Beiträge mit folgendem Tag: Dr. Hans-Jürgen Tritschoks
Der fünfte Monat des Jahres bescherte dem 1. FFC Frankfurt einen tollen Triumph im UEFA-Pokal, garniert mit einer der höchsten Zuschauerzahlen, die es je bei einem Frauenfußball-Spiel in Europa gegeben hat. Die A-Nationalmannschaft qualifizierte sich souverän für die Europameisterschaft 2009, Frankfurts Erfolgstrainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks kündigte seinen Rücktritt zum Saisonende an und Torhüterin Silke Rottenberg nahm Abschied von der Nationalmannschaft.
Provokationen, Sticheleien, raue Töne – wer in diesen Tagen vor dem Endspiel in der Frauenfußball-Bundesliga zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem 1. FFC Frankfurt am Sonntag (live ab 14.00 Uhr im hr) verbale Auseinandersetzungen erwartet hat, sieht sich anders als in der Vergangenheit getäuscht.
Hoch konzentriert bereiteten sich beide Teams auf das Saison-Highlight in der Bundesliga bevor. Und ganz im Gegenteil: Vor dem Topspiel gehen die Duisburgerinnen sogar auf Schmusekurs mit dem UEFA-Pokal-Sieger.
90 Minuten begeisternden Frauenfußball hatten die Rekordkulisse von 27.640 Zuschauern und Millionen vor den Fernsehschirmen beim UEFA-Pokal-Finale zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Umeå IK in der Frankfurter Commerzbank-Arena gesehen. Dennoch gab es nach der Partie kräftige Misstöne.
Denn die in den vergangenen Jahren gewachsene Rivalität der beiden derzeit besten europäischen Teams und die wiederholten Sticheleien von Umeå-Trainer Andrée Jeglertz waren der Auslöser dafür, dass Frankfurts Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks nach dem Spiel der Kragen platzte.
Am Samstag, 17. Mai, steht ab 13.00 Uhr (live auf hr, Eurosport und uefa.com) für den amtierenden deutschen Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt das nächste Saisonhighlight auf dem Programm. Im ersten UEFA-Pokal-Finale müssen die Frankfurterinnen beim schwedischen Meister Umeå IK antreten.
Im Interview mit Womensoccer.de spricht Frankfurts scheidender Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks über den Gegner, die internationale Zielsetzung der Frankfurterinnen und geplante Verstärkungen des Kaders.
Es ist kein Zufall, dass der Trainerjob in der Frauenfußball-Bundesliga in dieser Saison zum Schleudersitz geworden ist. Die zunehmende Professionalisierung der Strukturen im deutschen Frauenfußball mit Blickrichtung WM 2011 im eigenen Land und darüber hinaus geht in den Vereinen nicht geräuschlos über die Bühne.
Zumindest 8 der 12 in die Saison 2007/2008 gestarteten Bundesligatrainer werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Der frühere Dornröschenschlaf einiger Vereine ist nun einem oft übertriebenen Aktionismus gewichen.
Doch nicht nur Trainer, sondern auch Spielerinnen werden die Folgen der sich verändernden Frauenfußball-Landschaft in Zukunft zu spüren bekommen.
„Ich bin sprachlos, weil meine Elf in der ersten Halbzeit das Beste gezeigt hat, was der Frauenfußball in der Bundesliga jemals zu bieten hatte“, so ein überschwänglicher Dr. Hans-Jürgen Tritschoks, scheidender Trainer des 1. FFC Frankfurt, nach dem souverän heraus gespielten 4:0 (2:0)-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.
Und Tritschoks stand mit dieser Einschätzung nicht alleine da, auch Torhüterin Silke Rottenberg konnte sich kaum erinnern, dass ihre Mitspielerinnen jemals derart aus einem Guss spielten, wie sie das vor allem in der ersten Halbzeit taten. „Da war ein Klassenunterschied zu sehen“, goss Tritschoks Öl in die offene Turbine-Wunde.
„Mein einziger Vorwurf ist, dass wir unsere Chancen nicht noch besser genutzt haben.“ Und so werden die Frankfurterinnen nach der gelungenen Generalprobe am kommenden Donnerstag frohen Mutes das Flugzeug nach Umeå besteigen, wo am Samstag das erste UEFA-Pokal-Finale ausgetragen wird.
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Nach umfangreichen Gesprächen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Chef-Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks haben sich beide Seiten darauf verständigt, nach vier gemeinsam erfolgreichen Jahren die Zusammenarbeit zum 30. Juni 2008 zu beenden.
Mit Blick auf die beruflichen Herausforderungen von Dr. Hans-Jürgen Tritschoks an der Deutschen Sporthochschule Köln und die perspektivischen Planung des 1. FFC Frankfurt, in Zukunft einen Vollzeit-Trainer zu beschäftigen, konnte eine Vertragsverlängerung nicht realisiert werden.
Der Beitrag „Das Pokalfinale muss weg aus Berlin“, indem ich am Freitag dargelegt habe, warum meiner Meinung nach das DFB-Pokalfinale der Frauen zum Wohle des Frauenfußballs an einem anderen Standort ausgetragen werden sollte, ist auf breite Resonanz gestoßen, wie Eure zahlreichen Kommentare belegen.
Seit gestern hat das Thema eine neue Dimension erhalten, denn erstmals äußerten sich auch einige der Top-Spielerinnen kritisch zum Austragungsort, nachdem die traurige Geisterkulisse von zu Beginn rund 3.000 Zuschauern beim DFB-Pokalfinale zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem 1. FC Saarbrücken auch den Akteurinnen auf dem Rasen nicht mehr verborgen blieb.
Und so machten keine Geringeren als die dreifache Weltfußballerin Birgit Prinz und ihre Teamkollegin Conny Pohlers ihrem Ärger unverhohlen Luft.
Gute oder schlechte Ausgangssituation? Eine Frage, die sich nach dem Hinspiel des 1. FFC Frankfurt im UEFA-Cup-Viertelfinale beim WFC Rossiyanka geradezu zwangsläufig stellt. 0:0 hieß es am Ende in Khimki, wohin das Spiel verlegt wurde, um im verschneiten Russland in einem Stadion mit Rasenheizung einen bespielbaren Boden vorfinden zu können.
Damit ist der Ausgang dieses Viertelfinal-Duells vor dem Rückspiel am kommenden Mittwoch um 13.30 Uhr im Frankfurter Stadion am Brentanobad (live im HR) völlig offen. Optimale Ausgangsbedingungen für die Zuschauer. Aber nicht ganz optimal für den Deutschen Meister, dass man es verpasst hat, zu einem wegen der Auswärtstor-Regel so wertvollen Treffer zu kommen. Da die russischen Gastgeberinnen bei einem Kopfball von Natalia Barbashina, der nur den Innenpfosten traf, jedoch die beste Chance des Spiels hatten, sollten die Hessinnen aber gut mit diesem Resultat leben können.
Nach dem 1:1 (0:0)-Unentschieden im Topspiel der Frauenfußball-Bundesliga zwischen Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt und den ersten Punktverlusten für den Meister ließ FFC-Trainer Hans-Jürgen Tritschoks seinen Emotionen freien Lauf.
„Ich bin stinksauer“, schimpfte er über die seiner Meinung nach irregulären Platzverhältnisse. „Das war nur Kick-and-Rush und hatte mit Fußball nur noch wenig zu tun“, wetterte er. „Unbegreiflich, dass die Partie überhaupt angepfiffen wurde. Das bringt den Frauenfußball nicht weiter.“
Die ersten beiden Spieltage der 2. Runde im UEFA-Cup brachten die erwarteten Favoritensiege. Mit Arsenal LFC, Bardolino Verona, WFC Rossiyanka und Umeå IK haben sich bereits vier Mannschaften vor dem letzten Spieltag für das Viertelfinale qualifiziert.
Am schwersten tat sich aus dem Kreis der Titelanwärter der Deutsche Meister 1. FFC Frankfurt, der sich in beiden Partien erst in den Schlussminuten die drei Punkte sicherte. Gegen den belgischen Meister Rapid Wezemaal genügt den Hessinnen am Dienstag dennoch ein Punkt, um ebenfalls die Runde der letzten Acht zu erreichen und weiterhin den dritten Pokalsieg nach 2002 und 2006 anstreben zu können.Mehr
Mit großen Hoffnungen im Gepäck ist der 40-köpfige Tross des 1. FFC Frankfurt am Mittwoch Richtung Belgien aufgebrochen. Ab dem heutigen Donnerstag steigt der Doublegewinner der Vorsaison in Wezemaal rund 35 Kilometer östlich von Brüssel als eines von fünf gesetzten Teams in die zweite Runde des UEFA-Pokals der Frauen ein.
Dort wird das Team von Trainer Hans-Jürgen Tritschoks (Bild) zuerst auf Islands Meister Valur Reykjavik (17.30 Uhr) treffen, bevor am Samstag im englischen Vizemeister FC Everton (Samstag, 13. Oktober, 17.30 Uhr) wohl der schwerste Brocken auf die Hessinnen wartet. Das Spiel gegen Belgiens Meister Rapide Wezemaal (Dienstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr), der die Gastgeberrolle zugelost bekam, steht zum Abschluss auf dem Programm.
Bei Meister und Pokalsieger 1. FFC Frankfurt herrschte zwei Tage vor dem Start in die neue Bundesligasaison eine Atmosphäre der Gelassenheit und Souveränität. Im 49. Stock des Commerzbank-Towers gab FFC-Manager Siegfried Dietrich bei der Pressekonferenz zum Saisonauftakt hoch fliegende Saisonziele aus.
Zum ersten Mal seit 2002 soll neben den nationalen Titeln endlich auch wieder einmal der UEFA-Pokal an den Main geholt werden. Doch in Duisburg ist man entschlossener denn je, die Pläne der Frankfurterinnen zu durchkreuzen. Mehr
Vor dem Start in die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga baten wir die Trainerinnen und Trainer der 12 Erstligavereine um ihre ganz persönlichen Einschätzungen für die kommende Spielzeit. Von elf Bundesligisten bekamen wir eine Antwort, nur einer wollte sich leider gar nicht äußern. Heraus kam ein bunter Strauß von Meinungen. Fazit: Frankfurt wird erneut Meister, die Aufsteiger bekommen Probleme, doch einige Teams und Newcomer werden für positive Schlagzeilen sorgen. Mehr




