am 22. November 2017 – 10.54 Uhr

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf muss am Freitag im Testspiel gegen Frankreich in Bielefeld (ab 17.55 Uhr live in der ARD) gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten. Melanie Leupolz ist der neueste von vier Ausfällen.

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Die Artikel getaggt mit: Dr. Theo Zwanziger

Zwanziger-Rücktritt früher als geplant

am 18. Dezember 2011 – 14.17 Uhr Kommentare deaktiviert für Zwanziger-Rücktritt früher als geplant

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger will nicht erst im Oktober 2012, sondern bereits im Frühjahr von seinem Posten zurücktreten und den Platz für seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach räumen.

Frauen-WM 2011 macht fast acht Millionen Euro Gewinn

am 22. Juli 2011 – 10.50 Uhr 22 Kommentare

Die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland war ein wirtschaftlicher Erfolg. Nach dem vorläufigen Ergebnis verbleibt ein Netto-Überschuss nach Steuern in Höhe von 7,6 Millionen Euro.

Welcome Tour nach Japan verschoben

am 18. März 2011 – 14.59 Uhr 3 Kommentare

Die FIFA und das Organisationskomitee der Frauen-WM 2011 haben in enger Abstimmung mit dem japanischen Fußball-Verband (JFA) die für den 31. März 2011 vorgesehene „Welcome“-Veranstaltung in Tokio verschoben.

Theo Zwanziger bleibt DFB-Präsident

am 22. Oktober 2010 – 13.13 Uhr Kommentare deaktiviert für Theo Zwanziger bleibt DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger ist als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einstimmig für eine weitere Amtszeit bis zum Jahr 2013 wiedergewählt worden. Auf dem 40. ordentlichen Bundestag des DFB in der Philharmonie in Essen erhielt Dr. Zwanziger die Stimmen aller 255 stimmberechtigten Delegierten.

DFB-Präsidium bestätigt eigenständiges Frauen-Pokalfinale

am 23. Januar 2009 – 13.25 Uhr Kommentare deaktiviert für DFB-Präsidium bestätigt eigenständiges Frauen-Pokalfinale

Das Finale um den DFB-Pokal der Frauen 2010 wird nicht in Berlin, sondern an einem anderen Ort eigenständig ausgetragen. Diesen Beschluss fasste das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf seiner Sitzung am heutigen Freitag in Frankfurt am Main.

Studie: Frauenfußball hat großes Zukunftspotenzial

am 21. Januar 2009 – 10.46 Uhr Kommentare deaktiviert für Studie: Frauenfußball hat großes Zukunftspotenzial

Zum wiederholten Mal ist eine Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass der Frauenfußball enorme Wachstumschancen für die Zukunft hat. „Es wird für den Frauenfußball weiter deutlich nach oben gehen“, ist sich Jordi Queralt, Geschäftsführer der Agentur Experience, die zusammen mit dem Sport-Research-Berater IFM vorliegende Datenbestände auswertete und 3.000 Personen in sechs Austragungsorten der Frauenfußball-WM 2011 befragte.

Der Frauenfußball-Jahresrückblick 2008 – Januar

am 23. Dezember 2008 – 9.26 Uhr 1 Kommentar

Das Frauenfußball-Jahr 2008 produzierte Triumphe, Tränen und auch Kuriositäten positiver wie negativer Art. Womensoccer.de lässt die Highlights Monat für Monat noch einmal Revue passieren. Im ersten von zwölf Teilen beschäftigen wir uns mit dem Monat Januar.

Warum die Live-Übertragung Duisburg gegen Frankfurt platzte

am 13. November 2008 – 12.38 Uhr 38 Kommentare

Vor einigen Wochen habe ich mich ziemlich darüber geärgert, dass auf DFB.TV keine Bilder des Topspiels der Frauenfußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FFC Frankfurt zu sehen waren.

Nun steht am heutigen Donnerstagabend ab 18.00 Uhr ein weiteres Highlight der Frauenfußball-Saison auf dem Programm, das Viertelfinalrückspiel im UEFA-Pokal zwischen Vizemeister FCR 2001 Duisburg und Meister 1. FFC Frankfurt. Und leider schauen die Frauenfußball-Fans erneut in die Röhre.

DFB gründet „Club der Nationalspielerinnen“

am 21. Oktober 2008 – 10.12 Uhr Kommentare deaktiviert für DFB gründet „Club der Nationalspielerinnen“

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird den „Club der Nationalspielerinnen“ gründen. Damit gibt es für die Frauen ein Pendant zu dem vor sechs Monaten anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Länderspiele“ ins Leben gerufenen „Club der Nationalspieler“. Diesen Beschluss fasste das DFB-Präsidium auf seiner jüngsten Sitzung.

Frauenfußball-WM 2011: Mönchengladbach freut sich auf DFB-Elf

am 16. Oktober 2008 – 14.06 Uhr 2 Kommentare
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Im FOHLENECHO, der Stadion-Zeitschrift von Borussia Mönchengladbach, brachte die in Mönchengladbach lebende deutsche Nationalspielerin Fatmire Bajramaj kürzlich ihre Hoffnung zum Ausdruck, bei der Frauenfußball-WM 2011 mit der DFB-Elf in ihrer Heimatstadt antreten zu dürfen. „Das wäre nicht mehr zu überbieten“, so Bajramaj.

Und glaubt man den am Rande des Männer-Länderspiels Deutschland gegen Wales getätigten Aussagen von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, stehen die Chancen für den Borussia-Park nicht schlecht, 2011 Spiele der DFB-Elf und weitere Topspiele austragen zu dürfen.

Zwanziger rechtfertigt langfristigen Neid-Vertrag

am 6. Oktober 2008 – 12.45 Uhr 2 Kommentare

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat in einem Interview Bundestrainerin Silvia Neid den Rücken gestärkt und die lange Vertragslaufzeit bis 2013 gerechtfertigt. „Ich habe bewusst den Vertrag so lange abgeschlossen, egal was da reininterpretiert wird.“

Das große Finale – wer wird Spielort der Frauenfußball-WM 2011?

am 29. September 2008 – 11.52 Uhr 5 Kommentare

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Gastgeberin und die ARD live dabei: am morgigen Dienstag, 30. September, – exakt 1.000 Tage vor dem Anpfiff am 26. Juni 2011 – präsentieren die FIFA und das OK FIFA Frauenfußball-WM 2011 die Spielorte für die erste Frauen-WM auf deutschem Boden.

Aus 200 geladenen, teilweise hochkarätigen Gästen setzt sich das Publikum im Bundeskanzleramt zusammen, darunter FIFA-Präsident Sepp Blatter, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und das gesamte DFB-Präsidium, Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Dr. Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Stimmen zum Karriereende Silke Rottenbergs

am 27. Mai 2008 – 13.37 Uhr Kommentare deaktiviert für Stimmen zum Karriereende Silke Rottenbergs

In Torhüterin Silke Rottenberg beendet einer der erfolgreichsten deutschen Frauenfußballerinnen ihrer langjährige Karriere. Womensoccer.de hat die Stimmen zum Abschied Rottenbergs aufgezeichnet.

1. FFC Frankfurt stellt Weichen für Halbprofitum

am 23. Februar 2008 – 15.08 Uhr 3 Kommentare

Sieg bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2007 und Vergabe der WM 2011 an Deutschland: Der Nährboden für die weitere Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland könnte besser nicht sein. Das dachte sich auch der 1. FFC Frankfurt, der auf seiner bislang größten Pressekonferenz im 49. Stock des Commerzbank-Towers über den Dächern von Frankfurt einen umfangreichen Maßnahmenkatalog präsentierte, der bis 2011 das Halbprofitum ermöglichen soll.

Klangen derartige Pläne in der Vergangenheit noch eher wie eine Utopie, kommt man der Umsetzung inzwischen mit kleinen, aber festen Schritten immer näher. Ein Etat von „mindestens 1,3 Millionen Euro“ ist laut FFC-Manager Siegfried Dietrich dafür nötig. Von diesem Budget ist man nicht mehr allzu weit entfernt, zur Saison 2009/2010 sollte die Schallmauer von einer Million fallen.

Deutschland will U20-WM 2010 ausrichten

am 25. Januar 2008 – 19.01 Uhr 5 Kommentare

Im Jahr 2011 soll die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland der Sportart einen weiteren Schub verleihen, doch schon ein Jahr zuvor will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Frauenfußball der Extraklasse nach Deutschland bringen. Denn der DFB bewirbt sich um die Ausrichtung der U20-Weltmeisterschaft 2010.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger bestätigte in Frankfurt am Rande der Eröffnung des OK-Büros auf Anfrage die Pläne. „Ja, das stimmt. Wir haben uns beworben. Das war ein Wunsch, den die FIFA an uns herangetragen hat.“

Zwanziger: „Frauenfußball-Bundesliga ist größte Herausforderung“

am 16. Januar 2008 – 12.25 Uhr 8 Kommentare

Am 25. Januar fällt in Frankfurt mit der offiziellen Eröffnung des Organisationskomitee-Büros der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 der Startschuss für die Titelkämpfe im eigenen Land. Zwar beträgt die Vorbereitungszeit nur dreieinhalb Jahre, doch kaum einer zweifelt, dass Deutschland 2011 wie schon 2006 eine perfekte WM organisieren wird.

Mehr Sorge bereitet hingegen die Entwicklung der Frauenfußball-Bundesliga. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger erklärt: „Das ist die Herausforderung des deutschen Frauenfußballs. Das wird die große parallele Anstrengung zur Vorbereitung des Turniers sein. Wenn diese Weltmeisterschaft 2011 einen Sinn haben soll, dann muss nach dieser WM eine stärkere, attraktivere, spannendere und ausgeglichenere Frauenfußball-Bundesliga da sein.“

Bühne frei für den DFB-Hallenpokal 2008

am 11. Januar 2008 – 10.56 Uhr Kommentare deaktiviert für Bühne frei für den DFB-Hallenpokal 2008

Bereits zum 15. Mal wird am Samstag, 12. Januar 2008, in der Bonner Hardtberghalle der DFB-Hallenpokal ausgetragen, diesmal erstmals unter dem Namen T-Home/DFB-Hallenpokal, nachdem die Deutsche Telekom als Titelsponsor gewonnen wurde.

Alle 12 Bundesligateams sind nach der Weihnachtspause heiß darauf, in der mit 2.600 Zuschauern zum vierten Mal in Folge ausverkauften Halle ihr Können unter Beweis zu stellen. Als Topfavorit gilt Titelverteidiger und vierfacher Turniersieger 1. FFC Frankfurt, doch die Konkurrenz will den Hessinnen ein Bein stellen.

Auch das Medieninteresse ist gewaltig gestiegen. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) überträgt erneut live von 14 bis 16 Uhr, darüber hinaus werden auch erstmals in der ARD-Sportschau Ausschnitte vom Turnier zu sehen sein. Für weitere Spannung sorgt die im Rahmen des Turniers durchgeführte Auslosung zum DFB-Pokal-Halbfinale um 15.30 Uhr.

Zwanziger unterstützt Coming-out von Lesben und Schwulen

am 20. Dezember 2007 – 11.57 Uhr 7 Kommentare

Ein schwuler Bundesligafußballer? Eine lesbische Nationalspielerin? Was es laut Statistik dutzendfach geben müsste, existiert in Deutschland offiziell bisher nicht: Kein Fußballstar ist offen homosexuell, zu groß ist nach wie vor die Angst vor negativen Auswirkungen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat nun ein Tabu gebrochen und erstmals öffentlich über Lesben und Schwule im deutschen Fußball gesprochen.

Erste Weichenstellungen für 2011

am 10. November 2007 – 19.27 Uhr 1 Kommentar
Steffi Jones

Steffi JonesAm 30. Oktober erhielt Deutschland den Zuschlag für die WM 2011. Was das Ende der Bewerbungsphase markierte, bedeutete gleichzeitig den Startschuss für konkrete Planungen. Die ersten Schritte waren klar – ein Aushängeschild des Frauenfußballs musste gefunden werden, das das Organisationskomitee an der Spitze repräsentieren kann.

Es brauchte kein Übermaß an Phantasie, um diesem Kandidatenkreis auch die Frankfurterin Steffi Jones zuzurechnen. Aufgewachsen im Frankfurter Problemviertel Bonames, steht sie stellvertretend für die Integrationskraft des Sports. Ihren Lebensweg hat sie erst kürzlich in ihrer Biografie eindrucksvoll beschrieben.

Zwanziger: „Die deutschen Spiele werden wir problemlos ausverkaufen“

am 26. Oktober 2007 – 12.19 Uhr 2 Kommentare

p>Anders als ursprünglich geplant wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erst am Dienstag seine Bewerbung für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 der FIFA-Exekutive präsentieren.

Die Entscheidung wird dann um 15.00 Uhr bekannt gegeben. In einem Interview mit dem Sportinformationsdienst gewährte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger einen ersten Einblick in die Planungen, sollte Deutschland den Zuschlag erhalten. Mehr

DFB verlängert Vertrag mit Neid bis 2013

am 25. Oktober 2007 – 19.34 Uhr Kommentare deaktiviert für DFB verlängert Vertrag mit Neid bis 2013

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Vertrag mit Silvia Neid, Trainerin der Frauenfußball-Nationalmannschaft, bis nach der Europameisterschaft 2013 verlängert. Neids Assistentin Ulrike Ballweg wird am 1. Januar 2008 hauptberuflich für den DFB tätig sein. Sie erhält die Verantwortung über die U23-Nationalmannschaft.

Ebenfalls verlängert wurde der Vertrag mit Michael Fuchs, dem Torwarttrainer der Frauenfußball-Nationalmannschaft. Sein Vertrag läuft bis nach der U20-Weltmeisterschaft 2008. Mehr

Erster Aktionsabend gegen Homophobie stößt auf geringes Interesse

am 19. Oktober 2007 – 16.10 Uhr 10 Kommentare

Tanja Walther mit ihrer Arbeit Ende Juni in Leipzig war es, als beim ersten DFB-Fankongress dem Themenpunkt „Anti-Diskriminierung“ ein eigenes Forum gewidmet wurde und dabei erstmalig auch Probleme wie Sexismus oder Homophobie im Fußball auf offizieller Ebene angesprochen werden konnten. Auch wenn es noch nicht jedem DFB-Vertreter leicht fiel, derartige Tabus über die Lippen zu bringen, so war doch ein erster, wichtiger Schritt gemacht. Das (Ver-)Schweigen war gebrochen.

Schon damals wurde vereinbart, den Lippenbekenntnissen möglichst bald Taten folgen zu lassen, was nun am letzten Freitag beim 1. Aktionsabend gegen Homophobie in Berlin gelang. Vertreter von Verbänden, Vereinen und verschiedenen Organisationen sowie Faninitiativen waren anwesend, um Erfahrungen auszutauschen und eine Erklärung gegen Diskriminierung zu unterzeichnen. Von den zwölf Frauenfußball-Bundesligisten hielt es jedoch nur ein Verein für nötig, sich den darin vereinbarten Zielen zu verschreiben.

Zwanziger will mit Neid bis 2013 verlängern

am 4. Oktober 2007 – 15.36 Uhr 11 Kommentare
Silvia Neid will bis 2013 verlängern

Silvia Neid will bis 2013 verlängernDer noch bis 2009 laufende Vertrag von Bundestrainerin Silvia Neid wird möglicherweise nicht „nur“ bis 2011 – wie während der WM von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger verkündet -, sondern bis 2013 verlängert werden. Dem Fachmagazin „Kicker“ sagte die 43-Jährige, die ihr erstes großes Turnier mit einem Titelgewinn abschließen konnte: „Planungssicherheit ist für mich sehr wichtig. Aber auch mit Blick aufs Team macht ein längerfristiges Engagement Sinn.“

Zwanziger kann sich mit dem Gedanken durchaus anfreunden. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert ihn mit den Worten: „Wir werden nicht nur bis 2011 verlängern, bis zur WM, sondern gleich bis 2013.“ Man wolle sich bald zusammensetzen, um den neuen Vertrag zu fixieren.Mehr

Bitte keine Vergleiche mehr!

am 2. Oktober 2007 – 13.43 Uhr 23 Kommentare
Nadine Angerer

Nadine AngererNein, ich will nicht nur meckern. Es ist gut und es freut mich, dass gestern Abend ARD und ZDF den Empfang der Weltmeistermannschaft live übertragen haben. Parallel. Sowas kennt man eigentlich nur von Papstbesuchen oder königlichen Hochzeiten.

Man darf sich darauf durchaus etwas einbilden, denn es ist ein Indiz dafür, dass Frauenfußball eine so große Masse begeistern kann, dass sich die Sender diese gute Quote einfach nicht entgehen lassen wollen. Das kann man getrost als einen Erfolg bezeichnen, es ist die verdiente Belohnung für harte und erfolgreiche Arbeit. Und für das dauernde Ankämpfen gegen Vorurteile.Mehr

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger: “Angerer ist das neue Gesicht im Frauenfußball”

am 1. Oktober 2007 – 13.52 Uhr Kommentare deaktiviert für DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger: “Angerer ist das neue Gesicht im Frauenfußball”
DFB-Präsident Theo Zwanziger

DFB-Präsident Theo ZwanzigerDFB-Präsident Theo Zwanziger schreibt weiter an der Geschichte des Frauenfußballs. In Schanghai beim WM-Finale folgte beim “Edelfan” eine Gefühlswallung auf die nächste. Ein Fußballkrimi mit gutem Ausgang zwischen Deutschland, das als erste Nation weltweit seinen Titel verteidigte und ohne ein einziges Gegentor durch die WM marschierte, und Newcomer Brasilien, das bis zum Schluss ein großartiges Spiel lieferte.

Das Duell der Megastars, der wuchtigen Führungsfigur Birgit Prinz gegen Brasiliens Zaubermaus Marta, entschied Prinz aufgrund ihres 1:0-Treffers für sich. Marta wurde dafür Turniertorschützenkönigin und gewann die Trophäe der besten Spielerin vor Prinz und der ehemaligen Potsdamerin und Wolfsburgerin Cristiane. Die Auszeichnung der besten Torfrau ging an Potsdams Nadine Angerer, die im Finale – wie auch schon im Viertelfinale gegen Nordkorea – Spielerin des Spiels wurde. Rainer Hennies zeichnete das Gespräch in der Mixed Zone nach dem Spiel auf.Mehr

Rainers WM-Ecke: Mit Voodoo-Zauber und Angriffslust ins Finale

am 27. September 2007 – 13.04 Uhr 1 Kommentar
Jubel deutsche Fans in Tianjin

Jubel deutsche Fans in Tianjin Theo Zwanziger schäumte über vor Glück, obwohl seine DFB-Frauen das Finale erst erreicht, aber noch nicht gewonnen haben. „Das ist die schönste Stunde in meiner Fußball-Laufbahn“, schwärmte er nach dem 3:0 über Norwegen im Halbfinale des Olympia Centers von Tianjin. In der futuristischen Arena, die dem Münchner Allianz-Stadion etwas ähnelt, untermauerte der Titelträger und Europameister seine Ambitionen gegen den Vizeeuropameister eindrucksvoll und mit ein wenig Voodoo-Kraft, wenn man es denn glauben will.

Vorschau: Deutschland – Norwegen

am 26. September 2007 – 13.00 Uhr 7 Kommentare
Birgit Prinz beim Interview mit dem norwegischen Sender NRK 1

Birgit Prinz beim Interview mit dem norwegischen Sender NRK 1Wenn morgen um 14 Uhr in Tianjin (live bei ARD und Eurosport) Deutschland und Norwegen um den Einzug ins WM-Finale kämpfen, haben wir eine packende Partie zu erwarten. Sowohl Norwegen als auch Deutschland wurden bereits einmal Weltmeister. Bei Norwegen liegt das zwölf Jahre zurück, Deutschland sicherte sich vor vier Jahren den WM-Pokal. Nummer zwei soll jetzt in China folgen.

11:4 Tore heißt es nach vier Spielen bei Norwegen, 16:0 lautet das beeindruckende Torverhältnis der deutschen Mannschaft. Dementsprechend strotzen beide Seiten vor Selbstvertrauen und haben nur noch ein Ziel: WM-Gold.

Rainers WM-Ecke: Plauderabend mit Theo Zwanziger

am 26. September 2007 – 12.24 Uhr Kommentare deaktiviert für Rainers WM-Ecke: Plauderabend mit Theo Zwanziger
Glücksamulett von DFB-Präsident Theo Zwanziger

Glücksamulett von DFB-Präsident Theo ZwanzigerMooncakes und fast kein Ende, wäre da nicht die Auflage, das auch Vollmond sein muss, um die Mooncakes mit ihrer Magie der Harmonie zur vollen Wirkung zu bringen. In Tianjin war tatsächlich der Himmel wolkenlos, sodass der Mond seine volle Wirkung entfalten konnte.

Mit dem Kollegen Matthias Kittmann war ich schon etwas früher ins Pressezentrum im Stadion gefahren, um angesichts vieler Arbeit auch später zu gehen. Was die Fürsorge unserer kleinen Volunteer-Mädels zur Folge hatte. Die kamen doch tatsächlich später mit einem Mooncake, den sie mit uns teilen wollten. Wir müssten doch schließlich etwas essen. „Lonely girl meets lonely boy“, lautete das Angebot, mit dem wir ein Stück Mooncake überreicht bekamen. Mehr

Nadine Angerer: Alles oder nichts

am 24. September 2007 – 1.24 Uhr 6 Kommentare
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Nadine AngererManchmal liegen Erfolg und Misserfolg im Leben einer Sportlerin nah beieinander. Nadine Angerer bildet da keine Ausnahme. Als Deutschlands neue Torhüterin Nummer Eins im letzten Vorrundenspiel gegen Japan Stürmerin Eriko Arakawa rüde mit dem Knie voraus von den Beinen holte und die Japanerin verletzt den Platz verlassen musste, hätte sie sich über einen Platzverweis nicht beschweren dürfen.

Doch sie hatte Glück und konnte im WM-Viertelfinale gegen Nordkorea erstmals im Turnierverlauf ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und zeigen, dass sie mehr als nur eine würdige Vertreterin von Silke Rottenberg ist, nachdem sie in den drei Vorrundenspielen zuvor nicht gefordert worden war und sich schon über mangelnde Arbeit beklagte.

Mit ihrer Parade gegen den Drehschuss der Nordkoreanerin Ri Un Gyong verhinderte sie in der zweiten Halbzeit den Ausgleich der Asiatinnen und somit drohendes Ungemach. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger verlieh der von der Technischen Studiengruppe der FIFA zur „Spielerin des Spiels“ gekürten 28-Jährigen ob ihrer Paraden nach der Partie sogar das Prädikat „Weltklasse“.

Das lange Warten hat sich gelohnt

Eine Menge Genugtuung für eine, die elf Jahre und sieben Turniere darauf warten musste, Silke Rottenberg zu überflügeln, die aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Wade nach überstandenem Kreuzbandriss kurz vor der WM das Nachsehen hatte. Sportlich ist Angerer mit Rottenberg schon seit geraumer Zeit auf Augenhöhe, doch momentan ist sie dabei, auch in punkto Souveränität und Ausstrahlung Boden auf Rottenberg gut zu machen.

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DFB verlängert Vertrag mit Neid bis 2011

am 22. September 2007 – 14.50 Uhr 14 Kommentare

Die Reaktion auf den 3:0-Erfolg Deutschlands im WM-Viertelfinale gegen Nordkorea kam prompt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verlängert den Vertrag mit Bundestrainerin Silvia Neid vorzeitig bis 2011.

DFB-Elf: Mangelnde Selbstkritik gefährdet WM-Mission

am 16. September 2007 – 19.36 Uhr 5 Kommentare
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Renate LingorEs ist schon bemerkenswert, dass man sich auf der offiziellen Website des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach dem 0:0 gegen England – immerhin ein Team, das in der FIFA-Weltrangliste zehn Plätze hinter Deutschland liegt – über den „Punktgewinn“ freute. Und auch die „überraschend zufriedene Bundestrainerin“ (taz) Silvia Neid vermisste nur ein wenig Präzision und Effektivität vor dem Tor, und wollte nicht mal etwas von einem Dämpfer wissen. „Wir haben gut gespielt, gut gearbeitet in Abwehr und Mittelfeld. Wir haben keine Punkte abgegeben, sondern einen dazu gewonnen.“

Weniger diplomatisch, aber dafür gewohnt unverstellt äußerte sich einzig die dreifache Weltfußballerin Birgit Prinz: „Man kann sich negative Erlebnisse immer ins Positive drehen. Davon halte ich nichts. Wir müssen beim nächsten Mal nur einfach wieder besser spielen, wir waren nicht die Kreativsten“, lieferte Prinz eine genauso klare, wie konträre Einschätzung der Teamleistung im Spiel gegen England.

Möglicherweise war der schwere Gang gegen das Team von der Insel, das man vor elf Monaten noch mit 5:1 in einem Testspiel in Aalen besiegte, nur ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit nach dem zu leicht heraus gespielten zweistelligen Sieg gegen Argentinien.

Doch es könnte auch sein, dass das Spiel erste Indizien dafür bot, dass das Potenzial des deutschen WM-Kaders im Jahr 2007 nicht ausreichend ist, um gegen andere Topteams zu bestehen. Hinzu kommt eine zumindest in der Öffentlichkeit dargestellte mangelnde Bereitschaft die eigene Leistung kritisch zu hinterfragen. Mehr

Rainers WM-Ecke: Ariane Hingst mit Selbstbewusstsein

am 14. September 2007 – 0.50 Uhr 1 Kommentar
Ariane Hingst

Das ist typisch Ariane Hingst bei guter Laune. Sie tut alles, was die Medien wollen. Mit ihrer Berliner Schnauze zählt die 134fache Nationalspielerin ohnehin zu den Lieblingen in der Journalistenschar. „Ist mir doch Latte, gegen wen wir im Finale spielen“, ließ sie schon früh verlauten. Selbstbewusst, aber nicht überheblich, liefert sie die Schlagzeilen. Und nach dem 11:0 Auftakt über Argentinien: „Ein bisschen peinlich ist das schon, wenn man so klar gewinnt. Aber wir können nichts dazu, wenn der Gegner so schlecht ist.“ Stimmt. Mehr

Rainers WM-Ecke: DFB wirft Europa in die Waagschale

am 12. September 2007 – 18.57 Uhr 6 Kommentare
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

Es gab Kaffee und Kuchen für die Journalisten im Mannschaftshotel Hua Ting in Shanghai und einen hemdsärmeligen gut gelaunten DFB-Präsidenten Theo Zwanziger als Gastgeber, der sich frei weg zur WM und zur Bewerbung um die WM 2011 äußerte, ehe er am Abend, wie er gestand, bei seinem ersten China-Besuch erstmals mit dem Stäbchen-Essen konfrontiert werde.Mehr

Deutschland in China eingetroffen – Argentinien auf dem Weg

am 4. September 2007 – 14.21 Uhr Kommentare deaktiviert für Deutschland in China eingetroffen – Argentinien auf dem Weg
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DeutschlandDie deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist nach einem rund zehnstündigen Flug in Shanghai angekommen. Bundestrainerin Silvia Neid gönnte ihren 21 Spielerinnen nach der strapaziösen Reise erst einmal ein paar Stunden Ruhe im Mannschaftshotel Hua Ting, ehe sie um 19.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ) zum ersten Training bat.

Die chinesische Metropole empfing den Teamtross mit regnerischem und schwülem Wetter bei Temperaturen um die 23 Grad. „Die Einheiten werden kurz und knapp sein. Wir wollen absolut ausgeruht ins Turnier gehen“, so Neid, die ihr Team täglich erst gegen 19 Uhr zum Training bitten will, wenn die äußeren Bedingungen aufgrund sinkender Temperaturen am besten sind.

Kerstin Garefrekes feierte bereits an Bord in ihren 28. Geburtstag hinein, eine Geburtstagstorte und ein Ständchen der Teamkolleginnen versüßten den ungewohnten Ort der Feierlichkeiten. Doch Feiern soll wenn möglich dann erst wieder am 30. September auf dem Programm stehen, wenn das WM-Finale ansteht und Deutschland erneut siegreich sein will.Mehr

Frankreich zieht WM-Kandidatur definitiv zurück

am 27. August 2007 – 18.49 Uhr 2 Kommentare

Logo der deutschen WM-BewerbungWas bereits seit einigen Wochen vermutet wurde, ist seit heute Gewissheit. Frankreich hat seine Bewerbung für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 zurückgezogen. Damit geht Deutschland als einziger europäischer Kandidat ins Rennen. DFB-Präsident Theo Zwanziger baut nun auf die volle Unterstützung der UEFA, um die Mitbewerber Kanada, Peru und Australien auszustechen. Mehr

WM 2011: Frankreichs Rückzug offenbar beschlossene Sache

am 23. August 2007 – 13.43 Uhr Kommentare deaktiviert für WM 2011: Frankreichs Rückzug offenbar beschlossene Sache

Logo der deutschen WM-BewerbungSeit Monaten lassen DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt unverhohlen durchsickern, dass man auf diplomatischem Weg Frankreich zum Rückzug in Sachen WM-Bewerbung 2011 bewegen will.

Schmackhaft will man den Franzosen den Deal damit machen, dass der DFB im Gegenzug Unterstützung bei einer Bewerbung um die Männer-EM 2016 anbietet. Denn die liegt dem französischen Fußballverband (FFF) und seinem Präsidenten Jean-Pierre Escalettes ganz besonders am Herzen.

Am Rande des Länderspiels gegen die Schweiz in Koblenz kündigte Zwanziger eine Entscheidung „in absehbarer Zeit“ an. Doch nach Informationen von Womensoccer.de ist diese längst gefallen.

DFB-Elf will sich für WM warm spielen – Holl verletzt

am 22. August 2007 – 10.02 Uhr 4 Kommentare
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Fatmire BajramajBundestrainerin Silvia Neid wäre es wohl lieber gewesen, die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft würden nicht gerade 19 Tage vor dem Eröffnungsspiel der Frauenfußball-Weltmeisterschaft gegen Argentinien stattfinden.

Denn beim EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch gegen die Schweiz in Koblenz (ab 18.00 Uhr live in der ARD) soll die volle Konzentration dem Geschehen auf dem Rasen gelten. „Das ist in erster Linie ein EM-Qualifikationsspiel und ein Test für die WM“, erinnert Neid daran, dass der sportliche Aspekt im Vordergrund stehen sollte. Fehlen wird der DFB-Elf Torhüterin Ursula Holl, die nach dem Abschlusstraining ins Krankenhaus musste.

Während die Spielerinnen drei wichtige Punkte einfahren und sich für die Titelkämpfe in China einspielen sollen, knabbern die nur auf Abruf Nominierten immer noch daran, nicht für den 21-er Kader berücksichtigt worden zu sein. Allen voran Bianca Rech.

Personalien kurz & knapp (6)

am 3. August 2007 – 23.30 Uhr Kommentare deaktiviert für Personalien kurz & knapp (6)

Das Pech bleibt ständiger Begleiter von Katharina Grießemer. Nach zwei Kreuzbandrissen im rechten Knie und nachdem sie sich beim TSV Crailsheim gerade auf ihr Comeback vorbereitete, zog sich die 21-Jährige im Testspiel gegen Bayern München …