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Die zehn Spiele der EM-Qualifikation hatten es am Samstag in sich: Deutschland feierte einen Rekordsieg, Norwegen kam überraschend in Nordirland unter die Räder und Österreich gelang ein Auswärtssieg in Portugal.
FCF Juvisy ist neuer Tabellenführer der französischen Liga. Der Champions-League-Teilnehmer der vergangenen Saison profitierte von einem Unentschieden des Serienmeisters Olympique Lyonnais. Darüber hinaus ist in Norwegen das bis zuletzt spannende Rennen um die Qualifikation für die Königsklasse entschieden.
Auf den europäischen Fußballplätzen hat sich ein wahres Meisterschaftswochenende abgespielt. Gleich in vier Ländern fielen die Titelentscheidungen, allen voran Norwegen und Schweden.
Während in Südeuropa die neuen Spielzeiten begonnen haben, biegt der Titelkampf im Norden auf die Zielgerade ein. Dabei ist Røa der norwegische Titel kaum noch zu nehmen, Tyresö hat in Schweden dagegen einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft einstecken müssen.
In der aktuellen Ausgabe blicken wir auf Bundesliga-Spitzenreiter FCR 2001 Duisburg und Zuschauermagnet 1. FFC Frankfurt, beschäftigen uns aber auch mit einer schwer nachvollziehbaren Trainerentlassung, einem enttäuschenden Bundesligisten und dem Abstieg zweier ehemaliger Frauenfußball-Schwergewichte.
Auf den europäischen Fußballplätzen hat sich am Wochenende einiges getan – vor allem in den nordischen Ländern. Eine Meisterschaft wurde entschieden, und in zwei weitere kam im Endspurt noch einmal Bewegung.
In den Mittwochspielen der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 haben einige der am Wochenende ins Straucheln geratenen Teams zurück auf die Erfolgsspur gefunden. Die Isländerinnen haben jedoch wertvolle Punkte eingebüßt, und die Schweiz musste zittern.
Der Ball in Europa kommt ins Rollen, am Wochenende begannen auch in Spanien und Frankreich die neuen Spielzeiten. Spanien startet dabei einen neuen Ligamodus, und das Spiel des französischen Meisters Olympique Lyonnais fand vor beeindruckender Kulisse statt.
Die Liga hat einen neuen Namen, der Meister ist der alte. Arsenal LFC hat sich auf der Zielgeraden den Titel in der englischen WSL gesichert. Und der Vize-Meister hat seine beste Saison überhaupt gespielt, sich aber dennoch nicht für die Champions League qualifiziert.
Die Enttäuschung stand Eli Landsem ins Gesicht geschrieben, als die sonst immer zu Späßen aufgelegte norwegische Trainerin nach der 1:2-Niederlage gegen Australien zur Pressekonferenz erschien. Zum ersten Mal in der Geschichte der Frauenfußball-Weltmeisterschaft ist Norwegen in der Vorrunde gescheitert.
Die brasilianische Nationalmannschaft hat als einzige in Gruppe D den Viertelfinaleinzug bereits in der Tasche. Um das zweite Ticket kämpfen Australien und Norwegen. Besonders spannend: Im direkten Duell treten sie ab 18 Uhr gegeneinander an. Der Ausgang ist offen.
„Wir müssen ein Top-Spiel zeigen, wenn wir eine Chance haben wollen“, sagt Leni Larsen Kaurin. Die norwegische Nationalspielerin trifft am Abend mit ihrem Team auf Brasilien (18.15 Uhr, live im ZDF). Beide Mannschaften haben ihren Auftakt gewonnen und wollen den Vorsprung auf die Konkurrenz behalten.
Die norwegische Nationalmannschaft ist nur knapp einem Fehlstart bei der Weltmeisterschaft entkommen. Die Skandinavierinnen gewannen gegen Äquatorialguinea mit 1:0. Der Siegtreffer ließ allerdings lange auf sich warten.
Eine Mannschaft, die im Frauenfußball bestens bekannt ist, trifft auf einen unbekannten Neuling. Heute um 15 Uhr (live im ZDF) stehen sich in Augsburg Norwegen und Äquatorialguinea gegenüber. Jeder erwartet einen norwegischen Sieg, doch die Skandinavierinnen sind nervös ob des Starts gegen die Afrikanerinnen.




