Beiträge mit folgendem Tag: Bjarne Berntsen
Nach der Auslosung zur Frauenfußball-Europameisterschaft 2009 am heutigen Mittag in Helsinki überwog im deutschen Team die Überzeugung, eine schwere, aber dennoch lösbare Aufgabe erwischt zu haben. Weniger begeistert waren dagegen die deutschen Gruppengegner. Womensoccer.de hat die Stimmen zusammengetragen.
Meuterei auf der Bounty: Während sich in Deutschland gerade Bundestrainer Joachim Löw, Kapitän Michael Ballack und Torsten Frings ein Duell um die Macht in der Nationalmannschaft liefern, haben in Norwegen gleich fünf Spielerinnen des frisch gebackenen Meisters Røa IL erklärt, bis auf weiteres nicht mehr in der Nationalelf spielen zu wollen.
Es war der frühe Abend des 30. September diesen Jahres, als sich die USA und Norwegen bei der WM in China im Spiel um den dritten Platz gegenüberstanden. Damals vereinte die beiden Mitfavoriten, den ersehnten Finaleinzug verpasst zu haben. Jetzt, anderthalb Monate später, vereint sie etwas ganz anderes, ebenso unerfreuliches. Die WM und ihr Verlauf haben Spuren hinterlassen, Risse treten offen zutage.
Zugegeben, die norwegische Situation ist (noch?) von kleinerer Dimension als der skandalöse Umgang mit Torfrau Hope Solo beim Bronzemedaillengewinner aus Amerika. Doch auch im Land der Fjorde ist man weit entfernt von Friede, Freude, Eierkuchen.
Mit einem ungefährdeten 4:1 (1:0)-Erfolg gegen Norwegen haben sich die USA für die 0:4-Halbfinalschlappe gegen Brasilien revanchiert. In einem gutklassigen Spiel um Platz 3 hatten die Skandinavierinnen nur phasenweise dem überlegenen Spiel der Amerikanerinnen etwas entgegen zu setzen.
U.S.-Stürmerin Abby Wambach erzielte zwei Treffer und sicherte sich den Silbernen Schuh als zweitbeste Torschützin des Turniers. Durch den Erfolg haben die USA bisher alle fünf Frauenfußball-Weltmeisterschaften nicht schlechter als auf dem dritten Platz abgeschlossen.
Die deutsche Nationalmannschaft steht nach einem überlegenen 3:0-Sieg gegen Norwegen verdient im WM-Finale und muss nun nur noch einen Schritt gehen, um als erstes Team ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Finale trifft sie am Sonntag um 14 Uhr (live bei ZDF und Eurosport) auf den Sieger des morgigen Halbfinals zwischen den USA und Brasilien (14 Uhr live bei ARD und Eurosport).
Dabei sahen die 53.819 Zuschauer in Tianjin eine ausgeglichene erste Halbzeit mit leichtem Chancenübergewicht für Norwegen. Ein Eigentor von Trine Rønning drei Minuten vor der Pause brach den Skandinavierinnen dann aber das Genick. In der zweiten Halbzeit hatten sie nichts mehr zuzusetzen. Deutschland legte in Person von Kerstin Stegemann (72.) und Martina Müller (75.) konsequent nach und hätte am Ende sogar noch höher gewinnen können.Mehr
Wenn morgen um 14 Uhr in Tianjin (live bei ARD und Eurosport) Deutschland und Norwegen um den Einzug ins WM-Finale kämpfen, haben wir eine packende Partie zu erwarten. Sowohl Norwegen als auch Deutschland wurden bereits einmal Weltmeister. Bei Norwegen liegt das zwölf Jahre zurück, Deutschland sicherte sich vor vier Jahren den WM-Pokal. Nummer zwei soll jetzt in China folgen.
11:4 Tore heißt es nach vier Spielen bei Norwegen, 16:0 lautet das beeindruckende Torverhältnis der deutschen Mannschaft. Dementsprechend strotzen beide Seiten vor Selbstvertrauen und haben nur noch ein Ziel: WM-Gold.
Die vier Halbfinalisten der fünften Frauenfußball-Weltmeisterschaft stehen fest. Nach Deutschland und den USA am Vortag, komplettieren Norwegen und Brasilien das Teilnehmerfeld. Doch die beiden Teams taten sich in ihren Spielen gegen Gastgeber China und Australien deutlich schwerer, als die beiden führenden Teams der Weltrangliste am Samstag.
Norwegen konnte sich glücklich schätzen, dass die von 52.000 Zuschauern in Wuhan frenetisch angefeuerten Chinesinnen wie schon so oft in der Vergangenheit fahrlässig mit ihren Chancen umgingen, und die nervös agierenden Norwegerinnen nur selten ernsthaft in Bedrängnis brachten. Dabei war es eine gebürtige Deutsche, die mit ihrem Treffer maßgeblich am Erfolg der Norwegerinnen beteiligt war.
Und auch in Tianjin taten eine Deutsche und die frühere Wolfsburgerin Cristiane das Ihre dazu, dass Brasilien ins Halbfinale vorstieß. Mehr
Den zweiten Viertelfinal-Tag eröffnet morgen um 11 Uhr (Aufzeichnung bei Eurosport ab 17.15 Uhr) Gastgeber China und Norwegen. Eine Partie, die aus deutscher Sicht besonders interessant ist, wird der morgige Sieger doch am Mittwoch um 14 Uhr (live bei ARD und Eurosport) der Halbfinal-Gegner der deutschen Mannschaft sein.
Nach zwei Viertelfinal-Niederlagen in Folge wollen die Gastgeberinnen endlich wieder die Runde der letzten Vier erreichen und bauen dabei nach bisher eher durchwachsenen Vorstellungen vor allem auf ihren Heimvorteil. Norwegen als wohl überzeugendstes Team der Vorrunde möchte seine Titelambitionen unterstreichen und bei der DFB-Elf Eindruck hinterlassen.
Wenn sich morgen um 11 Uhr Norwegen und Ghana gegenüberstehen, dann ist das eines der Spiele, wo viele vorher sagen, dass es schon entschieden ist, bevor der Anpfiff ertönt. Isaac Paha und seine Mannschaft haben null Punkte auf ihrem Konto, mussten gegen Australien (1:4) und Kanada (0:4) zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Norwegen ist schon bei vier Punkten angekommen und will den Gruppensieg.Mehr
Nach den letzten Siegen gegen schwächere Teams hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft im heutigen letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft in China gegen den WM-Mitfavoriten Norwegen ihre Schwächen gnadenlos aufgezeigt bekommen. Während die Offensive durchaus zu gefallen wusste, sind eklatante Defizite im Defensivverhalten unübersehbar. In den letzten zehn Tagen bis zum Eröffnungsspiel hat die Mannschaft daher noch viel Arbeit vor sich, um die Bindung zwischen den Mannschaftsteilen wieder herzustellen. Mehr
Norwegen, den heutigen deutschen Gegner, erwarten bei der WM schon in der Gruppenphase schwere Gegner. Zwar verlief die Vorbereitung Kanadas turbulent und alles andere als erfolgreich, doch Australien und Ghana konnten zuletzt mit beachtlichen Ergebnissen aufwarten. Diese Gruppe verspricht enorm viel Spannung. Mehr
„Ein Leben ohne Fußball ist undenkbar“, lautet die Philosophie von Lene Mykjåland, dem norwegischen Shootingstar mit dem sonnigen Gemüt. Beim Algarve Cup im März gab die Spielerin aus Røa im Spiel gegen Deutschland ihr Debüt in der Nationalmannschaft, bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China will sie nun ganz groß herauskommen.
Das Testspiel vor der WM in Deutschland will sie nutzen, um noch einmal nachdrücklich auf sich aufmerksam zu machen. „Ich werde um einen Stammplatz in der Mannschaft kämpfen.“Mehr
Für Isabell Bachor ist der Traum von einer WM-Teilnahme aller Voraussicht nach ausgeträumt. Die 23-Jährige vom SC 07 Bad Neuenahr zog sich beim Vorbereitungs-Lehrgang der Nationalmannschaft in Köln einen Innenbandriss im Knie zu und muss …
Im dritten Teil beschäftigt sich Womensoccer.de mit Gruppe C, wo ein spannender Kampf um die beiden Plätze für das Viertelfinale zu erwarten ist.
Besonders reizvoll wird das Duell zwischen Kanada und Norwegen sein, wenn Kanadas norwegischer …




