Beiträge mit folgendem Tag: Birgit Prinz
Gleich zwei deutsche Spielerinnen stehen unter den Top 3 bei der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres. Fatmire Bajramaj und Birgit Prinz dürfen sich beide Hoffnung auf den heiß begehrten Titel machen. Und auch zwei deutsche Trainerinnen haben die Chance, zum Welttrainer des Jahres gewählt zu werden.
Fatmire Bajramaj und Birgit Prinz sind unter den Nominierten zur „Weltfußballerin des Jahres“. Während es für Bajramaj die erste Nominierung ist, hat Prinz den Titel bereits dreimal gewonnen. Erstmals wird auch ein/e „Trainer/in des Jahres“ gekürt – gleich drei Deutsche haben es in die Top Ten geschafft.
Der 1. FFC Frankfurt hat am 10. Bundesliga-Spieltag mit dem siebten Sieg in Folge den Druck auf Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam aufrechterhalten. Doch der kam zu einem nicht minder überzeugenden Sieg. Der FCR 2001 Duisburg hatte hingegen mit dem FF USV Jena mehr Mühe als erwartet, der Herforder SV holte den ersten Saisonpunkt.
Ab Freitag erscheint im Handel „Südafrika 2010: Das Buch zur Fußball-WM“. Und Herausgeberin ist keine Geringere als die zweifache Weltmeisterin Birgit Prinz.
Der 17. Algarve Cup ist vorbei, die von Spiel zu Spiel bunt durcheinander gewürfelte deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat mit dem zweiten Platz das beste Ergebnis seit 2006 erzielt und in der Gruppenphase mehr Tore geschossen als jedes andere Team zuvor. Doch die erneute Niederlage gegen die USA dämpfte den positiven Gesamteindruck.
Endlich mal nicht gegen China – das mögen sich Frauenfußball-Fans vor dem ersten Testspiel der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2010 heute in Duisburg gegen Nordkorea gedacht haben. Denn in den vergangenen Jahren eröffnete die DFB-Elf ihr Länderspiel-Jahr fast schon traditionell mit einer Partie gegen die Chinesinnen. Doch nun geht es gegen den Asienmeister, der sich in den vergangenen Jahren an die Weltspitze herangepirscht hat. Eine willkommene Gelegenheit, sich mit einem der potenziellen Titelanwärter der Frauenfußball-WM 2011 zu messen. Doch die DFB-Elf kann nicht in Bestbesetzung antreten.
Marta hat zum vierten Mal in Folge den FIFA World Player Award entgegen genommen, die Auszeichnung als Weltfußballerin des Jahres. Die Brasilianerin gewann mit überwältigendem Vorsprung vor Birgit Prinz und der Engländerin Kelly Smith.
Der erneute EM-Triumph der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft hat auch in den Nominierungen zur Wahl der Weltfußballerin des Jahres 2009 Niederschlag gefunden. Gleich vier der zehn nominierten Spielerinnen kommen aus Deutschland.
Eine 16-jährige Torschützin, ein rheinisches Erfolgsduo, unsägliche Verletzungen und eine schlecht kommunizierte Trennung stehen in dieser Woche im Mittelpunkt unserer Tops und Flops.
Die 47. Minute im Spiel gegen Frankreich am vergangenen Donnerstag in Tampere trug Symbolkraft. Frankreichs Abwehrspielerin Sonia Bompastor hatte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt, und die ukrainische Schiedsrichterin Kateryna Monzul ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Birgit Prinz wollte den Elfmeter schießen, doch Linda Bresonik hörte die deutsche Spielführerin nicht, trat selber an und verwandelte zum 4:0.
Der erste Spieltag der Frauenfußball-EM in Finnland hielt zwei Ergebnisse bereit, die für einige Beobachter ein wenig überraschend kamen. So brachten die Niederlande binnen fünf Minuten die Ukraine in Turku schnell auf die Verliererstraße (2:0), Finnland versetzte das favorisierten Dänemark mit einem etwas kuriosen Tor in den Schockzustand (1:0). In Tampere lief es am Sonntag zwar noch beschaulich, aber nicht weniger geschäftig ab.
Inka Grings, Topstürmerin von UEFA-Pokal-Sieger FCR 2001 Duisburg, ist zur Fußballerin des Jahres gewählt worden. Bei der zum 50. Mal vom “Kicker” in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) durchgeführten Wahl musste sich somit Birgit Prinz erstmals seit acht Jahren geschlagen geben.
Ein klarer Erfolg in einem Vorbereitungsspiel vier Wochen vor Beginn der Europameisterschaft noch dazu gegen einen EM-Teilnehmer klingt erst einmal toll. Doch Freude und Jubel hielten sich bei den Beteiligten direkt nach dem 6:0 (4:0)-Sieg gegen die Niederlande vor 22 531 Zuschauern in Sinsheim in Grenzen. Denn ein Gradmesser war der enttäuschende Gegner an diesem Abend nicht.
Vor ein paar Tagen sah ich auf DFB-TV einen Beitrag zum Besuch von Ariane Hingst und Birgit Prinz in einer Frankfurter Kinderkrebsklinik. Eine schöne Geste der beiden Spielerinnen, die den kranken Kindern ein bisschen Spaß und Lebensfreude vermittelten. Der medizinische Leiter der Klinik, Professor Dr. Thomas Klingebiel, bekam zum Abschluss ein handsigniertes Trikot der Frauen-Nationalmannschaft überreicht, und wollte sich mit einem netten Spruch bedanken: „Man kriegt ja nicht jeden Tag Besuch von einer Weltfußballerin.“ Die kurze, spitze Antwort von Prinz, begleitet von einem selbstironischen Lächeln, kam spontan, und sagte viel über den derzeitigen Gemütszustand der 188-fachen Nationalspielerin aus: „Ex“.




