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Der Schwedische Fußballverband hat vier Monate vor dem Start der neuen Erstligasaison den kompletten Terminplan bekannt gegeben. Anstoß ist am 9. April 2011, eine lange WM-Pause ist nicht vorgesehen.
Was schon seit gut einem Monat mathematisch feststand, wurde am vorigen Samstag nun auch offiziell: Schwedens neuer Meister heißt nach einem klassischen Durchmarsch LdB FC Malmö. Während einige namhafte Teams für negative Schlagzeilen sorgten, setzte ein Aufsteiger zum Höhenflug an – auch dank einer deutschen Spielerin.
Die Meinungen der Experten gehen in diesem Jahr weitgehend auseinander. Es sind vor allem Göteborg, Linköping und der ewige Favorit LdB Malmö FC, denen man die Favoritenrolle zuspricht. Im ersten Spiel der neuen Saison in der schwedischen Damallsvenskan besiegte Titelverteidiger Linköpings FC den Geheimfavoriten Göteborg mit 1:0.
Nach nur einer Saison gehen Umeå IK und Trainer Mika Sankala getrennter Wege. Zum 31. Dezember 2009 wird er seine Tätigkeit beim nordschwedischen Verein beenden.
Bislang ist man vom schwedischen Meister Umeå IK eher positive Meldungen gewöhnt. Auch nach dem Abgang von Weltfußballerin Marta führte der zweimalige UEFA-Cup-Sieger bis gestern die schwedische Liga an. Doch am Wochenende gab es nicht nur eine bittere 1:4-Niederlage gegen Hammarby, auch finanziell sieht es in Nordschweden ernst aus. Eventuell ist das Thema Frauenfußball in Umeå bereits in diesem Monat beendet.
„Vi behöver ert stöd!“ („Wir brauchen Eure Unterstützung!“) – mit einem Hilferuf der besonderen Art versucht der finanziell schwer angeschlagene Erstligaverein Kristianstads DFF frisches Geld in die Kasse zu spülen. Die Spielerinnen ließen sich mit nacktem Oberkörper ablichten, auf dem sie nichts weiter trugen als aufgemalte Rückennummern.
“Es ist an der Zeit, dass die Medien aufhören, immer nur nach Marta, Marta, Marta zu fragen”, sagte die 18-jährige Schweizerin Ramona Bachmann nach dem 2:0-Sieg von Umeå IK bei AIK in Solna. Die Experten hatten den Meister der vorigen vier Jahre nur noch auf Platz 3 getippt, nachdem die weltbeste Spielerin nach langen Verhandlungen doch den Verein verlassen hatte und zu Los Angeles Sol gegangen war. In der Tat begann die Saison auch alles andere als vielversprechend, doch das Team hat sich schnell wieder gefangen und ziert nun nach der ersten Saisonhälfte die Tabellenspitze.
Mit einem 2:0-Sieg für Meister Umeå IK gegen KIF Örebro begann am Mittwochabend die neue schwedische Frauenfußball-Saison. Beide Tore erzielte Nationalspielerin Madelaine Edlund. Dennoch glauben viele, dass sich die Koordinaten für die neue Saison verändert haben.
Beim Presseauftaktreffen der Liga am vergangenen Montag wurden die 150 Teilnehmer zur Abstimmung darüber gebeten, wer in diesem Jahr den Meisterpokal gewinnen wird. 54 Prozent der Anwesenden sprachen sich dabei für LdB Malmö FC aus. Auf den Plätzen folgten mit deutlichem Abstand Vizemeister Linköping und Titelverteidiger Umeå IK.
Seit Sonntag Nachmittag ist es klar: Schwedens Frauenfußball-Meister Umeå IK hat einen neuen Trainer gefunden. Als Nachfolger des zum Männerverein Djurgården abgewanderten André Jeglertz wurde der Finne Mika Sankala präsentiert, der sein Amt offiziell am 26. Januar antreten wird.
Der alte und neue schwedische Frauenfußball-Meister heißt Umeå IK. Lange rannte das Team von Trainer Andrée Jeglertz einem Punkterückstand hinterher, den man vor allem der Heimniederlage gegen Linköping (2:3 in der Nachspielzeit) zu verdanken hatte. Im Rückspiel auf dem Folkungavallen von Linköping ging es dann für Umeå um alles oder nichts. Und der Montagabend Anfang September geriet dann zur Marta-Show.
Seit dem Jahr 2000 heißt der Dominant des schwedischen Frauenfußballs Umeå IK. Sechsmal hat die Mannschaft aus dem hohen Norden die Meisterschaft gewonnen und war auch vor der Saison erklärter Favorit der Experten.
Doch wenn die Damallsvenskan heute nach der Sommer- und Olympiapause nach fast 14 abgeschlossenen Spieltagen mit dem Spiel Bälinge gegen AIK ihren Spielbetrieb fortsetzt, findet sich Umeå IK in der Rolle des Jägers wieder, denn Tabellenführer mit fünf Punkten Vorsprung (Umeå hat ein Spiel weniger) ist Linköpings FC.
Die schwedische Liga Damallsvenskan vermarktet sich als „beste Liga der Welt“. Dennoch hält Deutschland nicht nur den Welt- und Europameistertitel, sondern gewann vor einigen Wochen durch Meister 1. FFC Frankfurt auch den UEFA-Pokal.
Dort besiegte man im Finale ausgerechnet den schwedischen Meister Umeå IK. Ist der Beiname „beste Liga der Welt“ also ein bloßer Marketingslogan?
Vor rund vier Monaten sorgte Aylin Yaren von Zweitligist Tennis Borussia Berlin im ZDF-Sportstudio für Furore, als sie Bayern Münchens französischen Nationalspieler Franck Ribéry an der Torwand mit 4:3 bezwang.
Und nun schreibt die 18-Jährige erneut Schlagzeilen. Denn das Nachwuchstalent steht kurz vor einem Wechsel in die schwedische Damallsvenskan, die derzeit beste Frauenfußball-Liga der Welt.
Am Mittwochnachmittag bestritt sie ihr erstes Probetraining bei LdB Malmö und geht es nach den schwedischen Verantwortlichen, ist die Vertragsunterzeichnung nur noch Formsache. „Wir hoffen, dass wir schon in ein paar Tagen Klarheit haben“, sagt Trainer Jörgen Petersson.
Schlag auf Schlag wurden in gerade einmal zwei Monaten die ersten elf Spieltage der schwedischen Frauenfußball-Meisterschaft Damallsvenskan ausgetragen. Spitzenreiter Umeå hat mit einer Heimniederlage zum Schluss der Hinrunde der Liga wieder Spannung eingehaucht.
Womensoccer.de zieht eine …
