr
Ende Juni in Leipzig war es, als beim ersten DFB-Fankongress dem Themenpunkt “Anti-Diskriminierung” ein eigenes Forum gewidmet wurde und dabei erstmalig auch Probleme wie Sexismus oder Homophobie im Fußball auf offizieller Ebene angesprochen werden konnten. Auch wenn es noch nicht jedem DFB-Vertreter leicht fiel, derartige Tabus über die Lippen zu bringen, so war doch ein erster, wichtiger Schritt gemacht. Das (Ver-)Schweigen war gebrochen.
Schon damals wurde vereinbart, den Lippenbekenntnissen möglichst bald Taten folgen zu lassen, was nun am letzten Freitag beim 1. Aktionsabend gegen Homophobie in Berlin gelang. Vertreter von Verbänden, Vereinen und verschiedenen Organisationen sowie Faninitiativen waren anwesend, um Erfahrungen auszutauschen und eine Erklärung gegen Diskriminierung zu unterzeichnen. Von den zwölf Frauenfußball-Bundesligisten hielt es jedoch nur ein Verein für nötig, sich den darin vereinbarten Zielen zu verschreiben.
Der noch bis 2009 laufende Vertrag von Bundestrainerin Silvia Neid wird möglicherweise nicht “nur” bis 2011 – wie während der WM von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger verkündet -, sondern bis 2013 verlängert werden. Dem Fachmagazin “Kicker” sagte die 43-Jährige, die ihr erstes großes Turnier mit einem Titelgewinn abschließen konnte: “Planungssicherheit ist für mich sehr wichtig. Aber auch mit Blick aufs Team macht ein längerfristiges Engagement Sinn.”
Zwanziger kann sich mit dem Gedanken durchaus anfreunden. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert ihn mit den Worten: “Wir werden nicht nur bis 2011 verlängern, bis zur WM, sondern gleich bis 2013.” Man wolle sich bald zusammensetzen, um den neuen Vertrag zu fixieren.Mehr
Nein, ich will nicht nur meckern. Es ist gut und es freut mich, dass gestern Abend ARD und ZDF den Empfang der Weltmeistermannschaft live übertragen haben. Parallel. Sowas kennt man eigentlich nur von Papstbesuchen oder königlichen Hochzeiten.
Man darf sich darauf durchaus etwas einbilden, denn es ist ein Indiz dafür, dass Frauenfußball eine so große Masse begeistern kann, dass sich die Sender diese gute Quote einfach nicht entgehen lassen wollen. Das kann man getrost als einen Erfolg bezeichnen, es ist die verdiente Belohnung für harte und erfolgreiche Arbeit. Und für das dauernde Ankämpfen gegen Vorurteile.Mehr
DFB-Präsident Theo Zwanziger schreibt weiter an der Geschichte des Frauenfußballs. In Schanghai beim WM-Finale folgte beim “Edelfan” eine Gefühlswallung auf die nächste. Ein Fußballkrimi mit gutem Ausgang zwischen Deutschland, das als erste Nation weltweit seinen Titel verteidigte und ohne ein einziges Gegentor durch die WM marschierte, und Newcomer Brasilien, das bis zum Schluss ein großartiges Spiel lieferte.
Das Duell der Megastars, der wuchtigen Führungsfigur Birgit Prinz gegen Brasiliens Zaubermaus Marta, entschied Prinz aufgrund ihres 1:0-Treffers für sich. Marta wurde dafür Turniertorschützenkönigin und gewann die Trophäe der besten Spielerin vor Prinz und der ehemaligen Potsdamerin und Wolfsburgerin Cristiane. Die Auszeichnung der besten Torfrau ging an Potsdams Nadine Angerer, die im Finale – wie auch schon im Viertelfinale gegen Nordkorea – Spielerin des Spiels wurde. Rainer Hennies zeichnete das Gespräch in der Mixed Zone nach dem Spiel auf.Mehr
Theo Zwanziger schäumte über vor Glück, obwohl seine DFB-Frauen das Finale erst erreicht, aber noch nicht gewonnen haben. „Das ist die schönste Stunde in meiner Fußball-Laufbahn“, schwärmte er nach dem 3:0 über Norwegen im Halbfinale des Olympia Centers von Tianjin. In der futuristischen Arena, die dem Münchner Allianz-Stadion etwas ähnelt, untermauerte der Titelträger und Europameister seine Ambitionen gegen den Vizeeuropameister eindrucksvoll und mit ein wenig Voodoo-Kraft, wenn man es denn glauben will.
Wenn morgen um 14 Uhr in Tianjin (live bei ARD und Eurosport) Deutschland und Norwegen um den Einzug ins WM-Finale kämpfen, haben wir eine packende Partie zu erwarten. Sowohl Norwegen als auch Deutschland wurden bereits einmal Weltmeister. Bei Norwegen liegt das zwölf Jahre zurück, Deutschland sicherte sich vor vier Jahren den WM-Pokal. Nummer zwei soll jetzt in China folgen.
11:4 Tore heißt es nach vier Spielen bei Norwegen, 16:0 lautet das beeindruckende Torverhältnis der deutschen Mannschaft. Dementsprechend strotzen beide Seiten vor Selbstvertrauen und haben nur noch ein Ziel: WM-Gold.
Mooncakes und fast kein Ende, wäre da nicht die Auflage, das auch Vollmond sein muss, um die Mooncakes mit ihrer Magie der Harmonie zur vollen Wirkung zu bringen. In Tianjin war tatsächlich der Himmel wolkenlos, sodass der Mond seine volle Wirkung entfalten konnte.
Mit dem Kollegen Matthias Kittmann war ich schon etwas früher ins Pressezentrum im Stadion gefahren, um angesichts vieler Arbeit auch später zu gehen. Was die Fürsorge unserer kleinen Volunteer-Mädels zur Folge hatte. Die kamen doch tatsächlich später mit einem Mooncake, den sie mit uns teilen wollten. Wir müssten doch schließlich etwas essen. „Lonely girl meets lonely boy“, lautete das Angebot, mit dem wir ein Stück Mooncake überreicht bekamen. Mehr




