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Der Ball in Europa kommt ins Rollen, am Wochenende begannen auch in Spanien und Frankreich die neuen Spielzeiten. Spanien startet dabei einen neuen Ligamodus, und das Spiel des französischen Meisters Olympique Lyonnais fand vor beeindruckender Kulisse statt.
Dem FC Zürich Frauen ist ein echter Transfercoup gelungen: Der Schweizer Rekordmeister hat Deutschlands Nationalstürmerin Inka Grings und dazu auch ihre ehemalige Duisburger Teamkollegin und Nationalspielerin Sonja Fuss verpflichtet.
Nach der herben 0:5-Niederlage gegen Schottland präsentierte sich die Schweizer Nationalelf am Mittwoch in Dublin in besserer Form. Gegen die Republik Irland gab es einen knappen Erfolg im letzten Länderspiel vor dem Duell gegen Deutschland in der EM-Qualifikation. Österreich kassierte hingegen eine hohe Heimniederlage.
Treffsichere Neuzugänge und ordentliche Zuschauerzahlen stehen genauso im Fokus wie das traurige Ende von Inka Grings beim FCR 2001 Duisburg und die herbe Klatsche eines deutschen EM-Quali-Gegners.
Führungswechsel in der schwedischen Damallsvenskan: Umeå IK hat dank der Niederlage von LdB FC Malmö bei Kopparbergs/Göteborg FC die Tabellenspitze übernommen. Und auch in einem anderen nordeuroäischen Land gibt es einen neuen Spitzenreiter.
Am Mittwoch fanden zahlreiche Testspiele zur Frauenfußball-WM in Deutschland statt. Die USA gewannen dabei auch die zweite Partie gegen Japan, Kanada und Mexiko siegten ebenfalls, während sich Frankreich und Nordkorea mit Remis begnügen mussten.
Nur noch 38 Tage, dann beginnt in Deutschland die Frauenfußball-Weltmeisterschaft (26. Juni bis 17. Juli). Grund genug für die WM-Teilnehmer, in zahlreichen Testspielen ihre aktuelle Form zu überprüfen und an der Feinarbeit zu arbeiten.
In Frankreich marschieren Montpellier HSC und Paris Saint-Germain weiter im Gleichschritt in Richtung Champions League, Meister Lyon hat eine erfolgreiche Generalprobe vor dem Champions-League-Finale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam gefeiert. In England ist unterdessen die Hinrunde der neuen Liga bereits beendet.
Rayo Vallecano de Madrid hat sich am Wochenende die spanische Meisterschaft gesichert. In Dänemark und der Schweiz haben die Tabellenführer ihren Vorsprung ausgebaut. Gleiches gilt für Olympique Lyonnais, obwohl dem französischen Champion die Meisterschaft schon lange sicher ist.
Birmingham City hat in England für eine Überraschung gesorgt und mit einem Sieg gegen den Serienmeister die Tabellenführung ausgebaut. In Italien ist die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen, in Dänemark und Spanien haben sich zwei Clubs in Position gebracht. Es ist viel passiert auf den europäischen Fußballplätzen.
Ereignislos war es am Wochenende auf den europäischen Fußballplätzen nicht, denn es fielen erste Entscheidungen oder zumindest Vorentscheidungen. So auch in England, wo sich ein bisher nahezu unbeschriebenes Blatt für die kommende Champions-League-Saison qualifiziert hat.
Frankreichs Meister Olympique Lyonnais ist die Titelverteidigung nicht mehr zu nehmen. Aber der Kampf um den zweiten Startplatz in der „Königsklasse“ für die kommende Saison ist noch einmal richtig spannend geworden, denn Verfolger Montpellier hat Federn gelassen.
Unser wöchentlicher Blick auf die europäischen Fußballplätze richtet sich diesmal nach Italien, die Niederlande, Österreich, die Türkei, die Schweiz, Spanien und Frankreich. Dort haben die Topclubs Lyon und Juvisy ihre Generalprobe vor den Viertelfinal-Rückspielen in der Champions League absolviert.
In fünf der von uns auf Womensoccer regelmäßig abgebildeten europäischen Top-Ligen rollte am Wochenende der Ball. Die bedeutsamste Entscheidung fiel in England zwischen Everton und Arsenal – aber auch die anderen Resultate im dortigen Pokalwettbewerb waren zum Teil überraschend und durch den derzeitigen Modus folgenschwer.




