Frauen-Bundesliga: Potsdam und Hoffenheim erfolgreich

Von am 19. April 2018 – 8.18 Uhr 18 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam und die TSG 1899 Hoffenheim haben ihre Nachholspiele vom 14. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gewonnen.

Torjubel der TSG 1899 Hoffenheim gegen die SGS Essen

Die Spielerinnen der TSG 1899 Hoffenheim bejubeln ihren frühen Führungstreffer gegen Essen © imago / foto2press

Die Potsdamerinnen setzten sich vor 1.227 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion mit 1:0 (0:0) gegen den SC Freiburg durch. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Svenja Huth mit einem direkten Freistoß (72.). In der Nachspielzeit verpasste Kim Fellhauer die Chance zum Freiburger Ausgleich (90.+2).

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Hoffenheim siegt dank Blitzstart

Die TSG 1899 Hoffenheim gewann vor 240 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion mit 3:1 (2:1) gegen die SGS Essen. Fabienne Dongus (2.) und Maximiliane Rall (10.) sorgten für einen Traumstart der Gastgeberinnen.

Sprung auf Platz 7

Lea Schüller gelang der Anschlusstreffer (26.). Die noch in der ersten Halbzeit eingewechselte Franziska Harsch sorgte in der Schlussminute für die Entscheidung (90.). Durch den Sieg schob sich Hoffenheim in der Tabelle am SC Sand vorbei und kletterte auf Platz 7.

Tabelle Frauenfußball-Bundesliga

Pl.TeamSp.S.U.N.Tore+-Pkt.
1.Logo des VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg20181155:64955
2.Logo des FC Bayern München Bayern München20152359:144547
3.Logo des SC Freiburg SC Freiburg20142445:143144
4.Logo des 1. FFC Turbine Potsdam Turbine Potsdam20116343:202339
5.Logo der SGS Essen SGS Essen20112739:281135
6.Logo des 1. FFC Frankfurt 1. FFC Frankfurt20101928:21731
7.Logo des SC Sand SC Sand2083927:31-427
8.Logo der TSG 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim20711218:28-1022
9.Logo des MSV Duisburg MSV Duisburg20501515:29-1415
10.Logo des SV Werder Bremen Werder Bremen20251324:55-3111
11.Logo des FF USV Jena FF USV Jena20241412:51-3910
12.Logo des 1. FC Köln 1. FC Köln2031168:76-6810

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @enthusio

    Rein sportlich gesehen ist der Sieg Turbines schon in Ordnung, und so scheint es, als ob der SC doch zuletzt an Leistungsfähigkeit etwas eingebüßt hat.

    Aus tabellarischer Sicht ist es sicherlich ein Ergebnis, was uns in WOB zu einem kleinen „Lächeln“ veranlassen könnte, wohlwissend, daß in der Meisterschaft noch nicht Alles in trockenen Tüchern ist, denn die kommenden Wochen mit 8 Spielen wird den Wölfinnen noch einmal Alles abverlangen und da ist auch mal eine Niederlage drin.

    Wenn es einigen Usern nur um Events geht, die „Spannung“ vermitteln sollen, dann ist man sicherlich beim FF nicht am richtigen Ort.

    Für mich ist das Spiel selbst, mit Kombinationsfußball aus der Abwehr heraus, mit spielerischen Mitteln Torchancen zu kreieren, gute Abschlüsse,auch aus der Distanz zu sehen, wie auch möglichst foulfreie Abwehrarbeit u. nicht zuletzt gute Torhüterinnenparaden, Gründe sind, mir den FF anzusehen.
    Da können auch bei unterlegenen Teams durchaus Spielaktionen gefallen, wie auch einzelne Spielerinnen gute Szenen haben u. auch, wie sich die Teams selbst taktisch verhalten.
    Es gibt da doch mehr zu sehen, als nur auf Spannung o. Überraschungen zu hoffen, was ein gut gemachter „Krimi“ sicherlich eher und zudem meist garantiert bietet.

    (5)
  • SCF Klausi sagt:

    Erst mal herzlichen Glückwunsch zum Sieg an die Turbinen.

    Zum Spiel selbst wurde schon alles geschrieben,dem kann ich mich nur anschließen.Potsdam wollte den Sieg mehr als meine Freiburger und gingen daher auch als verdienter Sieger vom Platz.

    Als kleiner Trost bleibt mir die Freude,dass nun auch wieder Clara Schöne und Kim Fellhauer wieder einsatzfähig sind.

    (2)
  • FFFan sagt:

    Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass die Mannschaft von Turbine Potsdam „den Sieg mehr gewollt“ habe. Zunächst einmal ist das natürlich eine Floskel. Die Freiburger Spielerinnen wollten bestimmt auch gewinnen, aber sie haben evtl. nicht genügend dafür getan! Den ‚Turbinen‘ war von der ersten Sekunde an anzumerken, dass sie nach dem Pokal-Aus gegen Bayern München um Wiedergutmachung bemüht waren. Besonders V.Schwalm legte sich nach der harten Kritik an ihrer Leistung im Pokalspiel enorm ins Zeug; sinnbildlich dafür bereits in der 4.Minute die starke Balleroberung gegen G.Gwinn mit anschließendem entschlossenem Torschuss! Zu S.Huth muss man sowieso nicht mehr viel sagen – unglaublich, wo sie die Energie hernimmt, diese weiten Wege zu gehen! Dagegen hat M.Kössler ihre Chance nicht genutzt, wie ich finde. Wenn man in einem solchen Spitzenspiel sein Bundesligadebut geben darf, muss einfach mehr kommen!
    Den Gästen aus Freiburg, die spielerisch mindestens gleichwertig waren, konnte man das Bemühen sicherlich nicht absprechen, aber es fehlten im Vergleich zu Potsdam eben doch ein paar Prozent, gerade was die Laufbereitschaft und den Kampf um die sogenannten ‚zweiten‘ Bälle angeht. Hinzu kam, dass einige ‚Schlüsselspielerinnen‘ nicht an ihr Leistungslimit herankamen (L.Magull oftmals zu verspielt; H.Kayikci noch längst nicht wieder da, wo sie vor ihrer Verletzung war). Dafür hatte sich Torhüterin M.Korenciova ein Sonderlob verdient. Die Slowakin zeigte eine bärenstarke Leistung und hielt ihre Mannschaft mit einigen prächtigen Paraden im Spiel – das hätte auch L.Benkarth nicht besser machen können!
    So sah es lange danach aus, als ob der SC Freiburg einen Punkt mitnehmen könnte. Das Tor für Potsdam fiel dann „zum richtigen Zeitpunkt“. Auch wieder so eine Floskel! Aber in diesem Fall stimmt es. Denn nachdem in der Anfangsphase der 2.Halbzeit die ‚Turbinen‘ noch klar ‚am Drücker‘ waren, kam Freiburg ab der 60.Minute besser ins Spiel, konnte sich ein paarmal gut durchs Mittelfeld kombinieren und sich aussichtsreiche Standards erarbeiten, während die Potsdamerinnen ihre Linie zu verlieren drohten und nur noch mit den Schiedsrichterentscheidungen haderten.
    Durch den Führungstreffer änderte sich die Situation erneut: die Aktionen der Heimmannschaft wurden sicherer, die der Breisgauerinnen hektischer. Der Turbine-Sieg geriet nicht mehr in Gefahr (selbst die vermeintliche Riesenchance von K.Fellhauer in der Nachspielzeit war eher ein Zufallsprodukt).
    An den erleichterten Reaktionen der Spielerinnen und des Trainers nach dem Schlusspfiff konnte man erkennen, wie wichtig dieser Sieg war, um nach zwei Niederlagen in Folge nicht in einen ‚Negativlauf‘ zu geraten!

    @ Detlef:
    „Und dann auch noch Gelb gegen RAHEL KIWIC, die nur ihren Körper reinstellt, vielleicht ein bisschen zu viel mit den Armen arbeitet, aber das war doch im Leben nie Gelb!!!“

    Ich bin auch der Meinung, dass es sich bei der Aktion von R.Kiwic trotz minimalem Armeinsatz noch um ein ‚korrektes Rempeln‘ und somit nicht um ein Foul handelt. Wenn die Schiedsrichterin aber auf Freistoß entscheidet, muss sie auch den gelben Karton zücken, denn die Situation erfüllt dann das Kriterium eines taktischen Fouls! Die Entscheidung von Frau Hussein war somit, wenn schon nicht richtig, so doch immerhin ‚konsistent‘!

    (5)

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