Dr. Theo Zwanziger » Frauenfußball auf Womensoccer.de

DFB-Präsidium bestätigt eigenständiges Frauen-Pokalfinale

Das Finale um den DFB-Pokal der Frauen 2010 wird nicht in Berlin, sondern an einem anderen Ort eigenständig ausgetragen. Diesen Beschluss fasste das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf seiner Sitzung am heutigen Freitag in Frankfurt am Main.

Studie: Frauenfußball hat großes Zukunftspotenzial

Zum wiederholten Mal ist eine Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass der Frauenfußball enorme Wachstumschancen für die Zukunft hat. “Es wird für den Frauenfußball weiter deutlich nach oben gehen“, ist sich Jordi Queralt, Geschäftsführer der Agentur Experience, die zusammen mit dem Sport-Research-Berater IFM vorliegende Datenbestände auswertete und 3.000 Personen in sechs Austragungsorten der Frauenfußball-WM 2011 befragte.

Der Frauenfußball-Jahresrückblick 2008 – Januar

Das Frauenfußball-Jahr 2008 produzierte Triumphe, Tränen und auch Kuriositäten positiver wie negativer Art. Womensoccer.de lässt die Highlights Monat für Monat noch einmal Revue passieren. Im ersten von zwölf Teilen beschäftigen wir uns mit dem Monat Januar.

Warum die Live-Übertragung Duisburg gegen Frankfurt platzte

Vor einigen Wochen habe ich mich ziemlich darüber geärgert, dass auf DFB.TV keine Bilder des Topspiels der Frauenfußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FFC Frankfurt zu sehen waren.

Nun steht am heutigen Donnerstagabend ab 18.00 Uhr ein weiteres Highlight der Frauenfußball-Saison auf dem Programm, das Viertelfinalrückspiel im UEFA-Pokal zwischen Vizemeister FCR 2001 Duisburg und Meister 1. FFC Frankfurt. Und leider schauen die Frauenfußball-Fans erneut in die Röhre.

DFB gründet „Club der Nationalspielerinnen“

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird den „Club der Nationalspielerinnen“ gründen. Damit gibt es für die Frauen ein Pendant zu dem vor sechs Monaten anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Länderspiele“ ins Leben gerufenen „Club der Nationalspieler“. Diesen Beschluss fasste das DFB-Präsidium auf seiner jüngsten Sitzung.

Frauenfußball-WM 2011: Mönchengladbach freut sich auf DFB-Elf

Im FOHLENECHO, der Stadion-Zeitschrift von Borussia Mönchengladbach, brachte die in Mönchengladbach lebende deutsche Nationalspielerin Fatmire Bajramaj kürzlich ihre Hoffnung zum Ausdruck, bei der Frauenfußball-WM 2011 mit der DFB-Elf in ihrer Heimatstadt antreten zu dürfen. „Das wäre nicht mehr zu überbieten“, so Bajramaj.

Und glaubt man den am Rande des Männer-Länderspiels Deutschland gegen Wales getätigten Aussagen von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, stehen die Chancen für den Borussia-Park nicht schlecht, 2011 Spiele der DFB-Elf und weitere Topspiele austragen zu dürfen.

Zwanziger rechtfertigt langfristigen Neid-Vertrag

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat in einem Interview Bundestrainerin Silvia Neid den Rücken gestärkt und die lange Vertragslaufzeit bis 2013 gerechtfertigt. „Ich habe bewusst den Vertrag so lange abgeschlossen, egal was da reininterpretiert wird.“

Das große Finale – wer wird Spielort der Frauenfußball-WM 2011?

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Gastgeberin und die ARD live dabei: am morgigen Dienstag, 30. September, – exakt 1.000 Tage vor dem Anpfiff am 26. Juni 2011 – präsentieren die FIFA und das OK FIFA Frauenfußball-WM 2011 die Spielorte für die erste Frauen-WM auf deutschem Boden.

Aus 200 geladenen, teilweise hochkarätigen Gästen setzt sich das Publikum im Bundeskanzleramt zusammen, darunter FIFA-Präsident Sepp Blatter, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und das gesamte DFB-Präsidium, Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Dr. Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Stimmen zum Karriereende Silke Rottenbergs

In Torhüterin Silke Rottenberg beendet einer der erfolgreichsten deutschen Frauenfußballerinnen ihrer langjährige Karriere. Womensoccer.de hat die Stimmen zum Abschied Rottenbergs aufgezeichnet.

1. FFC Frankfurt stellt Weichen für Halbprofitum

Sieg bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2007 und Vergabe der WM 2011 an Deutschland: Der Nährboden für die weitere Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland könnte besser nicht sein. Das dachte sich auch der 1. FFC Frankfurt, der auf seiner bislang größten Pressekonferenz im 49. Stock des Commerzbank-Towers über den Dächern von Frankfurt einen umfangreichen Maßnahmenkatalog präsentierte, der bis 2011 das Halbprofitum ermöglichen soll.

Klangen derartige Pläne in der Vergangenheit noch eher wie eine Utopie, kommt man der Umsetzung inzwischen mit kleinen, aber festen Schritten immer näher. Ein Etat von „mindestens 1,3 Millionen Euro“ ist laut FFC-Manager Siegfried Dietrich dafür nötig. Von diesem Budget ist man nicht mehr allzu weit entfernt, zur Saison 2009/2010 sollte die Schallmauer von einer Million fallen.

Deutschland will U20-WM 2010 ausrichten

Im Jahr 2011 soll die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland der Sportart einen weiteren Schub verleihen, doch schon ein Jahr zuvor will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Frauenfußball der Extraklasse nach Deutschland bringen. Denn der DFB bewirbt sich um die Ausrichtung der U20-Weltmeisterschaft 2010.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger bestätigte in Frankfurt am Rande der Eröffnung des OK-Büros auf Anfrage die Pläne. „Ja, das stimmt. Wir haben uns beworben. Das war ein Wunsch, den die FIFA an uns herangetragen hat.“

Zwanziger: „Frauenfußball-Bundesliga ist größte Herausforderung“

Am 25. Januar fällt in Frankfurt mit der offiziellen Eröffnung des Organisationskomitee-Büros der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 der Startschuss für die Titelkämpfe im eigenen Land. Zwar beträgt die Vorbereitungszeit nur dreieinhalb Jahre, doch kaum einer zweifelt, dass Deutschland 2011 wie schon 2006 eine perfekte WM organisieren wird.

Mehr Sorge bereitet hingegen die Entwicklung der Frauenfußball-Bundesliga. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger erklärt: „Das ist die Herausforderung des deutschen Frauenfußballs. Das wird die große parallele Anstrengung zur Vorbereitung des Turniers sein. Wenn diese Weltmeisterschaft 2011 einen Sinn haben soll, dann muss nach dieser WM eine stärkere, attraktivere, spannendere und ausgeglichenere Frauenfußball-Bundesliga da sein.“

Bühne frei für den DFB-Hallenpokal 2008

Bereits zum 15. Mal wird am Samstag, 12. Januar 2008, in der Bonner Hardtberghalle der DFB-Hallenpokal ausgetragen, diesmal erstmals unter dem Namen T-Home/DFB-Hallenpokal, nachdem die Deutsche Telekom als Titelsponsor gewonnen wurde.

Alle 12 Bundesligateams sind nach der Weihnachtspause heiß darauf, in der mit 2.600 Zuschauern zum vierten Mal in Folge ausverkauften Halle ihr Können unter Beweis zu stellen. Als Topfavorit gilt Titelverteidiger und vierfacher Turniersieger 1. FFC Frankfurt, doch die Konkurrenz will den Hessinnen ein Bein stellen.

Auch das Medieninteresse ist gewaltig gestiegen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) überträgt erneut live von 14 bis 16 Uhr, darüber hinaus werden auch erstmals in der ARD-Sportschau Ausschnitte vom Turnier zu sehen sein. Für weitere Spannung sorgt die im Rahmen des Turniers durchgeführte Auslosung zum DFB-Pokal-Halbfinale um 15.30 Uhr.

Zwanziger unterstützt Coming-out von Lesben und Schwulen

Ein schwuler Bundesligafußballer? Eine lesbische Nationalspielerin? Was es laut Statistik dutzendfach geben müsste, existiert in Deutschland offiziell bisher nicht: Kein Fußballstar ist offen homosexuell, zu groß ist nach wie vor die Angst vor negativen Auswirkungen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat nun ein Tabu gebrochen und erstmals öffentlich über Lesben und Schwule im deutschen Fußball gesprochen.

Erste Weichenstellungen für 2011

Steffi JonesAm 30. Oktober erhielt Deutschland den Zuschlag für die WM 2011. Was das Ende der Bewerbungsphase markierte, bedeutete gleichzeitig den Startschuss für konkrete Planungen. Die ersten Schritte waren klar – ein Aushängeschild des Frauenfußballs musste gefunden werden, das das Organisationskomitee an der Spitze repräsentieren kann.

Es brauchte kein Übermaß an Phantasie, um diesem Kandidatenkreis auch die Frankfurterin Steffi Jones zuzurechnen. Aufgewachsen im Frankfurter Problemviertel Bonames, steht sie stellvertretend für die Integrationskraft des Sports. Ihren Lebensweg hat sie erst kürzlich in ihrer Biografie eindrucksvoll beschrieben.