Beiträge in Frauen-WM 2011
US-Trainerin Pia Sundhage betonte nach dem 3:1-Erfolg gegen Frankreich im Halbfinale der Frauen-WM erleichtert, dass der Sieg nur unter Mithilfe ihres gesamten Trainerteams möglich gewesen sei.
Die japanische Nationalmannschaft ist zum ersten Mal ins WM-Finale eingezogen. Die Japanerinnen besiegten Schweden mit 3:1, obwohl sie zunächst in Rückstand geraten waren.
In einem packenden ersten WM-Halbfinale hat sich der Weltranglistenerste USA nach hartem Kampf in Mönchengladbach gegen Frankreich durchgesetzt. Und Abby Wambach spielte beim Erfolg erneut eine zentrale Rolle.
Noch gestern hatte sich Bundestrainerin Silvia Neid Bedenkzeit erbeten, ob sie weiterhin das Traineramt bei der DFB-Elf begleiten würde. Doch schon heute fiel eine Entscheidung.
Den 9. Juli 2011 würde Kim Kulig am liebsten aus ihrem Kalender streichen. Nach nur vier Minuten im WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Japan kam die 21-Jährige nach einem Kopfballduell schräg auf und verdrehte sich das rechte Knie. Diagnose: Kreuzbandriss und ein lädierter Innenmeniskus.
Sara Thunebro hat gestern kurz in ihrer Frankfurter Wohnung nach dem Rechten gesehen. „Alles in Ordnung“, schmunzelt sie. Die Defensivspezialistin, die seit zwei Jahren beim 1. FFC spielt, wohnt mit der schwedischen Nationalmannschaft vor dem WM-Halbfinale gegen Japan in Frankfurt im Hotel. Komisch sei dies nicht, „man ist zu fokussiert“. Und hat dabei Spaß.
Heute Abend stehen sich im ersten Halbfinale der Frauenfußball-WM Frankreich und die USA gegenüber (ab 18 Uhr live im ZDF). Der Emporkömmling will dem favorisierten Weltranglistenersten mit technische gepflegtem Spiel ein Bein stellen.
Die beiden Halbfinalspiele der Frauenfußball-WM in Deutschland zwischen Frankreich und den USA in Mönchengladbach und Japan gegen Schweden in Frankfurt werden ganz im Zeichen des Kampfes gegen jede Form von sozialer Ungerechtigkeit stehen.
„Um einen großen Namen in der Szene zu bekommen, muss man bei einer Weltmeisterschaft etwas Besonderes leisten“, sagte mir Megan Rapinoe nur wenige Tage vor der Frauen-WM im Trainingslager in Österreich. Eine Frau, ein Wort: Gegen Brasilien schlug sie eine traumhafte Flanke, die den Weg ins Halbfinale ebnete und schon jetzt ein Stück Frauenfußball-Geschichte ist.
Die deutsche Mannschaft ist bei der Frauenfußball-WM zwar im Viertelfinale ausgeschieden, doch das Turnier ist nicht zu Ende und die beiden Halbfinalpartien am Mittwoch, 13. Juli, versprechen packende Unterhaltung.Sowohl in Mönchengladbach als auch in Frankfurt gibt es noch Tickets für Kurzentschlossene.
Die FIFA-Schiedsrichterkommission hat die Unparteiischen für die Halbfinalbegegnungen am Mittwoch bekannt gegeben.
Direkt nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Japan im Viertelfinale der Frauenfußball-WM in Deutschland schloss Bundestrainerin Silvia Neid Konsequenzen noch aus: „Ich verspüre keine Motivationsprobleme.“ Doch nun erbat sich Neid Bedenkzeit und schließt einen Rücktritt nicht mehr aus.
Heute in den WM-Kurzmeldungen: Anerkennung für den Frauenfußball in Frankreich, ein Quotenrekord, ein Frauenfußball-Symposium und Steffi Jones’ neuer UEFA-Job.
Es war die 113. Minute im Spiel Brasilien gegen USA, da ereignete sich nahezu unbemerkt von den 25 598 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion von Dresden die Szene, die der Partie eine entscheidende Wende geben sollte. Abby Wambach klatschte dreimal vehement in ihre Hände und schrie so lauthals ihre Teamkolleginnen an, dass die Energie bis auf die Pressetribüne unter dem Dach zu spüren war: „Come on. One strike!“
